• Karo - Rund um die Welt
  • Michael Mejavsek
  • Werner Lang
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Schottland Rundreise 2026

Een 26-daags avontuur van Karo - Rund um die Welt, Michael & Werner Meer informatie
  • Loch Lochy - Grainlochy

    13 juli, Schotland ⋅ ⛅ 20 °C

    Die Swingbridge öffnet um 17.30 endlich wieder und gibt den Weg nach Westen in den Loch Lochy frei. Wir sind beim ersten Schwung, der durch darf dabei. Die Schleuse wartet auch noch auf die vier Boote. Wir fahren den Loch Lochy komplett durch und legen im Hafen von Grainlochy für die Nacht an. Von hier geht's ab morgen wieder zurück.Meer informatie

  • Fort Augustus > Loch Ness

    15 juli, Schotland ⋅ ⛅ 14 °C

    Nach längerer Wartezeit dürfen wir am frühen Nachmittag endlich unser Boot durch die Schleusentreppe von Ford Augustus ziehen.

    Den Loch Ness durchqueren wir bei strahlendem Sonnenschein.

    Knapp vor dem Ziel bemerken wir einen rosa Ball im Wasser.
    Das ist eine gute Gelegenheit um ein MOB (Man over board) Manöver zu üben.
    Danach legen wir im Hafen von Urquhart an.

    Ein kleiner Spaziergang nach Drumnadrochit zum Beine vertreten.
    Hier ist Nessis Hochburg!!!
    Mit dem gelben U-Boot wurde sie schon gesichtet.

    Im Fiddlers Pub feiern wir uns und den ersten Teil der gemeinsamen Reise.
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  • Letzter Tag an Board

    16 juli, Schotland ⋅ ☁️ 22 °C

    In der Früh hüllt sich Loch Ness in mystischen Nebel. Nessi ist ganz sicher irgendwo da draußen!

    Wir brechen auf und fahren in den Sonnenschein. Genießen noch ein paar Stunden das gemütliche Leben an Board, bevor wir in das letzte Lock passieren in den Heimathafen der Caley Cruisers.Meer informatie

  • Highland Nights in Inverness

    16 juli, Schotland ⋅ ☁️ 20 °C

    Die Bootsrückgabe läuft problemlos . Wir packen alle unser Sachen zusammen und machen und landfein.

    Haggies, Musik, Dudelsack, Highland Dancing und ein Geschichtenerzähler, der uns zeigt wie der historische Kilt seinerzeit aus einem großem Tuch gewickelt wurde.

    Wir schlafen noch ein letztes Mal an Board. Morgen in der Früh geht es weiter in den Norden.
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  • Scapa + Kirkwall

    17 juli, Schotland ⋅ 🌬 14 °C

    Im Krieg wurden ältere Schiffe absichtlich in den Einfahrten von Scapa Flow versenkt, um feindlichen U-Booten den Zugang zu verwehren. Viele dieser sogenannten Blockschiffe sind noch heute in flachem Wasser sichtbar, besonders an den Churchill Barriers.

    Winston Churchill hatte den Bau von Dämmen angeordnet, um die Zugänge zum Naturhafen zu sperren. Diese Dämme dienen heute als Verbindungsstraßen zwischen den kleinen Inseln.

    Auf einer dieser Inseln steht die Italian Chapel. Sie wurde von italienischen Kriegsgefangenen aus zwei einfachen Wellblechhütten gebaut und mit Zement und Farbe wunderschön verziert. Heute gilt sie als eines der bekanntesten Wahrzeichen der Orkney-Inseln und als Symbol für Hoffnung, Versöhnung und Menschlichkeit in Kriegszeiten

    Direkt am Meer befindet sich die Whiskydestillerie Scapa. Spontan bekommen wir noch Plätze für eine Führung und Tasting.

    Ausklang in Kirkwall am Hafen.
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  • Ring of Stenness + Ring of Brodgar

    18 juli, Schotland ⋅ 🌬 14 °C

    Der Ring of Stenness ist einer der ältesten Steinkreise Großbritanniens und wurde vor etwa 5.000 Jahren errichtet. Er bestand ursprünglich aus zwölf gewaltigen, bis zu sechs Meter hohen Steinen und war ein bedeutender Ort für Zeremonien und Versammlungen.

