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  • Day393

    Salar de Uyuni

    March 5, 2019 in Bolivia ⋅ ⛅ 18 °C

    Der Wecker klingelte um 4:15 Uhr. Wir mussten uns rechtzeitig auf den Weg machen, um den Sonnenaufgang inmitten der Salzpfanne sehen zu können.
    Salar de Uyuni, eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Südamerikas. Durch das Austrocknen des Sees vor tausenden von Jahren entstand die Salzpfanne. Die Salzkruste ist bis zu 120 Meter tief. Mit mehr als 11‘000 Quadratkilometern und auf 3650 Meter über Meer, ist sie die grösste und höchst gelegene Salzpfanne der Erde. Meist ist der Salar ausgetrocknet, während der Regenzeit (also jetzt) ist er teilweise ein paar Zentimeter unter Wasser.

    Um den Sonnenaufgang zu sehen, fuhren wir ein paar Kilometer in den Salar in den überschwemmnten Teil. Keine Angst, für den Jeep waren die 10-20 Zentimeter Wasser kein wirkliches Hindernis. Zum Glück überredete uns Nefi am Vorabend, Gummistiefel zu mieten. Das Wasser war morgens um 6 doch recht erfrischend. Das Wasser fungierte wie ein riesiger Spiegel, ein leichtes also, auch für uns Hobbyphotografen tolle Bilder zu knipsen.
    Nachdem uns die Sonne begrüsste fuhren wir zum ältesten Salzhotel, mitten in der Salar, um zu Frühstücken. Man merkte schnell, dass dies der einzige Frühstückort weit und breit war, es kam ein Jeep nach dem Anderen an. Aber unser Frühstückstisch sah am Besten aus.👆 Nefi tischte uns sogar hausgemachten Kuchen auf - was will man mehr?🤷‍♂

    Zwischen Frühstück und Mittagessen war Zeit eingeplant, um die legendären Salar de Uyuni-Photos zu knipsen. Die Perspektive, welche die Salzpfanne bietet, ist einzigartig und der Kreativität keine Grenzen gesetzt. So verbrachten wir knapp 3 Stunden mit Photoshooting und Videodreh. Mal im trockenen Teil, mal im überschwemmten Teil. Danach hatten wir aber alle genug vom Modell stehen und waren froh, dass einige der Bilder gelungen sind. Zurück in Uyuni gab es ein reichhaltiges Mittagessen und einen letzten Austausch in der Gruppe.

    Wir blieben noch eine Nacht in Uyuni und sahen ein wenig vom Karneval (übrigens sehr ähnlich wie in der Schweiz), bevor es dann mit dem Bus weiter nach Sucre ging.
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