• Bangkok

    October 11, 2014 in Thailand ⋅ ☁️ 28 °C

    Bangkok - Krung Thep Maha Nakhon Amon Rattanakosin Mahinthara Yutthaya Mahadilok Phop Noppharat Ratchathani Burirom Udom Ratchaniwet Maha Sathan Amon Phiman Awatan Sathit Sakkathattiya Witsanukam Prasit (Thai-Bezeichnung der Stadt)

    Übersetzt bedeutet dies soviel wie „Stadt der Devas, große Stadt und Residenz des heiligen Juwels (Smaragd Buddha), uneinnehmbare Stadt des Gottes, große Hauptstadt der Welt, geschmückt mit neun wertvollen Edelsteinen, reich an gewaltigen königlichen Palästen, die dem himmlischen Heim des wiedergeborenen Gottes gleichen, Stadt, die von Indra geschenkt und von Vishvakarman gebaut wurde.“

    Die verbleibenden zwei Tage gestalteten sich dann, wie erwartet, etwas stressig. Den gesamten Mittwoch haben wir benötigt, um mit der Spedition die Versandformalitäten zu klären. Als ich das Motorrad dann in das Lagerhaus fuhr, wo es verpackt werden sollte, erhielt ich die Auskunft, dass es in keinem Fall bis Freitag fertig sein wird, da die Holzkiste überhaupt ersteinmal gebaut werden müsste. Nach zahlreichen Telefonaten und gutem Zureden ging es dann doch. Am darauffolgenden Tag wurde das Motorrad dann von acht fleißigen Packern versandtfertig gemacht. Die Bilder werden nachgeliefert, da ich diese auch noch nicht erhalten habe.

    In jedem Fall war Donnerstag aber alles erledigt und ich konnte am Freitag noch fix die Stadt erkunden. Es galt Guiness in der Khaosan Road im Backpackerviertel der Stadt zu trinken, den Königspalast und Wat Phra Kao zu besichtigen und mit den Shuttelbooten auf dem Mekong entlang zu fahren. Volles Programm bei weiterhin 35Grad. Von Regen keine Spur.

    Wer einmal in Bangkok ist, muss jedoch unbedingt auf einem Moto-Taxi durch die Stadt mitfahren. Ich wurde schon gewarnt, dass man nicht schreckhaft sein sollte, doch es ist noch viel besser!! Ein absolutes Muss. Im Grunde ist es schnell erklärt. Es gibt vier Arten sich in Bangkok auf der Straße zu bewegen. Taxi und Busse fallen weg, obwohl zu hunderten vorhanden. Stehen aber immer und überall im Stau. Tuk-Tuks sind zu teuer und die Fahrer mittlerweile so aufdringlich beim Werben von Kundschaft, dass man von vornherein keine Lust hat mitzufahren. Außerdem kommen auch Tuk-Tuks nicht überall voran und stehen im Stau. Bleibt das Moto-Taxi: ein Roller als Taxi, die Fahrer erkennt man an den Warnwesten. Diese Art ist die absolut schnellste Variante, sich in Bangkok fortzubewegen. Denn für Moto-Taxis gelten wohl keine Regeln... gar keine! Als Mitfahrer muss man nur darauf achten, dass man nicht mit den Ellenbogen und Knien irgendwo hängen bleibt. Der Rest ist wie Achterbahnfahren, nur ohne feste Schienen. Herrlich!!

    Gestern war dann noch die Verabschiedung von der zum Teil schon verstreuten Gruppe und die Abfahrt zum Flughafen. Die Ausreise aus Thailand ohne Motorrad (obwohl mit eingereist) verlief ohne Probleme, so dass ich mit voller Vorfreude auf Tokio in den Flieger steigen konnte. Ankunft war dann heute 6:09. Es bleibt also genügend Zeit, um Tokio anzuschauen, bis es dann am Sonntag Abend weiter nach New York geht.
    Read more