Kathi.
Es kommt nicht darauf an, dem Leben mehr Tage zu geben, sondern dem Tag mehr Leben Les mer🇩🇪München
  • Christchurch

    16. februar 2017, New Zealand ⋅ ☀️ 17 °C

    Hostel: Vagabond (16.2.)
    Foley Tower (17.-20.2.)

    16.2.-20.2. Christchurch
    Sightseeing, Salsa & Pole / Aerial Hoop classes:
    Thursday 7.30pm Exotic Flow
    Friday 5.30pm Aerial Hoop Dance
    Saturday 3.30pm Level 4 Pole
    Sunday 5.30pm Level 3 Pole
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    Bei meinem ersten Besuch Christchurchs mit Anita, als wir das Auto zurückgeben und sich unsere Wege trennen hatte ich keinen so guten Eindruck von der Stadt gewonnen. Die zahlreichen Baustellen und eingestürzten Häuser, die es immer noch gibt nach dem schweren Erdbeben 2011, machen es der Stadt nicht leicht, einen mit ihrem Charme um den Finger zu wickeln. In den paar Tage, dich ich nun hier bin, schafft sie es aber dennoch. Der Grund: Salsa, Pole & Hoop. Gleich am ersten Abend nach Ankunft gehe ich zum Pole und Salsatanzen, lerne endlich mal wieder "normale" Leute kennen, keine Reisenden, mit denen man über andere Dinge als Tourismus sprechen und vor allem tanzen kann. Ich tanze gleich mit dem Tanzlehrer, der einfach göttlich tanzt. Mann, wie toll tanzen ist, hatte ich fast vergessen!

    So verbringe ich ein paar sportliche Tage, jeden Tage Pole oder Hoop, 3x Salsa und dann gibt es ein Laternen Festival. In meinem Hostel feiere ich an meinem letzten Abend noch spontan in einen Geburtstag hinein.
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  • Oamaru

    8. februar 2017, New Zealand ⋅ 8 °C

    Von Christchurch zieht es mich zurück nach Oamaru. Die paar Tage mit Anita hat es mir so gut dort gefallen, vor allem in dem Hostel, Chillawhile, das abseits von jeglichem Trubel liegt. Mein Fuß schmerzt noch immer nach der Überlastung der letzten Wochen. Ich möchte eine Woche einfach chillen, Yoga im Garten hinter dem Haus machen und ein bißchen den Ort erkunden.

    Es wird eine schöne Woche, in der ich mich mit den Langzeit-wwoofern (die arbeiten hier für Kost und Logis) anfreunde. Alles Künstler, sie singen, spielen Instrumente und/oder zeichnen. Ich bin glaub ich die einzige hier, die nichts dergleichen macht, sich aber trotzdem pudelwohl fühlt mit der Truppe. Ich glaube auch, dass ich die einzige bin, die hier zahlt, haha.
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  • Mueller Hut & Mt. Ollivier

    2. februar 2017, New Zealand

    Mueller Hut 1.780 m
    Mt. Ollivier 1.933 m
    Aufstieg: 10:45-12:45 zur Mueller Hut, -13 Uhr Mt. Ollivier

    Rother Wanderführer: Steile 1000-m-Kraxelei in die weiße Gletscherwelt der Südalpen (Mueller Hut) bzw. Sir Edmund Hillarys erster Gipfel - Die anstrengende und abenteuerliche Kraxelei über ausgesetzte Felsgrate und lose Gesteinsbrocken auf die schmale Gipfelkuppe des Mount Ollivier beschert uns nicht nur schwindelerregende Tiefblicke in das mehr als 1000m senkrecht unter uns liegende Hooker Valley, sondern belohnt uns auch mit einem atemberaubenden Ausblick auf Neuseelands höchste Bergspitzen.
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    15 Minuten brauchen Anita und ich auf den Gipfel. Hier machen wir Brotzeit und genießen den Blick auf den Mount Cook, der uns finster entgegenblickt (erkennt ihr auch ein Robotergesicht in den Schneemassen?)

    Der Abstieg ist für mich die Hölle. Die Schmerzen in meinem Fuß haben sich nicht gebessert. Ganz im Gegenteil. Es ist so schlimm, dass ich am liebsten ganz laut Schreien würde. Anita meint, ich solle das mache aber auch wenn nur wenige Menschen unterwegs sind lasse ich es bleiben.

    Irgendwie schaffe ich es aber runter, wir fahren zurück zu unserem Glamping Zelt und ich lege meinen Fuß zur Ruhe
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  • Mount Cook Village

    2. februar 2017, New Zealand

    2 Tage konnte mein Fuß nun mehr oder weniger ruhen. Vor 2 Tagen habe ich mir sogar eine Thai Massage in Queenstown gegönnte. Es hat ohnehin geregnet und Queenstown gehört nicht zu unseren Lieblingsstädten.

