• Mornington Peninsula

    Dec 19–21, 2025 in Australia ⋅ ☁️ 23 °C

    Es war eine doch relativ weite Fahrt auf die andere Seite von Port Phillip.
    Der Camping war oke, aber wie gesagt waren wir leider nicht nebeneinander. Auf dem Camping angekommen, kümmerten Marc und ich uns um die kommenden Campingplätze bis Sydney. Wir waren schon dabei, unsere Weiterfahrt im Innland zu planen, da es aussah als wäre ziemlich alles ausgebucht an der Küste! Irgendwie schafften wir es dann doch drei Campings, welche am Meer lagen, zu buchen.
    Wir waren super froh, hat das buchen doch noch geklappt, anscheinend sind die Schulferien an der Küste echt ein Ding hier für die Australier…

    Nach getaner Arbeit ging ich trotz bewölktem Himmel um nahen Strand. Es war faszinierend wie viele schöne und grosse Muscheln dort lagen. Auch Seesterne lagen am Strand und noch so durchsichtige, undefinierbare Würstchen. Auch wenn es eher frisch war, nahmen Taty und ich ein schwumm im Meer. Danach erkundeten wir die nachegelegenen Geschäfte, kochten Znacht, häckelten und gingen schlafen.

    Für den nächsten Tag hatten wir uns bereits im voraus einen Tauchgang gebucht. Bereits seit Adelaide sehen wir immer wieder, dass es im Wasser die Seadragons gibt, welche wir sehr gerne sehen möchten.
    Wir bekamen unser Equipment und fuhren zum Portsea Pier. Das Wasser war kalt trotz dickem Anzug und Kopfhaube. Schon der Anblick der Stelzen des Piers war aber sehr schön. Überwachsen mit Seegras und anderen Gewächsen bewegte sich alles mit den Wogen im Wasser. Der Tauchgang war nie wirklich tiefer als 5 Meter, was gerade fürs Fotografieren super ist, da so mehr Licht vorhanden ist, denn leider war auch heute wieder bewölkt.
    Schon nach kurzer Zeit fanden wir den ersten Seadragon zwischen Sand und Seegras. Die grossen seepfedähnlichen Kreaturen sehen wirklich aus wie kleine Drachen. Mit einer kleinen länglichen Flosse auf den Rücken haben sie etwas Antrieb, sind aber trotzdem recht langsam. Wir sahen einige der Exemplar und die Instruktorin zeigte uns auch einige Babys welche nur wenige Milimeter gross waren.
    Vorne am Steg lebt ein Schwarm Pufferfische bei welchen wir auch vorbeischauen. Ich liebe diese Fische. Mit ihren grossen Augen und dem breiten Maul hat man das Gefühl man wird fast angelächelt. Sevi fand ganz viel Anglerzubehör welches er mitnahm, so das es unter Wasser keinen Schaden mehr anrichten konnte.
    Nach 60 Minuten, halb durchgefroren und mit voller Blase waren dann alle wieder froh aus dem Wasser zu steigen, auch wenn es sehr schön war. Zum Glück gibt es in Australien fast überall öffentliche Toiletten und bei dieser gab es sogar Duschen da dies anscheinend ein beliebter Tauchspot ist.
    Zurück im Tauchzenter waren dann auch die Wolken am Himmel verschwunden. Wir assen Lunch in eine Bisto und erkundeten die Läden der Umgebung. Vor allem der grosse RipCurl Laden hat schon bei der Hinfahrt unsere Aufmerksamkeit geweckt.😉 Der Einkauf hielt sich aber sehr im Rahmen, man hat auch immer im Hinterkopf dass der Rucksack dann auch wieder gepackt werden muss.
    Der Nachmittag verbrachten wir am Strand. Taty platzierte sich an einem Ort obwohl irgendwelche Pneus im Wasser schwammen, bis sie nach 10 Minuten merkte das es sich um schwarze Schwäne handelte, welche zum fressen oft den Kopf unter Wasser hielten.
    An unserem letzen Abend gingen wir nochmals auswärts essen in einem indischen Restaurant.
    Und dann war dieser Tag wirklich auch schon gekommen wo wir uns verabschieden mussten. Nach dem letztem Materialaustausch (Waschpulver), ein paar verdrückten Trännchen und einer festen Umarmung sagten wir Tschüss. Für Taty uns Sevi ging es zurück nach Melbourne und danach in die Schweiz und für uns ging es weiter in Richtung Sydney.
    Wir hatten eine wunderbare Zeit zusammen. Wir werden die beiden sehr vermissen auf unserer weiteren Reise aber sind mega dankbar für die gemeinsame Zeit. 🥰
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