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Hong Kong Phooey

A 9-day adventure by svarla Read more
  • Trip start
    January 18, 2026

    Ambivalenz ist so ein Thema

    January 18 in Germany ⋅ ☁️ 1 °C

    Komischer Start für eine Reise? Japp. Ich sitze gerade am Flughafen in Frankfurt und warte auf meinen Flieger nach Hong Kong. Der Morgen verlief problemfrei, alle waren freundlich und es ist angenehm warm. Dennoch ist mein Gemüt so mittel drauf. Das wird wohl vor allem daran liegen, dass es Marla diesmal wirklich schwer gefallen ist, mich gehen zu lassen. Sie ist in letzter Zeit sehr eng und hat gestern Abend viel geweint. Sie vermisst mich bzw. uns immer recht schnell und stark und das wird eine Herausforderung (nicht nur) fuer sie. Dazu kommt, dass Fliegen mir zunehmend weniger gefällt. Ich fühle mich nicht so wohl damit, in Blechröhren herumzuduempeln, die sich in Höhen befinden, in denen man weder atmen kann, noch generell sein sollte. Aller Statistik zum Trotz... Nicht mein Lieblings-Fortbewegungsmittel.

    Abgesehen davon - und ich bin sicher, das stellt sich zeitnah auch ein - freue ich mich sehr auf die kommende Woche. Ich fliege nach Hong Kong, um Eugene und seine Familie zu besuchen. Eugene habe ich 2013 in Singapur kennengelernt und seitdem immer mal wieder gesehen, trotz Distanz. Er lebt seit letztem Jahr mit seiner Familie in Hong Kong. Eugene hatte im Sommer vorgeschlagen, dass wir Mal einen "Men's Trip" zusammen unternehmen und es uns ein paar Tage gut gehen lassen. Jetzt ist Freizeit ja so eine Sache... Manchmal passt's einfach nicht so wie gedacht. Und weil ich gerade nunmal etwas mehr Freizeit habe als üblich, füge ich mich einfach in den Alltagsplan der Macalingas ein, besuche Sie da wo sie leben und wir verbringen so alle Zeit zusammen. So komm ich auch Mal nach Hong Kong. :)

    Ich freue mich sehr darüber, dass meine beiden Ladies daheim mir die Auszeit ermöglichen. Sarah hat gerade einen neuen Job angefangen, muss in "Schichten" arbeiten und hat ordentlich zu organisieren, damit ich die Woche raus kann, um um die Welt zu vagabundieren. Danke sehr dafür, dass es nie die Frage gab "ob", sondern nur "wie"! :-*

    Nun denn.. hoppladihoppo. 2 Stunden bis Boarding, dann 12 Stunden in der Dose. Adios!
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  • Flug geschafft

    January 18 in Germany ⋅ 🌙 2 °C

    Da bin ich. Also... Wenn ich das hier hochgeladen haben werde. Plusquamperfekt perfekt, oder wie der Kram heißt :D Noch sitze ich im Flieger. Entgegen meinen ursprünglichen Befürchtungen, ich müsse in einem engen Flieger auf einem Mittelplatz hocken, habe ich einen Gangplatz und 2 freie Plätze neben mir, in einem modernen, top ausgestatteten Fluggerät bekommen. Der Flug war, für was er ist, sehr angenehm. Mit vier Filmen und knapp 2 Stunden mediocrem Doesen ging es recht gut rum. Gleich gibt es Frühstück und dann sind wir auch da. Hong Kong ich hab Bock!Read more

  • Day 1

    January 19 in Hong Kong ⋅ ☀️ 20 °C

    Ok, Hongkong-Tagebuch, Tag 1, Montag. Der Flug war total gut, ich bin sehr zufrieden mit Cathay. Viel Platz, ein ganz neues Flugzeug, alles war gut, aber ich habe nicht viel geschlafen. Dementsprechend bin ich ein bisschen gerädert morgens angekommen.

    Vom Flughafen aus bin ich zügig mit dem Schnellzug zur Kowloon Station gefahren, wo mich Eugene abgeholt hat. Wir sind ein bisschen Bus gedudelt und haben dann erstmal bei den Eugenes zuhause zusammen gefrühstückt. Das war direkt sehr schön, weil sie natürlich so sind, wie sie sind, und mich sofort in ihren Familienkreis aufgenommen haben. Vor allem die Kinds sind da sehr direkt: "Uncle Sveeeeennnn...!!!" :D

    Ich war direkt mittendrin, die Kids waren super happy mich zu sehen. Wir haben aber ein bisschen miteinander gespielt und uns einfach erstmal ausgiebig begrüßt. Nach einer Weile sind Eugene und ich dann losgezogen und sind zu Fuß ein bisschen durch die Stadt gegangen.

