• Abschluss einer Seereise

    July 15 in French Polynesia ⋅ 🌬 24 °C

    So, da hab ich nun auch mal meine Füße in den Sand von Bora Bora gesteckt. Den Hype um das Atoll kann ich allerdings nicht ganz nachvollziehen. Und 2.000 Euro pro Nacht (Bora Bora zählt mit zu den teuersten Reisezielen weltweit) sind sowieso außerhalb von jeglichem Rahmen. Für mich ist das nichts.

    Umso mehr hab ich mich gefreut, Schwimmbrille und Schnorchel dabei gehabt zu haben und noch einmal auf einen Ausflug zu den Blacktip Sharks und Rochen gehen zu können. Auch wenn die Haie nur bis zu ca. einem Meter groß und 15kg schwer werden, ist es ein eigenartiges Gefühl wenn sie in der Gruppe in ihrer besonderen Art und Weise langsam um einen kreisen. Vor den Rochen hatte ich dagegen ziemlich Respekt. Das "mit der Faust auf die Nase" ist bei diesen Flundern im Fall der Fälle nicht ganz so einfach. Naja und der majestetische Anblick des 3 m großen Manta Rochens ist sowieso unschlagbar. Die Tiere strahlen so eine Gelassenheit aus, dass man beim Zuschauen glatt einschlafen könnte.

    Heute morgen sind wir nun bereits wieder im Hafen von Papeete, Tahiti eingelaufen und auch schon vom Schiff gegangen. Da es noch Frühstück gab und ein paar weitere Deutsche und ich nichts weiter für heute geplant hatten, haben wir glatt die Szene aus Titanic nachgestellt. Während unter den Passagieren an Bord die generelle Abreisehektik einsetzte, saßen wir bis zuletzt und am Ende ganz allein im Frühstücksraum bis die Musik hat aufgehört zu spielen. Wir haben gut gelacht.

    Eigentlich wollte ich morgen noch die Schildkröten-Aufzucht Station hier vor Ort besuchen und mit ihnen im Meer schwimmen, was aufgrund des schlechten Wetters jedoch leider nichts wird. Aber so ist sie die Natur und so soll es auch sein. Das war es damit von der Seereise in das Herz Polynesiens.

    Ende.
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