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  • Day8

    St. Petersburg

    June 14, 2019 in Russia ⋅ ⛅ 16 °C

    Als ich mich gerade bettfertig machen wollte, gab es einen lauten Knall und ich stand im dunkeln. Irgendwo in unser Haus (oder daneben) hat wohl der Blitz eingeschlagen.

    Am nächsten Morgen war aber alles wieder repariert.

    Bis zu unserem Zug nach Riga sind es noch ein paar Stunden. Es bleibt also nich genügend Zeit, um das russische Eisenbahnmuseum zu besuchen. Sehr modern, viele Fahrzeuge und zweisprachige Erklärungstexte machen den Besuch zu einem kleinen Erlebnis.

    Insgesamt gibt sich Petersburg sehr international: es ist alles zweisprachig ausgeschildert - im Gegensatz zu Moskau. Wir sehen während unserer Zeit hier nur zwei Radfahrer - sehr mutig, denn es gibt keinerlei Radwege, dafür ne Menge Autoverkehr.
    Supermärkte im klassischen Sinne gibt es ebensowenig, wie Restaurants. Sie befinden sich gerne im Souterrain hinter unscheinbaren Türen versteckt.

    Unser 4er-Abteil teilen wir uns mit Mitri, einem 26-jährigen Russen, der für eine Firma im Eisenbahnbereich arbeitet. Bis vor 2 Jahren war er in einer Spezialeinheit der Armee, was ihm noch weitere 3 Jahre nicht erlaubt, in's Ausland zu reisen. Er ist sozusagen im militärischen Abklingbecken. In Russland trägt gefühlt jeder Zweite eine Uniform.
    Mitri will als erstes nach Riga, wenn er reisen darf. Heute ist für ihn aber am letzten russischen Bahnhof Schluss.

    Wir dürfen uns dafür wieder mit allerhand Papierkram rumschlagen - die lettischen Schlafwagenschaffnerinnen unterstützen dabei aber aber echt super.

    Mit russischer Popmusik schaukeln wir über Nebenstrecken in die Nacht.
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