• Brigitte und Jürgen
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Transsib und Lhasa

Pengembaraan 143hari oleh Brigitte und Jürgen Baca lagi
  • Olympia-Park, Beijing, China

    14 Ogos 2014, China ⋅ ⛅ 26 °C

    Da mein Zug erst am Nachmittag fährt nutze ich den Vormittag zu einem ausgedehnten Bummel über das Olympigelände von 2010.
    Das Vogelnest und die Wasserhalle stehen noch genau so da.
    Jetzt wird das Gelände aber von den Chinesen als Freizeitpark genutzt. Schade nur, dass die meiste Fläche zugepflastert ist und das es kaum Schatten gibt.
    Trotzdem lädt der Park zum verweilen ein. Und ich verbringe die letzten drei Stunden in Peking hier.
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  • Beijing Railway Station, Beijing, China

    14 Ogos 2014, China ⋅ ☀️ 30 °C

    Höllentrip nach Datong. Dabei ist der Zug noch nicht mal losgefahren!
    45 Minuten Check-In! Und das für einen Zug!!!

    Zuerst habe ich noch gelacht. Über die vielen Chinesen, die am Schalter Schlange stehen. Weil ich dachte, die müssten noch ein Ticket kaufen. Und ich meines schon hatte.
    Doch die langen Schlangen waren Chinesen, die in den Bahnhof zu ihren Zügen wollten ...
    Also doch mal ungläubig hinten angestellt. Bei 33 Grad, ohne Schatten. Es ging dann doch schneller bis ich dran war. Fahrkarte zeigen, Ausweis zeigen, roten Stempel auf die Fahrkarte, ich durfte in den Bahnhof.
    Dort wieder anstellen, Sicherheits-Check. Gepäck und Rucksack röntgen lassen. Flasche öffnen und einen Schluck trinken!
    Dann endlich im Bahnhof. Alles nur Chinesisch angeschrieben. Personal gefragt, zum richtigen Gleis geschickt worden.
    Im Wartesaal vor den Bahnsteigen auf den Check-In gewartet. Als dieser losging einfach den Chinesen nach. Jeder zweite wurde nicht weitergelassen. Warum auch immer. Ich zeigte die Fahrkarte und den Ausweis. Die Fahrkarte bekam ein Loch gestempelt, ich durfte weiter.
    Jetzt zum richtigen Gleis, dann nur noch den Zug entlang zum richtigen Wagen. Warum auch immer, bei meinem Wagen steht immer die mürrischste Schaffnerin!
    Platz gesucht, anderen Fahrgast verscheucht, Gepäck in die Ablage gewuchtet, Sitzplatz eingenommen. Und erst mal umschauen!
    Mit meiner Reisetasche habe ich am wenigsten Gepäck dabei. Die Chinesen reisen anscheinend mit dem kompletten Haushalt. Auf dem 3-Sitzer sitzen grundsätzlich vier Personen. So auch wie selbstverständlich neben mir.
    Überhaupt wurden anscheinend zusätzlich zu den reservierten Fahrkarten die gleiche Anzahl an Fahrkarten ohne Sitzplatz verkauft. Die Gänge sind übervoll. Jetzt verstehe ich auch, warum auf dem Bahnsteig Klapphocker verkauft werden.
    Laut ist es im Zug, jeder erzählt was und muss den anderen übertönen.
    Nach 15 Minuten habe ich mich an den Lärm, die Enge und den Duft gewöhnt, jetzt kann ich die kommenden sechs Stunden geniessen.
    Wenn jetzt noch jemand mit einem kühlen Bier vorbeikommen würde wäre es perfekt.
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  • Datong Railway Station, Datong

    14 Ogos 2014, China ⋅ ⛅ 15 °C

    Endlich angekommen.
    Die letzten vier Stunden habe ich in einer Mischung verbracht, die alle meine Sinne verstört hat. Ein Gestank (nicht nur der Schweiss, sondern auch das Essen aller anderen), Lärm (Kinder sowieso, aber jeder! lässt die Musik oder den Film auf seinem Smartphone so laut plärren wie es geht), Hitze (beim Aussteigen hat es 28 Grad im Wagen) und Schmerzen (wegen den engen und harten Sitzen). Und das Ganze mache ich noch vier Mal mit :-(Baca lagi