    Wir sind Richtung Hafen gelaufen. Die Eugenes wohnen im nördlichen Teil von Hong Kong, in Kowloon. Von dort aus erstreckt sich die Stadt in alle Richtungen. Im Süden ist der Hafen und dort kann man dann über das Wasser auf das eigentliche Stadtzentrum von Hong Kong gucken. Dort, wo die ganzen Wolkenkratzer stehen, wo das Finance- und CBD-District ist.

    Wir haben ein bisschen die Seele baumeln lassen, sind hier und da gelaufen, haben bei der Australian Dairy Company gegessen, was man scheinbar tun muss. Was auch ganz cool war, bis auf die Tatsache, dass die einen da auch wirklich komplett ruppig einmal abservieren. Aber das gehört eben dazu, das habe ich jetzt auch schon gelernt, der Hongkong-Chinese ist mega effizient. Es geht so überhaupt gar nicht darum, freundlich zu sein oder zu schnacken, sondern es ist einfach nur alles auf Takt ausgelegt. Da muss man sich ein bisschen dran gewöhnen, aber das ist okay, weil auch niemand von einem erwartet, dass man anders ist.

    Vom Hafen aus haben wir die Star Ferry auf die andere Seite genommen und sind dort, nach einiger Erkundung inklusive Egg Tart bei “Bake House” in einer netten Craft Beer Brauerei (“Craftissimo”) auf ein Bierchen eingekehrt, bevor wir mit dem Uber nach Hause gefahren sind.

    Und dann war der erste Tag auch, ich denke, so gegen 10 Uhr beendet. Bis dahin habe ich es ganz gut durchgehalten, ich hatte mittags einen kleinen Hänger. Aber es ging ganz gut. War ein toller Tag!
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  • Day 2

    January 20 in Hong Kong ⋅ ⛅ 18 °C

    Tag 2 ist ein bisschen überraschend gestartet, weil ich eigentlich davon ausgegangen bin, dass Eugene arbeitet, dass Rania die Kinder in den Kindergarten bringt und wir dann gemeinsam irgendwann am späten Vormittag starten. Hat sich aber anders ergeben. Ich bin um 7 Uhr aufgestanden und um 20 nach 7 war ich schon quasi fertig mit Zähne putzen, anziehen, waschen und wir sind mehr oder weniger alle zusammen los, um die Kids zur Schule zu bringen.

    Die Anreise zur “Schule” dauert ungefähr eine Stunde, ist also echt ein weiter Weg. Von dort aus gab es dann zwei Optionen: wir laufen ein bisschen dort in der Gegend rum und holen die Kinder wieder ab, oder wir laufen um einen Stausee. Eugene und ich haben uns für den Stausee entschieden, um ein bisschen rauszukommen und Rania hat dankenswerterweise die Kids übernommen. Mit dem lokalen Bus waren wir nach ein paar Minuten im Grünen und konnten, von Affen begleitet, loslaufen. Das war ganz toll und wir sind fast 3, 3,5 Stunden, nennen wir es mal, Spaziergewandert und haben uns dabei viel, gut unterhalten.

    Spätes Mittagessen gab es wieder in der Stadt mit Rania und den Kids. Pho, Milk Tea und die chinesische Interpretation von Mochi. Yummy!

    Abends sind Eugene und ich nochmal los. Nightmarket, Hafen bei Nacht und ein paar Snacks und Bier auf die Faust. Ein schöner Ausklang für einen entspannten Tag.

    Mir hat sehr gefallen, dass die Anbindung an das Grüne für die Menschen in HK so gut ist. Ich muss sagen, bisher kann ich Hongkong noch nicht so ganz gut einordnen. Was mir gefällt ist, Public Transport funktioniert exzellent. Und ansonsten ist es halt einfach eine Großstadt, wo an jeder Stelle irgendwas los ist. Überall sind Menschen, überall sind Geschäfte, überall sind Restaurants, es riecht überall anders.
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  • Day 3

    January 21 in Hong Kong ⋅ ⛅ 14 °C

    Tag 3 endet jetzt hier im Mahjong Hostel. Ich bin ein bisschen froh, dass ich am Tag 3 erst hergekommen bin. An Tag 1 wäre ich wahrscheinlich am Eingang schon umgedreht, weil der wirklich, wie es in Hongkong anscheinend etwas üblich ist, nicht unbedingt einladend ist. Ich hatte das von Eugene schon gelernt, Hongkong ist nicht unbedingt für seine Sauberkeit bekannt. Wir haben Ratten gesehen, wir haben sehr viel Dreck gesehen. Man achtet nicht unbedingt aufs Detail, könnte man ein bisschen sagen. Aber wenn man gerade jetzt hier aufs Hostel gezogen ist und den Eingang hinter sich gelassen hat, ist alles super. Nette Leute, gutes Zimmer, alles gut ausgestattet. Ich bin sehr zufrieden mit meiner Wahl.