    Nur wenige hundert Meter entfernt liegt die Siedlung Barnhouse, in der zur gleichen Zeit Menschen lebten. Die gut gebauten Steinhäuser zeigen, dass hier eine wohlhabende Gemeinschaft ansässig war, deren Bewohner den Ring of Stenness wahrscheinlich nutzten und vielleicht sogar mit errichteten.
    Haus 8 war vermutlich das außergewöhnlichste Bauwerk in Barnhouse. Anders als die übrigen Häuser war es kein Wohnhaus, sondern höchstwahrscheinlich ein Zeremonial- oder Versammlungsgebäude. Es entstand erst, nachdem die eigentliche Siedlung weitgehend aufgegeben worden war. Damit markiert es einen Wandel: Der Ort wurde offenbar von einem Dorf zu einem religiösen oder zeremoniellen Zentrum.
    Das Gebäude war quadratisch, etwa 7 Meter breit, hatte aber bis zu 3 Meter dicke Mauern und stand auf einer großen, runden Plattform, die von einer Steinmauer umgeben war – ein monumentaler Bau für seine Zeit. Der Eingang war genau auf den Sonnenuntergang zur Sommersonnenwende ausgerichtet. Faszinierend ist, dass der große Herd eines früheren Versammlungsplatzes abgebaut und teilweise in den Ring of Stenness versetzt wurde. Der zentrale Herd von Haus 8 entstand genau an derselben Stelle wie der ursprüngliche Herd und bewahrte damit die symbolische Bedeutung des Ortes.

    Etwa anderthalb Kilometer nordöstlich befindet sich der noch größere, aber jüngere Ring of Brodgar, ein monumentaler Steinkreis mit ursprünglich etwa 60 Steinen von denen heute noch 36 erhalten sind.

    Archäologen vermuten eine enge Verbindung zwischen Barnhouse, dem Ring of Stenness, Maeshowe und später dem Ring of Brodgar – sie bildeten wahrscheinlich eine einzige rituelle Landschaft, in der Wohnen, Zeremonien und Bestattungen eng miteinander verknüpft waren.
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  • Highland Park Destillerie

    18 juli, Schotland ⋅ 🌬 13 °C

    Mit der Destillerie verbindet sich die berühmte Geschichte von Magnus Eunson, einem Kirchendiener und Metzger, der nebenbei illegal Whisky brannte und schmuggelte. Der Legende nach versteckte er Fässer sogar unter der Kanzel seiner Kirche, um die Steuereintreiber zu täuschen. Obwohl sich Geschichte und Legende heute vermischen, ist Magnus Eunson bis heute die Symbolfigur von Highland Park.

    Highland Park hebt sich von vielen anderen Destillerien durch einige traditionelle Verfahren ab:

    Orkney-Torf:
    Die Brennerei verwendet Torf von den Hobbister-Mooren. Dieser enthält viel Heidekraut und nur wenig Holz, da auf den windreichen Orkneys kaum Bäume wachsen. Dadurch entsteht ein sanfter, aromatischer Rauch, der deutlich milder ist als der kräftige Torfrauch vieler Islay-Whiskys.

    Traditionelles Mälzen:
    Ein Teil der Gerste wird noch immer von Hand gewendet und in historischen Darren getrocknet – eine Technik, die heute nur noch wenige Destillerien anwenden.

    Sherryfässer:
    Ein großer Teil der Reifung erfolgt in sorgfältig ausgewählten, sherrygewürzten Eichenfässern. Sie verleihen dem Whisky Noten von Trockenfrüchten, Honig und Gewürzen.

    Die Balance zwischen Süße und Rauch macht Highland Park bei vielen Whiskyfreunden so beliebt.
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  • Kirkwall

    18 juli, Schotland ⋅ 🌬 14 °C

    Kirkwall ist die größte Stadt der Orkney-Inseln und das kulturelle sowie wirtschaftliche Zentrum des Archipels. Die Stadt hat rund 9.000–10.000 Einwohner und liegt an einer geschützten Bucht, die seit Jahrhunderten ein wichtiger Hafen für Handel und Seefahrt ist.

