Kilometerbolzen auf der Rundreise von Ludwigshafen an den Gardasee, nach Bratislava und entlang der Donau wieder zurück. Die Zeit läuft gegen uns, denn #franklin ist gemeldet.
  • Day25

    Tag 25 // Geschafft

    September 27 in Germany ⋅ ⛅ 13 °C

    Was ein Tag. Sonnenschein zum Abschluss hatten wir nicht erwartet, aber wenigstens trocken hätte es sein dürfen. Die Realität: 5 Stunden Dauerregen. Erst bei der Einfahrt in Ludwigshafen hört es auf zu regnen, da alles inzwischen nass ist bringt das aber auch nichts mehr. Dank es Südwinds war es zum einen nicht besonders kühl und zum anderen kamen wir zügig voran. Ein schwacher Trost, aber es hätte noch schlimmer sein können.
    Los ging es nach einem ausgiebigem Frühstück und dem kurzfristigen Optimismus, dass es bei leichtem Nieselregen bleiben könnte. Der Weg den Rhein runter war bereits vom ersten Tag bekannt, die Navis brauchten wir daher nicht. Radfahrer trafen wir unterwegs nur eine Hand voll, kein Wunder bei dem Wetter. Das einzige was hilft ist fest in die Pedale treten und zusehen, dass es schnell vorbei ist.
    Völlig durchnässt fällt das gemeinsame Tourende in Otterstadt dem Wetter entsprechend aus. Ein kurzes Foto für Geschichtsbücher und dann fahren wir beide die letzten Kilometer getrennt nach Hause.
    Feierabend!
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  • Day25

    Tag 25 // Finale

    September 27 in Germany ⋅ ☁️ 17 °C

    Was vor gut 3 Wochen an gleicher Stelle kaum vorstellbar war ist nun doch der Fall. Der letzte Tag unserer Reise ist angebrochen. Ein bisschen wie jeder einzelne Tag. Wenn wir an morgen bei 0,00km los fuhren war es schwer vorstellbar, wie 120km zusammen kommen sollen.
    Um die Reise rund zu machen hat sich gestern dann doch noch eine Hinterrad Speiche verabschiedet. Glück im Unglück, keine 10km entfernt vom jahrelangen Stamm Mechaniker und Radladen. Dankenswerterweise zog er noch eine neue Speiche ein auch wenn dadurch der Feierabend für ihn nach hinten rutschte. Wir können also weiter.
    Nach dem kühlen und nassen ersten Hälfte gestern wurde es fast sommerlich warm desto weiter wir runter ins Tal kamen. Highlight: ein knapp 10km langes bergab Stück, stetig fallend, perfekt asphaltiert, keine relevante Kreuzung und vorallem kein Auto. So rollt man gerne bergab.
    Durch den Defekt fiel die Ankunft im "Hotel Mama" etwas später aus als geplant, das Abendessen schmeckte dennoch.
    Heute genehmigen wir uns ein etwas späteres Frühstück bevor es dann auf den Heimweg geht.
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  • Day24

    Tag 24 // Ab jetzt bergab

    September 26 in Germany ⋅ 🌧 16 °C

    Auf dem Weg nach Freudenstadt haben wir die vermutlich widerlichsten 5km unserer Tour erlebt. Strömender Regen und eine Bundesstraße mit einer einzigen Kette an Autos. Wo auch immer die alle her kamen.
    Nass und kalt ging es erstmal zum Bäcker auf einen Cafe und Kuchen. Uns bleiben noch 40km, grobe Richtung bergab das Tal runter.Read more

  • Day24

    Tag 24 // Höhenmeter sammeln

    September 26 in Germany ⋅ ☁️ 15 °C

    Der vorletzte Tag hat es nochmal in sich. Wir nehmen gefühlt jede Steigung mit, es geht ständig auf und ab. Vor Freudenstadt wartet nochmal ein längerer Anstieg in Höhenprofil vor und bevor es dann bergab geht.

  • Day23

    Tag 23 // Am Ziel?!

