• Day8

    Klettern am Silberkarklamm

    June 5 in Austria ⋅ ⛅ 19 °C

    Um dem Bergurlaub dann doch noch ein gebührendes Ende zu geben, haben wir uns für heute nochmal zwei Klettersteige raus gesucht.
    Diesmal geht es in die Silberkarklamm. Hier wurden drei Steige mit mittlerer bis schwieriger Schwierigkeit errichtet, die ziemlich cool an den Wänden der Klamm entlang gehen.
    Nachdem sich die Parkplatzsuche mit dem großen Gefährt ein klein bisschen schwierig gestaltete, konnten wir starten.
    Für den Anfang haben wir uns den Hias-Klettersteig ausgesucht. Dieser führt mit einer Hängeseilbrücke über den fließenden Bach zur rechten Felswand.
    Am Ausstieg angekommen, ging es über einen schmalen Wanderweg direkt zur Silberkarhütte am obersten Punkt der Klamm. Hier gab es dann eeeeendlich einen leckeren Kaiserschmarn 🤤🤤

    Tja und dann kam es leider anders als erwartet. Denn plötzlich grummelte der Himmel und Ergoss sich über unseren Köpfen. Somit blieb der zweite Klettersteig leider aus. Bei nasser Felswand und der Tendenz auf ein aufziehendes Gewitter, war uns das ganze dann doch ein wenig zu heikel. Also stiegen wir die Klamm runter zurück zu Moby.

    Um uns den Rückreisestress an der Grenze zu ersparen und schonmal ein paar Kilometer zu machen haben wir uns dann dazu entschieden, einen Campingplatz in Bayern anzusteuern.
    Gesagt, getan. Ab auf die Autobahn und Richtung Deutschland. Witzigerweise fuhren wir an vielen unserer Urlaubsstops vorbei.
    Ein bisschen wie der Abspann unseres Urlaubs, lassen wir die Eisriesenwelt links liegen, vorbei an dem Gollinger Wasserfall und der Seisensenbachklamm.
    Hach was waren das schöne Tage in der Bergwelt.
    Bald geht es wieder Klettern und Wandern, das steht schon jetzt fest.
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    Irene Falkner

    lässt das nicht Andreas sehen, der liebt Kaiserschmarrn aus Österreich 😍

    jeanysdiary

    GEIL!

    jeanysdiary

    Das ihr das alles geschafft habt, Respekt! Ich hätte Muskelkater des Todes gehabt 😄

     
  • Explore, what other travelers do in:
  • Day7

    Austriahütte - Bachlalm Wanderung

    June 4 in Austria ⋅ ⛅ 18 °C

    Aufgewacht auf einer Berghütte mit Blick auf die Dachsteinwand. Sowas ist schon etwas besonderes. 😍

    Nach einem kleinen aber feinen Frühstück machen wir uns auf den Weg in Richtung Dachstein Südwandhütte. Unser Plan heute war eine 5-stündige Rundwanderung durch ein Tor zwischen zwei Bergen entlang. Leider müssen wir schon nach 30 Minuten Weg das Schild "Gesperrt wegen Lawinengefahr" auf unserem Weg lesen. Ups! Wir wussten zwar schon, dass hier oben noch ungewöhnlich viel Schnee liegt, aber wir dachten, sooo schlimm wird es wohl nicht sein. Aber naja leider doch.
    Also fix die Karte gezückt und nach einem Alternativweg mit weniger Höhenmetern gesucht. Und natürlich gefunden.
    Quer durch Wälder, über Flüsse und Wiesen, hoch und runter bis zur Bachlalm. Bei traumhaftem Wetter gab es dort eine Getränkepause bevor wir uns auf den Rückweg zur Austriahütte machen.

    Nach durchaus immer wieder anstrengenden aber schönen 4h und 15km waren wir glücklich aber ziemlich kO am Ziel. Wir haben uns dennoch aufgrund der Wettervorhersage für die nächsten Tage entschieden heute noch von der Hütte abzusteigen und einen Campingplatz aufzusuchen.

