Vorbereitung, etc.
September 27, 2019 in Germany ⋅ 🌧 17 °C
Warum?
Seit einigen Jahren bietet unsere Schule Chancen zur sprachlichen Weiterbildung. Neben Dingen wie Erasmus gibt es auch die Sprachreisen nach Cornwall (England).
In 2018 haben mir meine Eltern ein Wochenende in London zum Geburtstag geschenkt.
Seitdem hat es mir dieses Land noch mehr angetan als zuvor (zumal ich nie „Nein“ zu reisen sage).
Somit war für mich klar: Auf die Sprachreise komme ich mit.
Kosten
Die Sprachreise wurde von unserer Schule in Zusammenarbeit mit „Märkische Schülerreisen“ geplant.
Wir wurden in Gastfamilien untergebracht und bekamen dort eine Halbpension. Abendbrot wurde bereitgestellt und einige bekamen auch noch Snacks für den Tag. Frühstück war meistens auch gegeben.
Die Eintrittspreise für die Ausflüge und die Fahrten wurden auch mit eingerechnet.
Wie viel es genau waren, kann ich nicht mehr sagen, aber es waren um die 900€.Read more
Tag 01: Anreise
September 28, 2019 in England ⋅ ☁️ 18 °C
Heute ging es endlich los nach England, wobei wir heute noch nicht ankommen würden, denn die Busfahrt sollte 23 Stunden dauern.
Gestartet sind wir um 16:30 Uhr. Da haben wir uns an der Bushaltestelle vor unserer Schule getroffen, um den Bus zu beladen. Ich war schon ziemlich früh da und hatte somit freie Platzwahl. Somit entschied ich mich dafür, vorne links am Fenster zu sitzen, da mir leicht schlecht wird auf Autofahrten.
Elias setzte sich bald neben mich und kurz nach 17 Uhr ging es dann los.
In Dresden Tor Nord machten wir unsere erste kurze Pause nach einer Stunde. Danach ging es über die A14 nach Leipzig, wo wir auf die A38 wechselten. Über Kassel ging es nun nach Dortmund, um über die Beneluxstaaten nach Frankreich zu kommen.
Ich weiß noch, es war kurz nach 1 oder 2 Uhr nachts, der Bus war still, da alle bis auf die zwei Lehrer*innen bereits am schlafen waren. Ich war jedoch noch wach und habe ein Buch gelesen, während ich Weintrauben gegessen habe.
Nach 12 Stunden Fahrt erreichten wir gegen 5 Uhr Morgens den Hafen in Calais.
Die Fähre fuhr jedoch erst um 6 Uhr, somit hatten wir eine knappe Stunde auf einem Parkplatz, im Dunkeln.
Die Fähre ging eine Stunde und wir konnten währenddessen der Sonne beim aufgehen zusehen. Dennoch konnten wir die weißen Kreidefelsen bei der morgendlichen Nässe über dem Ärmelkanal trotzdem nicht sehen.
Mit wurde außerdem trotz des geringen Wellenganges schlecht und so fand ich mich fast die ganze Zeit draußen.
Angekommen in Dover fuhren wir aus dem Hafen raus auf die A20, um nach Salisbury zu fahren, was unser erster Stop war.Read more
Tag 02: Salisbury
September 29, 2019 in England ⋅ 🌧 17 °C
Halb zwölf kamen wir in Salisbury an.
Wir hielten an einem Parkplatz bevor wir in unseren Gruppen losgingen, um uns drei Stunden lang die Stadt anzugucken.
Unsere Dreier Gruppe, welche eigentlich den gesamten Trip über zusammen blieb, bestand aus Elias (welcher auch mit mir auf die Fahrradtouren ging) und Finn (der Typ, welcher auf dem Bild ist).
Somit liefen wir entlang des Avon Flusses Richtung Innenstadt. Bevor wir jedoch die Kathedrale betraten, haben wir vorher an einem kleinen Pizzaladen angehalten, um dort Mittag zu holen.
