• Kurze Abkühlung

    18 september, Portugal ⋅ ☀️ 21 °C

    Auf dem Weg zu unserem nächsten Campingplatz fahren wir soweit als möglich der Küste entlang. Eine richtige Küstenstrasse gibt es nicht, wir speichern uns auf dem Navi aber 2-3 Dörfchen an der Küste um nicht den ganzen Weg im landesinnern fahren zu müssen. Zwischendurch zweifeln wir, ob das wirklich so eine gute Idee war, die Strassen sind zwar schon asphaltiert, teilweise abet relativ holprig mit vielen Schlaglöchern. Die "Fischerdörfchen" entpuppen sich eher als Feriendörfchen, weshalb wir ohne Zwischenhalt weiter unserem Ziel Sagres entgegenfahren.

    Auf einmal taucht ein Schild am Strassenrand auf, welches uns vor 16% Gefälle warnt. Zum Glück ist dieser Strassenabschnitt gut ausgebaut und gut befahrbar. Die Strasse schlängelt sich einen Hügel runter ans Meer, wo es einen kleinen Parkplatz mit dünn bevölkertem Badestrand hat. Wir entschliessen kurzerhand hier eine kleine Verpflegungspause einzugelen und halten an. Der Aussicht wegen, laufen wir ein Paar Meter die Klippe hoch und geniessen unser Gebäck aus Lagos. Das Meer sieht hier sehr verlockend aus, es hat keine Algen wie sonst überall, was uns dazu verleitet unsere Pause auszudehnen und in unserem Van unsere Strandausrüstung zu holen.

    Nach etwa einer Stunde ziehen wir weiter, schliesslich möchten wir den Camping in Sagres nicht allzuspät erreichen und 2-3 Sachen müssen wir unterwegs auch noch einkaufen. Also fahren wir los, respektive hoch, auf der anderen Seite des kleinen Tals geht es mit 20% Steigung wieder hinauf, zum glück hat unser Gefährt genug "pfupf" und meistert die Herausforderung problemlos.
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