    Nach also nochmal ca 45 Minuten wandern waren wir zurück bei Moby Dick und sind anschließend zum Campingplatz Forellencamp in Radstadt gefahren. Der etwas in die Jahre gekommene Campingplatz hat uns sehr herzlich begrüßt und uns noch eine wohlverdiente heiße Dusche und ein leckeres Abendessen spendiert. Und mit nur 21,50€ inkl. Brötchen morgen früh echt ein Schnäppchen!

    Jetzt aber gute Nacht und Füße hochlegen!
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  • Day6

    Austriahütte

    June 3 in Austria ⋅ ⛅ 14 °C

    Heute geht es los, ab auf die Hütte!! 😍

    Aber vorher noch Lars (mich natürlich auch) glücklich machen mit einem Besuch beim Rittisberg Alpine Coaster. Für alle die da nicht so im Thema sind, das ist eine Sommerrodelbahn mit einer richtigen Schiene, man ist mit seinem Bob fest mit der Bahn verbunden.
    Mit zarten 41€ für 6 Fahrten zwar unendlich teuer, aber Urlaub ist ja nicht so oft. Und dafür sind wir richtig rasant den Berg heruntergerodelt. 🎉

    Danach wird es ernst. Wir fahren zum Wanderparkplatz von dem wir auf die Hütte aufsteigen wollen. Dort packen wir erstmal in Ruhe unsere Rücksäcke, machen nochmal einen Gewichtscheck (10kg inkl. Klettersteigausrüstung) und dann geht es auch schon los.
    Hoch hinaus auf 1638m müssen wir. Auf der ca. 1h Wanderung begegnen wir einigen Radfahren, Familien und anderen Wanderern, die ähnlich geschafft aussehen wie wir. Auch an kleineren Schneefeldern scheitert es nicht. Die Hütte schon in Sicht entscheiden wir uns nur kurzfristig auf den Brandriedel aufzusteigen und nur 20 Minuten später haben wir unseren ersten kleinen Gipfel (1725m) bestiegen!

    Nun aber endlich ab auf die Hütte, unser Zimmer ist rustikal und gemütlich und wir erfahren, dass wir die einzigen Gäste sind. Nun gut, also nichts mit guten Gesprächen in der Stube, Halbpension und Frühstücksbuffet, aber trotzdem freuen wir uns auf unsere Hüttenzeit. Jetzt haben wir uns aber erstmal ein Weißbier und ein Gösser Naturradler verdient. Oder zwei. Oder auch drei. Nebenbei planen wir unsere Wanderung für morgen und hoffen, dass der Schnee uns keinen Strich durch die Rechnung macht. Nach dem Abendessen verschwinden wir zügig ins Bett und lauschen der Ruhe des Berges beim Einschlafen.
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    Irene Falkner

    Ihr seht voll cool aus 👍

    Irene Falkner

    Atemberaubend 😍 mega Aussicht 🏔️

    Irene Falkner

    Na klar, das muss natürlich sein 😉

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  • Day5

    Eisriesenwelt & Klamm

    June 2 in Austria ⋅ ☁️ 20 °C

    Aufgewacht auf einem schönen kleinen Campingplatz hoch oben in einer wunderbaren Bergkulisse. Daran kann man sich gar nicht satt sehen.
    Aber nun schnell. Für heute haben wir uns Tickets für die Eisriesenwelt gebucht. Die Eisriesenwelt ist eine Höhle in mitten des Tennengebiergsmassiv. Hier hat vor mehr als 150 Jahren Anton von Posselt ein 42 km langes Höhlenlabyrinth entdeckt, welches allerdings erst 30 Jahre später von Alexander von Mörk weiter erforscht wurde.
    Nach dem ersten Weltkrieg gab es dann erste geführte Touren zu der Höhle, dessen Einstieg auf 1656m liegt.
    Wir dagegen können heute recht entspannt den Berg mit einem Shuttlebus "erklimmen". Nach einem 20min. Anstieg, einer Gondelbahnfahrt und weiteren 20min. Anstieg waren wir da. Alleine😂 Die Ersten des Tages😂 aber naja, irgendwer muss ja den Anfang machen. Nach einem netten Gespräch mit einem der Guides kamen auch schon ein paar mehr Gäste und so wurden wir als vierer Grüppchen durch die Höhle geführt. Was wir dort im Schein kleiner Grubenlampen und entzündetem Magnesium zu sehen bekamen war Atemberaubend! So viel Eis und alles jahrhunderte lang geformt durch Tropfen und Wind. Man kann es gar nicht in Worte fassen. Wirklich bemerkenswert auch, wie weit die Forscher vor über hundert Jahren ohne befestigte Stiegen und minimalistischer Ausrüstung vorgedrungen sind.