Danach ging es aber auch sofort zur Kathedrale noch. Diese hat nämlich einige Besonderheiten. Nicht nur ist hier der größte Turm in ganz Groß Britannien, welcher mit seinen 123 Metern über dem Flachland Cornwall prangt, sondern hier kann man auch die älteste noch arbeitende mechanische Uhr weltweit finden. Diese wurde bereits 1386 das erste Mal zusammengebaut. 1884 wurde die Uhr jedoch durch eine Neuere ersetzt bis man sie 1929 wieder entdeckte und zurück auf ihren Platz stellte, welches durch die Renovierungen erst 1956 letztendlich stattfand. Aber auch der Innenraum der Kathedrale hat besondere Stücke. Neben wechselnden Kunst und Skulptur Ausstellungen, kann man hier auch die Magna Carta begutachten. Im folgenden, ein kleiner History Auffrischen :)
Damals in 1215 wurde dieses Dokument erstellt, um Frieden zwischen König John und einer Gruppe seiner Baronen zu schließen. Diese protestierten nämlich gegen die hohen Steuern, die der König verlangte, um seine Kriege gegen Frankreich zu bezahlen. Die Magna Carta schränkte die Macht der Monarchie ein, da sie den/die König*in, an das Gesetz banden und der Einzelperson bestimmte Rechte zusprach. Auch wenn die meisten der dort niedergeschriebenen Klauseln durch neuere Gesetze ersetzt wurden sind, so gelten zwei heute immer noch und somit ist dieses Dokument immer noch sehr wichtig.
Nachdem wir mit der Kathedrale fertig waren, sind wir noch ein bisschen durch die Innenstadt geschlendert, sind jedoch relativ bald wieder zurück zum Parkplatz gelaufen. Auf den Weg dorthin haben wir einen kleinen Bastel- und Buchshop namens "The Works" gefunden und sind prompt ein bisschen zum stöbern reingelaufen. Ich habe mir ein paar Sticky Notes und zwei oder drei Bücher zum Thema Angst(-störung) geholt, diese waren nämlich auf jeweils 3 pounds runtergesetzt.
Im Nachhinein sind wir auch schon zum Parkplatz zurück und bald ging es auch schon in unsere "main base" für die nächste Woche.
Gegen 18:30 Uhr kamen wir in Plymouth an. Die meisten der Host-Eltern warteten bereits auf den Parkplatz auf uns. Alexandra, meine Zimmernachbarin, und ich waren bei einer alten Dame untergebracht. Ms. Clarke war sehr nett, jedoch weiß ich nicht mehr viel, da es ja auch schon einige Jahre zurückliegt.
Heute hatten Alex und ich jedoch kaum ausgepackt, da wir nach dem Abendbrot relativ früh schlafen gegangen sind.Read more
Tag 03: Plymouth
September 30, 2019 in England ⋅ 🌧 15 °C
So wie auch die anderen Tage dann, trafen wir uns heute um 8 Uhr auf dem Busparkplatz, um zur Schule zu fahren. Dort hatten wir heute vier Stunden Unterricht. Da unsere Gruppe sehr groß war, wurden wir in zwei eingeteilt, welche jedoch Sprachen-Level-mäßig nicht getrennt war.
Am heutigen Tag haben wir uns einander vorgestellt, so haben wir zum Beispiel "Two truths, one lie" gespielt. Danach ging es ein bisschen um England allgemein, vor allem um die Bundesländer beziehungsweise counties, wie zum Beispiel Cornwall oder dem Nachbarn Devon. Im Anschluss ging es um die Ferien, sowohl in Groß Britannien als auch in Deutschland.