    Kirkwall wurde im 11. Jahrhundert von den Wikingern gegründet. Der Name leitet sich vom altnordischen Kirkjuvágr ab und bedeutet etwa „Kirchenbucht“. Damals gehörten die Orkneys zum norwegischen Königreich. Erst 1468 gingen die Inseln an Schottland über, als sie im Zusammenhang mit einer königlichen Heirat verpfändet wurden.

    Trotzdem ist die nordische Identität bis heute stark spürbar. Viele Bewohner sehen die Wikingerzeit nicht nur als Teil ihrer Geschichte, sondern als wichtigen Bestandteil ihrer kulturellen Identität.

    2007 gat Orkney eine eigene offizielle Flagge eingeführt. Sie zeigt: ein rotes Kreuz auf gelbem Grund (Farben Norwegens),
    eingefasst von einem blauen Kreuz (Farben Schottlands).
    Die Flagge symbolisiert also bewusst die Verbindung zwischen Norwegen und Schottland.
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  • Skara Brae

    19 juli, Schotland ⋅ ☁️ 14 °C

    Skara Brae wurde 1850 nach einem mächtigen Sturm entdeckt. Dabei wurden Sand und Erde abgetragen und zwei der Häuser freigelegt.
    Nach und nach fand man ein gesamtes Dorf, das 5000 Jahre lang unter den Sanddünen geschlafen hatte.

    Viele in Skara Brae gefundene Gegenstände waren, kunstvoll hergestellte kleine Werkzeuge aus Feuerstein und Hornsegmenten.
    Während größere Werkzeuge aus lokalem Stein gefertigt wurden – darunter auch „Skaill-Messer“ – einfache Schneidwerkzeuge, zu deren Fertigung ein großer Kiesel gegen einen anderen geschlagen wurde, um ein ovales, scharfkantiges Schneidblatt zu erhalten. Werkzeuge, die schärfere Kanten erforderten, wurden aus Knochen und Holz hergestellt.

    Unter den hier gefundenen Gegenständen waren einige, die aus sehr hartem Vulkangestein geschnitzt waren. Sie ohne Metall zu komplexen Formen zu verarbeiten, muss sehr viel Fleiß und Geschick erfordert haben. Man vermutet das diese "Stachelkugeln" heilige, rituelle Gegenstände waren.

    Man fand keine Werkzeuge zur Herstellung von Stoffen. Daher können wir annehmen, dass die Menschen gegerbte Tierhäute und womöglich Leder getragen haben, wobei die Kleidung durch Knochennadeln zusammengehalten wurde. Große, kunstvoll gefertigte Nadeln wurden wahrscheinlich nur zu besonderen Anlässen getragen. Perlen fertigte man aus den Knochen oder den Zahnwurzeln von Rindern. Sie könnten auf die Kleidung aufgenäht oder auf Halsketten gezogen worden sein.

    Pflanzen hat man als Medizin gesammelt. Zu den bemerkenswerten Funden gehörten einige Außenhäute von Bovisten. Ihnen fehlte das watteartige Innengewebe. Dieses Material wurde zum Stillen von Blutungen verwendet und es scheint wahrscheinlich, dass diese Boviste zu diesem Zweck gesammelt wurden. Man fand auch Wurzeln der Sumpfschwertlilie, die seit jeher als pflanzliches Heilmittel bei Magenproblemen verwendet werden.

    In jedem Gebäude befand sich eine große Feuerstelle, in der ständig ein Feuer brannte. Orkneys Torfmoore gab es damals noch nicht, und Treibholz wäre als Brennmaterial zu kostbar gewesen. Gras, Seetang, Tierdung und Knochen wurden hauptsächlich zum Heizen verwendet.
    Das Feuer diente nicht nur als Kochstelle, sondern erhellte und wärmte auch das Haus. In Skara Brae wurden keine Lampen gefunden und es gab wahrscheinlich keinen Rauchabzug – dadurch hätte ansonsten Wärme entweichen und starker Regen das Feuer schwächen können. Der Rauch half zudem, die in den Dachsparren aufgehängten Fleisch- und Fischvorräte haltbar zu machen. Mit der Zeit „gerbte“ er das Dach und machte es damit wasserdichter.