    Überwältigt von so vielen Eindrücken ging es wieder runter vom Berg und auf in ein neues Abenteuer. Um den Tag abzurunden, haben wir uns noch eine schönen Klamm ausgesucht. Eine Klamm ist eine meist enge Felsschlucht, die dadurch entstanden ist, das sich fließendes Gewässer über Jahrtausende ins Felsgestein gefressen hat.
    Die Seisensenberg Klamm ist mittlerweile eine ca. 25m tiefe Schlucht, die durch erhöhte Wege begehbar gemacht wurde. Hier wird einem schnell bewusst, welche Kraft Wasser haben kann. Das gesamte Gestein ist total weich und abgerundet. Das Wasser jagt mit einem Affenzahn unter einem her. Das ganze erinnert an einen sehr gut gestalteten Wartebereich einer Wasserbahn 😅
    Wir können den Besuch einer Klamm nur weiter empfehlen.
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  • Day4

    Hallstatt & Gollingen

    June 1 in Austria ⋅ ⛅ 16 °C

    Auch wenn wir an Hallstatt rein routentechnisch gesehen schon vorbei gefahren sind, haben wir uns gestern Abend spontan überlegt dieser kleinen und doch so bekannten Stadt einen Besuch abzustatten.
    Hallstatt ist ein kleines 750 Seelen Örtchen an der Westseite des Hallstätter Sees. Durch eine der ältesten Salzmienen der Welt wurde die Stadt 1997 zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt und ist durch ihre interessante Bauweise an Ufer und Hang sehr sehenswert. Hallstatt ist lustigerweise vor allem durch eine koreanische TV-Serie bei Asiaten beliebt und wir seit einigen Jahren trotz 1:1 Nachbau in China (Ja wirklich die gesamte Stadt) komplett überrannt. Jedes Jahr pilgern hier ca. 1 Mio. Touristen in die Stadt. Der anhaltenden Pandemie zu danken, haben wir heute ein sehr schönen entspannten Besuch gehabt und wurden nicht durch überfüllte Gassen gezwängt.

    Nach einer Leberkässemmel ging es weiter auf unserer Route. Was auf keiner LaMa Reise fehlen darf ist der Stop an einem Wasserfall. Dieses mal fiel die Wahl auf den Gollinger Wasserfall unweit der Autobahn A10.
    Hier wurde wieder kräftig stillgestanden und langzeitbelichtungsmäßig geknippst 😂

    Auf unserem nach Hause weg fing der Magen an zu knurren und Marion hat kurzerhand ein Restaurant raus gesucht. Was wir nicht ahnten, das Restaurant lag hoch oben auf einem Berg. Also haben wir unserem Moby alles abverlangt und sind die Serpentinen rauf gefahren und wurden belohnt. Die Aussicht war gigantisch und das Essen einfach nur unfassbar lecker 🤤🤤
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    Irene Falkner

    yammi yammi 🤤

     
  • Day3

    Gosausee

    May 31 in Austria ⋅ ⛅ 11 °C

    Der heutige Tag stand ganz im Zeichen von Action, natürlich in wunderschöner Umgebung.