Nachdem die Schule um 13 Uhr zu Ende war, ging unser heutiger Ausflug nach Plymouth, also fuhren wir wieder zurück,
Der Bus hielt wieder am Parkplatz, jedoch liefen wir zunächst als Gruppe und teilten uns erst in der Nähe des Aquariums auf. Nun hatten wir circa vier Stunden Zeit, um uns Plymouth anzugucken. Ganz das machen, was wir wollten, durften wir jedoch nicht, denn es gab eine Aufgabe: Fotos von fünf Sehenswürdigkeiten mit mindestens einer Person der Gruppe drauf. Da es durchweg geregnet hatte, sind unsere Fotos irgendwie... sehr verschwommen.
Diesmal machten Elias und ich uns alleine auf den Weg.
Auf unserem Weg in die Altstadt Plymouths, kamen wir entlang des Drake Circuses entlang, ein großes Shopping Center. Da wir noch genügend Zeit hatten, sind wir hinein gegangen und durch die Geschäfte geschlendert. Einer der Geschäfte, in die wir getreten sind, war der hmv store, ein klassischer Laden, um DVDs, Plakate, Anime-/Comic-Merch und etc. holen konnte. In meine Tasche kamen zwei Poster von dem Anime "My Hero Academia", ein paar andere Sachen und eigentlich auf die ersten zwei Staffeln des Animes.
Als wir jedoch zur Kasse gingen, standen wir vor einem Problem: die 2. war erst ab 16 und ich hatte meinen Personalausweis nicht vor Ort, sondern nur eine Kopie (eigentlich war ich auch noch gar nicht 16, aber den Kassierer hatte das nicht interessiert, sondern nur das ich irgendeine Form von ID habe). Elias hatte leider seinen auch nicht dabei...
Somit verließen wir wieder den Store und liefen raus, um uns dort umzuschauen und nach Finn zu suchen, dieser war bereits 16 und hatte auch seinen Ausweis dabei. Ihn haben wir leider nicht gefunden, dafür einen Superdrug, um Nerds zu holen. Damals haben ich und Alex diesen puren Zucker total abgefeiert.
Zwischendurch haben wir sogar versucht unsere Lehrkräfte zu erreichen, um uns die DVDs zu holen 😅. Letztendlich haben wir den Kassierer irgendwie so sehr genervt, weil wir gefühlt vier Mal da waren, dass er uns die zwei DVDs kaufen lassen hat (mit irgend einem Fremden bei uns, um seinen Ausweis zu zeigen).
Ursprünglich wollten wir noch zum Plymouth Hoe gehen. Dort ist nämlich der Smeaton's Tower (der Leuchtturm), welcher auch auf dem Cover meines Englisch Buches (Lighthosue) in der Grundschule war. Leider haben wir dies durch dieses ganze DVD Drama nicht mehr geschafft.
Um 18 Uhr ging es dann mit dem Bus zurück zum Parkplatz, wo uns unsere Gasteltern abgeholt haben.
Leider durften wir nicht mehr bei unserer Gastfamilie bleiben. Klara, eine Mitschülerin, war nämlich ursprünglich in einer Familie mit Katze untergebracht, was mit einer Katzenhaarallergie nicht so passend war. Somit haben ich und Alex mit ihr Familien getauscht.
Wir waren nun näher in der Innenstadt vorher, wobei das Haus nicht mehr so sauber war, wie das vorher von Ms. Clare. Der Hr. Felix hat sich dennoch gut um uns gekümmert und es gab immer toll zu Essen, also alles super.
Nachdem es Abendessen (und ein paar Nerds zum Nachtisch gab), gingen Alex und ich hoch in unser neues Zimmer. Hier war es sogar aufgeräumt. Es gab zwei Matratzen auf dem Boden, welche auf jeweils einer Seite des Raumes lagen und einen Schrank und Nachttisch.
Mit einer Folge von den drei ??? gingen wir so schon bald schlafen.Read more
Tag 04: Tintagel
October 1, 2019 in England ⋅ ☁️ 15 °C
Heute trafen wir uns wieder um 8 Uhr am Busparkplatz, um gemeinsam zur Schule zu fahren. Dort hatten wir wieder vier Stunden Unterricht. Heute ging es um Dinge, wie Räume in Häusern und was man dort für Geräte/Möbel finden kann.
