• Winterwunderland

    13 de junho de 2025, Noruega ⋅ ☁️ 11 °C

    Durch den Sonnenschein heizte sich mein Zelt schön auf, so dass ich schon um 7:00 Uhr wach wurde. Da ich nicht mehr einschlafen konnte, entschied ich mich, meine Sachen zu packen und loszufahren.

    Auf meinem Weg hatte ich wieder mehrere Tunnel. Ich habe später mitbekommen, dass ich um zwei Tunnel hätte drumherum fahren können. Diese Wege waren aber teilweise nicht ausgeschildert, da an einer Stelle die Straße abgesagt ist.

    In Alta angekommen guckte ich mir die Kirche an. Es war ein sehr modern Stil gebaut und sah schon irgendwie cool aus. Hier traf ich eine Fahrradfahrerin aus Großbritannien. Sie und ihr Mann fahren mit ihren 70 Jahren immer noch Touren. Und campen dabei wild. Die Strecke bis zum Nordkap ist das letzte Stück des Europa Atlantikradweges. Den Rest sind sie in mehreren Etappen über die letzten Jahre verteilt gefahren. Das finde ich schon beeindruckend.

    Nach Alta hatte ich gut Rückenwind. Dies half mir wieder gut voran zu kommen. Insbesondere die beiden Berge, die jetzt noch auf mich zukamen, vergingen schnell. Auf 400 m angekommen, folgte eine Hochebene, in der man sich in den Winter zurückversetzt gefühlt hat. Überall lag noch Schnee , und man hatte eine fantastische Aussicht.
    Hier wiederum traf ich ein kanadisches Paar, das zur Zeit vom Nordkap bis nach Bergen fährt.

    Auf der Hochebene war es schwierig einen Schlafplatz zu finden, da es entweder zu felsig oder zu sumpfig war. Aus diesem Grund bin ich weitergefahren als eigentlich gedacht. Jetzt steht mein Zelt auf einem Rastplatz nah an der Straße. Immerhin gibt’s hier Sitzgelegenheiten. Und ich denke, die Straße ist in der Nacht nicht so befahren.
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