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The long way south... 2026

Mauretanien - unendliche Weiten, Sand soweit das Auge reicht.
Hinter dem Horizont fängt das Abenteuer an.
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  • In den Dünen

    1 Maret, Mauritania ⋅ ☁️ 28 °C

    Unser zweiter Fahrtag liegt hinter uns. Wir fahren durch die unendliche Weite bis wir nach Tichitt kommen, einer Siedlung im Nirgendwo. Es ist früher Nachmittag und die dortige Tankstelle hat zu. Schnell kommen Menschen und Kinder. Wir werden zur Polizei gebracht, damit wir registriert werden. Der Beamte will unsere Route und Dauer wissen, da die vor uns liegende Piste nur selten befahren wird. Er telefoniert und wenig später kommt auch der "Tankwart" und unsere Tanks können wieder befüllt werden. Damit hatten wir nicht gerechnet, hieß es doch, dass es bis Nema keinen Diesel geben soll.
    Hinter dem Ort finden wir dann einen schönen Nachtplatz.
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  • Die freundliche Oase

    2 Maret, Mauritania ⋅ ☁️ 28 °C

    Auf unserem Track ist eine Oase eingezeichnet. Wir brauchen Wasser für eine Dusche. Von Weitem sehen wir eine kleine Siedlung. Dort ist auch die Oase. Im Zentrum befindet sich die Wasserstelle. Es dauert nicht lange und wir sind von Kindern umzingelt. Der Dorflehrer begrüßt uns und auf die Frage, ob wir etwas Wasser tanken können, willigt er sofort ein.
    Die Kinder um uns herum haben alle Husten. Man bemerkt sofort, dass es sich um einen gestellten Husten handelt. Wir reagieren nicht darauf. Uns ist klar, dass man hofft, von uns Medizin zu bekommen.
    Als ich einige Luftballons aus der Tasche ziehe und sie aufblase und fliegen lasse, ist der Husten sofort geheilt und die Kinder rennen dem Ballon hinterher.
    Unsere Wassertanks sind gefüllt und in der Zwischenzeit haben die Frauen ihre Produkte zum Verkauf auf dem Boden ausgebreitet.
    Wir kaufen einige Sachen und übergeben als Zeichen unseres Dankes Hefte und Stifte an den Lehrer. Er verteilt sie direkt an die Kinder.
    Helmut hat noch einige Paar Schuhe dabei, die ihre Runde machen bis sie den passenden Fuss gefunden haben. Bei etwas Smalltalk erfahren wir einiges über das Dorf und die Menschen.
    Es war eine sehr freundliche und nette Begegnung.
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  • Der Koloss de Zeiga

    4 Maret, Mauritania ⋅ ☀️ 18 °C

    Nicht weit von unserem letzten Stellplatz ragt ein riesiger Felsen in die Höhe.
    Der " Koloss de Ziega". Ein wirklicher Koloss. Leider wird unsere Tour an diesem Punkt "kolossal" auf die Probe gestellt.
    Wir entschließen uns am Vorabend, dass wir nicht zurückfahren wie anfangs geplant, sondern den kürzeren Weg Richtung Nema nehmen. Ulla möchte aber nicht weiter Richtung Osten nach Nema fahren. Sie hat kein Interesse weiteres zu sehen und behauptet dass die Route gefährlich sei. Günter traut sie eine Weiterreise auch nicht zu.
    Alleine würden wir Günter nicht zurück fahren lassen. Das würde dann bedeuten, dass für uns alle ein interessanter Teil der Reise unentdeckt bleibt.
    Nach vielen Diskussionen lässt sich Ulla umstimmen und wir können unsere Reise Richtung Osten weiter führen.
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  • Oase

