• Brigitte und Jürgen
  • Brigitte und Jürgen

Transsib und Lhasa

En 143-dags äventyr från Brigitte und Jürgen Läs mer
  • Hankou Bund, Wuhan

    24 augusti 2014, Kina ⋅ 🌙 27 °C

    Nach dem Essen (und nachdem ich einen Teil des Tages im Zug sitzend verbracht habe) entscheide ich mich dafür, den Rückweg zum Hotel zu Fuss zu machen.
    Ein grosser Teil der Strecke führt an der Uferpromenade am Yangtze entlang. Dort ist jetzt am Abend (es ist zehn Uhr) ziemlich viel los. Es gibt Inliner, Opernsänger, Karaoke, Himmelslaternen und Drachen, Open-Air-Kino, Tänzer, Feuerschlucker und Chorproben.
    Am meisten gibt mir zu denken, das viele Leute im Yangtze schwimmen. Das Wasser ist zwar warm, aber es ist dunkel, es schwimmen Gegenstände im Wasser, es sieht sehr dreckig aus und hat eine rasende Strömung.
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  • In den Strassen, Wuhan

    24 augusti 2014, Kina ⋅ 🌙 26 °C

    Nach der Uferpromenade geht es das restliche Stück durch Strassen und Parks nach Hause. Es ist inzwischen Mitternacht (morgen ist Montag), aber es gibt immer noch viel zu erleben unterwegs.
    Es gibt Bücherei-Automaten (Bücher mit RFID-Chips), Billiard-Tische unter Brücken, Sängerinnen vor grossem Publikum im Park, Angler auf Brücken, Brautpaar-Fotografen vor Bauruinen, jede Menge Essens- und Getränkestände und natürlich die Karaoke-Stände.
    Was mir aber extrem auffällt - es trinkt niemand!! Alkohol. Ich sehe keine Betrunkenen, keine leeren Flaschen oder Bierdosen. Es sind alle nüchtern!!
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  • Stein- und Skelett-Museum, Wuhan

    25 augusti 2014, Kina ⋅ 🌫 26 °C

    Auf dem Weg zum Guiyuan-Tempel komme ich zufällig an einem Museum vorbei, das mit der Ausstellung von echten Dinosaurier-Skeletten wirbt. Da ich dies in Ulan Bator ja verpasst habe, hole ich es hier nach und besuche kurzbdie Ausstellung. Neben den Skeletten gibt es noch versteinerte Bäume.
    Die hunderten von Wurzeln und tausende von Steinen in diesem Museum interessieren mich nicht.
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  • Guiyuan Buddhist Tempel, Wuhan

    25 augusti 2014, Kina ⋅ 🌫 28 °C

    Ich mag mit den Mönchen nicht tauschen. Bei fast 40 Grad und in der prallen Sonne müssen diese "Zielvereinbarungsgespräche" führen.
    Die Besucher des Tempels können Gebetsbrettchen kaufen. Dort kann man nicht einfach einen Wunsch draufschreiben. Sondern ein Mönch (er wollte nicht mit aufs Photo) sitzt mit dem Wünschenden zusammen an einen Tisch und berät bei der Formulierung des Wunsches.Läs mer

  • Wuhan Railway Station, Wuhan, China

    25 augusti 2014, Kina ⋅ ☀️ 31 °C

    Und schon wieder hier. Keine 24 Stunden war ich in Wuhan, schon geht es weiter.
    Trotzdem bleibt mir Wuhan in sehr angenehmer Erinnerung. Das Essen ist vielfältiger und weniger scharf gewürzt als im Norden Chinas. Die Uferpromenade am Yangtze ist einfach toll. Die Menschen erscheinen mir hier freundlicher und entspannter zu sein als in anderen Städten. Und das Wetter haut einen natürlich um.Läs mer

  • Taxifahrt, Yichang, China

    25 augusti 2014, Kina ⋅ ⛅ 29 °C

    Boah, schlechtester Taxifahrer aller Zeiten!
    Dauerspurwechsler!
    Dauerhuper!
    Dauerbremser und -beschleuniger!
    Mittelstreifenfahrer!
    Busabdränger!
    Drängler!!
    Abkürzungen über Parkplätze, Gegenfahrbahn und durch Tankstellen!
    Missachtet jede Geschwindigkeitsbegrenzung!
    Durch die Gegend anstatt auf die Strasse-Schauer!
    Rührt im Getriebe!
    Mir ist schlecht. Und er gibt mir mehrfach Zeichen, dass ich mich nicht anschnallen brauche.
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  • Schleusenmuseum, Drei-Schluchten-Damm

