• Katharina Solala
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Canada (Toronto | St. Thomas)

A 13-day adventure by Katharina Read more
  • Trip start
    February 15, 2026

    Tag 1 - Toronto

    February 15 in Canada ⋅ ☁️ 0 °C

    Eigentlich wollte ich gar nichts schreiben. Wirklich nicht. Aber jetzt sitze ich hier in Toronto, mit der Skyline vor dem Fenster – und na ja… Der Plan war nämlich eigentlich makellos. Lisa fliegt von Hannover nach München, wir steigen gemeinsam in den Flieger nach Toronto, holen entspannt einen Mietwagen und fahren weiter nach St. Thomas. Business-Trip wie aus dem Bilderbuch. Durchgetaktet. Effizient. Deutsch eben.
    Und dann kam es doch anders. Lisas Flug aus Hannover hatte Verspätung. Anschlussflug weg. Plan dahin.
    Während sie also irgendwo zwischen Gates und Umbuchungsschaltern festhing, saß ich alleine in der Business Class nach Toronto. Alleine Business Class fliegen ist ein bisschen wie Champagner ohne Anstoßen. Geht, aber ist nur halb so cool. Trotzdem: Der Flug war schon gut. Bequem. Lecker. Gemütlich.
    Kaum gelandet dann die Nachricht:
    „Ich komme erst morgen.“ Andere Flüge? Ausgebucht. Die Arme. Was für eine Tortur. Also: Plan B. Spontan. Ich buche mir kurzerhand ein Hotel in Toronto und bleibe eine Nacht hier. Mit zwei großen Koffern suchte ich mir ein Hotel direkt an der U-Bahn. Bloß keinen zusätzlichen Stress, bitte!
    Der erste Eindruck von Toronto: positiv! Und überraschenderweise gar nicht so kalt. Wobei die Einheimischen offensichtlich entweder im Hochsommer oder im tiefsten Winter leben. Dicke Daunenjacke oder Shorts. Es gibt nichts dazwischen. Im Hotel angekommen erwartete mich dieses riesige Bett, es sah aus wie eine Einladung. Aber es war erst 16:30 Uhr kanadischer Zeit. Also 22:30 Uhr für meinen deutschen Körper. Schlafen wäre herrlich gewesen, aber strategisch eine Katastrophe. Also bin ich nochmal los zur Waterfront für einen Spaziergang. Das Wasser komplett eingefroren. Die Skyline im Abendlicht. Kalt, klar, wunderschön. Und plötzlich war dieser ungeplante Zwischenstopp gar nicht mehr nervig, sondern irgendwie ganz schön. Ich schaute mir ganz romantisch mit mir selbst den Sonnenuntergang an.
    Zur Krönung kaufte ich mir einen Cheese Scone. Ich gebe ihnen wirklich immer wieder eine Chance. Aber sie sind einfach trocken. Punkt. Und ab ins Bett.
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  • Tag 2 - Toronto/St. Thomas

