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Santiago 2016

Et 40-dagers eventyr av JaMa on Bikes Les mer
  • Tag 15 // Halbmarathon

    3. september 2016, Frankrike ⋅ 🌙 26 °C

    Nach der Bergankunft gestern haben wir heute nochmal geschaut, was noch in den Beinen steckt. Herausgekommen ist eine Tagestour von 123km. Da wir an einigen Stellen von der geplanten Tour abgewichen sind um den zumeist deutlich schöneren Radweg zu fahren waren es am Ende nochmal 10km mehr als wir eigentlich geplant hatten.

    Bis auf einen kleinen Mittelteil, den wir auf der Nationalstrasse 7 gefahren sind, erinnerte der Weg heute schon eher die Verhältnisse der ersten Tage in Frankreich. Bei leichtem Rückenwind lässt es sich so gut Reisen. Nur die Hitze macht uns weiterhin zu schaffen, vor allem wenn von 13-14 Uhr kein einziger Baum am Wegesrand steht.

    Entsprechend habe ich zu meinem eigenen Erschrecken festgestellt, dass ich heute um die 9L Wasser getrunken habe. Da ich ja schon "regulär" recht viel trinke ist die Steigerung nicht ganz so krass, als absolute Zahl dann aber eben doch schon so Einiges.

    Nach der Ferienwohnung gestern sind wir heute wieder in einem chambre d'hot. Keine 50m von der Nationalstrasse 7 entfernt versteckt sich im Hinterhof ein kleines Gästehaus mit 2 Gästezimmern und einem Essbereich. Wenn man vor dem Tor steht erwartet man das so nicht wirklich. Direkt hinter dem Haus verläuft ein kleiner Bach und auf der anderen Seite des kleinen Tals steht eine alte kleine Burg/Schloss (was auch immer der richtige Begriff dafür sein mag).

    Das Essen was wir hier bekommen haben war äußerst lecker. Nach dem Salat mit Shrimps, Avocado und Pomelo gab es Schweinefilet mit Ratatouille und Kartoffeln. Als Dessert noch einen in Sirup getränkten Biscuit mit Obstsalat... köstlich. Und ein Schluck Wein durfte zu so einem Essen natürlich nicht fehlen.

    Das obligatorische Haustier ist natürlich auch dabei. Auf dem Bild beim Erkunden unserer Fahrräder.

    Ansonsten bleibt nur ein kurzer Blick auf den Wetterbericht fur Avignon. Die nächsten 7 Tage Höchst Temperaturen von mindestens 30 Grad. Es geht also weiter mit der Hitzeschlacht.
    Morgen gibt es passend zum Sonntag nur eine knapp 80km lange Etappe. Mal schauen ob es mit dem entspannten Fahren besser klappt als letzten Sonntag im Gegenwind.
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  • Tag 16 // Mittag im Boulestadion

    4. september 2016, Frankrike ⋅ ☀️ 33 °C

    Beschwerlich waren die letzten zwei Kilometer auf Schotter, doch wie aus dem Nichts ist doch noch einer schöner Platz zum Essen aufgetaucht. Dem Schild nach müssten wir hier an der Boule Arena von Papys sitzen. Gut dass keine Spieler da sind, die hier bergab/ bergauf spielen möchten. Dem Schild nach müssten wir Ihnen wohl Vorrang gewähren vor unserem Mittagessen.

    Zudem konnten wir den ersten Blick auf den Mont Ventoux erhaschen. Imposant wie dieser Berg über der Umgebung ragt.
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  • Tag 16 // Leben wie Gott in Frankreich

    4. september 2016, Frankrike ⋅ ☀️ 30 °C

    Ganz so wie das Sprichwort es sagt fühlen wir uns heute. Mit 70km war das Tagesprogramm nicht ganz so stramm wie das der Vortage. Der Grund dafür ist ca 40-50km von unserer Herberge entfernt: Der Mont Ventoux.

