Day 1
January 19 in Hong Kong ⋅ ☀️ 20 °C
Ok, Hongkong-Tagebuch, Tag 1, Montag. Der Flug war total gut, ich bin sehr zufrieden mit Cathay. Viel Platz, ein ganz neues Flugzeug, alles war gut, aber ich habe nicht viel geschlafen. Dementsprechend bin ich ein bisschen gerädert morgens angekommen.
Vom Flughafen aus bin ich zügig mit dem Schnellzug zur Kowloon Station gefahren, wo mich Eugene abgeholt hat. Wir sind ein bisschen Bus gedudelt und haben dann erstmal bei den Eugenes zuhause zusammen gefrühstückt. Das war direkt sehr schön, weil sie natürlich so sind, wie sie sind, und mich sofort in ihren Familienkreis aufgenommen haben. Vor allem die Kinds sind da sehr direkt: "Uncle Sveeeeennnn...!!!" :D
Ich war direkt mittendrin, die Kids waren super happy mich zu sehen. Wir haben aber ein bisschen miteinander gespielt und uns einfach erstmal ausgiebig begrüßt. Nach einer Weile sind Eugene und ich dann losgezogen und sind zu Fuß ein bisschen durch die Stadt gegangen.
Wir sind Richtung Hafen gelaufen. Die Eugenes wohnen im nördlichen Teil von Hong Kong, in Kowloon. Von dort aus erstreckt sich die Stadt in alle Richtungen. Im Süden ist der Hafen und dort kann man dann über das Wasser auf das eigentliche Stadtzentrum von Hong Kong gucken. Dort, wo die ganzen Wolkenkratzer stehen, wo das Finance- und CBD-District ist.
Wir haben ein bisschen die Seele baumeln lassen, sind hier und da gelaufen, haben bei der Australian Dairy Company gegessen, was man scheinbar tun muss. Was auch ganz cool war, bis auf die Tatsache, dass die einen da auch wirklich komplett ruppig einmal abservieren. Aber das gehört eben dazu, das habe ich jetzt auch schon gelernt, der Hongkong-Chinese ist mega effizient. Es geht so überhaupt gar nicht darum, freundlich zu sein oder zu schnacken, sondern es ist einfach nur alles auf Takt ausgelegt. Da muss man sich ein bisschen dran gewöhnen, aber das ist okay, weil auch niemand von einem erwartet, dass man anders ist.
Vom Hafen aus haben wir die Star Ferry auf die andere Seite genommen und sind dort, nach einiger Erkundung inklusive Egg Tart bei “Bake House” in einer netten Craft Beer Brauerei (“Craftissimo”) auf ein Bierchen eingekehrt, bevor wir mit dem Uber nach Hause gefahren sind.
Und dann war der erste Tag auch, ich denke, so gegen 10 Uhr beendet. Bis dahin habe ich es ganz gut durchgehalten, ich hatte mittags einen kleinen Hänger. Aber es ging ganz gut. War ein toller Tag!Read more