Danach fuhren wir nach Tintagel. Dies ist ein kleiner Ort an der Westküste Englands. Im Ort angekommen, ging es auch gleich zur Küste und und wir wanderten entlang des Southwest Cost Paths entlang, um zum Boscastle zu gelangen.
Der Weg dorthin führte uns die sanften Hügel hoch und runter. Den ganzen Tag über hatte es geregnet, was sich an der Küste natürlich nochmal verschlimmerte. Dazu kamen noch der Wind und der matschige Boden.
Da ständig Mitschüler*innen (fast) ausgerutscht, haben wir uns nach der Hälfte der Strecke entschieden, die Tour abzubrechen.
Anstatt weiter entlang des Küstenrandes, sind wir nach rechts eingeschlagen, um Richtung der naheliegenden Dörfer zu laufen. Somit führten uns Feldwege entlang weiter grüner Felder und Wiesen und wir mussten immer wieder Tore von den Zäunen überwinden. Eine Schülerin hatte ihren Knöchel verknackst und unser Lehrer hat sie dann auch teilweise Huckepack genommen.
Kurz vor 18 Uhr, also knapp 2,5 Stunden später, erreichten wir Trevalga, wo uns der Bus dann bald abholte.
Nass und kalt saßen wir dann alle im Bus und waren auf den Weg zurück zu unserer Gastfamilie.Read more
Tag 05: Eden Project
October 2, 2019 in England ⋅ ☁️ 11 °C
Da es heute zum Eden Project ging und unser Workshop dort bereits um 10 Uhr anfing, gab es heute keine Schule.
Dennoch haben wir uns um 8 Uhr am Parkplatz gesammelt, um Richtung St. Austell zu fahren.
Falls wer das Eden Project nicht kennt: Es ist das weltgrößte Gewächshaus mit zahlreichen exotischen Pflanzen und einigen Tieren.
In Groß Britannien gibt es hier zwei große Biome, einmal das Tropische und das Mediterrane. Diese Biome sind abgekapselte Bereiche, welche sich den Klima der Gebiete anpassen. Somit ist das tropische Biom sehr warm und feucht und das Mediterrane etwas kühler und trockener.
Das Projekt steht für einen "reconnect" der Menschen mit der Natur und wollen für einen gesunderen Planeten einstehen: "Healthy planet, healthy people".
Aber wie gesagt, wir hatten einen Workshop zum Thema "Going to the extremes". So mussten wir in den beiden Biomen verschiedene Blätter von Pflanzen suchen, die zum Beispiel groß und wasserabweisend waren.
Im Nachgang vom Workshop, welcher vier Stunden ging, glaube ich, durften wir uns nochmal zwei Stunden lang das Gebiet im Alleingang begutachten. Finn und ich waren jedoch bereits sehr kaputt von dem heißen und feuchten Klima im Tropenbiom und so hatten wir uns entschieden, die größte Zeit davon in einer Piknick Bereich zu bleiben, um ein bisschen runterzukommen.
16 Uhr war dann Treff am Eingang, so das wir zum Bus gehen konnten.
Eine Stunde später, in Plymouth, hielten wir nochmal an einem Sainsbury an, etwas wie einem Kaufland, um dort einkaufen gehen zu können, um Snacks oder so zu holen. Ich hatte mir ein paar Süßigkeiten und Fanta geholt, plus dreimal Fakeblut, da es in England größere Packungen als bei uns zu Hause gab.
18:30 Uhr wurden wir von unseren Familien dann abgeholt, um zu Hause Abendbrot essen zu können.Read more
Tag 06: Torquay
October 3, 2019 in England ⋅ 🌧 14 °C
Heute ging es nach Torquay, der Geburtsstadt von Agatha Christie. Diese war eine Autorin in Groß Britannien, jedoch werde ich gleich noch mehr über Sie erzählen.
