• Lykischer Weg - Tag 11: Demre - Belören

    May 7 in Turkey ⋅ ⛅ 18 °C

    12,1 km; 790 m aufwärts; 100 m abwärts

    Heute wird ein kurzer Tag. Die nächsten drei Tage verbringen wir abseits der großen Zivilisation und wollen das auskosten. Außerdem stand heute auch ein wenig Historie auf dem Programm. Beim genialen Frühstück werden wir von einer Katze belästigt, die sich am liebsten was vom Teller geholt hätte. Direkt am großen Platz in Demre steht die historische St.-Nikolaus-Kirche. „Bekannt ist sie vor allem durch die erste Grablege des Heiligen Nikolaus von Myra. Nikolaus war ein orthodoxer Bischof im antiken Myra im 4. Jahrhundert und ist eine der populärsten religiösen Figuren im Christentum, sowohl in der Ost- als auch in der Westkirche.“ (Quelle: Wikipedia)
    Im Anschluss laufen wir Richtung Stadtrand und besuchen die Ruinen von Myra. Bekannte sind diese Ruinen für die zahlreichen in den Felsen gehauenen Gräber und das römische Theater, welches damals Platz für 10-12.000 Zuschauer bot. Nun noch schnell in den Supermarkt und einen Becher Eis und ne Cola vernichten. Jetzt sind weiter startklar.
    Wir wandern weiter stadtauswärts und folgen dem Demre Kanal, der etwas wenig Wasser führt. Wir nähern uns der Mittagszeit und müssen nun noch 700 m aufsteigen. Als wir so die Bergflanke nach oben blicken, können wir kaum glauben, dass es hier für uns nen Weg gibt. Der Aufstieg wird schweißtreibend. Je höher wie kommen, desto schöner wird die Aussicht über die Küste. Obwohl wir Durst haben, sparen wir an Wasser, da wir die drei Tage auf Quellen angewiesen sind. Doch irgendwann kommen wir oben an, fürs erste. Belören ist nur eine kleine Sammlung von Bauernhäusern. Wir gehen kurz in den Ort, super, hier gibt es Wasserhähne. Perfekt. Genüsslich trinken wir und füllen unsere Vorräte. Morgen früh kommen wir hier nochmals vorbei. Wir gehen wieder ein paar Meter zurück und suchen uns einen Lagerplatz für die Nacht. Nach etwas längerer Suche werden wir fündig. Kaum setzen wir uns, kommt Hirte Ibrahim mit seiner Ziegenherde durch. Er teilt mit uns einen Apfel und lässt uns etwas Brot da. Er hatte sich gleich bei Hang vergewissert, ob wir ein Paar sind. Tut mir leid, Ibrahim!
    Den restlichen Nachmittag genießen wir die Ruhe, morgen wird es anstrengend. Fast vergessen: nach einigen Tagen Pause haben wie heute mal wieder den Schildkröten Count auf 14 erhöht.
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