• Die Gemeinschaftskriese

    24 settembre 2018, Canada ⋅ ☁️ 15 °C

    Heute laufen wir die einzige größere "Stadt" in dieser Gegend an, da ich mein linkes Auge checken lassen möchte, dass seit einem Monat rot ist. Tom ist so nett mich ins Krankenhaus zu begleiten und ich habe Glück. Die nette Sprechstundenhilfe aus der Notaufnahme schickt mich eine Tür weiter zur normalen Anmeldestelle und so zahle ich statt 800$ nur 150$. Ein Schnäppchen :) Es gibt auch gute Nachrichten, das Auge ist soweit ok und ich kann wenn ich wieder in einer großen Stadt bin zu einem Spezialisten gehen. Keine Eile.
    Nach ein paar Stunden in der "Stadt" überraschten Marcus und Michaela uns mit einem neuen Plan. Sie wollen wieder Richtung Norden segeln und weiter nach den weißen Schwarzbären suchen. Da wir dann den ursprünglich geplanten Endhafen nicht mehr erreichen, wollen sie Tom und mich in 3 Tagen in die Fähre setzen, die über Nacht genau zu diesem Hafen fährt.
    Tom möchte beim alten Plan bleiben und die Entscheidung hängt jetzt an mir, Irgendwie fühle ich mich ein bisschen wie der Buhmann, da Marcus und Michaela Druck aufbauen, indem sie ziemlich abfällig über den letzten Teil der Strecke reden und so tun als wäre es absolute Zeitverschwendung dort herzusegeln.
    Doch ich lasse mich nicht beeinflussen und entscheide mich dafür den Trip wie geplant zu beenden. Dies veranlasst Marcus und Michaela sich für den restlichen Trip als beleidigte Leberwürste aufzuführen. Tom und ich lassen uns davon nicht den Tag vermiesen und starten ihn mit einem Kaffee.
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