    4 Maret, Mauritania ⋅ ☀️ 19 °C

    Auf unserem Weg passieren wir wieder eine Oase und können unsere Wassertanks auffüllen. Wir tauschen Vitamintabletten und Streichhölzer gegen Wasser. Helmut hat noch einige T-Shirts zu verschenken.
    Wieder einmal werden wir nach Schmerztabletten gefragt. Man denkt hier, der weiße Mann sei ein Arzt.
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  • Die Fingerfelsen

    4 Maret, Mauritania ⋅ ☀️ 30 °C

    Vom Elefanten Felsen geht unser Kurs Richtung Osten. Weite Regflächen wechseln sich ab mit Grasbüschel Dünenfeldern. Quer zur Fahrtrichtung verlaufende Querrillen verlangsamen das Vorankommen. Oft verliert sich der Track dem wir folgen im Sand. Wir suchen uns im Zickzack den Weg nach Osten. Wir überqueren ein großes Felsplateau und eine hohe Düne. Dann liegen sie vor uns.
    Die Fingerfelsen.
    Ein großes Areal mit mächtigen Felssäulen und skurrilen anderen Formen ragt aus dem Sand empor. Wir sind begeistert. Bei einem Spaziergang durch die Formationen entdecken wir immer wieder Neues.
    Leider übernachten wir dort nicht, da Günter und Ulla weiter Richtung Oualata wollen. So bleibt uns nur Zeit noch einige Fotos zu machen und diesen Ort als einen ganz besonderen in Erinnerung zu behalten.
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  • Oualata

    6 Maret, Mauritania ⋅ ☁️ 28 °C

    Oualata  ist eine Oasenstadt im Südosten Mauretaniens. Sie war eines der wichtigsten Handelszentren der Karawanen für den Gold- und Salzhandel, aber auch der Treffpunkt
    der Pilger nach Mekka. Die Stadt ist auch bekannt für ihre schön verzierten Türen.
    Als wir jedoch in den Ort hereinfahren bietet sich, wie so oft, ein trostloses Bild. Vieles ist verfallen und überall liegt Müll. Die Menschen sind jedoch sehr nett, schnell sind wir von einer Traube Kinder umringt und werden neugierig bestaunt.
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  • Nema

    6 Maret, Mauritania ⋅ ☁️ 32 °C

    Das Ziel unseres Offroad Marathons ist erreicht - die Provinzhauptstadt Nema. Eine quirlige Stadt in der Nähe der Grenze zu Mali. Von hier wãre es nicht mehr weit nach Timbuktu. Auf dem Markt gibt es wieder alles zu kaufen. Vom Busbahnhof starten die Reisebusse in alle Richtungen und es herrscht ein reges Treiben. Es gibt 4 Tankstellen und kein Problem, wieder Diesel zu bekommen. Eine Infrastruktur für Tourismus, wie Campingplätze oder Hotels gibt es jedoch nicht.Baca selengkapnya

  • Zwischen Bilanz, 2050km Offroad

    6 Maret, Mauritania ⋅ ☁️ 31 °C

    Mauretanien - ein Land, dem ich vorher nie Beachtung geschenkt habe. Eines der größten Länder Afrikas und mit der geringsten Bevölkerungsdichte.
    Ja, es ist groß, verdammt groß.
    Die letzte Tour von Tidjika nach Nema war 735km lang, nur durch Sandwüste, felsige Gebirgspässe, Flussbetten mit Weichsand und dem Übergang von der Sahara in die Sahelzone. 7 Tage weit weg der Zivilisation. 150 Liter Diesel, 70 Liter Trinkwasser und reiner Offroad Spaß. Natürlich immer im Hinterkopf , dass es keine Hilfe geben wird. Kein Telefon, kein Internet, kein ADAC Pannenschutz. Aber das macht solch eine Reise zum Abenteuer und weswegen man mit dem Auto nach Mauretanien reist.
    Hier geht es hinter dem Horizont weiter. Sicheldünen soweit das Auge reicht. Ebenen, die nie zu enden scheinen. Der Berg ist bezwungen und das Sandfeld durchquert, aber alles scheint unendlich zu sein. Denn die nächsten Herausforderungen liegen schon wieder vor einem.