    February 16 in Canada ⋅ ☁️ 0 °C

    Der zweite Tag startete ganz entspannt mit der Vorbereitung der Präsentation und einer Runde Sport. Bevor ich mich wieder aufmachte zum Flughafen, schlenderte ich durch Toronto. Es war wie ausgestorben. Kaum ein Auto. Keine Menschenseele - es war Family Day. Zum Glück entdeckte ich dann doch noch ein Lokal, wo ich was zum Frühstücken fand. Es gab Chicken Waffle - sehr lecker. Besonders hat mir hier die Illustration an den Toilettentüren gefallen. Einfach for Everyone. Anschließend ging es zum Flughafen und ich holte Lisa ab. Endlich hat sie es auch nach Kanada geschafft! Nach anfänglichen Schwierigkeiten und mindestens 10km, holten wir unseren netten, süßen Q5 ab. Und dann ging es auch schon weiter. Die Regeln in Kanada sind komisch. Es gibt Straßen, auf denen man nur fahren darf, wenn man mindestens zu zweit im Auto sitzt. Man darf auf der Autobahn entspannt rechts überholen. Die Schilder sind extrem klein und an Kreuzungen hat einfach jeder ein Stoppschild. Noch haben wir nicht herausgefunden, wer zuerst fahren darf. Aber wir haben ja noch ein paar Tage. Nach ca. 2 Stunden, erreichten wir die Weltmetropole St. Thomas. ChatGPT sagt folgendes: ‚Die charmante Stadt St. Thomas liegt im Südwesten Ontarios und verbindet historische Architektur mit entspannter Kleinstadtatmosphäre. Bekannt als „Railway City“ begeistert sie Besucher mit ihrer Eisenbahngeschichte, grünen Parks und dem beeindruckenden Elevated Park mit Blick über die Umgebung. Ob Kultur, Natur oder lokale Cafés – hier findet man authentisches kanadisches Flair abseits der großen Metropolen.“ Aber wenn man ehrlich ist, gibt es hier nichts. Und im Februar ist es
    ein wenig bis sehr trist. Die Aussicht aus dem Hotel sagt alles. Wir checkten ein, besorgten uns noch was zu trinken und entschieden Essen zu gehen. In der einzigen Hauptstraße gibt es tatsächlich einige Restaurants und wir entschieden uns für indisch. Es war wirklich sehr lecker, auch wenn das Restaurant leer gewesen ist, was wahrscheinlich bzw. hofften wir es, am Familie Day lag. Oder hier ist einfach immer tote Hose, aber das würden wir noch herausfinden.
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  • Tag 3 - St. Thomas

    February 17 in Canada ⋅ ☁️ 1 °C

    Die Nacht war kurz und mein Körper noch nicht in Kanada angekommen. Umso mehr freute ich mich aufs Frühstück - bis ich das Frühstück sah. Pappteller, Plastikbecher, Pappgabeln, Pappbecher und was mich richtig begeistert: Papplöffel. Puh. Das ist schon schwer verdaulich, anders als der Bagel mit Peanutbutter and Jelly. Nach einem erfolgreichen ( & nebeligen) Tag im kanadischen Büro, welches mit großen Abstand wesentlich cooler ist als unseres, entschlossen wir noch das schöne Wetter zu nutzen und uns den Elevated Park anzuschauen. (ChatGPT hat ihn ja ausdrücklich erwähnt) Der Großteil der Strecke war leider im Schnee versunken, was das Spazieren in Sport ausarten ließ. Schön war es aber trotzdem! Unser Highlight kam dann aber noch: Wir tobten uns in sämtlichen Supermärkten aus. Lisa ist genauso ein Fan wie ich, und daher waren wir in 3 großen Supermärkten und kauften ein was das Zeug hält. Ein Traum. Abgesehen davon, dass ich noch nie so ein großes Regal mit Toast gesehen habe, gab es auch unzählige Varianten von ‚Lunchable‘. Mein inneres Kind wollte alles kaufen. Aber ich hielt mich zurück und kaufte nur fast alles. Mit einer Tüte Ketchup-Chips und einer 5-Minuten-Terine a la Mac&Cheese ging dann auch dieser Tag zu Ende.Read more

  • Tag 4 - St. Thomas

    February 18 in Canada ⋅ ☁️ 0 °C

    Heute stand Eisregen auf der Agenda und wir waren schon etwas nervös vor der Autofahrt. Zum Glück hat’s einfach nur genieselt, sodass wir sicher ins Büro kamen und auch sicher wieder in den Supermarkt. Wie gesagt, in St. Thomas gibt es nichts, außer unzählige Drive-Thrus und Supermärkte. Nach 3 weiteren Supermärkten erholten wir uns bei einem Protein Banana Matcha bei Starbucks und probierten das kanadische Nationalgericht Poutine bei Wendys. Beides vorzüglich! Das schlechte Gewissen war aber nicht weit entfernt, sodass der Tag mit einer (kleinen) Runde Sport endete.Read more

  • Tag 5 - St. Thomas

    February 19 in Canada ⋅ ☁️ 4 °C

    Auch heute brachte der Tag neue Erkenntnisse: Supermärkte machen immer noch Spaß, aber noch mehr das tatsächliche Ausprobieren. Nach einer weiteren Shoppingtour und einem kurzen Zwischenstopp bei Tacobell, wo sich die Jugend von St. Thomas trifft, verbrachten Lisa und ich den Abend bei einer ‚kleinen’ Auswahl an Snacks und einer Partie Karten. Wie erwartet, war vieles nicht so geil wie erhofft, aber Überraschungen gab es trotzdem: Fruit-Rolls, eine flache Gummibärchenmasse, die man sich um den Finger wickelt und dann isst. Verrückt. Aber auch echt ganz lecker!Read more

