Nicaragua
Departamento de Río San Juan

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3 travelers at this place:

  • Day254

    Río San Juan, Nicaragua

    February 8 in Nicaragua

    04. - 08. Februar 2018

    Und dann startet das grosse Abenteuer!! 160 Kilometer Flussfahrt im 3-er Kanu in 4 Tagen; 2 Nächte in der Hängematte im Dschungel; je 1 Nacht in einer Casa und im Hotel und dann mit dem Kursschiff wieder flussaufwärts.

    Tag 1:
    Um 9 Uhr gehts los. Beim ersten Kontrollposten des Militärs zeigt uns Yarlen einen grün leuchtenden Giftpfeilfrosch. Leider ist die Kamera im Kanu. Schade!!
    Die Mittagspause verbringen wir am Ufer eines klaren Seitenflüsschens. Baden ist angesagt, dazu gibts den ersten Coco Loco: Kokosnuss mit einem Schuss Rum: Vorzüglich!! Das wird unser Lieblingsgetränk auf der Tour:).
    Wir sehen einen Basilisk, auch bekannt als Jesus-Christus-Echse. Dies, weil er übers Wasser gehen bzw. rennen kann.
    Bald beginnt am nicaraguanischen Ufer der Primärregenwald des Reserva Biológica Indio-Maíz (eines der unberührtesten Dschungelgebiete Nicaraguas). Auf costaricanischer Seite gibt es mit wenigen Unterbrüchen nur Farmland. Der Fluss San Juan liegt an der Grenze Nicaragua - Costa Rica, gehört aber bis auf die letzten Kilometer zu Nicaragua. Der Fluss stellt ein stetiger Streitpunkt zwischen den beiden Ländern dar. Nicht zuletzt wurde deshalb auf costaricanischer Seite der Länge des Flusses nach eine (überflüssige?) Strasse gebaut. Die Besiedlung dieser Gegend ist minim.
    Wir machen eine kurze Wanderung im Dschungel und erfahren viel über Medizinpflanzen.
    Unser Nachtlager schlagen wir auf der Bambusinsel Diamant auf (hat unser Guide diesen Namen spontan erfunden?). Darauf befindet sich ein Dampfschiffwrack. Gekocht wird auf dem Feuer, geschlafen in der Hängematte mit Moskitonetz. Als Gutenachtmusik quaken die Aga-Kröten.

    Gesehene Tiere:
    - Renita venenosa verdinegra - Goldbaumsteiger
    - Basilisco esmeralda - Stirnlappenbasilisk
    - Tortuga negra de rio - Schwarze Flussschildkröte
    - Garcita azulada - Mangrovereiher
    - Tucan - Tukan
    - Sapo de caña - Aga-Kröte
    Gesehene Pflanzen:
    - Hombre grande (Medizinpflanze)
    - Palmera que camina - Laufende Palme

    Tag 2:
    Heute müssen wir viel paddeln. Es gibt keine Strömung mehr, dafür Gegenwind:). Zur Auflockerung gibts eine Dusche unter einem Wasserfall in Costa Rica (ja, wir gehen illegal an Land :)). Unser erstes Mal im Nachbarland.
    Später essen wir bei einem Cousin von Yarlen (ebenfalls in Costa Rica) zu Mittag. Allerdings nehmen wir das Essen selbst mit, es besteht aus mickrigem Brot mit Thon aus Büchsen. Naja.
    Zum Erstaunen und zur Freude von uns, klettert Yarlen bei der Weiterfahrt auf eine Palme und holt Riesenkokosnüsse für uns (Inhalt ca. 500ml). Diese gibts dann einmal alkoholfrei und einmal als Riesencocktail :).
    Wir sehen das erste von mehreren Krokodilen, baden ist nicht mehr empfehlenswert.
    Übernachtung auf der Dschungelinsel Cureña. Empfangskomitee: Moskitoschwärme. Sabina zieht zum Schutz gleich mal die Regenhose an (das erste Mal auf unserer Reise!). Zum Glück hat die Hängematte ein Moskitonetz. Sutis Rücken ist trotzdem von unzähligen Stichen übersät.

    Gesehene Tiere:
    - Garca tigre gorgilisa - Nacktkehlreiher
    - Mono araña - Klammeraffe
    - Águila pescadora - Fischadler
    - Garceta nívea - Schmuckreiher
    - Oropéndola Montezuma - Montezumastirnvogel
    - Cocodrilo - Spitzkrokodil
    - Martín Pescador norteño - Eisvogel
    - Sapo de caña - Aga-Kröte

    Tag 3:
    Weckruf von Brüllaffen. Yarlen hat Castania gekocht. Sehen aus wie unsere Marronis, schmecken aber wie Kartoffeln. Später pflückt er Brotfrüchte am Ufer des Flusses. Daraus lassen sich super feine Pommes machen. Ein Genuss!
    Wir werden erstmals verregnet. Nur für 20 Minuten, aber so richtig. Danach wirds wieder heiss.
    Wir übernachten in einem Casa in der Komune Tiwuili. Dieses gehört einer Verwandten seiner Ex-Frau, die gerade in Costa Rica arbeitet. Die Nachbarskinder nehmen uns gleich in Beschlag und führen uns herum.