    Nun zieht es uns jedoch wieder hinauf: der Berg ruft! In diesem Fall der Mount Ollivier, 1933m hoch mit Blick auf Neuseelands höchste Bergspitzen, unter ihnen der Mount Cook. Die Tour wird als schwierig eingestuft, es ist eine ziemlich Kraxelei. 6,5 Stunden gibt der Wanderführer als Laufzeit an.

    Nach 2 Stunden stehen wir an der Mueller Hut auf 1780m. Langsam weiß ich nicht mehr, wie ich es beschreiben soll. Mir fehlen die Worte bei all dieser Schönheit. Und es ist fast nichts los. Die perfekte Kombination.
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  • Ben Lomond

    30. januar 2017, New Zealand ⋅ ⛅ 18 °C

    6 Stunden Wanderung mit langer Mittagspause über Queenstown

    Nach nur einem Tag Pause nach meinem Ultramarathon geht es schon wieder auf den nächsten Berg. Etwa 1370 Höhenmeter geht es nach oben auf den 1748m über Queenstown aufragenden Ben Lomond. Die Tour ist ein Traum, die Keas frech wie immer und wir genießen stundenlang das einzigartige Panorama.

    Beim Abstieg bemerke ich, wie sich langsam Schmerzen an der Außenkante meines linken Fußes ausbreiten. Hoffentlich geht das bald wieder vorbei.
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  • Doubtful Sound

    29. januar 2017, New Zealand ⋅ 13 °C

    Ein perfekter Tag für eine Fahrt zum Doubtful Sound. Insgesamt haut mich das Ganze jetzt nicht vom Hocker. Aber nach dem gestrigen Tag die Beine hochlegen ist angebracht. Und wir schippern den ganzen Tag herum.Les mer

  • Moturau Hut

    28. januar 2017, New Zealand

    Erwartungsgemäß erreiche ich irgendwann den Punkt, an dem meine Beine nicht mehr laufen wollen. Das ist schon kurz nach der Iris Burn Hut. Von hier sind es noch über 20 km. Ich überlege, ob ich jemals überhaupt 20 km gelaufen bin. Und nun soll ich so eine Strecke laufen, nachdem ich bereits 30 km und 1340 hm zurückgelegt habe.

    Zwischenzeitlich habe ich meine Karotten und einen Müsliriegel gegessen und die Hälfte meines Wassers getrunken.

    Ich höre auf zu laufen und gehe ein Stück über den angenehmen Waldboden. Seit über 2 Stunden habe ich keine Menschenseele mehr getroffen. Nur oben auf dem Kamm, da hab ich etwa 6 Leute gesehen. Ich mache natürlich keinen Halt an den Hütten/Campingplätzen, die etwas abseits der Route liegen. Dort bauen wohl die Wanderer ihre Zelte auf oder kochen.

    Ich überlege, warum ich im Moment nicht mehr laufe. Hab ich tatsächlich keine Energie mehr? Ich spüre in meinen Körper. Meine Füße sind ok. Die Beine auch. Ich habe lediglich aufgehört zu laufen, weil ich keine Lust mehr habe. Das geht natürlich nicht. Ich falle wieder in einen Trott. Und so geht es weiter, bis ich endlich bei der letzten Hütte, der Moturau Hut ankomme. Ich mache einen Luftsprung! Ich hab es tatsächlich fast geschafft. Von hier sind es noch etwa 6 km, also etwa eine halbe Stunde zum Parkplatz. Ich ruf gleich Anita an. "Ich ruh mich hier jetzt bis 18:30 Uhr aus und dann laufe ich weiter, kannst du mich dann so um 19 Uhr abholen? Und würdest du mir ein Gingerbier mitbringen? Das wär soooo toll."

    Ich lasse mich am Strand des Lake Manapouri in den Sand fallen. Oh Mann, was für eine Freude! Die Freude währt nicht lange. Innerhalb von Sekunden bin ich von Sandflies umzingelt. Ich renne in den See. Dorthin verfolgen sie mir zwar nicht, aber eigentlich wollte ich gemütlich am Strand sitzen. Daraus wird dann wohl nichts. ich wähle nochmal Anitas Nummer und bestelle sie für 18:30. Und weiter gehts.

    Guter Dinge laufe ich weiter. Ich kann sogar noch Reserven für einen Kopfstand auf einem alten Baumstamm herausholen.

    Und dann, 10 Stunden nach Start der Tour halte ich überglücklich ein Gingerbier in der Hand. Ich hab es tatsächlich geschafft. Wahnsinn! Und in was für einer spektakulären Kulisse.