    Die wenigen Menschen in diesem Land sind meist Nomaden. Viele ziehen mit ihren Kamelherden durchs Land. Einige sind zu Bauern geworden und halten Ziegen und Rinder. Die, die in Dörfern und Städten leben, betreiben Handel und Handwerk.

    So fremd mir das Land war, so überrascht bin ich von den Menschen hier. Es ist ein sehr freundliches Volk.
    Begegnen wir Menschen unterwegs, wird sofort nach einem 'cadeau" (Geschenk) gefragt. Man möchte Medizin oder Kugelschreiber. Sie wollen immer etwas. Ohne jeden Grund. Die Einladung zum Tee (Gastfreundschaft) wird hier auch nicht praktiziert. Beim Einkauf auf dem Markt und im Geschäft ändern sich die Preise sekündlich. Das Wechselgeld stimmt oft nicht und ich habe oft das Gefühl "betrogen" worden zu sein. Sind es nur Pfennig Beträge, verärgert mich es doch.
    Die Natur leidet auf eine andere Weise unter den Mauretaniern. Sobald sie sich irgendwo angesiedelt haben, wird die Umwelt verschmutzt. Soweit ist Mauretanien das dreckigste Land, dass ich bereist habe.
    Alles wird einfach so in die Natur geschmissen und vom Wind verteilt. In den Straßen der Dörfer und Städte liegt mehr Unrat auf der Straße als wenn der Mainzer Karnevalszug gerade durch die Straßen gezogen ist. Man lebt praktisch im Müll.
    Selbst die Häuser sind meist Ruinen.

    Alle Autos sind Schrott (zu 95% Mercedes Benz D190) aber fahren irgendwie noch.
    Die befestigten Straßen sind durch Sandverwehungen und durch die Hitze oft beschädigt. Die Ost West Verbindung, die Straße der Hoffnung, ist ein gerader Weg in den Himmel für die unzähligen Rinder, Ziegen und Esel, deren Kadaver alle paar 100m am Straßenrad vergammeln.
    Das riesige Land leidet an der Überweidung durch Rinder und Ziegen.
    Trotz des sehr geringen Niederschlages hat das Land viel Wasser. Auffallend oft sieht man Brunnen und Pumpanlagen. Das ermöglicht auch die Haltung von Rinderherden. Es wird aus dem Vollen geschöpft, das Land ohne ein Verständnis für die Konsequenzen ausgebeutet und vermüllt. Wie in unserer sogenannten 1. Welt, wo der Kapitalismus ausufert.
    Wieso? Mangelnde Aufklärung, Bildung oder Respekt? Ich weiß es nicht.
    Fährt man durch das Land, dass seit Jahr Millionen so geworden ist und entdeckt eine Natur in der Bäume 5 cm lange Stachel haben und Hitze und Trockenheit herrschen, dann wird klar, dass wir nur ein Bruchteil dieser Jahr Millionen Erdgeschichte sind und die Zeit und Natur sich alles wieder zurück holt.

    2500 km sind wir nun unterwegs. Mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 32 km/h und nur 450 km befestigter Straße.
    Eine wahre Zeitreise ins Abenteuer.
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  • Die Oase der Krokodile

    7 Maret, Mauritania ⋅ ☁️ 33 °C

    Am frühen Morgen starten wir auf der Straße der Hoffnung ca. 420 km gen Westen. Wir genießen die Fahrt auf dem Asphalt und kommen gut voran. Einzig unterbrochen von den unzähligen Polizeikontrollen und der Frage nach dem "Fiche". Unser Ziel ist die Oase der Krokodile, das Guelta Metraucha. Sie ist über eine einfache, nur 7 km lange Sandpiste gut zu erreichen. Die reizvolle Landschaft in dem kleinen Tal hat Buschcharakter. Neben den Sahara Krokodilen leben hier Schakale und Paviane.Baca selengkapnya

  • Sahara Krokodile

    8 Maret, Mauritania ⋅ ☁️ 29 °C

    Heute geht es früh in den Canyon. Wir sind gespannt, ob welche da sind? Wir folgen den Tier Spuren zum Wasserloch und siehe da.... Wir beziehen einen Beobachtungsposten auf den Felsen und zählen 26 Exemplare.

