• Abreise Amerikas

    29. december 2025, Chile ⋅ 🌙 22 °C

    Nun geht nach sechs Monaten die erste Hälfte meiner Weltreise zu Ende … was für ein Rausch aus neuen Gerüchen, Geschmäckern, Farben, Formen und Emotionen! Einfach der Wahnsinn, was ich alles gesehen und erlebt habe...

    Es war richtig schön, Familie und Schulfreunde in den USA zu besuchen. Trailer Park und Smoky Mountains in Tennessee, home sweet home in Wisconsin. Vor allem die Weiten Alaskas im Sommerlicht und die Vulkanlandschaften im paradiesischen Hawaii werden Highlights der gesamten Reise bleiben.

    Mexiko brannte glutig auf der Zunge, dazu Maya-Ruinen, die von vergessenen Zeiten berichten.

    In Brasilien tauchte ich in Marcellos Welt ein. Fünf Wochen nur Wärme von Familie und seinen Freunden – erst im Nachhinein fiel mir auf, dass ich in dieser Zeit keine anderen Touristen kennenlernte.

    Peru – wundervolles endloses Entdecken. Von der Küste über die Wüste bis in die Anden ist alles von Inka-Ruinen übersät, deren beeindruckend gehauenen Steine ihre eigenen Geschichten erzählen.

    In Bolivien habe ich mich in den Dschungel verliebt – eine sehr anstrengende, atemberaubend wilde, ungezähmte und unerwartete Erfahrung.

    In Kolumbien konnte ich dieser neuen grün pulsierenden Liebe nachgehen und verbrachte eine unvergessliche, wenn nicht sogar lebensverändernde Zeit mit neuen Freunden im Dschungel.

    Die Segelfahrt zu den San-Blas-Inseln vor Panama hat mir zum ersten Mal einen Geschmack der Karibik gegeben. Meeresfrüchte und Kokosnüsse unter Palmen am Strand, dazu eine Schicht Salz auf der Haut.

    Costa Rica umarmte mich sanft zum Abschluss – etwas Erholung vom Reisen, aber auch Neues. Nach langer Zeit ein Wiedersehen mit Fabiola in wunderschöner Natur und Weihnachten in familiärer Umgebung.

    Lateinamerika war alles, was ich mir vorher darunter vorgestellt habe – und noch so, sooo vieles mehr.
    Selbst dort, wo ich länger verweilte und mehr entdeckte, blieb vieles unentdeckt. Von all den unberührten Pfaden, Ecken und anderen Ländern ganz zu schweigen. Das ganze Jahr hier zu bleiben hätte nicht ausgereicht. Jede Menge lose Enden, offene Türen und Vorlagen für ein Wiederkommen und das Erleben neuer Abenteuer auf zukünftigen Reisen.

    Der Abschied von diesem Kontinent wirkt auf mich noch unwirklich und liegt zugleich doch etwas schwer auf meinem Herzen. Aber darunter keimt bereits die nächste Flamme mit vorfreudigem Kribbeln auf den Beginn der nächsten spannenden Phase meiner Weltreise: neue Länder, die ich gemeinsam mit Freunden von daheim bereisen werde 🙌
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