    Eugene hat mich gerade hergebracht. Heute war wirklich ein langer Tag. Ich weiß gar nicht, was wir eigentlich vorhatten. Eugene hatte sich darauf eingestellt zu arbeiten. Ich wollte ein bisschen shoppen gehen. Dann ist aber noch alles anders gekommen. Ich bin aufgewacht und Eugene war schon wieder zurück. Da die Kinder nicht im Kindergarten waren, haben wir entschieden, dass wir erstmal mit den Kids ein bisschen auf den Spielplatz gehen, sie also ein bisschen lüften, damit sie sich ein bisschen austoben können. Auf den 65mq der Wohnung ist das nur eingeschränkt möglich...

    Dann war eigentlich die Idee, in den Victoria Park zu gehen, wo noch mal mehr Spielplatz ist und Rui mit seinem Fernsteuerboot fahren kann. Dann hat sich aber irgendwie der Tag so dahin geändert. Statt direkt in den Park zu fahren, sind wir zunächst zum Mittagessen gefahren, bei Tim Ho Wan. Tim Ho Wan ist ein Restaurant, das mal einen Michelin-Star hatte. Das haben die natürlich genutzt, um zu wachsen und das Business auszubauen. Das Essen, wofür sie diesen Stern bekommen haben, ist ein Brötchen, würde der Deutsche wahrscheinlich sagen, so ein Bun, was außen crispy ist, innen aber soft. Dazu kommt eine süßliche Schweinefleischfüllung. Mega lecker und definitiv das Warten auf einen Tisch wert!

    Ansonsten gibt es noch weitere Dim Sum dort und wir haben es uns gut gehen lassen. Danach sind wir auf Umwegen irgendwie über die eine oder andere Mall, weil ständig irgendwer pinkeln musste, in Richtung Victoria Park, wo wir erst gegen 17-18 Uhr angekommen sind. Rui konnte auf dem extra dafür angelegten Teich noch ein bisschen mit seinem Boot fahren und anschließend konnte die letzte Kraft der Kids auf dem Spielplatz rausgehauen werden. Zum Abendessen gab's Pho und dann haben wir die Kids nach Hause gebracht, die schon wirklich am Ende ihrer Kräfte waren.

    Der Tag heute hat mich ordentlich beansprucht. Die Mischung aus großer Stadt mit all ihren optischen, akustischen Reizen und Gerüchen, die drei Kids, Rania und Eugene, die gerne richtige Gespräche führen und die ständige Neuorientierung und das alles zusammen haben mir viel abverlangt. Ich gehe platt, aber auch sehr zufrieden ins Bett.

    Ich werde morgen aus der Stadt flüchten und auf Lantau Island eine ganz lange Wanderung machen. Ich werde den lokalen Hügel klimmen, was wahrscheinlich eine 7-Stunden-Wanderung werden wird. Da freue ich mich sehr drauf, diesen Switch zu bekommen, von Stadt zu keine Menschen oder wenig Menschen. Das wird mir guttun als Alternative. Wetter ist so mittel, es ist ein bisschen abgekühlt, es ist ein bisschen wolkig. Das ist aber okay, vor allem zum Wandern. Kein Regen in Sicht, daher habe ich da richtig Bock drauf!
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  • Day 4

    January 22 in Hong Kong ⋅ ⛅ 11 °C

    Heute habe ich wieder voll den Sven gemacht... Ich hatte beschlossen, Wandern zu gehen. Eine siebenstündige Tour von Tung Chun über Ngong Ping, den Lantau Peak und zurück stand auf dem Programm. Also bin ich früh los, habe mich in Tung Chun mit Wasser und Verpflegung eingedeckt und bin den Walk angetreten.

