• Tag 31 – Kultur, Knie & zwei Tage Pause ❤️

    August 15 in Norway ⋅ ☁️ 23 °C

    Heute haben wir den Morgen ganz entspannt begonnen und sind ohne Hektik losgefahren. Kurz nach dem Start fiel uns allerdings auf, dass die Scheiben von Harry ziemlich dreckig waren. Also wurde der nächste Parkplatz direkt zum Putzstopp. Volker schnappte sich die Lappen und legte los – rutschte dabei aber vom Rad ab, auf das er sich gestellt hatte. 😳 Zum Glück ging es glimpflich aus, nur das Knie fing danach an zu zwicken.

    Unser erster richtiger Stopp war die Heddal Stabkirche, die größte Stabkirche Norwegens. Innen wie außen wirklich beeindruckend. In der Kirche gab es eine kleine Erklärung auf Englisch. Volker hat mir ein paar Eckdaten übersetzt, ein bisschen konnte ich aber auch selbst verstehen. 😊

    Danach wollten wir eigentlich gemütlich frühstücken, aber im Café gab es nur Süßes. Also suchten wir schnell eine Alternative und fanden gleich um die Ecke eine Bäckerei in einem kleinen Einkaufszentrum. Dort holten wir uns belegte Brötchen und ließen sie uns anschließend im Harry schmecken. Im Einkaufszentrum kauften wir auch noch Wanderstöcke für Volker, weil sein Knie inzwischen etwas angeschwollen war.

    Weiter ging es nach Notodden zum Tinnfossen und zum historischen Tinfos-Industrieareal. Ich lief zuerst über das Gelände und schaute mir anschließend das Museum an. Vorher gab es aber noch einen Cappuccino für mich, eine Cola für Volker und Henry bekam von der Bedienung einen riesigen Wassernapf hingestellt. Den fand er offenbar großartig und schlabberte eine ganze Weile zufrieden daraus. 😂🐾

    Volker blieb wegen seines Knies sitzen, während ich mir oben noch die Kunstausstellung und das Industriemuseum ansah. Die Kunst war bunt, viel aus Holz, mit großen Wandbildern und Blumen-Skulpturen – richtig schön anzusehen. Im Industriemuseum ging es dann um frühe Industrialisierung, alte Kraftwerke, Papier- und Holzstofffabriken und darum, welche wichtige Rolle Wasser und Strom für Norwegens Entwicklung gespielt haben.

    Danach entschieden wir uns, einfach bis Halden weiterzufahren und dort zwei Tage zu bleiben. So kann Volker sein Knie etwas schonen und wir beide kommen mal ein bisschen zur Ruhe.

    Die Strecke dorthin führte leider wieder größtenteils über die Hauptstraße. Nicht ganz unser Lieblingsprogramm, aber heute war einfach Ankommen wichtiger. Dafür war das Wetter richtig schön: 23 Grad und herrlich angenehm. ☀️

    Gegen 16:30 Uhr waren wir in Halden, fanden einen Parkplatz und direkt ein Restaurant am Hafen, in dem Henry mit rein durfte. Wir wurden schnell bedient und haben richtig lecker gegessen. ⚓🍽️

    Danach ging es zum Campingplatz, wo wir für zwei Nächte bleiben.

    Am Abend haben wir gemeinsam vor Harry noch ein Bierchen getrunken. 🍺 Danach legte sich Volker hin und kühlte sein Knie, während ich mit Henry noch eine Runde lief und anschließend noch länger ganz entspannt vor dem Wohnmobil sitzen blieb.

    Jetzt heißt es erstmal: zwei Tage Ruhe, Knie schonen und einfach ein bisschen durchatmen. ❤️
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