London - Tag 3
1 de novembro de 2025, Inglaterra ⋅ ⛅ 14 °C
Der letzte Tag in London begann mit strahlendem Sonnenschein. Ein fantastisches Herbstwetter! Eigentlich viel zu warm für die Winterjacke. Aber gut, Alternativen lässt das Handgepäck nicht zu. Zum Frühstück gab es Sauerteigbrot mit Avocado und Rührei – yummy. Danach machten wir uns auf den Weg in den Regent’s Park, einen der schönsten Parks Londons. Der Regent’s Park ist eine grüne Oase mitten in der Stadt – bekannt für seine gepflegten Wege, die großen Rasenflächen und den prächtigen Rosengarten, den wir aber leider mangels Zeit nicht sehen konnten. Jogger zogen ihre Runden, Familien spazierten über die Wege, und Fußball und American Football wurden auch gespielt. Wir schlenderten ohne Ziel, genossen die Sonne, und ließen uns einfach treiben, bevor wir uns in Richtung Nordwesten aufmachten – zu dem Höhepunkt unseres Wochenendes.
Vom Bahnhof Euston fuhren wir mit dem Zug nach Watford Junction. Von dort bringt ein eigens eingerichteter Harry-Potter-Shuttlebus die Besucher direkt zu den Filmstudios. Schon die Fahrt dorthin fühlte sich besonders an – überall Fans mit Zauberstäben, Schals und gespannter Vorfreude. Ich hätte auch so gerne einen Umgang gehabt, oder einen coolen Schal - aber so gut waren wir leider dann doch nicht vorbereitet. Und so begann dann unverkleidet die Reise in die Zaubererwelt.
Und was soll man sagen: Es war schlichtweg beeindruckend, großartig, unvergesslich, aufregend. Die Studios beherbergen viele der originalen Filmsets, Requisiten und Kostüme. Man betritt die große Halle, läuft durch die Winkelgasse, sieht Dumbledores Büro, den Gryffindor-Gemeinschaftsraum, den Verbotenen Wald und den Hogwarts Express – alles so detailreich, dass man plötzlich Teil der Filme wird. Besonders beeindruckend ist das riesige Hogwarts-Modell, das für die Außenaufnahmen genutzt wurde – mehrere Meter groß, mit unzähligen leuchtenden Fenstern, Bäumen und Wegen. Hier wird einem erstmal bewusst, wie unglaublich viel Arbeit in so einem Film steckt. Tausende Menschen waren beteiligt – von Kostümbildnern über Setbauer bis hin zu den Requisiteuren, die jedes kleine Detail erschaffen haben. Man erkennt, dass hinter all der Film-Magie echte Handarbeit und jahrelange Präzision stehen. Auch die Einblicke hinter die Kulissen sind faszinierend: Man sieht, wie die Spezialeffekte entstanden, wie Dobby zum Leben erweckt wurde und wie Hagrid mithilfe raffinierter Kameratricks plötzlich doppelt so groß wirkte. Kurz gesagt: ein Ort, an dem Fantasie und Filmgeschichte auf beeindruckende Weise verschmelzen – und an dem man für ein paar Stunden vergisst, dass man am Montag wieder arbeiten muss.
Nach so vielen Eindrücken wollten wir abends nicht mehr weit laufen. Zum Glück hatte das Hotel ein indisches Restaurant – die perfekte Wahl für einen entspannten Abschluss. Damit endete unser dritter und letzter Tag in London. Drei Tage, die sich anfühlten wie ein ganzer Urlaub – voller Spaziergänge, gutem Essen, Geschichte, und ganz viel Magie.Leia mais




