  • Tag 6 - Lake Huron

    February 20 in Canada

    Friday! Nach einem ermüdenden Tag, machten wir mit einem Kollegen einen kleinen (großen) Ausflug. Nachdem wir uns das riesige Gelände angeschaut haben, auf dem das neue Werk gebaut werden soll (ein Stahlträger steht bereits), erfuhren wir noch unzählige, spannende Fakten über Kanada und vor allem diese Region: dass es auch hier drei indigene Stämme gibt, dass bei Kreuzungen mit vier Stoppschildern rechts vor links gilt, dass Ontario gerade wie wild Unternehmen in die eher arme Region mit Subventionen lockt, wie das Schulsystem funktioniert, dass Kanadier Pfirsiche sind und sehr pragmatisch und sooo vieles mehr. Mein Highlight war aber die Fahrt durch den Pinery Provincial Park zum Lake Huron. Der Lake Huron ist einer der fünf Großen Seen Nordamerikas und liegt zwischen den USA und Kanada.
    Er ist der zweitgrößte der Großen Seen und bekannt für sein klares Wasser sowie seine zahlreichen Inseln. Klar war hier gar nichts mehr, denn was uns erwartete war eine atemberaubende Winterlandschaft mit beeindruckenden Eisformationen. Ich weiß nicht wie gefährlich das gewesen ist, aber wir kletterten eine Weile, versunken teilweise im Schnee & wussten nie so recht, ob nicht doch mal irgendwas bricht. Tat es nicht. Und der Anblick hat sich mehr als gelohnt, sowas habe ich noch nie gesehen. Zum Abschluss gab es noch was Warmes zu essen am Grand Bend, ein beliebter Badeort und altes Hippiedorf, welches im Winter zwar eher weniger besucht war, aber trotzdem ganz viel Charme hatte.
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  • Tag 7 - Toronto

    February 21 in Canada ⋅ ☁️ 2 °C

    Willkommen zurück, Toronto! St. Thomas ist zwar super, aber doch etwas zu öde für ein ganzes Wochenende, daher ging es wieder zurück. Wir erreichten die Stadt im dichten Nebel, sodass man die Spitzen der Hochhäuser nicht mehr sehen konnte. Da wir sowieso noch nicht einchecken konnten, ging unsere Walking Tour direkt los. Wie liefen zum St. Lawrence Market, einer der ältesten und bekanntesten Markthallen Kanadas. Schon seit dem 19. Jahrhundert ist er ein zentraler Treffpunkt für Händler und Feinschmecker. Zwischen regionalen Produkten, Käse, Fisch und Backwaren haben wir klassische Butter Tarts probiert – eine typisch kanadische Spezialität mit buttrigem Mürbeteig und süßer Füllung. Ziemlich heftig! Dazu gab es frisch gepressten Saft fürs Gewissen.
    Anschließend ging es in den charmanten Distillery District. Das Viertel war früher ein großes Whisky-Destillerieareal aus dem 19. Jahrhundert. Zwischen roten Backsteinfassaden, kleinen Designläden, Galerien und Cafés herrscht eine ganz besondere Atmosphäre – historisch, kreativ und gleichzeitig sehr entspannt. Leider war es sehr windig und von oben kam eine Mischung aus Schnee und Regen. Von dort aus spazierten wir weiter zum Harbour Viewpoint am Toronto Harbour. Die Aussicht auf die Skyline war beeindruckend – besonders in der winterlichen Stimmung. Das Wasser war noch teilweise gefroren, Eisschollen trieben im Hafen. Und es war echt kalt.
    Mit dem Uber fuhren wir anschließend zurück Richtung Downtown bzw. zum Fairmont Royal York. Das Hotel wurde 1929 eröffnet und zählt bis heute zu den Wahrzeichen der Stadt – ein klassisches Grandhotel direkt gegenüber der Union Station, dem Hauptbahnhof. Für eine kleine Pause kehrten wir bei Tim Hortons ein, einer echten kanadischen Institution. Dort probierten wir einen Apple Fritter: außen knusprig, innen weich, mit Apfelstückchen und einer süßen Glasur. Puh, die Kanadier können nur kalorisch extreme Sachen. Finden wir natürlich trotzdem super. Danach ging es weiter in das CF Toronto Eaton Centre, eines der größten Einkaufszentren der Stadt. Shoppen war angesagt. Aufgrund des sehr vorteilhaften Wechselkurses, machte es auch gleich noch mehr Spaß. Anders als in Deutschland, wo man gar nicht beachtet wird, wenn man einen Laden betritt, wird man hier in der Umkleidekabine nach seinen Namen gefragt, der ganz vorbildlich an der entscheidenden Tür vermerkt wird, sodass die Mitarbeiterin dann auch auf sehr persönlicher Ebene unterstützen kann. Sehr unangenehm anfangs, aber wir haben uns schnell daran gewöhnt. Am Abend erwartete uns ein großartiges Dinner im Mengrai Thai. Das Restaurant ist bekannt für authentische thailändische Küche mit viel Liebe zum Detail. Nicht übertrieben fancy, sondern stilvoll und gemütlich und geschmacklich absolut überzeugend. Besonders toll fand ich mein Curry, das in einer ausgehöhlten Ananas serviert wurde, optisch ein Highlight und geschmacklich ein perfekter Abschluss für unseren Tag in Toronto.
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  • Tag 8 - Niagara Falls