    September 25 in Germany ⋅ ☁️ 10 °C

    Das war es also, am Ziel? Die kurze Antwort ist einfach, nein, wir haben noch zwei Tage vor uns. Die etwas längere Antwort wäre "Jain". Ein richtiges Ziel hatte unsere Reise nie, anders als noch vor drei Jahren. Insofern ist irgendwie der Weg das Ziel, auch wenn ich den Spruch nicht besonders mag, denn am Ende ist doch immer ein Ziel das Ziel. Insofern sind wir erst am Ziel, wenn Freitag Abend vom Rad steigen, aber ein weiterer Meilenstein ist mit Donaueschingen erreicht.
    Die Donauquelle die Donaueschingen für sich in Anspruch nimmt gibt es so ja nicht. Kurz hinter (unsere Fahrtrichtung vor) Donaueschingen fließen Brigach und Breg zusammen und fließen ab dort als Donau weiter. Bei Gegenwind und müden Beinen hat sich uns diese Stelle nicht besonders aufgedrängt oder wir haben es schlichtweg übersehen. So oder so, das Ende unserer Fahrt an der Donau verlief eher unspektakulär.
    Früher am Tag gestaltete sich das Vorankommen sehr zäh. Regen und Sonne wechselten sich ab, manchmal mit fließendem Übergang, sprich Regen bei Sonnenschein. Dazu eher kühle Temperaturen und ein ständiges Auf und Ab, da kommt kein Rhythmus zu Stande. Insofern nahmen wir uns schon recht früh die erste Pause um uns in einem Cafe aufzuwärmen. Erfreulicherweise ging es danach gefühlt besser. Wir führen zwar weiterhin in Regenjacke, aber es war etwas wärmer und die ganz steilen Anstiege wurden weniger. Auch der Schnitt wurde besser, ohne dass wir jedoch erwähnenswert Richtung 20km/h gekommen wären. Folgerichtig entschieden wir uns früh dafür nicht weiter als Donaueschingen zu fahren, wo wir trotz früher Startzeit erst wieder gegen 18 Uhr vom Rad stiegen um über die hauseigene Sauna (kein Vergleich zum Wellness Tempel nach dem Arlberg) zum Abendessen zu gelangen.
    Erwähnenswert und auf Foto festgehalten ist die Donauversickerung ca. 20km von Donaueschingen entfernt. Über mehrere 100m versickert dort die Donau und hinterlässt ein trockenes Flussbett. Wie an den Hochwasser Marken zu sehen ist kann es dort auch anders aussehen. Auf einen Schild ist sie Rede von bis zu 400m³ Wasser pro Sekunde Wasserdurchfluss im Frühjahr wenn der Hochstand erreicht wird. Kaum vorstellbar wie sich der Wasserstand verändern kann.
    Morgen heißt es dann erstmal wieder Schwarzwald statt Flussradweg. Wobei nicht ganz richtig, die letzten knapp 50km fahren wir in heimatlichen Gefilden im Murgtal auf der sogenannten "Tour de Murg". Ab dann können die Navis Feierabend machen, die Strecke ist gut bekannt.
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  • Day23

    Tag 23 // Boxenstop

    September 25 in Germany ⋅ ⛅ 13 °C

    Die Bremse schleift und macht die Fahrt unnötig anstrengend. Kurze Pause für die Beine bevor es im Wechsel zwischen Sonne und Regen weitergeht.

  • Day23

    Tag 23 // Kräftezehrend

    September 25 in Germany ⋅ ⛅ 12 °C

    Nichts ist schlimmer als der Weg vom Abendessen oder Frühstück zurück ins Zimmer. Die Beine brennen und oben angekommen brauchen wir erstmal eine Pause. Gut, dass das nicht auf dem Rad der Fall ist. Interessanterweise funktionieren die Körper am besten auf dem Rad.
    Gestern mussten die Körper auch wieder funktionieren, denn die am Morgen und Mittag geschätzten Entfernungsn hatten nicht ganz gestimmt. So wurden aus 60km dann doch 80km bzw. eine Tagesetappe von 137km. Auf den letzten Kilometern wurden wir zu allem Überfluss auch noch nass, es gab schon Abschnitte die mehr Spass gemacht haben...
    Ein in solchen Momenten schwacher Trost ist die Tatsache, dass alle gestern gefahren Kilometer heute nicht mehr zu fahren sind. Durch den langen Tag gestern haben wir die Distanz bis Donaueschingen auf ca. 100km reduziert (Angaben nach gestern ohne Gewähr) und erreichen damit im Tagesverlauf das nächste größere Zwischenziel.
    Zum Abendessen hatten wir es gestern nicht weit, denn im Erdgeschoss betreibt der Vermieter eine Pizzeria. Da laut Google das Restaurant dienstags geschlossen sein soll waren wir die einzigen im Gastraum. Nur einige Insider wussten wohl, dass dennoch offen ist und bestellten etwas zum abholen. Insgesamt etwas komisch, aber trotzdem lecker.
    Frühstück gab es heute nicht in der Unterkunft, weswegen es nur kurz zum Bäcker und die Ecke ging. Wir werden noch unsere Sachen zusammen packen und uns dann auf die letzte Etappe an der Donau machen.
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  • Day22

    Tag 22 // Wie Sie sehen...

