• Tag 1 bei Paula

    January 8, 2024 in Australia ⋅ ☁️ 28 °C

    Als ich den Morgen aufstand war Paula nicht da. Ich ging nach unten und traf auf ihre Putzfrau, die mir auch nicht sagen konnte, wo Paula war. Ich holte mir meinen Bikini aus dem Van und sprang in den Pool. Die Erfrischung tat wirklich gut, da Brisbane auch viel wärmer und feuchter ist als Sydney.

    Btw hat Paula total die süße Katze. Sie erinnert mich an die Katze in Umina Beach, Nina, nur das sie richtig krass schielt. :D

    Nach einer Weile kam Paula von ihrem Spaziergang mit den Hunden.
    Sie machte mir ein herrliches Frühstück - Porridge mit vielen leckeren Beeren. Während das Porridge auf dem Herd köchelte unterhielten wir uns. Sie erzählte mir von dem italienischen Paar, das heute auch zum Helfen kommen soll. Wir holen es gegen Mittag beim Einkaufszentrum ab. Paula machte mir den Fernsehen an und bestand darauf, dass ich mir die Dokumentation „Kiss the grass“ anschaue. Die Dokumentation handelt davon, wie man über regenerative Landwirtschaft die Böden schont und somit nachhaltig und gesund Gemüse und Früchte anbaut. Ihre Vision für ihre Sanctuary. Sie hat so viel Fläche und möchte diese bestmöglich nutzen. Anstatt auf Futterspenden angewiesen zu sein, möchte sie selbst anbauen und darüber hinaus die Ernte lokal verkaufen. So leben die Tiere und die Natur bestmöglich in Harmonie.

    Gegen Mittag fuhren wir zum Einkaufszentrum, um das italienische Paar abzuholen, doch weit und breit war nichts von ihnen zu sehen. Da wir bei der Haltestelle geparkt haben, mussten wir wieder fahren als der Bus kam. Glücklicherweise bogen wir in einen anderen Eingang des Shopping Centers ab und dort standen die beiden. Wir fuhren kurz zu Paula und dann mit dem kleinen Fiat weiter in ein Café zum Lunch.

    Das italienische Paar kam heute doch nicht zur Sanctuary mit. Sie nahmen sich ein Airbnb in der Nähe.

    Paula bot mir an, eine Nacht länger zu bleiben, da es auch schon so spät war… Okay, dachte ich mir, auf ein Tag kommt es nicht an…

    Abends gingen wir eine Runde mit den Hunden spazieren. Nicht weit weg von ihrem Haus ist ein schöner kleiner Viewpoint auf die Stadt. Im Dunkeln leuchteten überall die Lichter. Der Ort hier ist wohl ein Hundeparadies, da die Hunde hier ohne Leine rumrennen dürfen. Als wir dort waren, waren wir ganz alleine und es war stockduster. Paula kochte uns zum Abendessen Curry mit Reis. Sie war sehr sehr gastfreundlich und sorgte sich sehr um mich. Ich war über ihre Gastfreundlichkeit ziemlich überrascht.
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