Heute ging es in das Juwel mittelalterlicher Architektur und Kultur: Arezzo.
Geparkt haben wir in der Nähe des Bahnhofes in Arezzo und sind dann zur Straße Via porta buia gelaufen. Von dort aus geht es einen kleinen Berg nach oben, um dort das Rathaus von Arezzo (F2) und den Dom von Arezzo (F3) zu bestaunen. Zweiteres wurde bereits 1278 gebaut (jedoch erst 1511 fertig gestellt).
Von diesem kleinen Platz aus geht es gerade aus weiter zum Parco Il Prato (dt.: Park des Rasens). Diesen streiften wir jedoch nur bevor wir rechts abbogen, um zum Piazza Grande (F4), auch bekannt als das Herz Arezzos, zu gelangen. Dieser ist vor allem dafür bekannt, dass er auf einem leichten Anstieg gebaut worden ist, fungierte jedoch in der Renaissance das Zentrum für das zivile Leben.
Direkt am Platz gibt es übrigens auch die Kirche Santa Maria della Pieve (F4).
Folgt man der Straße Corso Italia trifft man bald auf die Kirche von St. Michele e Adriano (F6). Diese Kirche stammt aus dem 8. Jahrhundert, erhielt jedoch erst im 14. Jahrhundert ihr heutiges Aussehen. Auffallend ist wohl das große Mosaik über der Eingangstür.
Von dort aus geht es nur noch nach Süden, bis wir zum Piazza Guido Monaco kommen. Dies ist ein Kreisverkehr auf welchem eine Statue von Guido Monaco (F7) steht. Dieser war ein italienischer Musiktheoretiker und Pädagoge hochmittelalterlicher Musik. Als Benediktinermönch gilt er als Erfinder – oder von manchen als Entwickler – der modernen Notensystemnotation. 1025 zog er nach Arezzo, um an der Kathedrale von Arezzo andere Sänger zu unterrichten.Read more