    Vor unserer Abreise haben wir uns mit Klettersteigsets ausgerüstet und die wollen natürlich benutzt werden. Deswegen haben wir uns zum Gosausee begeben, ein Bergsee am Fuße des Dachsteinmassivs, welcher normalerweise ein beliebtes Touristenziel ist. Aufgrund der Auswirkungen der Pandemie ist davon hier aber kaum etwas zu spüren. Glück für uns!
    Hier erwartet uns der Laserer Alpin Klettersteig. Er gilt als einer der schönsten unter den Anfänger geeigneten Steigen, da er direkt über der Wasseroberfläche des Sees entlang führt. Durchgängig gesichert an Drahtseilen geht es an den Steinwänden entlang über Leitern, Tritte und Spalten immer entlang des Wassers. Der Ausblick ist einfach überragend, da lohnt sich die Anstrengung! Und für unseren ersten Steig haben wir uns gar nicht so schlecht geschlagen. Das Highlight (was uns aber auch die Knie hat weichwerden lassen) war eine 25m lange freihängende Stahlseil Strecke oberhalb des Fußgänger Rundwegs. Uiuiui, aber cool!!!

    Frisch Blut geleckt sind wir dann noch ein Stück zurück zum Schmied Klettersteig. Dieser hat eine Schwierigkeit höher (C) und ist mit einer Gesamtzeit von 3h (inkl. Zu- und Abstieg) mehr als doppelt so lang wie der Laserer zuvor. Dafür ist er richtig schön abwechslungsreich und hat uns hoch an der Felswand des Rabenkogels fast bis zum Gipfel geführt. Oben konnten wir uns dann erfolgreich in das Steigbuch eintragen. Erst ca. 10 Personen sind diesen Steig dieses Jahr geklettert 😊
    Es war ein wirklich tolles Erlebnis!! Absoluter Wiederholungsbedarf!

    Mit leichten Verschleißerscheinungen und Vorboten von einem Muskelkater sind wir dann schnurstraks zum Vitalcamp Oberwötzlhof gefahren. Dort haben wir in herrlicher Ruhe mit direktem Blick auf das Dachsteinpanorama und schönstem Sonnenschein den Tag ausklingen lassen.
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    jeanysdiary

    Wie mutig :) !!!

     
  • Day2

    Miesweg & Gmunden

    May 30 in Austria ⋅ ⛅ 14 °C

    Oh Österreich, du bist so wunderschön!

    Beim Aufwachen mit einem Bergpanorama direkt vor dem Fenster begrüßt zu werden macht einfach glücklich. Auch wenn das Wetter eher durchwachsen ist, sind dicke Wolken am Berggipfel des Traunsteins ziemlich eindrucksvoll.

    Nach einem Frühstück mit frischen Semmeln und Brezen haben wir uns auf den Weg nach Gmunden gemacht. Mit einem Shuttlebus für 20€ (inkl. 5€ Gutschein für Gmunden) ging es von dort dann direkt weiter an den Fuße des Traunsteins. Einer Forststraße den Berg hoch folgend haben wir uns auf unsere erste kleine Wanderung begeben. Durch zwei lange und dunkle Tunnel hindurch immer weiter hoch bis zum Abzweig Miesweg. Dieser gilt zwar als Alpiner Klettersteig ist aber ohne Ausrüstung und für die ganze Familie begehbar. Über Treppen, Steigeisen und künstlich angelegte Stege und Kiesstrand wurden wir eine richtig schöne Strecke immer am Wasser entlang geführt. Durchgehend begleitet von einem eindrucksvollen Bergpanorama rund um den See. Nach kurzweiligen 1,5h inkl. Snackpause am Ufer waren wir wieder zurück am Ausgangspunkt und sind mit dem Shuttle zurück in die Stadt gefahren.

    Gmunden ist ein kleines feines Städtchen am nördlichen Ufer des Traunsees. Es ist bekannt für seine Keramik und das Seeschloss Ort aus der ehemaligen ZDF-Serie "Unser Hotel Schloss Orth". Zudem hat es eine tolle Esplanade (Seepromenade) und lädt zum Spazieren gehen ein. Genau das haben wir auch getan und haben uns nebenbei noch ganz unkompliziert und kostenlos an einem Testzentrum negativ testen lassen. Am ersten Urlaubstag durfte natürlich auch das obligatorische und wirklich leckere erste Eis nicht fehlen.