So wie die vergangenen Tage auch, trafen wir uns um 8 Uhr am Parkplatz, um zur Schule zu fahren.
Die Reise war unter anderem unter dem Thema Agatha Christie, da unser Theaterstück, welches wir uns am am Montag in London anschauen würden, auch von ihr geschrieben wurde.
Da Torquay die Geburtsstadt von ihr war, fand dort eine Ralley statt (genauere Aufgabenstellung F4). Wir haben uns mit ihr als Person beschäftigt und auch mit "The Mousetrap", das Stück was wir uns ansehen. Dazu aber dann mehr am 07.10.
Nach vier Stunden Schule, fuhren wir dann direkt nach Torquay. 14:30 uhr angekommen, hat jede Gruppe zwei Arbeitsblätter bekommen.
Eins war die Aufgabenstellung und das zweite eine Hilfestellung für eine der Aufgaben. Kurzgefasst: Wir sollten Fotos von drei Orten machen, die mti Agatha Christie verbunden werden, um durch Hinweise einen fiktiven Mord zu klären. Hinzu sollten wir noch zwei eigene Kurzstories (wie bei Black stories) schreiben.
Nun aber zu Agatha Christie, auch bekannt als "queen of crime". Sie ist die berühmteste Bewohnerin von Torquay und eine sehr bekannte Krimiautorin. Es wurden mehr als zwei Milliarden Exemplare ihre Bücher verkaufen, welche bis heute in über 100 Sprachen übersetzt wurden sind. Auf Grund ihrer Liebe und Verbindung zu der Umgebung (Cornwall) spielten mehrere ihrer Stücke auch vor Ort. Sie hat damals als Apothekerin gearbeitet, was ihr Wissen über gewisse Gifte lieferte und so schrieb sie bald ihre ersten Krimis.
Sie ist so bekannt, dass es sogar eine ganze Woche lang das Agatha Christie Festival gibt.
Kommen wir aber nun zu Torquay selbst. Mal wieder hat es pünktlich ab um zwölf angefangen zu regnen und so wurden wir immer wieder nass und der Himmel war durchweg grau. Hinzu kam, dass es wieder mal eine Küstenstadt war.
Bekannt ist diese Stadt vor allem für Palmen, Strand und Meer. Durch den ab Mittag einsetzenden Regen und den generellen Problemen einer Küstnestadt (nass, neblich, grau, etc.), konnten wir nicht viel vom Charme der einladenden Stadt im Herzen von der "English Riviera" (bestimmter Küstenabschnitt in Groß Britannien) sehen. Der Hafen (F1, 2) war trotzdem schön. Hinzu kam, dass es gerade Ebbe war, so konnten wir leider nicht viel vom Wasser selbst sehen...
Danach ging es noch zum Gedenkstein von Louise Marchioness von Lorne (F3). Dieser wurde am H.R.H. am 06. Mai 1890 in der Torbay Road gesetzt. Diese war das sechste Kind von Königin Victoria und die Herzogin von Argyll und lebte von 1848 biss 1939.
Das woran ich mich jedoch am Meisten erinnern kann, ich einer der besten Milkshakes in meinem ganzen Leben (F5). Denn nachdem wir die zwei Fotos am Hafen gemacht, haben wir uns dort umgeschaut, um etwas zum Mittag zu finden. Im amerikanischen Style prangt "Jack's Waterfront" an der Promenade der östlichen Hälfte des Hafens und für uns gab es Pommes und Burger.
Also man kann ja die englische Küche auch kaum essen.
Von dem Rätsel weiß ich leider auch nicht mehr viel, aber ich weiß, dass die letzte Frage mit Klaras Katzenhaarallergie zu tun hatte, um den letzten Hinweis zu bekommen. Da jeder mitbekommen hatte, dass Alex und ich die Familie wechseln mussten, war dies eine einfache Aufgabe.
