Wohnungssuche
July 2, 2018 in Canada ⋅ ⛅ 15 °C
Ihr hattet euch ja auch die nicht so guten Fotos, bzw. Geschichten gewünscht. Ich habe eine nicht so gute Geschichte für euch. Allerdings untermalt von schönen Halifax Fotos :)
Da die Autosuche viel länger dauert, als ich gedacht habe, habe ich mich entschlossen eine längerfristige Unterkunft zu suchen. Hier gibt es die Möglichkeit sogenannte Sublets zu mieten. Das sind Wohnungen/ Zimmer die meistens Studenten während der Semesterferien untervermieten.
Ich habe also fleißig gesucht und bin natürlich auch direkt fündig geworden. Das erste Sublet, dass ich mir angesehen habe war in super Lage in einem schönen Haus. Als wir das Haus betraten, kam dem Vermieter und mir das absolute Chaos und Dreck entgegen. Ich bin relativ schnell wieder gegangen und habe meine Hoffnungen in das nächste Sublet gesetzt.
Doch leider sahen alle Sublets die ich mir angesehen habe ähnlich aus. Deshalb habe ich mich gefreut, als der Vermieter sich meldete und mir schrieb, dass er eine Grundreinigung des Hauses hat machen lassen.
Ich bin also frohen Mutes eingezogen und dann ging es los.
a) ich fand heraus, dass ich mein Zimmer nicht abschließen kann
b) die Hintertür nicht abschliessbar und immer offen ist
c) die Vordertür des Hauses von den anderen Mitbewohnern nicht abgeschlossen wird
d) eine der Mitbewohnerinnen eins der Zimmer als Nebenverdienst als Lagerraum vermietet
e) die Mieter des Lagerraumes oder irgendwelche Leute in dem Haus rein und rausgehen wie sie wollen
f) das Badezimmer nicht abschließbar ist
Da es schon einigermaßen spät war, als ich das rausfand, suchte ich als erstes nach einer Möglichkeit mein Zimmer abzuschließen. Dawn eine Kanadierin, die ich hier kennengelernt habe zeigt mir, wie man mit einem Messer die Zimmertür von innen verriegelt.
Das war auch mein Glück, denn in der Nacht versuchte jemand in mein Zimmer zu kommen. Danach habe ich nicht mehr richtig geschlafen. Als dann morgens jemand ins Badezimmer spazierte, als ich duschen war, packte ich meine Sachen und rief Dawn an. Wir verbrachten den halben Tag damit eine neue Unterkunft für mich zu suchen und dann half sie mir beim lautlosen Abgang. Zum Glück hatte ich die Miete noch nicht bezahlt...
Als ich dann sicher im Hostel einquartiert war, meldete ich mich bei meinem Vermieter und sagte ihm das ich unter diesen Bedingungen nicht in dem Haus bleibe. Er war total verständnisvoll und wünschte mir alles Gute. So wie er reagiert hat, muss er von den Vorgängen in seinem Haus wissen. Krasse Kiste!
Jetzt habe ich zum Glück ein Zimmer bei einem Freund, fühle mich sicher und kann mehr Energie in die Autosuche stecken.Read more







TravelerFreue mich! Wo liegt deine neue Wohnung und wie heißt der Freund? 😘