    February 24 in Canada ⋅ ☁️ -4 °C

    Die Nacht in Toronto war etwas bescheiden, aber gut genug um den heutigen Tag mit Energie zu starten. Da das Wetter in Toronto semi-gut gewesen ist und wir eigentlich keinen Hunger hatten, ging es sofort weiter in Richtung Niagara Fälle. Nach etwas über einer Stunde kehrten wir in einem Café zum Frühstücken ein. Irgendwie sucht man so richtig gemütliche Cafés vergeblich. Aber worin die Kanadier Meister sind: Freundlichkeit und Kundenorientierung! Das werde ich definitiv vermissen. Nach unserer Stärkung ging es weiter zu den Niagarafällen und die Angst war groß, dass uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung machte. Aber wir hatten mal wieder Glück, obwohl uns insgesamt Schnee und Regen fast durchgängig begleitete.
    Die kanadische Seite der Niagara-Fälle gilt als die eindrucksvollere Perspektive auf dieses weltberühmte Naturwunder. Von hier aus blickt man direkt auf die gewaltigen Horseshoe Falls, den größten und wasserreichsten Teil der Fälle. Insgesamt bestehen die Niagara-Fälle aus drei Wasserfällen: den Horseshoe Falls (überwiegend in Kanada), den American Falls und den Bridal Veil Falls (beide in den USA). Das wusste ich tatsächlich auch nicht! Mit einer Höhe von rund 51 Metern und einer Breite von etwa 790 Metern sind die Horseshoe Falls besonders beeindruckend. Pro Minute stürzen hier durchschnittlich rund 85 Millionen Liter Wasser in die Tiefe. Unglaublich beeindruckend, vor allem jetzt im Winter.
    Obwohl das Wasser aufgrund der enormen Wassermenge praktisch nie komplett zufriert, entstehen bei starkem Frost beeindruckende Eisformationen. Der feine Sprühnebel gefriert und bildet meterhohe Eisvorhänge und sogenannte „Eisberge“ entlang des Flussufers. Das lässt sich gar nicht in Worte fassen wie unglaublich dieser Anblick gewesen ist.
    Ein Spaziergang entlang der Promenade am Niagara River bot nochmal einen schönen Blick auf die American Falls. Und ehrlich gesagt, haben die USA-Amerikaner wirklich die Arschkarte, denn auf der kanadischen Seite ist alles mit hässlichen Hochhäusern zugebaut, d.h. sie blicken zwar auf die beeindruckende Wasserfälle, haben aber immer die schrecklichen Gebäude im Blick.
    Die Region rund um die Niagara Falls ist aber nicht nur für ihre Wasserfälle bekannt, sondern auch für exzellenten Weinbau. Besonders berühmt ist der kanadische Eiswein (Icewine), der aus Trauben hergestellt wird, die bei mindestens −8 °C gefroren gelesen werden. Durch das Gefrieren konzentrieren sich Zucker und Aromen – das Ergebnis ist ein intensiv süßer, fruchtiger Dessertwein. Ein traditionsreiches Weingut der Region ist Inniskillin Wines, das international für seine preisgekrönten Eisweine bekannt ist. Natürlich ließen wir uns das nicht nehmen und fuhren durch die wunderschöne Region mit imposanten Häusern zum Weingut. Leider konnte man den Wein nicht probieren, zumindest nicht kostenlos, also kauften wir ihn blind. Unser letzter Stopp für heute war das Outlet Center etwa 15 Minuten von den Niagarafällen entfernt. Wir haben uns zurückgehalten. Es gab allerdings einen der berühmten Bieberschwänze. ‚BeaverTails‘ sind eine sehr bekannte süße Spezialität aus Kanada. Hierbei handelt es sich eigentlich nur um frittiertes Hefegebäck, das in seiner Form an den Schwanz eines Bibers erinnert – fertig und lecker! Hier wird irgendwie viel frittiert. Muss man mögen. Nachdem es noch einen Cookie gab, ging es wieder zurück nach St. Thomas. Wir haben es schon fast vermisst. Wir gingen noch(mal) thailändisch essen und stellten fest, dass auch die Restaurants nicht so richtig gemütlich sind. Es war zwar sehr lecker und auch üppig, aber gemütlich - leider nein.
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  • Tag 9 - 11 - Ontario