    In den 30iger Jahren galten die Sahara Krokodile als ausgestorben. Erst 1990 wurden sie wiederentdeckt. Sie haben nichts mit den Nilkrokodilen gemeinsam, sondern gelten als eine eigene, 7000 Jahre alte, Spezies.

    Am Nachmittag zieht an unserem Camp eine Pavian Gruppe von über 100 Tieren vorbei. Uns wird etwas mulmig angesichts der Masse der Tiere, doch sie haben es nicht auf uns abgesehen und halten Abstand.
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  • Senegal Grenzfluss

    9 Maret, Senegal ⋅ ⛅ 34 °C

    Wir haben unser Tagesziel erreicht. Den Senegal Fluss.
    Es ging immer gerade aus und so haben wir nach 500km einen schönes Nachtlager am Fluss gefunden.
    Die Landschaft hat sind von der Sahelzone wieder in die Sahara verändert.
    Die Temperaturen liegen bei 35 Grad.
    Unterwegs durchfahren wir kleine Siedlungen und Städte, die sich alle ähnlich sind.
    Die Straße ist in einem guten Zustand und wir kommen gut voran. Heute wurden wir ca. 15 mal in einer Verkehrskontrolle nach unseren Pässen gefragt 🤣
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  • Es geht Richtung Rosso...

    10 Maret, Mauritania ⋅ ⛅ 26 °C

    Wir verlassen unseren idyllischen Platz am Senegal Fluss erst am späteren Vormittag. Zunächst humpeln wir weiter auf der Piste, doch wenig später biegen wir auf die Hauptstrasse Richtung Rosso ab. Die Landschaft wird immer fruchtbarer. Reisfelder säumen den Weg und wir passieren landwirtschaftliche Betriebe.
    Hier im Südwesten Mauretaniens wird das Gemüse und der Reis zur Versorgung der Bevölkerung angebaut.
    An einem Brunnen tanken wir noch Wasser und werden von der Besitzerin des Brunnens freudlich begrüßt.
    Bei unserer Mittagspause am Straßenrand besuchen uns einige Schulkinder und beobachten uns interessiert.
    Am Straßenrand kaufen wir erntefrische Tomaten, Paprika und eine riesige Wassermelone.
    In Rosso selber herrscht chaotisches Treiben. Der Grenzbereich ist abgesperrt, sodass wir die Fähre, die man zum Grenzübertritt nehmen muss, leider nicht sehen können.
    Sofort werden wir von "Fixern" angesprochen, die bei der Einreise helfen wollen. So verlassen wir Rosso wieder Richtung Küste.
    Eigentlich wollten wir uns am Meer einen Schlafplatz suchen. Aber es ist sehr windig und staubig. Daher fahren wir durch bis Nouakchott, um uns im Hotel zu erholen.
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  • 5 Sterne Camp...