  • Datong Railway Station, Datong

    15 Ogos 2014, China ⋅ ⛅ 21 °C

    Dies ist einer der Nachteile, wenn man spontan reist. Kaum bin ich angekommen muss ich mich schon um das wegkommen kümmern.
    Diesmal: Fahrkartenkauf für den Zug. Im Hotel ist es gescheitert (weil ich mich nicht online registrieren kann). Darum stehe ich jetzt hier und versuche mein Glück. So wie hunderte Chinesen auch.
    Der Schalter für Ausländer ist gleichzeitig der Schalter für Behinderte und verfügt über keine Vordrängler-Sperre. Darum kommt jeder zweite vor mir in der Schlange von links oder rechts rein.
    Nach ca 40 Minuten warten bin ich dran. Ich habe mir meine Züge vorher im Internet rausgesucht, so dass die Fahrkarten-Verkäuferin (die während des kompletten Verkaufs kein einziges Wort sagt aber wohl englisch versteht!) nur noch diese Züge raussuchen muss. Dies geht erstaunlich schnell. Nur an der Frage, ob ich mit Karte zahlen kann, scheitert sie. Nur Bares ist wahres!
    Da es bei mir doch länger ging (und zwischenzeitlich hinter mir ein Tumult entstand, weil 20 Chinesen sich drängelten um neugierig zu sehen, was der Ausländer da macht) steht inzwischen auch schon das Sichherheitspersonal neben mir und bewacht/beschützt mich.
    Nach eine Stunde bin ich also im Besitz von drei chinesischen Fahrkarten und komme damit über Pingyao und Xian bis nach Wuhan.
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  • Altstadt, Stadtmauer, Datong, China

    15 Ogos 2014, China ⋅ ⛅ 15 °C

    Datong ist eine riesige Baustelle! Die Stadt ist dank der Kohl, die ringsum abgebaut wird, reich und gross (4 Mio Einwohner) geworden. Es fehlt aber an Flair, Sehenswürdigkeiten und einer Altstadt.
    Was machen die Chinesen, wenn es keine Altstadt gibt? Sie bauen eine neue!
    Mit toller Stadtmauer, drei Quadratkilometer gross, 40'000 Menschen müssen umziehen, alte kleine Häuser und Plattenbauten werden abgerissen, die neue Altstadt wird gebaut. Kostet 6 Milliarden Euro!!
    Aktuell ist die Bebauung mitten drin. Vieles steht schon, manches ist schon belebt. Vieles fehlt aber noch. Auch bei der Stadtmauer.
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  • Neuer Huayan Tempel, Datong

    15 Ogos 2014, China ⋅ 🌙 20 °C

    Die neue Altstadt wird rund um den alten tibetischen Tempel aufgebaut. Bevor jedoch der alte Tempel besichtigt werden kann muss ich erst durch die neue Tempelanlage gehen.
    Obwohl es hier noch nach Farbe und frischem Holz richt gefällt mir auch dieser neue Teil sehr gut. Er hat mehr Flair und Ausstrahlung bekommen als zB der Lama-Tempel in Beijing besitzt.Baca lagi

  • Neue Strassen, Altstadt, Datong

    15 Ogos 2014, China ⋅ ⛅ 17 °C

    So sehen die neuen, alten Strassen in Datong aus. Sehen gut aus und für mich als Europäer typisch chinesisch. Es hat bereits zahlreiche dieser neuen, fertigen Strassen in Datong. Vielen fehlt jedoch noch etwa entscheidendes: Das Leben. Alle Läden stehen leer, es gibt weder Touristen noch Einheimische, die die Strassen bevölkern.Baca lagi

  • Stadtmauer, Datong

    16 Ogos 2014, China ⋅ ⛅ 17 °C

    Es wird nicht nur die Stadtmauer komplett neu aufgebaut, auch der Bereich ausserhalb der Stadtmauer wird neu gemacht. Auch hier gab es (gemäss den Strassenkarten) früher Wohnungen und Geschäfte. Diese wurden ebenfalls alle abgerissen und an deren Stelle kommt jetzt ein Wassergraben und Parkanlagen. Unfassbar. Und unverständlich.Baca lagi

  • Viel zu selten, Datong

    16 Ogos 2014, China ⋅ ⛅ 23 °C

    Dies ist für mich zum wichtigste Zeichen in China geworden. Es ist keine Bar, keine Biermarke, kein Verkehrsmittel. Es ist eine Bank. DIE Bank. Die Bank of China. Denn nur bei dieser Bank bekomme ich mit meiner VISA oder der Mastercard Geld am Automaten.
    Um dieses rauszufinden musste ich gestern Abend und heute Morgen erst mal elf ATM erfolglos ausprobieren. Als ich dann mit meinen paar Yuan in der Hosentasche zu schwitzen angefangen habe und ich mich schon ohne Geld in China sitzen sah hat sich endlich jemand gefunden, der mir dies erklärt hat: Geld für Ausländer nur bei der Bank of China!!
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