    Gesehene Tiere:
    - Tucan - Tukan
    - Monos congos - Brüllaffe
    - Iguana verde - grüner Leguan
    - Trogón - Trogon (verwandt mit dem Quetzal)
    - Cocodrilo - Spitzmaulkrokodil
    - Monos congos - Brüllaffen

    Tag 4:
    Endlich bekommen wir einen Tukan vor die Kamera. Ab hier ist auch das Ufer auf der Seite von Nicaragua verbaut. Ein Streifen von einem Kilometer wird der wachsenden Bevölkerung zugestanden. Ist zu hoffen, dass es nicht mehr wird! Nochmals ein gewaltiger Regenguss.
    Ankunft am karibischen Meer. Wir haben es fast geschafft und stossen schon mal mit einem Coco Loco an und geniessen eine Wassermelone. Sabina versinkt beim Händewaschen beinahe im Treibsand des Krokodilverseuchten Río San Juan. Yarlen eilt zur Rettung herbei.
    Abschlussessen im kleinen San Juan de Nicaragua. Wir schlafen in der gemütlichen Hospedaje Familiar. Wieder mal duschen:).

    Gesehene Tiere:
    - Tucan pico iris - Regenbogentukan
    - Martín pescador - Eisvogel
    - Oropéndola Montezuma - Montezumastirnvogel

    Tag 5:
    Rückfahrt mit dem Kursschiff nach El Castillo. Das heisst, das ganze Abenteur nochmals rückwärts im Schnelldurchgang Revue passieren lassen. Es war streng, aber wunderschön. Die ganze Zeit in der Natur und so viele wunderschöne und für uns besondere Tiere gesehen! Was für eine schöne Erinnerung.

    Ein Teil der Tour wurde uns von den Arbeitskollegen von Belimo und Ziemer sowie dem Mami von Sabina gesponsert. Vielen Dank!

    Memories: Casa de los Carteles (Haus der Drogengangs) bei der Flussmündung gesehen; viele Militärposten und alle wollen unseren Pass sehen (den haben wir aber nicht dabei; zum Glück reicht ihnen eine Kopie); Weitere gesehene Tiere: Cormorán - Kormoran, Pelícano - Pelikan, Espatula rosada - Rosalöffler, Garceta grande - Silberreiher, Tarpón - Tarpun (Fisch).
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  • Day250

    01. - 04. Februar 2018

    Wir können es selbst fast nicht glauben, aber wir sind bereits 8 Monate unterwegs!!

    San Carlos nutzen wir, um uns mit Früchten einzudecken und wieder einmal den Bart kurz zu schneiden. Zudem geniessen wir den Ausblick auf den See und den Río San Juan von der Festung La Fortaleza aus. Ein Tourismusstudent gibt uns eine kostenlose Führung. Wir erfahren viel über die Geschichte, heimische Tierarten und das Leben der Nicaraguaner (kurz Nicas) heute.

    Nach zweistündiger Bootsfahrt erreichen wir El Castillo, die letzte nennenswerte Siedlung flussabwärts bis zum karibischen Meer. Hier sollen wir Juan Ardillo treffen, um mit ihm unsere gebuchte Kanufahrt, die in zwei Tagen startet, zu besprechen. Zur vereinbarten Zeit am Treffpunkt erfahren wir, dass er immer noch in San Carlos ist, um Proviant einzukaufen und dass er das letzte Boot verpasst habe. Wir kommen am nächsten Tag nochmals zurück. Wieder nichts. Wir schauen uns in der Zwischenzeit die Festung und das interessante Museum an. Zudem findet ein Frauenbaseballturier statt. Da kann Mann ja mal zuschauen gehen. Sabina geniesst die Ruhe auf der Terrasse des Hostels. Und dann taucht Juan doch noch auf. Er erklärt uns die 5-Tagestour, zeigt uns das Material und stellt uns unserem Guide Yarlen vor.

    Memories: Palme zurückgeschnitten mit improvisiertem Werkzeug; Kolibrinest in Strauch vor Hostel (mit Kolibri); Güter werden herkömmlich auf Schubkarren transportiert.
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  • Day257

    Islas Solentiname, Nicaragua

    February 11 in Nicaragua

    09. - 11. Februar 2018

    Als letzte Station in Nicaragua laufen wir mit dem Schiff die Isla Mancarrón an, eine von 36 Inseln, die zu Solentiname gehören. Diese Insel liegt mit dem Boot etwa zwei Stunden von San Carlos entfernt, wo die Einheimischen ihre Wocheneinkäufe tätigen müssen. Fast an jedem Schiffssteg legen wir an, und es wird Tüte um Tüte und Sack um Sack ausgeladen. Hoffentlich ging beim Einkauf nichts vergessen, Tankstellenshops gibts keine:).

