• Das war ein wunderbarer Tag

    July 10 in Italy ⋅ ⛅ 15 °C

    So war eben die einhellige Meinung im Zimmer.
    Wir sind ja sechs Personen, die über OASE.DE diese Wanderung gebucht haben. So treffen wir uns spätestens im Quartier immer wieder. Unser heutiges Ziel war die Lagazuoi Hütte auf 2752m.
    Wir waren uns alle einig, dass es zwar sehr anstrengend, aber wunderschön war.
    Meine Trekking App hat 1184 m Aufwärts und 510 m Abwärts gezählt. Das ganze auf 13,5km verteilt.
    Als kleinen Abschluss bin ich dann gleich noch bis zum Gipfel durchgelaufen. Da war ich vor vielen Jahren schon mal, aber jetzt haben die da wirklich wie eine Autobahn einen Fußweg hin gebaut für Rollstuhl und Kinderwagen geeignet.
    Jetzt sitze ich hier vor der Hütte auf der Aussichtsplattform die Tagestouristen, sind mit der Seilbahn wieder ins Tal gefahren
    und genieße das Panorama rundum. Wir sind fast der höchste Gipfel. Nur gegenüber der Berg ist noch höher, da liegt noch Schnee auf dem Gipfel, aber alles andere ist weit unter uns.
    Die Sonne brennt richtig. Es soll auch heute noch Gewitter geben.
    Die Tour begann ja bei der Faneshütte. Ein kurzer leichter Aufstieg und dann zog sich der Weg im gemächlichen auf und ab durch die Fanes Hochebene.
    Dann kam der erste knackige Anstieg zum Limojoch.
    Nach dem gestrigen Tag, an dem ich vor Müdigkeit kaum noch laufen konnte, hatte ich schon Bedenken, wie dieser Tag wohl werden wird.
    Der Anstieg zum Limojoch hat mich zwar gefordert, aber nicht überanstrengt.
    Nach einer kurzen Trinkpause und einem Apfel bin ich dann zum Limosee abgestiegen. Hunderte Kehren waren zu bewältigen, bis ich unten war.
    Am See habe ich dann eine halbstündige Pause eingelegt und mir das Schauspiel auf den Kehren von und zum Joch angesehen. Es waren viele Gruppen unterwegs, die auf dem schmalen Pfad immer aneinander vorbei mussten.😜
    Dann ging es zum finalen Anstieg auf den Lagazuoi. Die 500 Höhenmeter waren in knapp 2 Stunden bewältigt. Auch dieser Weg war anstrengend, aber nicht überfordern.
    Die Aussicht auf die umliegenden Berge ist zwar jetzt schon durch dicke Wolken beeinträchtigt, aber immer noch atemberaubend.
    Morgen früh erfolgt dann der Abstieg zum Falzarego-Pass. Den werde ich dann mit Stirnlampe ausgerüstet durch die Kriegstunnel des ersten Weltkriegs machen. Darauf bin ich schon sehr gespannt.
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