    10 Maret, Mauritania ⋅ ⛅ 25 °C

    Wir haben 2 Wochen nicht mehr unter einer richtigen Dusche gestanden. Sand in allen Ecken und Enden am Körper. Das haben wir uns verdient, darum buchen wir uns für 2 Nächte in Nouakchott im
    5 Sterne Hotel FASQ Hotel ein.
    Booking com beschreibt es als top mit Spa, Wellness usw.
    Die Auffahrt zum Haupteingang ist aus poliertem Marmor. Die Reifen des Landy's quietschen beim Bremsen vor der Tür. Das Personal tritt einen Schritt zurück als das Staub Monster auf sie zurollt.
    Wir checken ein und parken das Auto nicht weit vom Eingang. Ein Page kommt mit uns und alle Koffer und Taschen werden auf einen Trolley gepackt.
    Beim Eingang gibt es ein Sicherheitscheck mit Metalldetektor. Mein Taschenmesser, das ich am Gürtel trage, muss draußen bleiben. Unser Zimmer ist im 5.Stock. Gross, tolle Aussicht und ein echtes Queensize Bett.
    Das Badezimmer glänzt in weißen Marmor. Auf der schwarzen Ablage des Waschbeckens glänzt ein weißer Zettel.
    " Liebe Gäste, wegen Services Arbeiten gibt es während des Tages kein warmes Wasser. Danke für ihr Verständnis..."
    Naja. 2 Wochen ohne Dusche und dann sofort heiß duschen, kann nicht gesund sein. So tröste ich mich.
    Hauptsache es läuft viel Wasser über den Körper.
    Das Internet läuft stabil. Der smart TV wird verbunden und wir schauen erstmal die Nachrichten...
    Ute zaubert uns ein tolles Abendessen. Frischer Tomatensalat, Brot und leckerem Saft.
    19:30. Wir kuscheln zusammen auf dem Bett und sehen uns YouTube Filmchen an.
    Bääämmm. Das Licht ist aus. Das ganze Hotel steht im dunklen. Naja, kann mal passieren. Nach 2 Minuten gehen alle Lichter in unserem Zimmer an und der Strom ist wieder da. Das TV wird wieder angeschaltet und wir schauen weiter.
    5 min später. Bääammm TV aus, alles dunkel... Wieder Stromausfall. Ich schaue aus dem Fenster, nur unser Gebäude steht im Dunkeln.
    Das passiert dann im 10 Minuten Takt immer wieder. Ich ziehe mich an und fahre mit dem Aufzug nach unten. Man erklärt mir, dass das Stadtviertel ein Stromproblem hat. Ein anderer Gast mit mir im Aufzug hat Angst, dass der Aufzug feststecken könnte.
    21:00. Bääamm. Wieder kein Licht.
    Ich rufe in der Rezeption an und frage nach. Ich erwähne auch, dass das Duschwaser immer noch kalt ist. 10 Minuten später steht jemand vor der Tür und bringt uns 2 Flasche warmes Trinkwasser... Lost in Translation 😂
    Naja. Wir beenden unseren gemütlichen TV Abend und legen uns schlafen.
    21:30, das Handy piepst und die Air Kondition stoppt. Schon wieder kein Strom. Naja, wir wollen es eh dunkel haben.
    Bääämmm alle Lichter im Raum gehen automatisch an. Wir haben also wieder Strom. Vom Bett aus kann man sie wieder ausschalten, aber das Licht im Flur muß an der Eingangstür ausgeschaltet werden.
    Also aufstehen und zur Tür laufen,
    Das passiert nun bis 23:30 sicher noch 5 mal. Ute setzt sich eine Schlafmaske auf und ich gehe noch einmal runter zum Empfang.
    Der junge Mann am Schalter spricht sehr gut Englisch und ich erkläre ihm mein, nein, sein Problem mit einer leichten Drohung im Unterton
    Er verspricht mir, dass ein Techniker zu uns kommt und er den hauseigenen Generator einschalten wird
    5 Minuten später steht auch jemand vor unserem Zimmer und ich erkläre nochmals das Problem mit dem Licht, das immer automatisch angeht.
    Er guckt, tippt auf seinem Handy herum und dann geht er.
    Wie ein Wunder können wir nun gemütlich bis zum Morgengrauen durchschlafen.
    8:00. Der Gedanke an das leckere Frühstücksbuffet macht mich hungrig.
    Im ersten Stock ist ein großes Restaurant. Ein tolles Buffet und saubere Tische....
    Die Auswahl ist reichlich und ich stürze mich auf die verschiedenen Töpfe mit den warmen Gerichten.
    Ein schwerer Glasdeckel hält alles schön warm. Bei einem Deckel ist das Scharnier schon etwas lose und ich versuche, ihn vorsichtig zu arritieren.
    Zurück am Tisch hat Ute schon Kaffee eingeschenkt. Ich setzte mich und als ich mich auf dem Tisch aufstütze, gerät er ins schwanken und die Tassen schwappen über.
    Beim zweiten Ansturm auf das Buffet passiert es dann, der lose Deckel der Warmhalteplatte bleibt für einige Sekunden in Position bis er dann mit einem lauten Knall nach hinten kippt, und auf dem Boden zerschellt.
    Alle Augen sind auf mich gerichtet. Ich zucke mit den Schultern und ziehe einen Topf weiter zum Rührei. 6 Mitarbeiter versammeln sich vor den Scherben und es wird diskutiert, was zu tun ist. 😀😀
    Das Frühstück ist immer noch sehr lecker und wir schlemmen uns 2 Stunden lang weiter durchs Buffet.
    Update:
    Kurz bevor wir den Tisch verlassen wollen, kommt ein Mitarbeiter vom Empfang zu uns. Er entschuldigt sich für die Vorfälle der vergangenen Nacht und hat dabei ein Lächeln im Gesicht, das mir den Eindruck vermittelt, nicht Ernst genommen zu werden. Ich lasse ihn wissen, dass ich nicht davon begeistert bin und mit "eingezogenem Schwanz" verlässt er unseren Tisch. Eine Stunde später klopft es an der Zimmertür. Smiley face und der Hotelmanager steht vor der Tür.
    Es hagelt Entschuldigungen und man bittet uns inständig, in die Suite des Hotels umzuziehen. Das war zwar nicht nötig, aber wir willigen ein. Ende gut, alles gut und das Wasser ist auch wieder warm 👍👍😀
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  • Campingplatz BAIE