    Auf "unserer" Insel hat es auch nur ein paar wenige Hostels und keine Restaurants. Gegessen wird im Hostel und zwar das, was es gibt, das heisst, entweder Fisch oder Poulet.

    Die Insel ist bekannt für ihr Kunsthandwerk. Einige Privathaushalte und Unterkünfte fertigen aus dem leichten Balsaholz Hühner, Tucane, Schildkröten, Papageie etc. an und bemalen diese bunt. Endlich mal ein Souvenir das federleicht ist. (Diesen Vorteil machen wir mit dem gekauften Rum allerdings sogleich wieder zunichte).

    Für einmal haben wir Wetterpech. Trotzdem wollen wir um einen Teil der Insel laufen. Was sollen wir auch sonst machen? Es gibt sonst nichts zu sehen, nichts zu machen, kein Internet und zudem ist unsere Unterkunft sehr dunkel. Auf dem Spaziergang werden wir dann halt immer wieder von sintflutartigem Regen "überrollt", der Waldweg ist schlammig, die Schuhe eh schon durchnässt. Doch immerhin sehen wir schöne Vögel (hellroter Ara, grüner Papagei, Waldstorch, Prachtfregattvogel, Montezumastirnvogel, Kolibri und andere; wir werden noch zu Vogelliebhabern) und verschiedene Schmetterlinge. Und in der Mittagspause auf dem Steg scheint die Sonne mit voller Kraft, was die mitgetragene Papaya mit Zitrone noch besser erscheinen lässt. Ja, doch, wir sind Glückspilze;).

    Memories: die Schuhe sind auch zwei Tage später noch nass; wunderschöner Papagei (Ara) in Garten gesehen (dort kauften wir auch die Souvenirs); die Rückfahrt im Schnellboot ist zum Glück bei Sonnenschein; wir fahren direkt weiter nach Costa Rica, einen Tag früher wie geplant.
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  • Day39

    Der Schönste Tag

    November 18, 2017 in Nicaragua

    Seit Wochen sehne ich mich danach und dann finde ich sie ausgerechnet in einem kleinen unbedeutenden Grenzstädtchen am Ende des Landes: eine deutsche Bäckerei!
    Heute mal kein frittierter Reis mit Bohnen und Bananenchips zum Frühstück!

    Ich bin so glücklich 😂😂😂😂😂😂

  • Day40

    Auf Robinson Crusoe's Insel

    November 19, 2017 in Nicaragua

    2 Tage Dschungel an der Grenze zu Nicaragua.

    Von "El Castillo" aus ging es mit Kanu, Motorboot und zu Fuß in den nicaraguanischen Dschungel, dem Reservat der Frosch - und Mais- Indianer.

    Allein die Truppe - schon der Hit. Ein junges und wahnsinnig offenes niederländisches Pärchen (Mittelamerika ist der erste Zipfel der Welt, wo ich weitaus mehr Niederländer + Belgier, als Deutsche + Briten zusammen treffe!).
    Sie, Mia(22): leidenschaftliche Fotografin, Studierte weltweite Krisenpolitik.
    Er, Gustavo (24): Regisseur und auf dieser Reise Dokumentarfilmer, womit sie sich auch einen Teil ihrer Reisekosten wieder verdienen wollen.
    Wie lange sie die Welt bereisen + ihr Haus in Amsterdam untervermieten werden? Wer weiß das schon.

    Unser guide, Juan: in einem abgelegenen Dorf im Dschungel aufgewachsen, konnte er aufgrund des Bürgerkriegs nicht einmal die Primarschule abschließen, hat sich später selbst lesen, schreiben, rechnen und etwas Englisch beigebracht. Und dank National geografic und animal channel sein Wissen über die hiesige Tier- und Pflanzenwelt erweitert.

    So führte er uns hinein ins Naturreservat, erspähte knallbunte Vögel und Krokodile, 1 cm große Fröscheund anderes Getier🐛, beglückte uns mit heimischen Früchten🍍 und selbst gefangenem Fisch🐟.
    Übernachtet wurde in Hängematten auf einer kleinen Insel, die in den vergangenen 150 Jahren aus den Sedimenten entstanden ist, die die Strömung hinter einem gesunken Dampfschiff angespült hatte.

    Echtes Robinson Crusoe Feeling 🙉
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Departamento de Río San Juan, Departamento de Rio San Juan

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