• Tag 08: Land‘s End

    October 5, 2019 in England ⋅ ☁️ 15 °C

    Da es heute verschiedene Punkte am westlichen Rande Englands gab, ging es heute bereits 7:30 Uhr los.
    Ebenso hatten wir demnach keine Schule.

    Unser erster Stop war Land's End (F1), der westlichste Punkt in England. Angekommen am Parkplatz sind wir erst durch das Besucherzentrum gelaufen, um dann nach rechts auf den Küstenweg einzubiegen (F2).
    Bereits kurz darauf standen wir auf einer kleinen Platform, wo man in alle Richtungen, aber vor allem auf den Ozean, gucken konnte (F3).
    Danach durften wir nochmal kurz im Besucherzentrum, was aus mehreren kleinen Häusern und Shops bestand, uns umschauen.

    Weiter ging es dann eine viertel Stunde mit dem Bus, um nach Porthcurno zu kommen. Dort gibt es nämlich das Minack Theatre (F4). Dieses ist ein einzigaritges Freilichttheater, welches aus einem Felsenhang gebaut worden ist.
    Vom Parkplatz aus ging es über die Straße "The Valley" den Berg hoch, um das Theater zu betreten. Dieses war das Lebenswerk von Rowena Cade, welche das Gelände für 100 Pfund kaufte (1920). Zuerst vermietete den Garten für ein Jahr an ein kleines Ensemble, um Shakespeares "Der Sturm" aufzuführen. Von 1930 hat sie dann an dem Theater gearbeitet bis in hohes Alter. Selbst zu ihrem Tod hinterließ sie Pläne zum weiteren Ausbau, welche bis heute noch nicht alle umgesetzt worden sind. Oben gibt es eine Austellung zu Rowena Cade, wo man dies auch nochmal genauer lesen kann.
    Die Zuschauerränge bestehen aus Steinen, welche teilweise von Gras überwachsen sind. Der Titel jedes aufgeführten Stückes wird übrigens in die Rückenlehnen geschlagen, sodass heutzutage kaum ein Sitzplatz unbeschriftet ist.
    Vom Theater aus kann man über einen kleinen Küstenweg runter zur Porth Curno, einer kleinen Bucht mit Strand und Felsen. Während die anderen sich damit beschäftigt haben, im Sand die momentane Sonne zu genießen oder ins Meer zu gehen, bin ich die Küste dann wieder hochgeklettert, diesmal ohne Weg, sondern über die Steine. Die unteren Steine waren noch relativ klebrig vom Salz, da die Flut die unteren Bereich der Küste stetig unter Wasser setzt. Der Weg hoch ging sogar, aber ich weiß noch, als ich dann endlich unten war, war ich sehr erschöpft und meine Finger hatten gezittert, weil ich auch noch kein Mittagessen hatte. Also lesson: Essen vorm klettern, nicht danach :).
    Kurz nach 14 Uhr, also nach ungefähr einer Stunde am Strand, ging es für uns wieder in den Bus. Finn war unter anderem auch im Meer und nun waren seine Socken komplett mit Sand voll und deshalb hatte ich ihm ein Ersatz-Socken-Paar von mir geborgt.

    Unser nächster Stop war St. Ives, das cornische Malerparadies im Norden des westlichen Zipfels Englands.
    Dort parkten wir am Better Leisure Centre und hatten dann Zeit in unseren kleinen Gruppen die Stadt zu erkunden. Diesmal waren wir wieder zu dritt unterwegs, hatten jedoch nicht wirklich viel Lust auf Stadttour. Deshalb sind wir lediglich Richtung Strand gelaufen und haben uns an der Promenade etwas zu Essen geholt bevor wir uns ein bisschen dort hingesetzt haben.

    Unser letzter Stop war nur ein kurzer Halt in Marazion. Dort gibt es ein Parkplatz direkt vorm Strand, um ein Foto von St. Michaels Mount zu machen. Dies ist ein Kloster auf einer Insel, welche nur bei Ebbe erreichbar ist.
    Als wir ankamen, war leider Flut.
    Demnach haben wir lediglich Fotos vom Strand aus gemacht und sind dann wieder zurück in den Bus gegangen, um endlich zurück nach Plymouth zu fahren.

    20:30 Uhr waren wir dann wieder bei unseren Gastfamilien und haben Abendbrot gegessen.
    Danach haben Alex und ich unsere Sachen gepackt, da es Morgen weiter nach London gehen würde. Sowohl sie als auch in hatten ein Problem: Wir hatten mittlerweile zu viel Gepäckt. Na gut, ich hatte auch eine gesamte Schicht nur aus Büchern und einen gesamten Beutel voll mit Snacks und Trinken.
    Letztendlich haben wir aber alles reinbekommen, mit der Hilfe von stopfen und einem extra Beutel.
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