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Athen

A short but fine adventure by Lisili88 Read more
  • Trip start
    October 31, 2024

    Zwischen Moderne und Antike

    November 1, 2024 in Greece ⋅ ☀️ 20 °C

    Nach dem ich den ersten Abend in einer kleinen griechischen Taverne ausklingen lassen hab, bin ich an meinem ersten Tag in Athen voller Motivation gestartet.

    Als Highlight stand heute der Besuch der Akropolis auf dem Plan. Aber mein Ticket war erst für 14 Uhr, so hatte ich vorher noch genug Zeit die Stadt auf eigene Faust zu entdecken

    Zuerst machte ich mich von meinem Hotel auf zur Ausgabestelle des Nahverkehrstickets, welches in meinem Citypass enthalten ist. Auf dem Weg dort hin entdeckte ich viele kleine Straßen mit alten bauten. Leider muss man jedoch sagen dass die Wirtschaftskrise und Corona deutliche Spuren hinterlassen haben, viele Fenster sind verbarrikadiert und Häuser leer gezogen.
    Im krassen Gegensatz dazu stehen globale Luxusmarken, die die etwas größeren Straßen zieren.

    Mein Weg und die ersten 6000 Schritte führten mich vorbei am Nationalmuseum zum Syntagma Platz. Einer der zentralen Plätze Athens, mit dem Parlament und viel öffentlichem Leben.

    Hier entschied ich mich den Hop on Hop Off Bus zu nehmen um einen Überblick über die Stadt zu bekommen. Definitiv immer eine gute Entscheidung. Denn neben vielen Infos bekommt man einen gutes Gefühl für die Wege. Nachdem ich nun viel schon vom Bus aus gesehen hab endete meine Fahrt an der Akropolis.

    Genau pünktlich denn in 20 Minuten ist der Einlass für meinen Timeslot.
    Also machte ich mich schon einmal auf den Anstieg zum Ende Einlass zu erklimmen (ehrlicherweise gar nicht so schlimm).

    Nach kurzer Wartezeit hieß es nun viele Stufen erklimmen und das Wahrzeichen Athens genauer unter die Lupe zu nehmen. Es ist schon wirklich gigantisch. Was die Menschen vor über 3000 Jahren so zu Stande gebracht haben und wir gut die Säulen und Fundamente heute noch erhalten sind. Mich würde wirklich interessieren, was die Menschen 3000 Jahre weiter von uns in Erinnerung behalten.

    Nach dem Besuch der Akropolis ging es weiter durch das historische Stadtviertel Plaka, welches zum flanieren und Mitbringsel shoppen einläd.

    Nach einer kleinen Stärkung machte ich mich von Plaka zu Fuß auf in mein Hotel. Dabei entdeckte ich viele Restaurants, Cafés und Handwerksläden.

    Nach einer kurzen Pause ging es mit der Bahn weiter zum Monastiraki Platz. Einem Ort an dem am Tag und am Abend das Leben statt findet. Von hier aus ging es erneut durch die kleinen Gassen von Plaka zu Akropolis Museum.

    Auch hier ist die Vielfalt und die Kunst die die alten Griechen an den Tag gelegt haben wahnsinnig beeindruckend. Wie viel von damals noch erhalten ist. Aber ein ist erstaunlich, die Statuen und Gesichter sehen irgendwie alle gleich aus 😅.

    Zum Abschluss hab ich noch schnell eine Münze in die Ausgtabungsstätte geworfen, das soll Glück bringen. Ich hab mir auf jeden Fall fest etwas gewünscht ☺️.
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  • Auf den Spuren der alten Griechen

    November 2, 2024 in Greece ⋅ ☀️ 19 °C

    Meinen zweiten Tag in Athen habe ich wieder mit einer Tour des Hop on Hop Off Busses gestartet. Diesmal hab ich die Riviera Route genommen, um einen Eindruck davon zu bekommen, wie Nah Athen eigentlich am Wasser liegt und was soll ich sagen diese Route macht definitiv Lust auf mehr, dazu aber später.

    Zurück an der Akropolis machte ich mich auf den Weg zur Hadriansbibliothek. Eine Ausgtabungsstätte, die nur noch erahnen lässt wie imposant die Bauten einst gewesen sein müssen. Der Fußweg von der Akropolis aus, erwies sich jedenfalls als kleines Abenteuer. Denn auch wenn es nicht weit war führte der Weg über steile Hänge und Treppen. Mir ist generell aufgefallen, dass die Wege hier in Athen alle sehr glatt sind. Ohne feste Schuhe und etwas Profil ist man schon irgendwie aufgeschmissen.
    Zurück zur Bibliothek. Neben ein paar Schildkröten und ein paar gut erhaltenen Säulen, gehörte diese Ausgtabungsstätte eher zu den Kleineren. Ich machte mich also vor bei an der Haltestelle Monastiraki auf zum nächsten Ziel: der Stoa des Attalos.
    Der Weg führte über eine Kleine Gasse mit süßen kleinen Tavernen und einem herrlichen Ausblick. So dass ich quasi gezwungen war, eine kurze Pause einzulegen und den Ausblick und das griechische Essen zu genießen.

    Weiter ging es in eine riesige Parkanlage, welche an jeder Ecke Überreste der Antike bot. Ein Bauwerk auf dem Gelände zog meine Aufmerksamkeit vom ersten Moment an sich. Denn es erinnerte mich an Zuhause und unser Belvedere. Natürlich erklomm ich die schmalen Treppen, um mir dieses wirklich gut erhaltene Meisterwerk genauer Anzuschauen. Von hier oben bot sich außerdem ein fabelhafter Blick über die Stadt und die Akropolis auf der Gegenüberliegenden Seite.

