• Tag 33 – Zurück in Schweden 🇸🇪❤️

    August 17 in Norway ⋅ ☁️ 13 °C

    Nach einer regnerischen Nacht sind wir heute etwas früher aufgestanden. Viel war nicht mehr zu tun: Strom ab, Starlink einpacken und los.

    Der erste Stopp führte uns noch einmal zur Tankstelle in Halden. Dort wollten wir auch versuchen, unsere norwegische Gasflasche zurückzugeben. Leider ohne Erfolg. Am Automaten kann man nur eine neue Flasche kaufen oder tauschen – zurückgeben ging nicht. Ärgerlich, aber mit nach Hause nehmen macht für uns auch keinen Sinn. Dann war sie eben eine Investition in warme Nächte in Norwegen. 😄

    Unser nächstes Ziel war der Elgåfossen. Dafür waren wir extra etwas früher gestartet, in der Hoffnung, noch einen Parkplatz zu bekommen. Das hat zum Glück geklappt. Ein paar Autos standen schon da und sogar zwei Zelte.

    Mit Henry ging es über die Brücke zum Wasserfall. Der Spaziergang tat richtig gut. Nur der Wasserfall selbst war heute eher ein rauschendes Bächlein. 😂 Offenbar sind wir einfach zur falschen Jahreszeit hier. Trotzdem war es schön, und an der Grenze konnten wir schon einmal ein bisschen Schwedenluft schnuppern.

    Kurz darauf ging es dann auch mit Harry über die Grenze.

    Tschüss Norwegen – hallo Schweden. ❤️🇸🇪

    Nur ungefähr eine halbe Stunde später hielten wir am Vitlycke Museum bei Tanum. Wir gingen direkt zu den Felszeichnungen. Besonders schön: Volkers Knie war heute schon deutlich besser. Einen Schritt langsamer als sonst, aber er konnte wieder mitlaufen. Auch Henry war natürlich dabei.

    Danach ging es weiter nach Grebbestad. Dort machte ich einen kleinen Spaziergang und besorgte im Supermarkt noch Milch – schließlich muss morgen früh der Kaffee im Bett gesichert sein. ☕😄

    Die Strecke weiter nach Fjällbacka war wunderschön. Dort wurde die Parkplatzsuche erst einmal etwas kompliziert, aber nach mehreren Versuchen fanden wir schließlich einen großen Parkplatz, auf dem schon andere Wohnmobile standen.

    Dann ging es mit Henry in den Ort.

    Fjällbacka war zwar voll, aber trotzdem richtig einladend. Kleine Geschäfte, Hafen, Wasser – und natürlich fanden wir schnell das Café. Für Volker gab es wieder sein inzwischen fast schon traditionelles Krabbenbrot, für mich ein Brötchen mit Käse und Salami und natürlich Cappuccino. Wir saßen draußen auf der Terrasse, Henry direkt bei uns, und haben es uns richtig gutgehen lassen. ☕🐾

    Beim anschließenden Bummel entdeckte ich ein Schild zur Kungsklyftan. Volker blieb wegen seines Knies mit Henry unten, und ich machte mich allein auf den Weg.

    Der Weg war kurz, aber knackig. Erst über Felsen, dann über Treppen an der Felswand entlang nach oben. Kurz habe ich überlegt, ob ich besser umdrehe – aber dann dachte ich: jetzt bin ich schon hier.

    Also Blick nicht nach unten und immer schön am Geländer entlang. 😅

    Oben angekommen hatte ich es geschafft. Es war ziemlich voll, aber ich machte trotzdem ein paar schöne Fotos, ließ mich sogar fotografieren und rief Volker kurz per Video an, damit er wenigstens ein bisschen vom Ausblick mitbekam.

    Zurück ging es zum Glück über eine kleine Straße – deutlich entspannter als der Weg nach oben. 😄

    Danach fuhren wir einfach weiter durch die Schärenlandschaft und genossen die Strecke. Das Wetter meinte es heute richtig gut mit uns und viel Sonne begleitete uns.

    Unser nächster Stopp war Smögen.

    Eigentlich wollten wir dort nur in einen Souvenirladen, vielleicht endlich ein schönes Dalapferd finden. Der Parkplatz war wieder nicht ganz einfach zu finden, aber Volker fuhr ganz entspannt weiter durch den Ort bis fast ans Ende der Insel. Dort fanden wir schließlich einen Platz.

    Und dann kam die eigentliche Überraschung des Tages.

    Auf dem Weg zum Souvenirladen lag plötzlich dieser wunderschöne Steg vor uns: kleine Häuschen direkt am Wasser, Boote davor, kleine Geschäfte und einfach eine herrliche Atmosphäre.

    Das Dalapferd haben wir zwar wieder nicht gefunden – nur ein paar eher grob gearbeitete Holzpferde –, aber das war am Ende fast egal.

    Denn Smögen war für uns beide der schönste Ort des Tages. ❤️

    Fjällbacka war toll, aber Smögen hatte einfach noch ein bisschen mehr von diesem besonderen Schärengefühl.

    Danach ging es weiter zum Campingplatz in Anfasteröd. Wir bekamen einen schönen Platz, machten erstmal Pause und wollten später noch im Restaurant auf dem Platz eine Kleinigkeit essen.

    Und dann ist Feierabend.

    Heute waren es 203,6 km – aber gefühlt war der Tag viel voller als die Kilometerzahl vermuten lässt.

    Ein bisschen Wasserfall, ein bisschen Bronzezeit, Küstenorte, Schären, Cappuccino, ein kleiner Mutmoment und am Ende unser Lieblingsort Smögen.

    So darf Schweden gerne weitergehen. ❤️🇸🇪
    Read more