Tag 7 - Toronto
February 21 in Canada ⋅ ☁️ 2 °C
Willkommen zurück, Toronto! St. Thomas ist zwar super, aber doch etwas zu öde für ein ganzes Wochenende, daher ging es wieder zurück. Wir erreichten die Stadt im dichten Nebel, sodass man die Spitzen der Hochhäuser nicht mehr sehen konnte. Da wir sowieso noch nicht einchecken konnten, ging unsere Walking Tour direkt los. Wie liefen zum St. Lawrence Market, einer der ältesten und bekanntesten Markthallen Kanadas. Schon seit dem 19. Jahrhundert ist er ein zentraler Treffpunkt für Händler und Feinschmecker. Zwischen regionalen Produkten, Käse, Fisch und Backwaren haben wir klassische Butter Tarts probiert – eine typisch kanadische Spezialität mit buttrigem Mürbeteig und süßer Füllung. Ziemlich heftig! Dazu gab es frisch gepressten Saft fürs Gewissen.
Anschließend ging es in den charmanten Distillery District. Das Viertel war früher ein großes Whisky-Destillerieareal aus dem 19. Jahrhundert. Zwischen roten Backsteinfassaden, kleinen Designläden, Galerien und Cafés herrscht eine ganz besondere Atmosphäre – historisch, kreativ und gleichzeitig sehr entspannt. Leider war es sehr windig und von oben kam eine Mischung aus Schnee und Regen. Von dort aus spazierten wir weiter zum Harbour Viewpoint am Toronto Harbour. Die Aussicht auf die Skyline war beeindruckend – besonders in der winterlichen Stimmung. Das Wasser war noch teilweise gefroren, Eisschollen trieben im Hafen. Und es war echt kalt.
Mit dem Uber fuhren wir anschließend zurück Richtung Downtown bzw. zum Fairmont Royal York. Das Hotel wurde 1929 eröffnet und zählt bis heute zu den Wahrzeichen der Stadt – ein klassisches Grandhotel direkt gegenüber der Union Station, dem Hauptbahnhof. Für eine kleine Pause kehrten wir bei Tim Hortons ein, einer echten kanadischen Institution. Dort probierten wir einen Apple Fritter: außen knusprig, innen weich, mit Apfelstückchen und einer süßen Glasur. Puh, die Kanadier können nur kalorisch extreme Sachen. Finden wir natürlich trotzdem super. Danach ging es weiter in das CF Toronto Eaton Centre, eines der größten Einkaufszentren der Stadt. Shoppen war angesagt. Aufgrund des sehr vorteilhaften Wechselkurses, machte es auch gleich noch mehr Spaß. Anders als in Deutschland, wo man gar nicht beachtet wird, wenn man einen Laden betritt, wird man hier in der Umkleidekabine nach seinen Namen gefragt, der ganz vorbildlich an der entscheidenden Tür vermerkt wird, sodass die Mitarbeiterin dann auch auf sehr persönlicher Ebene unterstützen kann. Sehr unangenehm anfangs, aber wir haben uns schnell daran gewöhnt. Am Abend erwartete uns ein großartiges Dinner im Mengrai Thai. Das Restaurant ist bekannt für authentische thailändische Küche mit viel Liebe zum Detail. Nicht übertrieben fancy, sondern stilvoll und gemütlich und geschmacklich absolut überzeugend. Besonders toll fand ich mein Curry, das in einer ausgehöhlten Ananas serviert wurde, optisch ein Highlight und geschmacklich ein perfekter Abschluss für unseren Tag in Toronto.Read more