    26 augusti 2014, Kina ⋅ ☀️ 33 °C

    Am Nachmittag gibt es den ersten Ausflug für mich. Der Drei-Schluchten-Staudamm wird besichtigt.
    Wir haben einen lokalen Führer, der sehr positiv über all die Veränderungen, die der Staudamm mit sich gebracht hat, erzählt.
    Alle Chinesen sind stolz auf diesen Damm. Das Wasser wurde bis zu 120 Meter gestaut, fünf Schleusen überbrücken für die Schifffahrt diese Höhe.
    Ursprünglich sollten fast drei Prozent des gesamten Strombedarfs von China durch den Staudamm sichergestellt sein. Aufgrund des schnell wachsenden Stromverbrauchs sind es jetzt tatsächlich nur knapp ein Prozent.
    Der Staudamm ist ein Hochsicherheitstrakt, wir dürfen nicht mal Feuerzeuge oder Taschenmesser mitbringen. 2000 Soldaten wachen rund um die Uhr über die Sicherheit des Damms, es gibt sogar Flugabwehrraketen.
    Trotz allem hält der Staudamm nur 100 Jahre. Und derjenige, der die jährlichen Checks durchführen soll, wurde im Frühjahr wegen Korruption hingerichtet.
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  • Shennong River, Yangtze, China

    27 augusti 2014, Kina ⋅ ⛅ 34 °C

    Jetzt sitzen wir zu zehnt in kleinen Ruderbooten und fahren weiter der Mündung entgegen. Früher mussten diese Boote noch vom Land aus gezogen werden, dies wird jetzt für uns Touristen kurz demonstriert (allerdings sind die Männer auf den alten Bildern alle nackt dabei).
    Je weiter wir flussaufwärts kommen, desto grüner und klarer wird das Wasser. Allerdings hat es noch keine Trinkwasserqualität.
    Während wir die Ruhe und die Landschaft geniessen erzählt uns unser Guide ein bisschen was über ihr Leben. Sie spricht eine Sprache, die es nicht geschrieben gibt.
    Wir erreichen dann eine Stelle, die zu eng zum weiterfahren ist. Dort kehren wir um. Auf dem Rückweg liefern sich die Rudermannschaften einen Wettkampf, wer am schnellsten ist.
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  • Yangtze, China

    27 augusti 2014, Kina ⋅ ☁️ 23 °C

    Schlecht-Wetter-Programm, Teil 2. Nachdem ich am Nachmittag Mahjongg gelernt habe kommen nun endlich die chinesischen Zahlen dran.
    Am Ende des Abends kann ich nicht nur die Zahlen bis zehn aufsagen, ich kann auch auf chinesisch mit den Fingern zählen.
    Die Chinesen zählen mit den Fingern anders als die Europäer. Jetzt wird mir auch klar, warum die Bestellungen von zwei oder mehreren Dingen so schwierig ist.
    Chinesen zeigen "eins" mit dem kleinen Finger, "zwei" sind kleiner Finger und Ringfinger usw.
    "Sechs" ist kleiner Finger und Daumen, "sieben" ist der gekrümmte Zeigefinger und "zehn" ist ein X mit beiden Zeugefingern.
    Gar nicht schwer, wenn man es weiss...
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  • Shibaozhai, Yangtze, China

    28 augusti 2014, Kina ⋅ ☁️ 23 °C

    Nach dem Frühstück legt das Schiff in Shibaozhai an. Ich hatte noch Glück und konnte mir auf dem Schiff einen Regenschirm leihen. Denn es schüttet jetzt runter.
    Wir müssen etwa einen Kilometer durch eine Stadt voller touristischer Läden laufen, bevor wir bei der 300 Jahre alten, 12-stöckigen Pagode sind. Diese ist auf und an einen Felsen gebaut, der von Wasser umgeben ist. Zur Pagode führt eine wackelige Holzbrücke.
    Nach der Besichtigung der Pagode mache ich mich auf den Rückweg. Allerdings versucht mich dabei ein alte Chinesin zu ihren Souvenirs zu ziehen und ich habe Mühe, meinen Arm wieder aus ihrer Umklammerung zu lösen.
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