    Die Bewohner ernährten sich von Ackerbau und Viehzucht und ergänzten ihren Speiseplan auf vielfältige Weise. Die ersten Bewohner der Siedlung bauten "Bere" - eine Art Urgerste an. Haustiere – Rinder, Schafe und Schweine – dienten als Hauptnahrungsquelle. Sie lieferten Milch und damit Käse sowie Fleisch.
    Die Menschen aßen Wildpflanzen – bei Ausgrabungen fand man Haselnüsse und Holzäpfel. Archäologen haben außerdem Eierschalen von 22 Vogelarten – darunter Seevögel, Enten und Regenpfeifer – gefunden. Man sammelte regelmäßig Schalentiere und jagte Wild, wobei an Letzterem das Geweih wahrscheinlich ebenso geschätzt wurde wie das Fleisch. Fisch wurde im Meer und in Bächen gefangen.

    Eines der Häuser wurde rekonstruiert und kann von innen besichtigt werden. Es vermittelt einen anschaulichen Eindruck davon, wie die Menschen in Skara Brae lebten.

    Das Haus bestand aus Steinmauern, da auf Orkney schon damals keine Bäume wuchsen.
    Der Eingang war niedrig und konnte mit einer Tür aus Tierhaut verschlossen werden.
    Rechts und links der Feuerstelle lagen steinerne Bettkästen, die vermutlich mit Tierfellen und Moos ausgepolstert waren.
    Gegenüber dem Eingang stand ein großes Steinregal, auf dem wertvolle Gegenstände präsentiert wurden.
    Entlang der Wände befanden sich Steintruhen und Regale zur Aufbewahrung von Werkzeugen, Lebensmitteln und persönlichen Gegenständen.
    Das Dach bestand wahrscheinlich aus Balken von Treibholz oder Walknochen, die mit Gras, Heidekraut, Torf und Tierhäuten abgedeckt waren.

    Der Spaziergang durch die 5000 Jahre alten Mauern hinterlässt ein Gefühl von Ruhe und Gelassenheit. Die Alltagssorgen werden ganz klein, wenn man darüber nachdenkt, dass unser Leben ein Wimernschlag angesichts dieser Zeitspanne ist.
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  • Yesnaby - Wanderung entlang der Steilküste

    19 juli, Schotland ⋅ ☁️ 15 °C

    Yesnaby - das sind steile Sandsteinklippen, tosende Atlantikwellen und beeindruckenden Felsformationen. Ein markanter freistehender Brandungspfeiler, der durch Jahrtausende der Erosion entstanden ist.

    Und dann ganz unerwartet - Puffinalarm!!!
    Erst einer, dann drei und dann - ganz nah - eine ganze Gruppe!
    Wiedermal kann ich mich nicht zurück halten - 160 Puffin-Fotos! 😆🐧🐧🐧🐧🐧🐧🐧
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  • The Gloup + The Brough of Deerness

    20 juli, Schotland ⋅ ☁️ 14 °C

    Unser letzter Tag auf Orkney.
    Wir fahren nochmal an die Steilküste. Diesmal im den Osten von Mainland. Die Landschaft ist ähnlich, wie an der Westküste und doch auch wieder nicht. Hier wirkt alles so friedlich. Es ist weniger Wind und heute scheint auch mehr Sonne.

    Bei the Gloup, einer Felsspalte die nur vom Meer aus zugänglich ist, sind wir so nah an den Klippen dran, dass wir die Möwenkücken auf der gegenüber liegenden Wand gut erkennen können.

    Wir wandern entlang der Klippen bis zum Brough of Deerness, einem allein im Meer stehend Felsen. Hinter dem Felsen finden wir den perfekten Badeplatz, eine geschütze Bucht mit einer Höhe zum rein schwimmen.
    Ein krönender Abschluss!

    Nach einem kleinen Picknick mit Blick auf Meer und Klippen machen wir uns auf den Weg zur Fähre, zurück aufs Festland.
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  • Heimreise

    21 juli, Schotland ⋅ ⛅ 18 °C

    Inverness - Amsterdam - Wien

    Nach dem Frühstück brechen wir auf. 3 Stunden bis Inverness. Das Auto zurück geben und dann mit dem Taxi zum Flughafen. Unser Flug geht um 13 Uhr mit Zwischenstopp in Amsterdam.
    19 Uhr wieder gut gelandet in der Heimat.

    Was für eine fantastische Reise !!!
    DANKE EUCH ALLEN FÜRS DABEI SEIN!
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    Het einde van de reis
    21 juli 2026