    12 Maret, Mauritania ⋅ 🌬 19 °C

    Immer gerade aus ging es heute 7 Stunden Richtung Norden. Eine eintönige und lange Fahrt. Kurz vor der Bahnlinie des Eisenerzzuges biegen wir links ab und fahren in die Landzunge nach Nouadhibou.
    Hier schließt sich der Kreis unserer Mauretanien Reise. Unterwegs begegnen wir dem Zug noch einmal. Nouadhibou ist die Endstation. Hier wird das Erz auf Schiffe verladen. Der Campingplatz liegt ganz im Süden, mitten in der Stadt. Hier treffen wir auch Helmut und Josef wieder.
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  • Grenzgänger (kampf)

    13 Maret, Maroko ⋅ ☀️ 18 °C

    Wir überqueren ein letztes Mal die Eisenbahnstrecke. Noch 2 km bis zur Grenze Mauretaniens.
    10:15
    Wir haben Mauretanien verlassen. Ohne "Fixer" dieses Mal. In 45 Minuten war alles erledigt.
    Das 3km lange Niemandsland zeigt sich wieder mit dem Gesicht der Gleichgültigkeit. Rechts und links kann man den Boden vor lauter Müll nicht erkennen. Plastik in allen Formen, Koffer sogar ein Autowrack. Das ganze zieht sich hin bis zum Grenzzaun Marokkos.
    Nun stehen wir in einer langen Schlange vor der Grenze Marokkos.
    11:15
    Wir haben uns ca 10m weiter an die Grenze heran gearbeitet. Es passiert momentan nichts am Grenzübergang.
    12:15
    Die Lage verschärft sich. Es wird gehupt, geschrien und gestikuliert.
    Der " Muselmann" verteidigt seinen Standort. Drängler werden erbarmungslos eingeklemmt und zurückgewiesen.
    Wir haben weitere 10m geschafft.
    14:15
    Nix weiter passiert. Wir stehen immer noch.
    15:15
    Ein Auto vor uns am Grenzübergang.
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  • Freitag der 13te an einer Grenze

