• Cartagena - Abreise Kolumbien

    27.–28. nov. 2025, Colombia ⋅ ⛅ 31 °C

    Cartagena ist eine bedeutende Küstenstadt im Norden Kolumbiens. Gegründet in 1533 von dem spanischen Konquistador Pedro de Heredia, war sie eine der ersten spanischen Siedlungen in der Region und spielte eine entscheidende Rolle während der Kolonialzeit als wichtiger Hafen für den (Sklaven)Handel. Die Stadt ist berühmt für ihre imposanten alten Wehranlagen, wie die Festungsmauern und das Castillo San Felipe de Barajas, die sie vor Piratenangriffen schützten. Heute verbindet Cartagena historisches Erbe mit moderner Entwicklung: Neben dem traditionellen Hafen gibt es einen großen Containerhafen und einen Yachthafen, umgeben von modernen sehr hohen und schmalen Hochhäusern, die das Stadtbild prägen.

    Mein Plan ist es, hier nur eine Nacht zu verbringen, denn am nächsten Tag werde ich mit einem Segelschiff in See Richtung Panama aufbrechen.

    Das Hostel, welches ich mir aussuchte lag direkt am Yachthafen. Das Wasser in der ganzen Stadt war an diesem Tag ausgefallen, aber der Pool tat es ausnahmsweise auch ohne Dusche vorher.

    Ich lief ein bisschen durch den historischen Teil der Innenstadt, entlang der alten Festungsmauern. Ein buntes Treiben in den belebten Straßen. Es waren viele Touristen unterwegs, von denen die meisten aus Kolumbien zu kommen schienen. Entlang der Festungsmauer fand ich ein Fischrestaurant, das einen Platz für mich in den Schießscharten der Mauer hatte – ich gönnte mir die große Fischplatte, zwar etwas teurer, aber wann isst man schon mal Hummer? Ein toller Abschluss für meinen letzten Abend und die etwa vier Wochen Kolumbien.

    Was für ein Land.... so grün und so wild. Ich bin so Dankbar für die Zeit, die ich mit Astro im Dschungel verbringen durfte. Die riesigen Städte voller Chaos, Leben und neuen Eindrücken hab ich nicht unbedingt so erwartet. Die Menschen hier haben mir mit am besten auf meiner Reise bis jetzt gefallen, sehr offen, freundlich und ehrlich interessiert. Viele Kolumbianier sind Touristen im eigenen Land, auch in den Hostels in denen ich war und alle sind sie gut in englisch und relatiev leicht kennen zu lernen. So viele neue Früchte, günstiges und sehr gutes Essen. Klar, man muss aufpassen, aber es ist sicherer als gedacht, auch wenn ich die ein oder andere komische Situation hier mehr erlebt habe als in anderen Ländern auf meiner Reise bis jetzt. Ganz bestimmt komme ich eines Tages wieder!
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