• Lalibela, Neu-Jerusalem - nördliche Gruppe

    October 18 in Ethiopia ☁️ 23 °C

    Lalibela (amharisch ላሊበላ lalibäla) oder Neu-Jerusalem (früher Roha) ist eine heilige Stadt und Wallfahrtsort in Äthiopien. Der Ort liegt 2500 Meter hoch und hat 8484 Bewohner (Volkszählung 1994), die fast vollständig äthiopisch-orthodoxe Christen sind.

    Lalibela ist weltweit bekannt für die elf monolithischen Kirchen, die in rostroten Tuff gemeißelt sind. Die Kirchen entstanden beginnend mit der Regentschaft von Kaiser Gebra Maskal Lalibela, auch bekannt unter dem Namen Heiliger Lalibela (ein Mitglied der Zagwe-Dynastie) im 12./13. Jahrhundert. Wahrscheinlich wurde insgesamt 100 Jahre an der Anlage gebaut. In dieser Zeit blühte der christliche Glaube in Äthiopien, die Kirchen werden auch als Symbol für die enge Verbundenheit der äthiopischen Christen mit dem Heiligen Land verstanden. Seit 1978 zählen diese Kirchen zum Weltkulturerbe der UNESCO.

    Nördliche Gruppe:
    - Bet Medhane Alem, in der auch das Lalibela-Kreuz untergebracht ist, ist die größte monolithische Kirche der Welt; Vorbild für diese Kirche war wohl St. Maria von Zion in Aksum.
    - Bet Maryam ist wahrscheinlich die älteste der Kirchen.
    - Bet Golgotha ist bekannt für ihre Kunstgegenstände, das Grab von König Lalibela sowie Nachbildungen des Grabes Christi und Adams und der Geburtskrippe.
    - Selassie-Kapelle

    Besonders berührend - uns werden die Schuhe, die wir jeweils beim Betreten der Kirche ausziehen, von einer jungen Frau hinterher getragen und sogar beim Anziehen gebunden.

    Besonders nervig - die teilweise dreissig Kinder und Jugendlichen, die uns vor und nach den Kirchen um Geld bedrängen.
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