16:30 Uhr, also zwei Stunden später, waren wieder alle am Bus und fuhren nach Plymouth zurück. Auf dem Weg dorthin haben wir wieder an einem Sainsbury angehalten und wurden dann 18:30 Uhr von unseren Gastfamilien abgeholt.Read more
Tag 07: Haytor Rocks
October 4, 2019 in England ⋅ ☁️ 14 °C
Heute ging es endlich ins Dartmoor, das zweite worauf ich mich (nach dem Plymouth Leuchtturm) am Meisten gefreut habe, da ich zu der Zeit sehr viele Krimis gelesen habe.
Aber erstmal ging es heute wieder zur Schule, wenn auch nur verkürzt. Da es der letzte Tag war, war es heute etwas entspannter. Wir haben über Hobbies und ähnliches geredet und danach gab es noch einige Gruppenspiele, wie zum Beispiel ein Turm aus verschiedenen Materialien (Papier, Spaghetti, etc.) zu bauen.
Im Anschluss fuhren wir zu den Haytor Rocks, aber nahmen einen kleinen Umweg, um über Princetown zu fahren, um das Gefängnis dort aus der Nähe zu betrachten. Dieses ist die älteste und bekannteste Haftanstalt im Vereinigten Königreich. Leider konnten wir es aber nicht besuchen, da es immer noch benutzt wird.
Geparkt haben wir an dem nähesten Parkplatz an den Haytor Rocks. Während wir nun den Hügel hochgelaufen sind (F1), ist der Busfahrer bereits zum Abholpunkt dann weitergefahren, einen anderen Parkplatz am Rande von Haytor Vale.
Haytor (auch bekannt als Haytor Rocks oder Hey Tor) ist ein Granitfelsen inmitten vom Dartmoor, welcher zwischen. den beiden Hauptfelsen erodiert ist (F2).
Nördlich davon gibt es noch Rückstände vom Steinbruch, wo früher Zinn und Haytorit (Quarzart) abgebaut wurde. Selbst heute kann man noch einige der alten Schienen auf dem Boden entdecken.
Auch heute kamen wir gegen 18:30 Uhr wieder in Plymouth an.Read more
Tag 08: Land‘s End
October 5, 2019 in England ⋅ ☁️ 15 °C
Da es heute verschiedene Punkte am westlichen Rande Englands gab, ging es heute bereits 7:30 Uhr los.
Ebenso hatten wir demnach keine Schule.
Unser erster Stop war Land's End (F1), der westlichste Punkt in England. Angekommen am Parkplatz sind wir erst durch das Besucherzentrum gelaufen, um dann nach rechts auf den Küstenweg einzubiegen (F2).
Bereits kurz darauf standen wir auf einer kleinen Platform, wo man in alle Richtungen, aber vor allem auf den Ozean, gucken konnte (F3).
Danach durften wir nochmal kurz im Besucherzentrum, was aus mehreren kleinen Häusern und Shops bestand, uns umschauen.
Weiter ging es dann eine viertel Stunde mit dem Bus, um nach Porthcurno zu kommen. Dort gibt es nämlich das Minack Theatre (F4). Dieses ist ein einzigaritges Freilichttheater, welches aus einem Felsenhang gebaut worden ist.
Vom Parkplatz aus ging es über die Straße "The Valley" den Berg hoch, um das Theater zu betreten. Dieses war das Lebenswerk von Rowena Cade, welche das Gelände für 100 Pfund kaufte (1920). Zuerst vermietete den Garten für ein Jahr an ein kleines Ensemble, um Shakespeares "Der Sturm" aufzuführen. Von 1930 hat sie dann an dem Theater gearbeitet bis in hohes Alter. Selbst zu ihrem Tod hinterließ sie Pläne zum weiteren Ausbau, welche bis heute noch nicht alle umgesetzt worden sind. Oben gibt es eine Austellung zu Rowena Cade, wo man dies auch nochmal genauer lesen kann.
