• Victor Harbour

    Dec 8–10, 2025 in Australia ⋅ ☀️ 24 °C

    Von unserem Frühstücksspot ging’s direkt zum nächsten Campingplatz. In Victor Harbour angekommen und auf dem Camping eingerichtet, suchten wir uns zuerst mal etwas zu essen. Subway hat’s sein sollen, und so assen wir unsere Sandwiches im Park neben den schreienden Möwen, sie blieben zum Glück anständig. Wegen dem Wind fuhr das von Pferden gezogene Tram leider nicht, und so ging es zu Fuss über den langen Steg auf die kleine Insel. Der Rundweg war sehr schön, doch leider sieht man die bekannten Pinguine dort wirklich nur spät abends, wobei man ab 17.00 Uhr gar nicht mehr hin kommt. Also gingen wir einkaufen: die Mädels in die Surfshops und die Jungs essen (per Zufall auch Pokémon-Karten). Nach einem kurzen Workout und dem Abendessen bewunderten Taty und Martina die vielen Muscheln am Strand.

    Mit gutem Kaffee von der Tanke und Frühstück im Bauch mieteten wir am nächsten Tag auf dem Campingplatz Fahrräder. Danach holten wir im Einkaufszentrum noch Proviant und Yogamatten, bevor wir auf dem wohl schönsten Radweg, den ich je gesehen habe, an schmucken Häusern und dem Meer entlang nach Port Elliot fuhren. Dort hatte Sevi eine richtig gute Bäckerei entdeckt.

    Die Bäckerei war wirklich gut und so hatten wir Energie für den Weg retour. Beim Ausblick aufs Meer entdeckte Martina ein paar Rückenflossen und wir sahen tatsächlich eine Gruppe Delfine, leider doch relativ weit draussen.
    Nach kurzer Siesta und gepacktem Picknick steuerten wir unser neues Ziel fürs Abendessen an, The Bluff. Dieser kleine Hügel befindet sich gleich am Meer und online wird er als Känguru Spot angepriesen. Kängurus sahen wir leider keine, für die Aussicht hat es sich trotzdem gelohnt. Das ganze Städtchen wirkt wie verschlafen, wir glauben, dass es einfach noch nicht Saison ist und die Einheimischen erst über Weihnachten kommen.

    Der eigentliche Grund für unsere 2 Übernachtungen in Victor Harbour war die Bootstour, welche nur Mittwochs oder am Weekend statt fand. Bei bewölktem Himmel stiegen wir auf das Speedboat von Alex und los ging es zu den diversen kleinen Inseln vor der Küste. Bei der ersten Insel gab es viele Vögel zu beobachten, einige sahen von weitem aus wie Pinguine, aber waren leider keine. Bei der nächsten Insel kam dann das richtige Highlight, Delfine😍 Sie tauchten jeweils recht lange was darauf schliessen lässt, dass sie am jagen sind. Trotzdem sahen wir einige der Tiere immer wieder in der nähe des Bootes. Auf den braunen Steinen nur schwer zu erkennen lagen auch einige Seelöwen herum.
    Der letzte Punkt war dann die steile Felswand. Zwischen dieser Felswand und der Antarktika befindet sich nur der Ozean, ein irgendwie verrückter Gedanke.
    Weiter ging die Fahrt im Camper mit diversen Stops zum Essen, „Pink Lakes“ betrachten, Pipipause und über eine kleine Fähre bis wir in Coorong National Park angekommen sind.
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