    Von unserer Terrasse aus können wir ihn schon sehen und morgen wollen wir ihn bezwingen. Geplant ist die Route über Südwesten zu nehmen, das ist exakt der Aufstieg den die Tour de France auch dieses Jahr genommen hat. Wir wandeln also auf historisch bedeutsamen Pfaden. Genaueres dazu morgen.

    Der heutige Tag stand ganz im Zeichen der wenigen an Sonntagen geöffneten Supermärkte. Google Maps hatte uns verraten, dass in Mondragon noch ein Supermarkt bis 13:00 offen hat. Für uns ideal, da es von dort aus nur noch 20km ins Tagesziel waren und wir uns so problemlos für den Rest des Tages mit Proviant versorgen könnten. Wie schon im vorherigen Post geschrieben, war schon um 12:30 Uhr Feierabend so dass wir mit viel Glück um 12:25 Uhr noch mit als letzte Kunden reimkamen.

    Das Wetter scheint sich erstmal nicht zu ändern, auch die Tiere, siehe Foto, leiden entsprechend. Und der Fernseh Wetterbericht ist recht eindeutig bei der Beantwortung der Frage ob wir im richtigen Teil Frankreichs sind.

    Sehr interessant war noch die Bank Filiale im Ort. Wenn auch leider Max Kreditkarte nicht akzeptiert wurde. Weder Schein noch Sein also.

    Einen kleinen Vorgeschmack auf unser morgiges Abendessen haben wir heute bei der "kalten Platte" erhalten. Unser Gastgeber ist ein ehemaliger Chefkoch...man darf also einiges erwarten. Auch das hier nicht abgebildete, vermutlich selbstgemachte Fruchteis, war hervorragend.
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  • Tag 17 // Der Gigant der Provence

    5. september 2016, Frankrike ⋅ 🌬 20 °C

    Teilweise haben wir ihn bezwungen, teilweise hat er uns bezwungen.

    Eins vorneweg, hier stürmt es. Laut Wetterbericht 80-100km/h. Aber man kann sich das Wetter nun nicht aussuchen, insofern ging es früh los.

    Gerade auf den ersten 30km bis zum Fuss des Berges lief es sehr flüssig zumal sich der Wind noch in Grenzen hielt. Nochmal Wasser auffüllen in Bedoin und los ging es in die Steigung. Nach einem mäßig steilen Teil aus Bedoin heraus beginnt 15km vor dem Gipfel der eigentliche Anstieg, der bei der Tour de France auch ab dort erst kategorisiert ist.

    Die Steigungsprozente sind zumeist knapp unter 10% wodruch man im Schnitt pro Kilometer Weg ungefähr 100HM überwindet.

    Über 1000 Meter began ich zu spüren, dass die Luft doch merklich dünner wird. Dazu machte der starke Wind, der einem zuteilen fast den Atem wegnahm, die Aufgabe nicht einfacher.

    Bei 1.500HM passierten wir den Bereich, in dem die diesjährige Tour Etappe beendet wurde, da man aus Sicherheitsgründen bei ebenfalls starkem Wind das Ziel nach unten verlegt hatte. In diesem Bereich werden die Bäume auch immer weniger und der Wind kann zunehmend ohne Hindernisse über den Berg fegen.

    Für mich wurde es ab dem Zeitpunkt immer schwerer, aber nicht wie erwartet wegen der Kraft sondern aufgrund der immer dünner werdenden Luft und dem damit verbundenen Gefühl nicht genug ebendieser zu bekommen.

    Max hatte erfreulicherweise mit der Höhe keine Probleme und konnte ohne größere Schwierigkeiten den Berg hochziehen.

    Der entscheidende Punkt kam bei ca 1.800HM als an einigen Stellen der Wind so böig über den Berg wehte, dass wir fast vom Rad geflogen wären. Für mich bedeutete das absteigen und schieben, da einfach keine Reserve mehr war, um den Wind auszugleichen. Selbst zu Fuss war es teilweise nicht möglich im Gegenwind voran zu kommen.