    Am späten Nachmittag sind wir dann wieder zurück zum Campingplatz gefahren und haben den Grill angeworfen. Danach haben wir noch bei Cocktails an einer Strandbar ein paar Meter neben unseres Campingplatzes die untergehende Sonne über dem See bewundert. Hach, schön ♥️
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    jeanysdiary

    Sieht gar nicht nach Österreich aus ... verrückt!

     
  • Day1

    Endlich wieder

    May 29 in Austria ⋅ ⛅ 14 °C

    Ja, endlich geht es wieder los. Endlich wieder mit unserem Moby los und ja, auch endlich wieder Urlaub machen.
    Dieses Mal führt unsere Reise nach Österreich ins Salzkammergut.
    Früh morgens um 4 Uhr machen wir uns auf den Weg. Als mittlerweile allerdings geübte Frühaufsteher kein Problem für uns 😊
    Und wie soll ich sagen, die Reise hätte nicht besser verlaufen können. Kein Stau, kein stockender Verkehr und problemloses Einreisen an der Grenze.
    Nach knapp 10 Std. Fahrt (natürlich inkl. Leberkäs-Semmel stop) kommen wir über eine traumhafte Bergkuppel auf den Traunsee zu. Überwältigend. Atemberaubend.
    Der Campingplatz liegt wunderschön am Wasser und wir schauen auf riesiges Bergmassiv. Oh ja! Hier bleiben wir für zwei Nächte gerne stehen.✨
    Nachdem wir uns "häusslich" eingerichtet haben, wurde direkt der Grill aufgebaut und wir haben uns leckere Avocado-Cheddar-Burger gemacht 🍔😍
    Nach einer Folge Bergdoktor fielen uns dann aber auch schnell die Augen zu 😴 wir freuen uns auf morgen.
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    Irene Falkner

    In Bergen ist es immer schön 😍

    jeanysdiary

    Das ist ja mal eine super Idee! :D

     
  • Day9

    Anders als gedacht

    September 19, 2020 in Germany ⋅ ☀️ 18 °C

    Für unseren letzten Tag hatten wir uns noch ein kleines Schmankerl aufbewahrt. Bei einem Weingut im Nachbarort hatten wir für den frühen Mittag eine Wein Planwagen Tour gebucht. Also schwangen wir uns auf die Räder und fuhren zum Winzer.
    Die Ernüchterung folgte schnell. Leider hatte das Weingut uns zu einem Kegelverein mit zehn, etwa gleichaltrigen jungen Männern dazu gebucht. Nach kurzem Überlegen, ob wir das wirklich auf uns nehmen wollen stiegen wir ein und fuhren mit den "Pegel Keglern" und knapp 24 Flaschen Wein rauf in die Weinberge. Unsere "Weinprobe" hatten wir uns ein wenig anders vorgestellt, aber die Jungs waren nett, der Wein schmeckt gut und so waren wir alle nach einer guten Stunde in bester Stimmung 😅

    Leicht bedüdelt ging es für uns mit dem Rad weiter an der Mosel entlang Richtung 'Moselkern'. Hier gibt es einen von drei Möglichkeiten, den Weg zur Burg Eltz einzuschlagen. Nach einer ca. 20 Minütigen Wanderung kamen wir am Fuß der Burg an, die etwas höher an einer Klippe mitten im Nirgendwo trohnt.
    Die Führung, welche wir nach ca 40min. warten beginnen konnten, war recht informativ, auch wenn sie durch zwei kleine Rabauken des öfteren unterbrochen wurde 😋 eine schöne, wenn auch leicht kitschige Burg.

    Nachdem wir noch die Schatzkammer mit verschiedensten Schätzchen besichtigt hatten, machten wir uns schnell auf den Rückweg. Für den Abend hatten wir noch ein 4-Gänge Menü in einem Restaurant in Cochem reserviert.
    Hier fand der Urlaub ein schönes Ende. Mit vier tollen Gängen wurde unser kulinarisches Herz begeistert.
    Die Mosel und ihr Riesling wird uns nicht das letzte Mal zu Gast gehabt haben, das steht fest.
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    Irene Falkner

    Dann war es doch ganz Lustig mit den Keglern 😘🍷

    9/20/20Reply
    OutdoorRLP

    Sieht aus wie beim Vatertag 😁

    3/17/21Reply
     
  • Day8

    Geierlay & Cochem

    September 18, 2020 in Germany ⋅ ☀️ 17 °C

    Heute hatten wir geplant uns früh auf den Weg zur Geierlay Hängeseilbrücke zu machen. Früh hat nicht ganz geklappt, jedoch waren wir vor den Massen vor Ort. Auf dem Parkplatz standen nur vereinzelt Autos und auch auf dem 1,5km Fußweg haben wir nicht übermäßig Menschen getroffen.