    September 24 in Germany ⋅ ⛅ 15 °C

    ...sehen Sie nichts. So ging es uns heute morgen beim Blick aus dem Fenster. Dichter Nebel, immer noch besser als Regen. Kühl war es auch, insofern ging es sich eingepackt los Richtung Ulm.
    Inzwischen sind wir durch Ulm durch uns sitzen bei Brot und Keksen an der Donau. Ein paar Meter von uns entfernt stehen bestimmt ein Dutzend Leute mit Ferngläsern und Kameras. Wir fuhren sehr gespannt hoch auf den Deich um Nichts zu sehen. Für uns Banausen ist nichts zu erkennen, ausser ein fast ausgetrocknetes Flussbett.
    Um erst gar nicht in Nöte zu kommen haben wir unsere Unterkunft schon am Morgen gebucht. Gestern Abend hatten wir bereits gesehen, dass die Auswahl recht übersichtlich ist. Insofern, sicher ist sicher. Das bedeutet noch 60km bis ins Tagesziel.
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  • Day21

    Tag 21 // Ab jetzt wird runter gezählt

    September 23 in Germany ⋅ ☁️ 10 °C

    Es ist soweit, wir beginnen die Kilometer zum Ende herunter zu zählen. In Tagesverlauf haben wir die 500km Grenze durchfahren, das Ziel Freitag Abend in LU bzw. Schifferstadt zu sein wird greifbar.
    Zeit dazu haben wir, da der Tag mäßig spannend verlief. Und als Donauradweg das Ganze zu bezeichnen wäre Etiketten Schwindel. Den Fluss haben wir nach Ingolstadt kaum mehr zu sehen bekommen. Eine schöne Stadt auf den ersten Blick, bei Gelegenheit ein schönes Ziel für einen Besuch eines Auswärtsspiels. Bei leichtem Nieselregen haben wir uns die Donau Überquerung gespart und sind recht zügig durch gefahren. Zügig immer relativ, denn bereits vom ersten Meter an ging es vorrangig auf Schotterwegen dahin. Da sind uns die europäischen Nachbarn voraus im Ausbau der Radwege. Ob im Zuge von immer mehr "Oberflächen Versiegelung" ein flächendeckendes Betonieren von Radwegen erstrebenswert ist sei dahin gestellt, um zügig voran zu kommen ist es aber unabdingbar. Nebeneffekt der Schotterpisten: unsere Räder sind dreckig wie nochwas. Keine Bilder.
    Untergekommen sind wir heute in Dillingen, wieder für vergleichsweise kleines Geld. Abendessen diesmal in Haus, sehr lecker und üppig. Und zum ersten Mal schwäbisch angehaucht. Wenn auch noch "bayrisch schwäbisch". Ansonsten scheint Dillingen nicht viel zu bieten zu haben. Wir fuhren auf einer kerzengeraden Straße einmal komplett durch die Stadt zu unserer Unterkunft. 3-4km, keine Kurve, drei Ampeln, Geschäfte rechts und links, etwas Stau. Irgendwie komisch. Wir kommen zu dem Schluss, dass diese Stadt die Ortsumfahrung verdient hat.
    Morgen soll das Wetter etwas besser werden. Das wollen wir nochmal nutzen und versuchen zeitig los zu kommen. Die letzten beiden Tage haben wir es etwas schleifen lassen und sind erst gegen 11 Uhr los gekommen. Mal schauen was der Schweinehund vor hat.
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  • Day21

    Tag 21 // Wo ist der Sommer hin?

    September 23 in Germany ⋅ 🌧 14 °C

    Schlechter als erhofft aber immer noch besser als befürchtet hat sich das Wetter geändert. Das bedeutet Gegenwind und immer wieder leichter Regen. Im Gegensatz zu unseren Regentagen in Österreich aber kein Dauerregen. Wir fahren dennoch Regen Setup, sicher ist sicher. Und mit den orangenen Brillengläsern sieht es auch nur halb so schlimm aus.
    Highlight des Tages, ein beschrankter Bahnübergang der DB. Auf der anderen Seite der Leitung scheint man an keinem Gespräch interessiert zu sein. Nach kurzem Knacken ging die Schranke auf und wir konnten weiter. Mehr wollten wir ja auch nicht.
    Für unsere Mittagspause haben wir uns in ein Buswartehaus zurückgezogen. Windgeschützt können wir uns stärken für die zweite Hälfte des Tages. An die 60km dürften noch fehlen bis wir ins Warme dürfen.
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