    Auf 1.862HM wartete Max auf mich vor einer Steinmauer sitzend, die den Wind abhielt. Aber auch nach mehreren Minuten Pause war es mir so schwummrig im Kopf, dass ich es nicht weiter riskieren wollte noch höher zu gehen. In Sichtweite des Ziels, knappe 50HM vor dem Gipfel musste ich schweren Herzens umdrehen und mich vorsichtig an die Abfahrt machen.

    Max konnte nach einigen Meter schiebend doch nochmal aufs Rad steigen und im Windschatten des Gipfels den Mont Ventoux bezwingen.

    Somit können wir, ich zwar nur mit Bleistift aber immerhin, den Punkt "Tour de France Berg hochgefahren" auf unseren Listen der Dinge, die man mal im Leben gemacht haben möchte, abhaken. Zudem bleibt die Erkenntnis, dass selbst solche "Giganten" von der reinen Steigung her für den halbwegs trainierten Hobby Fahrer gut zu schaffen sind. Gesetzt den Fall, dass man eben mit der Höhe klar kommt.
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  • Tag 17 // I don't know, Kev.

    5. september 2016, Frankrike ⋅ 🌬 26 °C

    Fortsetzung zur Postkarte von Jan zum Aufstieg zum Mt Ventoux.

    Ich war überrascht, wie Jan bereits beschrieben hat, wie gut wir diesen Berg gemeistert haben. Die wenigen MTBiker (seltsam eigentlich, dass sich die meisten hier mit Rennrädern und entsprechend knüppelharten Übersetzungen versuchen) hat auch Jan gekonnt stehen gelassen. Nach oben hin wurde das Fahrerfeld auch immer dünner, aber wir haben es ohne Probleme bis nach oben geschafft. Vernünftigerweise hat Jan die letzten Meter ausgespart. Der Berg hat noch 2 (!) andere Zufahrten, das Biest ist noch nicht gezähmt und mit ein bisschen Übung und fortune klappt es dann beim nächsten Mal. Symbolisch schlage ich natürlich für uns beide oben an. Auf dem Dach unserer Tour (?) - vermutlich ::)

    We did it, reddit!

    Ach ja: Fasst nach einer Abfahrt besser nie eure Scheibenbremsen an - lohnt nicht.

    Der heutige Ritt in Bild und (manchmal) Ton zum Nachempfinden:

    F-Foto: siehe unten
    V-Video: siehe Link #checkmychannel

    F1: Anschleichen.
    F2: Dem Kollegen links wollen wir es gleichtun.
    F3: Es wird ernst. Los geht's.
    V1: Vollgas ::) https://youtu.be/eV4bcXC9JV0
    V2: Verfolgungsjagd ::) https://youtu.be/HM924aOXzjQ
    V3: Büsschen zugig ::) https://youtu.be/gdfPG978Bzg
    F4: So nah und doch so fern.
    V4: Geschafft ::) https://youtu.be/gPWsm3DovgA
    F5: Wohl nicht der erste hier ::)

    -md
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  • Tag 17 // Der Schlagzeug Koch

    5. september 2016, Frankrike ⋅ 🌙 23 °C

    Bevor es ins Bett geht, wollen wir euch doch noch an unserem Abend teilhaben lassen. Bei Jaques hatten wir ein grandioses Abendessen. (Inkl. der passenden Getränke)

    Nachdem er als Musiker durch Europa tourte lernte er Koch, u.a. in London. Mit jetzt 68 Jahren hat er sein schönes Anwesen in der Provence und kocht für seine Gäste. (Das Essen war nicht ganz so zügig fertig, insofern war Zeit für seine Lebensgeschichte...)

    Ich füge den Fotos gar nicht viele Worte hinzu. Ein gebackener Käse in Blätterteig, Hähnchen mit Kartoffelpuffer und Spargel und als Dessert selbstgemachtes Parfait.