    Ich durchstreifte das Gelände und muss wirklich sagen, das es mehr als faszinierend ist. Hier in der Gegenwart zu sein und gleichzeitig Relikte aus der Vergangenheit so nah und gut erhalten zu sehen.

    Nach einer kurzen Pause, machte ich mich auf in das Museum der Illusion. Naja was soll ich sagen, gut das der Eintritt in meinem Athen Ticket mit drin war, sonst hätte ich mich etwas geärgert.

    Das Museum ist auf meinen Reisen einer der ersten Orte, der so gar nicht darauf ausgerichtet ist, das jemand alleine reist. Umso enttäuschender waren die Attraktionen. Vielleicht fehlte mir aber auch an der ein oder anderen Stelle die kindliche Naivität!?

    Zum Abschluss gab es noch eine Kleinigkeit zu essen und dann ging es auf ins Hotel.
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  • Wachwechsel

    November 3, 2024 in Greece ⋅ ☀️ 21 °C

    Am Syntagma Platz befindet sich das Parlament Griechenlands ein imposanter Bau, an dem man täglich ein reges politisches Treiben beobachten kann. Für Touristen interessanter wird es jedoch vor dem Parlament, denn hier findet man das Grab eines unbekannten Soldaten. Dieser wird von Soldaten in klassischen Uniformen und Metallschuhen bewacht. Die Wachen werden natürlich regelmäßig abgelöst durch andere Kameraden dies geschieht mehrmals täglich durch eine kleine Zeremonie.
    Wobei die Uniformierten eine Art Choreographie abgehen, die sehr traditionell ist.

    Jeden Sonntag um 11 Uhr findet die Große Wachablösung statt, denn an diesem Tag werden die Sölden für die kommende Woche abgelöst. Das ganze passiert in einer kleinen Parade.

    Hierfür werden extra die größten Straßen abgesperrt und die Millitärkappelle spielt auf.
    Sie ziehen die Straße runter von der Kaserne zum Vorplatz des Parlaments, gefolgt von 30 traditionell gekleideten Soldaten.
    Das ganze Spektakel wird natürlich wöchentlich von vielen Touristen begleitet. Also wer auch dabei sein möchte sollte früh da sein und sich einen Platz zu sichern, damit man die Ablösung auch wirklich mitbekommt.

    Auch hier wird wieder eine Choreographie gezeigt, bei den die Beine, Arme und Gewähre in die Höhe gehoben werden.

    Alles in allem kann man sich den Wachwechsel als Highlight mit anschauen, wenn es zeitlich in die Planung passt. Ist man nicht über einen Sonntag in Athen, auch die kleine Ablösung zeigt die Abläufe.
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  • Mein Herz schreit nach Meer

    November 3, 2024 in Greece ⋅ ☀️ 21 °C

    Sonntag mein letzter Tag in Athen und nicht einige Dinge die ich mir anschauen könnte. Da sind unter anderem noch die ein oder Andere Ausgtabungsstätte oder der höchste Hügel Athens von dem man eine wunderbare Aussicht über die Stadt, die Akropolis und das Meer haben soll.

    Da wäre auch noch die Riviera bin Athen. Was soll ich sagen nachdem am Sonntag auch das geschäftige Treiben in Athen etwas abeppt und die Sonne schon morgens strahlte und leicht auf der Haut printzelte, schrie mein Herz nach Meer!

    Jetzt dachte ich nicht, ich fahr für eine Stunde oder auch 2 ans Wasser genieße etwas die Sonne und am Namittag mache ich mich auf den Hügel zu erklimmen. Aber nun gut abwarten.

    Erstmal machte ich mich auf zur Tram, Mut der Linie 6 geht es direkt vom Syntagma Platz aus zum Meer. Dabei fährt man ca 30 Minuten durch Athen und sieht noch einmal andere Ecken Abseits der Touristengegenden. Und dann ist es soweit die Tram fährt einen kleinen Berg hinunter und man schaut direkt auf das weite blaue Wasser.

    Ich entschied mich gleich an der ersten Station auszusteigen und einen Spaziergang entlang der Promenade zu machen. Es dauerte nicht lange und ich war mitten im Hafen der Segelboote und Yachten. Soviel Luxus auf einen Blick dabei merkte ich gar nicht wie die Zeit verstrich. Als ich auf die Uhr blickte, waren 2,5 Stunden verstrichen und mein Schrittzähler hatte schon über 10.000 Schritte gezählt. Am Anfang des Yachthafens direkt am Strand war ein kleines Fischrestaurant und ich entschied mich hier einfach die Aussicht zu genießen und eine kleine Pause zu machen. Der Ausblick war einfach traumhaft. Und das gewusel am Strand strahlte pure Lebensfreude aus.

    Überall könnte man Familien beobachten, die Volleyball spielten und am Strand picknicken. An der Promenade findet man unzählige kleine Pavillons, in jedem einzelnen fand Leben statt. Ob angeregte Gespräche oder ein Schachspiel. Die Griechen genießen hier am Strand das Leben in vollen Zügen.

    Ich selbst hab mich auf eine kleine Klippe gesetzt und einfach genossen. Auch auf dem Wasser konnte man viel beobachten. Kleine Segelboote, Schwimmer und die griechischen Inseln am Horizont.

    Ich kann sagen ich hab diesen Tag in vollen Zügen genossen und als ich wieder auf die Uhr blickte war es bereits 17 Uhr. Ich hab gar nicht gemerkt, wie schnell die Zeit verflogen ist. Ich machte mich also auf den Weg zurück in die Stadt und entscheid mich, dass die offenen Sehenswürdigkeiten Anlaufpunkte bei meinem nächsten Besuch werden.
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    Trip end
    November 4, 2024