    February 27 in Canada ⋅ ☀️ 8 °C

    Die letzten Tage in Kanada waren sehr anstrengend, trotzdem versuchten wir nachmittags bzw. abends noch die Zeit maximal zu nutzen. Port Stanley war eines unserer Ziele, ein kleiner Küstenort am Erie See, ca. 20 Minuten von St. Thomas. Auch der Erie See war gefroren, wobei wir uns dieses Mal nicht rauftrauten - schließlich gab es hier unzählige Verbotsschilder, an die wir uns selbstverständlich halten wollten. Aber eigentlich hatten wir einfach gar keine Zeit, weil wir zum Essen verabredet waren. Nach einem kurzen Spaziergang gab es für mich Fish & Chips mit Fisch aus dem Erie See. Yummy. Port Stanley ist auf jeden Fall richtig süß und muss vor Sommer traumhaft sein. Am Donnerstag, und somit an unserem letzten Abend, ging es nach London. Die Kanadier waren nicht sehr einfallsreich und so fanden wir nicht nur die St. Pauls Cathedral, sondern auch die Themse und den Viktoriapark. Wir hörten eigentlich nur schlechtes über London - hohe Häuser, viele Drogis, aber ehrlich gesagt, hat mir London sehr gut gefallen. Besonders toll, und das zieht sich in Kanada durch, war, dass es einfach für alle kostenlose Freizeitangebote gibt, wie zum Beispiel im Winter Schlittschuhbahnen. Einfach toll! Abends gingen wir dann noch zum Mexikaner, der wirklich phänomenal war. Das Essen hier in Kanada ist schon wirklich top.
    Und dann kam auch schon unser letzter Tag. Die Sonne schien und ein bisschen traurig waren wir schon, obwohl die Vorfreude auf Zuhause natürlich riesig war. Wir verließen also St. Thomas, fuhren zurück nach Toronto, genossen unseren ausgiebigen Aufenthalt in der unglaublichen Lounge am Flughafen und verabschiedeten uns bei einem 3-Gänge-Menü von Kanada. Abgesehen davon, dass es beruflich ein voller Erfolg gewesen ist, hatten wir eine sehr schöne Zeit und nehmen vor allem eins mit: Vielleicht kann man hier und da auch mal netter sein zu anderen - so wie die Kanadier es uns in den zwei vergangenen Wochen gezeigt haben!
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    Trip end
    February 27, 2026