    Zum Abschluss des Abends haben wir noch ein Schlagzeug Konzert bekommen. Vor 4 Jahren hat er sich wohl entschieden Schlagzeug zu lernen und spielt seitdem täglich auf seinem E-Schlagzeug. Und ohne Nachbarn kann man durchaus mal um 10 noch die Boxen aufdrehen.
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  • Tag 18 // Das Meer in Sicht

    6. september 2016, Frankrike ⋅ 🌙 26 °C

    Nach Tagen an verschiedensten Flüssen ist nun das Mittelmeer in Sicht. Morgen früh werden wir hinkommen und fast den ganzen restlichen Tag entlang fahren.

    Ansonsten haben wir heute den schwächer werdenden Mistral Wind nochmal richtig ausgenutzt, nachdem er uns auf dem Mont Ventoux so zugesetzt hatte. Ganz klares Tagesmotto: Kilometer schrubben.

    125km sind es am Ende geworden mit einem Schnitt von 23,7km/h. Wir waren schon langsamer unterwegs. Insofern gibt es auch von unterwegs wenig zu berichten ausser Sonne, Wind und viel Tempo.

    Untergekommen sind wir heute in einer Villa. Chambre d'hot machts möglich. Wieso man allerdings sich ein solches Haus leistet und dann das wertvollste, seine Privatsphäre für 90€ die Nacht verkauft wird mir wohl schleierhaft bleiben. Angesichts des komfortablen Zimmers soll es mir jedoch egal sein. Um den Pool noch zu nutzen waren wir leider etwas zu kaputt und hatten auch schon lange genug in der Sonne gebraten. Morgen früh bekommen wir hier noch ein Frühstück und dann geht es auch schon wieder weiter.
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  • Tag 19 // Zurück am Kanal

    7. september 2016, Frankrike ⋅ ☀️ 25 °C

    Wie es der Titel schon sagt, die (kurze) Zeit am Mittelmeer ist vorbei und wir befinden uns am Canal du Midi, der Mittelmeer und Atlantik verbindet. Ganz soweit werden wir ihm nicht folgen, aber für morgen wird der Kanal erstmal bestimmend für unsere Route sein.

    Wie schon unterwegs angedeutet war die Wegfindung heute nicht immer ganz so einfach. Teilweise verlief der Radweg direkt auf der Strandpromenade was dazu führte, dass wir uns beim Versuch diese zu umfahren leicht verfransten. In einem anderen Fall führte eine vermeintliche Abkürzung auf eine Bundesstraße die uns dann doch etwas zu stark befahren war, so dass wir wieder umkehrten.

    Nach unserer Mittagspause hatten wir dann jedoch ein kilometerlange Stück dass genau unseren Erwartungen entsprach. Eben, asphaltiert, nicht stark befahren und so gut wie keine Kreuzungen. Entsprechend zügig kamen wir voran bevor es bei Adge dann an den Kanal ging.

    https://youtu.be/ZltBZY6jgmc

    Unsere Unterkunft ist das exakte Gegenteil zu der gestrigen Villa. In einem alten Stadthaus, das noch sehr viel Charme und auch Einrichtungsgegenstände vergangener Tage hat, ist ein chambre d'hot eingerichtet. Für das Abendessen hätten wir uns leider anmelden müssen, was bei unserer spontanen Buchung natürlich nicht mehr möglich war. Unsere Gastgeberin hat uns jedoch ein Restaurant in der gleichen Strasse empfohlen, so dass wir auf keinen Fall Hungern werden. Das Frühstück morgen früh ist jedoch standardmäßig dabei und gibt es auch ohne gesonderte Anmeldung.

    Anbei noch die aktuellen Tachodaten:
    Km gefahren: 2.106
    Fahrtzeit (netto ohne Pausen): 105h40min
    Durchschnittsgeschwindigkeit: 19,92 km/h
    Max. Geschwindigkeit: 63,13 km/h

    (Den Schnitt hatten wir schon auf 20,1 km/h, bis wir auf dem Gipfel des Mt. Ventoux auf 19,6 km/h zurück gefallen sind)
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  • Tag 20 // Harte Nuss

    8. september 2016, Frankrike ⋅ 🌙 23 °C

    oder Staub fressen. Beides passt sehr gut zum heutigen Tag. Dem aufmerksamen Leser wird sicher aufgefallen sein, dass es über den Tag keinen Post gab. Ein sicheres Zeichen für einen zähen und zermürbenden Etappenverlauf.

