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  • Day221

    Wiedersehen mit der Familie

    April 13, 2019 in South Africa ⋅ ⛅ 18 °C

    Nachdem wir das verregnete Stellenbosch wieder verlassen hatten, fuhren wir zum Kapstädter Flughafen. Dort angekommen blieb uns noch etwa eine Stunde Zeit, bevor meine Familie ankommen sollte. Die Zeit nutzen wir, um das Bottomless-Angebot der Café-Kette Mugg & Bean auszukosten. Dabei hat man je nach Lokal mehrere abgezählte bis hin zu unbegrenzen Nachfüllungen an heißer Schokolade, Kaffee oder Saft.

    Vorher mussten wir jedoch noch unseren Wagen abgeben. Das gestaltete sich als etwas kompliziert, obwohl ich seit meinem letzten Besuch in Kapstadt mit dem Prozess bereits vertraut war. Nachdem wir jedoch herausgefunden hatten, wo wir unseren Wagen abzustellen hatten, ging es ganz einfach. Ein Mechaniker inspizierte das Auto kurz auf offensichtliche Schäden, konnte jedoch zum Glück keine finden und wir händigten den Schlüssel aus. Danach setzten wir uns in besagtes Café und jeder bestellte sich eine Bottomless-heiße Schokolade.

    Online verfolgte ich über den Flugtracker die Maschine, mit der meine Familie aus Dubai anreiste. Als die Ankunft nur noch wenige Minuten entfernt war, begaben wir uns zum Ankunftsterminal. Auf dem Weg dahin versorgte sich Ben noch mit einem Burger, den er bereits bei seinem letzten Aufenthalt am Flughafen probiert hatte und sehr lecker fand. Ich ging in der Zeit bereits vor zur Ankunftshalle, da ich es kaum erwarten konnte meine Familie wiederzusehen.

    Es dauert jedoch wie immer noch eine ganze Weile, bis die ersten Leute aus dem Gang strömten. Ben hatte mittlerweile wieder aufgeschlossen und wir warteten beide zusammen mit all unserem Gepäck zwischen den anderen.

    Dann, wenigen Minuten später, war es endlich soweit und ich konnte sie sehen. Etwas gestresst von der Reise, aber glücklich nun endlich angekommen zu sein, umarmten wir uns und liefen alle gemeinsam wieder in Richtung Autovermietung. Dort warteten wir wieder eine Weile in der Schlange, während mir Mutti erzählte, wie kompliziert es gewesen war, am Frankfurter Flughafen an Bord zu kommen. Der Mann am Schalter hatte um eine Geburtsturkunde Ajas gebeten, da sie noch nicht volljährig war und diese für das Visum benötigt wurde. Glücklicherweise konnte eine Freundin meiner Mutter, Evelyn, sie zuhause einscannen und per Mail zusenden.

    Nachdem wir unseren Wagen, einen Nissan Almera, geholt hatten, fuhren wir zu unserer Unterkunft in Kapstadt. Ich war der Fahrer, da ich zum einen am meisten mit dem südafrikanischen Straßenverkehr vertraut bin (hier herrscht im Übrigen Linksverkehr) und zum anderen auch auf der Arbeit dasselbe Fahrzeugmodell fahre.

    An der Unterkunft angekommen standen wir jedoch vor einem Rätsel. Über eine Internetplattform hatte meine Mutter eine Wohnung gebucht, die in einem Wohnkomplex direkt hinter der Waterfront lag. Als wir uns an der Rezeption anmelden wollten, konnte uns der Rezeptionist jedoch nicht weiterhelfen, da es sich um Privatwohnungen handelte, die vermietet wurden. Glücklicherweise kam nach ein paar Minuten hektischen Umplanens, wo man kurzfristig noch unterkommen könnte, unsere Vermieterin und führte uns durch die Wohung.

    Nachdem wir die Schlüssel überreicht bekommen hatten, richteten wir uns kurz ein und liefen dann zur Waterfront, welche glücklicherweise nur etwa 5-10 Minuten zu Fuß entfernt lag. Dort setzten wir uns in eines der Restaurants, welches afrikanische Küche anbot und ließen den langen Tag bei einem Bier und leckerem Essen ausklingen.
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    Traveler

    Diese fahrt zu der Unterkunft war auch der Hammer

    7/9/19Reply
    Traveler

    War schön dich wiederzutreffen🤗

    7/9/19Reply