    Aufgedreht würde ich am liebsten noch zum Salsatanzen gehen. Gut, dass es nichts dergleichen gibt in Te Anau. Mein Körper hätte es mir am nächsten Tag sicher nicht gedankt.
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  • Iris Burn Hut

    28. januar 2017, New Zealand

    Die Landschaft verändert sich ständig. Von den luftigen Höhen komme ich durch ein Tal, in dem es ziemlich heiß ist. Ich habe etwas Sorge, dass mein Wasser reicht. In Neuseeland soll man das Wasser eigentich nicht unbedingt trinken und einen Filter hab ich natürlich nicht dabei auf meinem ungeplanten Abenteuer. Ich habe die Hoffnung, dass mir auf einer Hütte im Notfall sicher jemand helfen würde.

    Nach dem heißen Tal geht es durch einen Fluss und im Anschluss durch einen Wald, der komplett mit Farnen ausgefüllt ist. Auf dem weichen Waldboden, der den davor steinig-trockenen Boden ablöst, sitzt ein kleines Vögelchen mitten auf dem Weg und schaut mir entgegen. Es fliegt nicht mal weg, als ich angejoggt komme, blickt nur neugierig zu mir auf. Das passiert mir einige Male und ich kann einfach nicht umhin als jedes Mal ein paar Minuten inne zu halten. Auch eine kleine Maus, die über den Boden flitzt beobachte ich einige Minuten. So viel Zeit muss sein.
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  • Die Challenge geht weiter...

    28. januar 2017, New Zealand

    Ich treffe nicht auf viele Wanderer. Scheint nicht viele Plätze zu geben. Es geht stetig bergab. Ich bin froh, dass ich mit dem Mount Luxmore den höchsten Punkt schon hinter mich gebracht habe.

    Einen kleinen Abstecher mache ich auf eine kleine Anhöhung abseits der Route - ich kann es mir einfach nicht verkneifen. Als ich die letzte Steigung auf dem Hauptweg, das Hanging Valley erreiche und über das Tal blicke kommt ein Mann. Wir kommen ins Gespräch und er zeigt mir die Iris Burn Hütte ganz dort hinten in der Ferne. "Also wenn du dort bist, dann hast du schon die Hälfte hinter dich gebracht" meint er. Er sagt das in einem Ton, als würde mich das beruhigen. Das Gegenteil ist der Fall. Ich brauch ja mindestens 2 Tage bis zu der Hütte. Ob ich mir hier zu viel vorgenommen habe? Am Ende muss ich irgendwo unangemeldet ohne Zelt oder Schlafsack geschweige denn irgendwelchen warmen Sachen die Nacht verbringen.
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  • Keppler Challenge

    28. januar 2017, New Zealand

    Schon nach ein paar Kilometern bin ich froh, dass ich dieses Unterfangen wage. Die Landschaft ist so atemberaubend schön, dass ich anfangs kaum Kilometer hinter mich bringe. Ständig bleibe ich stehen, um Fotos zu machen, die Landschaft einzusaugen. Dann sind da noch die süßen Keas. Ich bin von Glückshormonen erfüllt.Les mer

  • Mt. Luxmore

    28. januar 2017, New Zealand

    8:30 Boot von Te Anau
    12 Uhr Mt. Luxmore
    12:30-18:30 Keppler Challenge

    1 Tag; ca. 52 km; höchster Punkt: 1400 hm; tiefster Punkt: 180 hm

    Was als einfache Wanderung begann (und einfach meint hier nicht leicht), endet in meinem ersten inoffiziellen Ultramarathon.

    Wir starten früh mit einem der ersten Schiffe von Te Anau nach Broad Bay. Der Plan ist - wenn wir schon keinen Platz für den Keppler Track bekommen konnten; hierfür muss man Monate im Voraus buchen - die Tour hinauf zum Mount Luxmore zu machen. Rother Wanderführer Neuseeland schreibt "Panoramagipfel für konditionsstarke Wanderer. Es ist eine lange, sehr lange und anstrengende Wanderung auf einen der höchsten Punkte der Jackson Peaks, auf den Gipfel des Mount Luxmore. Doch diese an Abwechslung nur schwer zu übertreffende Tour ist jede Wanderminute wert." 9 Stunden werden als Zeit angegeben, 1270 hm sind zu erklimmen.

    Um 8:30 wandern wir los und stehen pünktlich zum Mittagessen auf dem Gipfel. Dort entsteht spontan die Idee, statt die gleiche Route zurück die restlichen ca. 40 km den Keppler Track zu laufen. Immerhin habe ich gelesen, dass die Schnellste Frau diesen Lauf in 5,5 Stunden gemacht hat. Es ist lange hell, so dass ich bis 21 Uhr noch 9 Stunden Zeit hätte. Also auch, wenn ich nicht ständig renne könnte ich das schaffen. Oder??

    Anita bietet mir an, mich am Parkplatz am Rainbow Reach einzusammeln. Doof nur, dass ich einen normalen Wanderrucksack dabei habe. Und nach dem Mittagessen bestehend aus einem belegten Brot nur noch ein paar Karotten, Müsliriegel und 0,75 l Wasser eintecken hab. Hmmmm. Nun ja, wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Und es geht los
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