    Vom Start weg bis zum Ende war das Ganze ziemlich treppig. In HK scheint man gerne auf gebauten Wegen zu wandern. Das hat dem Spaß aber keinen Abbruch getan und so hat sich auch das Training letzte Woche auf dem Stepper gelohnt :D Die Natur auf Lantau ist ganz wunderbar. Sehr grün und in der Tat, mit bis zu 934m, sehr bergig. Und vor allem - wenn man das Panorama des Flughafens hinter sich gelassen hat - RUHIG.

    Der Weg nach Ngong Ping, wo die große Buddha-Statue steht, ging fast nur bergauf. Entsprechend fordernd, aber auch spaßig war es. Dort angekommen, wurde mir meine Übervorsicht einmal um die Ohren gehauen. Ich hatte nicht bedacht, dass an einem Ort, zu dem eine Seilbahn führt und an dem eine Touristenattraktion ist, auch Infrastruktur steht. Es gab alles, inklusive Subway und Starbucks... Gut, dass ich so viel Proviant hatte!

    Von Ngong Ping ging es dann völlig stumpf, fast ausschließlich über Stufen hoch zum Gipfel. Das war ordentlich! Aber das Panorama war es wert und - man mag es kaum glauben - so richtig echt bergig. Wunderbar! “Überraschenderweise” war der Abstieg recht stufig, sodass ich, einmal an der Strasse angekommen, auch einigermaßen erschöpft war. Dickköpfig, wie ich bin, wollte ich die letzten 6 km bergab, an der Hauptstraße entlang, noch gehen, bin dann aber nach dem ersten KM doch an der Bushaltestelle angehalten.

    Danach gab's einen Besuch in der Mall, tolle Dumplings und Szechuan-Huhn, und ein bisschen Bier. Bin zwar noch zu Eugene, war aber nicht mehr wirklich zu gebrauchen und dann ging es recht zeitig gen Bett. Toller Tag!
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  • Day 5

    January 23 in Hong Kong ⋅ ⛅ 14 °C

    Nach der Hikerei gestern habe ich es heute etwas ruhiger angehen lassen. Trotz nächtlicher Kasper-Koeppe (Scheint normal im Hostel) war die Nacht okay. Nachdem ich mich um 9 aus dem Bett geschält hatte, haben Eugene und ich uns erstmal auf einen Kaffee getroffen. Danach hat er mir eine kleine Tour durch seine Uni gegeben. Ich finde es durchaus immer spannend, andere Arbeits-Realitäten zu sehen. Man hat ja oft keine Ahnung...

    Danach wollte ich eigentlich im Stadtzentrum ein wenig bummeln, habe das aber dank Buffer Overflow schnell wieder abgebrochen. Neues Ziel: Tai O, ein kleines Fischerdorf auf Lantau. Im Nachhinein betrachtet ist das nicht unbedingt etwas, das man sehen MUSS, aber kann. Vor allem ist es VIEL VIEL ruhiger als HK :)

    Anschliessend: Treffen mit den Eugenes und Ben in Tung Chun, Kaffee und danach Dim Dim Sun zum Dinner. War lecker. Ich muss allerdings insgesamt feststellen, dass ich die Happyness, die ich z.B. beim Essen in Nepal oder Thailand regelmäßig hatte, hier vermisse. Gut, aber nicht outstanding, meist.

    Nu bin ich im Hostel. Eugene war etwas geknickt, glaube ich, dass ich am Freitagabend zeitig weg bin (Na, ja, 21.30 :)). Ich musste aber in mich hören und mein Tag hatte genug. Duschen, dann Nacht!

    BTW: Ich wurde heute auf "Germany Efficiency" angesprochen. Irgendwie kommt es mir hier allerdings so vor, als seien die HKer, was Efficiency angeht, weiter. Ich glaube, man kann das generelle Sozialverhalten als rude ansehen. Allerdings ist es, so finde ich, vielmehr eine eigene, effiziente Art von "Ich mache das halt". Man stört andere nicht, achtet aber sehr auf sich; macht sich keinen grossen Kopf. Wirklich eine eigene Mentalität, die mir sowohl manchmal miss- als auch gefällt.
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  • Day 6

    January 24 in Hong Kong ⋅ ☀️ 18 °C

    Was war heute los? Aaahhhh, Tourietag :) Rania hat heute, nach dem Frühstück, wieder die Kids übernommen, sodass Eugene und ich Zeit fürs Vagabundieren hatten. Ich hatte mir gewünscht, den "Victoria Hill" zu er-spazieren und tendenziell eher etwas Natur zu erleben, als das Gewusel der Stadt.