    Die Geierlay Hängeseilbrücke ist 360m lang, ist ca. 100m über dem Boden und wurde 2015 eröffnet. Bis 2017 war sie die längste Hängebrücke Deutschlands.
    Leider ist zur Coronazeit aktuell Einbahnstraßen Verkehr auf der Brücke, Hinweg um 11, 13, 15 Uhr etc. und Rückweg um 10, 12, 14 Uhr. Ratet wann wir dort ankamen, 10:05 Uhr. 🙈 Dumm gelaufen.
    Also schön in die Schlange gestellt für die Überquerung, da das Wetter aber super war, kein Problem. Jedoch wurde es ab dann von Minute zu Minute voller. In einer Stunde werden aktuell vom Sicherheitspersonal 200-300 Menschen über die Brücke geschleust, in Ruhe irgendwo stehen bleiben war leider nicht wirklich möglich. Schnell ein paar Fotos und das war es dann schon. Trotzdem ein beeindruckendes Erlebnis, aber vielleicht eher wenn weniger los ist. So waren wir knapp 3h vor Ort für ca. 20 Minuten Brückenerlebnis...
    Die Parkgebühren lagen am Ende bei 8€, dafür dass die Brücke kostenlos war echt okay!

    Am Nachmittag ging es dann endlich so richtig nach Cochem. Nach einer etwas langwierigen Parkplatz Suche, sind wir am Moselufer in Richtung Stadt geschlendert. Der Anblick vom Cochem ist wirklich schön, tolle alte Häuschen wie an vielen Moselorten. In der Stadt allerdings viele viele Touristen. Wir entscheiden uns für einen etwas speziellen Sightseeing Punkt, den Bundesbankbunker. Mit einem Shuttle für 4€ p.P. haben wir uns auf die andere Moselseite hoch auf den Berg mitten ins Wohngebiet fahren lassen. Dort liegt ein Bunker der von 1964-1988 streng geheim gehalten wurde. Den Anwohner von Cochem wurde erklärt, dass es sich nur um einen Luftschutzbunker handelt, der dort mitten in den Berg gebaut und mit einer Doppelgarage getarnt wurde. 100 Personen hätten dort Platz im Notfall, also sollten sie das bitte nicht weitererzählen. Diese Taktik funktionierte hervorragend und bis zuletzt ahnte keiner der Nachbarn was wirklich hinter dem Bunker steckte.
    Im BuBaBu lagerten nämlich zur Zeit des Kalten Krieges rund 15 Milliarden DM einer ganz neuen Serie, der BBK 2. Im Falle einer Überschwemmung des Landes mit Falschgeld durch die Russen und einem damit einhergehenden Wertverlust der DM und Einbruch der Wirtschaft, sollte die Ersatzwährung innerhalb von 14 Tagen in Umlauf gebracht werden. Insgesamt wurden 26 Milliarden DM der Ersatzwährung gedruckt, der restliche Teil lagerte in einem Bunker in Frankfurt. 1988 wurde die BBK 2 Währung nicht mehr länger benötigt und komplett verbrannt.
    Für 10€ Eintritt wurden wir sehr spannend von einem holländischen Mitarbeiter durch die Bunkeranlage geführt und haben noch allerlei spannende Dinge erfahren. Es war in jedem Fall einen Besuch wert, sich eines der bestgehüteten Geheimnisse Deutschlands anzuschauen.

    Zurück in der Stadt haben wir uns auf dem Marienplatz ein sehr leckeres Getränk in der Cochemer Kaffeerösterei (wirklich lecker) gegönnt und sind dann zum Abendessen zurück zum Campingplatz gefahren.
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