    Bei (mal wieder) Gegenwind wurde es immer wieder recht ungemütlich auf den Schotterwegen des Canal du Midi, zumal diese Wege auch gerne mal zu holprigen Pfaden werden. Für einen großen, schweren Menschen auf einem Straßenrad geradezu ideale Verhältnisse...

    Schiffbruch haben wir nicht erlitten, auch wenn es am Wegesrand manch passendes Motiv dazu gab. Hinzu kam auf den ersten Kilometern noch eine mäßig ausgeschilderte Umleitung und eine Bundesstraße, deren Kreuzung sich als komplexer als auf dem Navi angegeben herausstellte. Die bauliche Trennung der beiden Fahrstreifen bestand jedoch nur auf 100m, so dass wir über die jeweiligen Seitenstreifen daran vorbei fahren konnten.

    Kleine Anmerkung zu der Umleitung: Der Canal du Midi wurde in der Art einer Allee gebaut, so dass eigentlich durchgängig an beiden Seiten Bäume standen. Viele der Bäume drohen jedoch jetzt aufgrund eines Pilzbefalls abzusterben und womöglich umzustürzen. Daher wurden bereits Tausende Bäume (von wohl knapp 40.000) gefällt und müssen noch gefällt werden. Immer wieder können daher einzelne Abschnitte nicht befahren werden.

    Neben den Straßenkreuzungen kamen wir auch an einigen Flusskreuzungen vorbei. Mit entsprechend großem Aufwand wird dort der Kanal über einen natürlich verlaufenden Fluss hinweg geführt. Aber auch andere Brücken waren nicht minder interessant zu überfahren (siehe Fotos).

    Unser heutiges Hotel ist recht unspektakulär. Der Name Hotel Central verspricht zwar einiges, doch bis auf die Lage an einer zentralen Hauptverkehrsstraße können wir nichts besonderes feststellen. Morgen wird es interessant werden wo wir unterkommen, da es doch merklich dünner besiedelt werden wird in den Pyrenäen. Aber das sehen wir morgen.

    Jetzt erstmal Beine hochlegen und ausruhen, damit es morgen weitergehen kann.
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  • Tag 21 // Kraft schöpfen

    9. september 2016, Frankrike ⋅ ☀️ 28 °C

    Heute wirs es nur eine kurze Etappe geben. Wir leiden weiterhin unter dem Gegenwind, die Beine sind müde und Maxi ist gesundheitlich etwas angeschlagen. Zeitlich ist so ein Tag noch drin. Mal schauen ob am Sonntag dann gearbeitet werden muss :PLes mer

  • Tag 21 // Morgen ist auch noch ein Tag

    9. september 2016, Frankrike ⋅ 🌧 21 °C

    Der kurzen Tages Tour angemessen gibt es heute auch nur einen kurzen Bericht. Anders als erhofft hat der Wind leider nur etwas nachgelassen und war immer noch mehr als deutlich zu spüren.

    Entsprechend zäh verliefen die ersten Kilometer auf der Landstrasse. Der Wechsel zurück an den Kanal brachte das gleiche Bild wie von gestern schon gewohnt, nämlich Schotterwege mit großen Steinen und Wurzeln. Erst gute 10km vor unserem Zielort began ein 40 Kilometer langer asphaltierter Abschnitt. Aber da hatten wir unsere Unterkunft eben schon gebucht.

    Inzwischen hat es hier angefangen zu regnen. Morgen soll das aber durch gezogen sein, dann haben wir nochmal 2-3 gute Tage. Danach könnte das Wetter erstmal schlechter werden.

    Unsere Unterkunft ist ein sehr schönes kleines Studio über einer Garage. Alles scheint erst vor Kurzem ausgebaut worden zu sein und ist entsprechend in einem sehr guten Zustand. Morgen früh bekommen wir noch ein Frühstück hier. Dafür müssen wir lediglich über den Hof laufen.
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