    Hat gut geklappt. Der Aufstieg ist steil, aber nicht übermäßig und wir konnten viel und ausgiebig reden. Das geht mit Eugene einfach prima, sowohl über Unsinn, als auch tief. Am Peak ist natürlich wieder "Phantasialand", also Station der Bergbahn, Aussichtsplattform, Souvenir... the lot. Zum Glück gibt's auch ein Bake House - wohl das mit der besten Aussicht der Stadt - und es hatte zwei Hocker auf der Terrasse für uns. Egg Tarts, Pastrami Croissant und Flat White. Läuft, das Leben :)

    Mit den Kalorien als Basis sind wir noch ein weiter auf dem Peak herumspaziert und nach irgendwas mit 6 Stunden schlussendlich wieder bei "Craftissimo" gelandet, der Craft Beer Bar, bei der wir schon am ersten Abend waren. Tolles Sour, tolle Bar! Eugene hatte noch versucht, seine "Dad's gone wild" Gruppe zu motivieren (Weil er halt ist wie er ist - immer möglichst viele Menschen connecten), aber nur Beat hatte Zeit. Der kam dazu und stellte sich als netter Typ raus. Nach ein Paar Bier noch Ramen, dann heim. Feiner Tag!
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  • Day 7

    January 25 in Hong Kong ⋅ ☀️ 19 °C

    Tag 7 hatte zwei wichtige Themen: Heimflug und Ruis Geburtstagsparty. Ruis ist der älteste Macalinga-Nachwuchs und wird am kommenden Donnerstag 6. Seine Geburtstagsparty wurde vorverlegt und fand am Nachmittag im "Jordan Valley Park" statt. Hatte man vorher ausgekundet und für gut befunden.

    Morgens, nach einem tollen Kaffee bei "Glady's", haben wir letzte Besorgungen gemacht, für die Feier, und sind dann alle gemeinsam gen Park aufgebrochen. Ich glaube, Rui hatte einen tollen Geburtstag. Alle Freunde waren da, es gab genug Geschenke, Philippinisches Fast Food und Limo. Dazu Sonnenschein und Schnitzeljagd. Erwachsene waren natürlich auch da und so haben wir uns gemütlich durch den Tag ge-socialized. Hong Kong hat, ähnlich Singapur, viele Expats und so hat man ja immer irgendwas von irgendwo zu teilen. Zwischendurch bin ich immer Mal zur RC-Auto-Rennstrecke im Park gegangen - hat mich fasziniert, wie die Autos da geflitzt sind.

    Nach der Party ging's mit dem Taxi heim, dann duschen, packen, bye bye und ab zum Flughafen. Eugene ist noch mitgekommen und so konnten wir noch ein wenig reden. Der Flug geht um kurz vor Mitternacht und ich werde gegen 6 morgens in FFM sein. Und ich freue mich drauf! (Nicht auf die 13 Stunden Flug allerdings).
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  • Daheim

    January 26 in Germany ⋅ ☁️ 0 °C

    Ich hatte es eingangs mit Ambivalenz. Jetzt geht es mir wieder so....

    Ich sitze nach einem unaufgeregten Flug in einer uralten A340-600 (Es gab noch Aschenbecher im Toilettenbereich (der im Keller lag)) im ICE nach Köln. Es ist schweinekalt und schneit, die Bahn reagiert entsprechend mit "unregelmäßigem Fahrplan" und ich bin müde.

    Meine Reise ist vorbei. Ich hatte eine tolle Zeit, durfte liebe Menschen treffen und ganz kurz in eine ganz andere Kultur blicken. Das ist aus verschiedenen Gründen nicht "normal" und dafür bin ich sehr dankbar. Ich bin also irgendwie traurig, dass die Woche schon rum ist. Zudem bedeutet es auch irgendwie schon fast das Ende meiner freien Zeit, denn in einer Woche geht's wieder mit der Arbeit los. Ebenfalls: ambivalente Gefühle.

    Andererseits hat die Woche auch wirklich gereicht. Ich tendiere dazu, mir zu wenig Ruhe in sowas zu lassen und lieber nochmal etwas mehr zu erleben. Ähnlich tickt auch Eugene, wenn auch mit anderem Fachgebiet. Meine Social Battery ist einigermaßen erschöpft und auch kulturell bin ich froh, wieder in eine etwas ruhigere Umgebung zu kommen. UND: Ich freue mich auf meine Mädels :-*

    Also: Herrlich wars, 4,5 Sterne, gerne wieder! Danke!
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    Trip end
    January 26, 2026