Die Zuschauerränge bestehen aus Steinen, welche teilweise von Gras überwachsen sind. Der Titel jedes aufgeführten Stückes wird übrigens in die Rückenlehnen geschlagen, sodass heutzutage kaum ein Sitzplatz unbeschriftet ist.
Vom Theater aus kann man über einen kleinen Küstenweg runter zur Porth Curno, einer kleinen Bucht mit Strand und Felsen. Während die anderen sich damit beschäftigt haben, im Sand die momentane Sonne zu genießen oder ins Meer zu gehen, bin ich die Küste dann wieder hochgeklettert, diesmal ohne Weg, sondern über die Steine. Die unteren Steine waren noch relativ klebrig vom Salz, da die Flut die unteren Bereich der Küste stetig unter Wasser setzt. Der Weg hoch ging sogar, aber ich weiß noch, als ich dann endlich unten war, war ich sehr erschöpft und meine Finger hatten gezittert, weil ich auch noch kein Mittagessen hatte. Also lesson: Essen vorm klettern, nicht danach :).
Kurz nach 14 Uhr, also nach ungefähr einer Stunde am Strand, ging es für uns wieder in den Bus. Finn war unter anderem auch im Meer und nun waren seine Socken komplett mit Sand voll und deshalb hatte ich ihm ein Ersatz-Socken-Paar von mir geborgt.
Unser nächster Stop war St. Ives, das cornische Malerparadies im Norden des westlichen Zipfels Englands.
Dort parkten wir am Better Leisure Centre und hatten dann Zeit in unseren kleinen Gruppen die Stadt zu erkunden. Diesmal waren wir wieder zu dritt unterwegs, hatten jedoch nicht wirklich viel Lust auf Stadttour. Deshalb sind wir lediglich Richtung Strand gelaufen und haben uns an der Promenade etwas zu Essen geholt bevor wir uns ein bisschen dort hingesetzt haben.
Unser letzter Stop war nur ein kurzer Halt in Marazion. Dort gibt es ein Parkplatz direkt vorm Strand, um ein Foto von St. Michaels Mount zu machen. Dies ist ein Kloster auf einer Insel, welche nur bei Ebbe erreichbar ist.
Als wir ankamen, war leider Flut.
Demnach haben wir lediglich Fotos vom Strand aus gemacht und sind dann wieder zurück in den Bus gegangen, um endlich zurück nach Plymouth zu fahren.
20:30 Uhr waren wir dann wieder bei unseren Gastfamilien und haben Abendbrot gegessen.
Danach haben Alex und ich unsere Sachen gepackt, da es Morgen weiter nach London gehen würde. Sowohl sie als auch in hatten ein Problem: Wir hatten mittlerweile zu viel Gepäckt. Na gut, ich hatte auch eine gesamte Schicht nur aus Büchern und einen gesamten Beutel voll mit Snacks und Trinken.
Letztendlich haben wir aber alles reinbekommen, mit der Hilfe von stopfen und einem extra Beutel.Read more
Tag 09: London
October 6, 2019 in England ⋅ ☁️ 15 °C
Heute ging es endlich nach London.
Um 7:30 Uhr war das Treffen am Bus, um dann nach London zu fahren. Ich habe diese Zeit sinnvoll genutzt und propmt ein bisschen geschlafen.
Zur Mittagszeit kamen wir in der Hauptstadt Groß Britannien's an und hatten den gesamten Nachmittag Zeit, um uns frei zu bewegen.
Finn und ich hatten nicht wirklich Lust auf Sighseeing, da wir am nächsten Tag nochmal Zeit hatten, und sind stattdessen ein bisschen durch die Stadt geschlendert.
Finn hatte damals noch eine großte Fixation mit Karten (und Zaubertricks) und deshalb sind wir in einen kleinen Zauberladen gegangen (F2), um uns neue Kartendecks zu kaufen. Darauf sind wir weiter zu Hamley's gefahren, einer großen Spielzeugladenkette, ähnlich wie ToysRus (beziehungsweise Smyth's Toys). Finn war noch nie in einer solchen Art von Laden und war dementsprechend sehr erstaunt (F3), wie man es schlecht auf dem Bild verfehlen kann.
