• Von Miyako-jima nach Seoul

    5. august, Sydkorea ⋅ 🌙 32 °C

    Um 8:15 Uhr verließen wir das Airbnb in Richtung Bus zum Flughafen Shimojishima, auf der Nachbarinsel Shimoji, die mit einer Brücke mit Miyako verbunden ist.
    Nach einem kleinen Udon-Nudel-Snack für Michi und Felix stiegen wir in den Flieger, um 2,5 Stunden später in der Hauptstadt von Südkorea, Seoul, wieder auszusteigen.

    Seoul ist super beeindruckend: riesengroß, eine Mischung auf extrem modern, mit Wolkenkratzer und Hightech und andererseits voller alter Kultur, kleinen Läden und Märkten.

    Hier in Südkorea fährt man wieder auf der rechten Straßenseite, im Gegensatz zu Japan. Das konnten wir auskosten, indem wir 1,5 Stunden mit dem Limousinen-Bus vom Incheon Flughafen zum neuen Airbnb fuhren. Der Bus erinnerte uns an Südamerika, weil wirklich viel Platz und Beinfreiheit vorhanden war.

    Als wir bei unserem neuen Haus: ein traditionelles Hanok ankamen, hatte es 35 Grad Celsius um 19 Uhr. Österreich kann übrigens mit annähernd 40 Grad momentan recht gut mithalten.

    Zum Abendessen speisten wir in einem traditionellen koreanischen Lokal: Witzigerweise wurden uns gleich sechs Beilagen serviert, ohne dass wir noch bestellt hatten. Gekühltes Wasser und sehr kleine Becher brachten sie ebenfalls aber nach zusätzlichen Getränken fragen sie gar nicht erst. Als Pudi, Felix und Papa drei Bier bestellten, bekamen wir nur eines und drei kleine Gläser. Pudi war verzweifelt 😜😂.

    Dieser traditionelle koreanische Grill namens Gogi-gui ist ein in einen Tisch eingelassener Holzkohlegrill mit einer kuppelförmigen Gusseisenplatte. Der Kellner - in dem Fall dann der Koch - grillte für uns dünn geschnittenes Rind- und Schweinefleisch wie Galbi oder Samgyeopsal direkt am Tisch.

    Michi verzichtete aufs Abendessen und ging bei 34 Grad laufen - der hat was versäumt, dafür kennt er jetzt die Gegend.
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