Wie immer der dritte Tag
July 9 in Italy ⋅ ☀️ 18 °C
Der dritte Tag, inklusive der Anreise natürlich, ist für mich immer einer der schwierigsten. Die Umstellung auf die Dauerbelastung, die fehlenden Muskeln und vor allem der fehlende Schlaf. die letzten beiden Nächte waren nicht erholsam. So habe ich mich heute durch den Tag gequält.
Nach einem überaus reichlichen Frühstück bin ich gegen 8:30 Uhr an der Sennes Hütte gestartet. es folgte ein langer, steiler und beschwerlicher Abstieg bis zur Pederü Hütte. Eigentlich war ich froh, dass ich diesen Weg nicht nach oben laufen musste. Da die Pederü Hütte mit dem Auto erreichbar ist, war die Tour heute sehr überlaufen. In allen Richtungen Menschenmassen. Auf der gestrigen Tour war es überwiegend doch bewölkt. Heute strahlender Sonnenschein. Da ich an der Pederü Hütte über einen Bach musste, habe ich vorsichtshalber meine Filterflasche aufgefüllt. Das hat sich im Nachhinein als richtig erwiesen. Heute habe ich viel Wasser verbraucht. Der anschließende Aufstieg bis zum heutigen Tagesziel, der Faneshütte, hat sich gezogen. Zudem war ich hundemüde. Als ich dann endlich eine Bank mit Schatten fand, habe ich mich dort hingelegt und bestimmt 10 Minuten geschlafen. Danach noch etwas Energie zugeführt, Müsliriegel und Erdnüsse, dann ging es doch besser bis zum Tagesziel. Hier habe ich jetzt kurz vor 15:00 Uhr eingecheckt, war unter der Dusche und schreibe jetzt gleich den Bericht. Hier gibt es WLAN😎. Ihr müsst also nicht bis morgen warten, weil normales Netz ist hier wieder nicht vorhanden ☹️.
Heute bin ich in einem „Lager“ untergebracht worden. Elf Betten. Eines bis in den dritten Stock. Ich muss leider in den zweiten Stock. Mir tun jetzt schon die Füße weh von der Leiter.
Um 19:00 Uhr gibt es Abendessen. Ich werde mich wohl jetzt noch mal ins Bett legen. Vielleicht kann ich noch ein bisschen schlafen. Morgen geht es mir dann bestimmt besser, denn Morgen gibt es wieder eine schwere Tour mit 1000 Höhenmeter Anstieg. Morgen geht es nämlich auf den Lagazuoi.Read more