Das heutige Abendbrot bestand aus einem Trip zum brittischen McDonald's, was gar nicht mal so gut war im Vergleich zu Deutschland, aber es ist halt Groß Britannien.
19 Uhr war treff am Picadilly Circus, damit wir gemeinsam zur Jugendherberge laufen konnten. Leider hatten wir uns auf den Weg dorthin zweimal verlaufen, aber letztendlich kamen wir an.
Das war's auch schon für heute.
Bis Morgen!Read more
Tag 10: The Mousetrap
October 7, 2019 in England ⋅ ☁️ 14 °C
Nach einem kurzen Frühstück in der Jugendherberge, checkten wir um 8 Uhr aus und fuhren zurück in die Londoner Innenstadt.
Dort gab es eine kurze Tour, um die bekanntesten Sehenswürdigkeit, wie die Tower Bridge, The London Eye und so weiter zu sehen.
Im Anschluss gab es bis 18 Uhr wieder Freizeit für uns.
Sobald alle wieder zusammen waren, liefen wir zum St. Martin's Theatre, um ein Theaterstück zu sehen. Dieses hieß "The Mousetrap" und wurde, wie schon im Eintrag zu Torquay, von Agatha Christie geschrieben.
Dies ist ein Murder Mystery Krimi und wird bereits seit 1952 durchgängig in diesem Theater gespielt.
Leider kann ich nicht viel mehr über dieses wunderbare zweistündige Theaterstück berichten, denn ich habe es komplett verpennt 😅. In der vorherigen Nacht konnte ich überhaupt nicht in der Jugendherberge schlafen, wobei ich nicht sagen kann warum. Ich weiß nur, ich habe die ganze Zeit Musik gehört und gelesen. Ich muss aber sagen, ich war nicht der einzige. Eine meiner Zimmernachbarin, Nikol, war nämlich auch die ganze Nacht wach, saß jedoch auf dem Fenstersitz.
Ich habe die ersten fünf Minuten mitbekommen und dann die Auflösung, jedoch komplett zusammenhangslos. Und dabei hatte ich mich wirklich aufs Theater gefreut.
Schade.Read more
Tag 11: Abreise
October 8, 2019 in France ⋅ ☁️ 15 °C
Nachdem das Theater kurz nach 22 Uhr zu Ende war, ging es für uns zurück in den Bus und damit auf den Weg nach Deutschland.
Von London aus ging es über Dover nach Calais. Glücklicherweise war die Fahrt wieder ohne Stau, was jedoch auch meinte: Die Pufferstunde für die Fähre, mussten wir nun um 2 Uhr Nachts auf einem Parkplatz verbringen.
Kurz nach 3 Uhr ging es dann jedoch auf die Fähre.
Zu diesem Zeitpunkt war es immer noch sehr dunkel und die meisten Shops hatten noch geschlossen. Der einzige, der offen hatte, war ein Starbucks, jedoch hatten sie auch nicht alles, wie zum Beispiel Frappuccinos, mein normaler Go-To.
Da es stärker regnete und immer noch dunkel war, war das Außendeck geschlossen. Demnach musste ich drinnen bleiben und einfach nur hoffen, dass meine Seekrankheit mich nicht komplett umhaut.
Elias und Finn haben versucht, mich mit Kartenspielen abzulenken und letztendlich haben wir auch die eine extra Stunde, durch den hohen Wellengang, überlebt.
Von der restlichen Rückfahrt weiß ich leider nichts mehr, aber 14 Uhr waren wir dann wieder in Senftenberg und konnten zu unseren echten Familien zurückkehren.Read more


