    13 Maret, Maroko ⋅ ☀️ 19 °C

    Heute morgen hat Ute mir gesagt, das Freitag der 13te ein Glückstag ist. Ich fand den Gedanken toll und hatte große Hoffnung. Nun ist es 19:30 und nach den meine Hoffnung während des Tages verschwand, bleibt aber, "Ende gut, alles gut".
    ... Irgendwann war nur noch ein Auto vor uns an der Einfahrt in den Grenzbereich.
    Alle warten, nix geht.
    Dann kommt der "big Boss" in eleganter Uniform und weißem Band an der Mütze.
    Er plüstert sich auf und sammelt von allen Autos die Pässe ein. Er geht zurück zu meinem Vordermann und fordert ihn auf, zurück zu setzten. Der Fahrer ist eh schon mehrfach aufgefallen durch aggressives drängeln. Krachend legt er den Rückwärtsgang ein und sein vergammelter Mercedes Transport Roll auf meine Stoßstange zu.
    Ich Hupe, mehr aus Schreck, um ihn an mich (seinen Hintermann) zu erinnern.
    Er bremst und ein Ballon runder Kopf in wütendem Rot, unter einer Schirmmütze mit weißem Band, brüllt etwas zu mir herüber.
    "Hap hap Sallatt ...&€#@#?¿¿??"
    Hab nix verstanden aber ich weiß, das da jetzt gerade jemand sehr sauer ist. Ich habe anscheinend "big Boss's" Autorität untergaben und er Stampf auf mich zu.
    Mit Händen und Füßen versuche ich dem, in zwischen cholärischen Ballon Kopf zu erklären, das ich nicht ihn angehupt habe, sondern der Reflex meines Schecks, die Blechlawine vor mir stoppen wollte.
    Zu spät, ich habe bei ihm verschießen.
    Der Vordermann fährt in den Grenzbereich ein und ich soll folgen.
    Ich fahre an und nach wenigen Metern soll ich dann nach rechts und dort stehen bleiben und zu big Boss kommen
    Das tue ich auch aber gerade als ich das Auto verlasse, kommt ein anderer Beamter und will meinen Pass haben. Ich erkläre, das der Boss ihn gerade hat. Der Boss ruft in Zwischenzeit, ich solle zu ihm rüber kommen. Der Beamte sagt, fahr erst das Auto noch 2 m vor, da noch andere hinter mir stoppen sollen. Ich bin hin und her gerissen, entscheide mich aber für die Visite beim Choleriker.
    Er gibt mir meinen Pass und gestikuliert, von oben herab, das ich nun zuerst zum Zollbeamten muß.
    Wir dackeln alle ( Helmut und Josef mit ihrem Auto auch dabei) nun zum Zoll.
    Es gibt ein neues Papier und der Beamte behält meinen Pass und geht mit uns zum Auto. Ein kurzer Blick hinein und er schickt uns weiter zur Röntgenmaschine um das Auto zu durchleuchten. Mit meinem Pass verschwindet er um eine Ecke.
    Big Boss sieht, wie ich in mein Auto einsteigen will und pfeift mich zurück. Passport Passport ... Hap hap Sallatt...¿?¿&€@@#...
    Ich antworte gestikulierend, das der Kollege ihn hat.
    Ein hochroter Kopf mit Falten des Ärgers auf der Stirn gibt den Befehl, an Ort und Stelle stehen zu bleiben und sich nicht zu bewegen.
    Er schwindet um die gleiche Ecke wie der Zollbeamte und kommt dann 2 Minuten später wieder hervor. Ca 10m vor uns bleibt er steht und gestikuliert in einer Art, die ich zuletzt beim Rektor in meiner Grundschulzeit gesehen habe, das wir alle zu ihm "antreten" sollen.
    Das tun wir auch brave und er händigt uns unsere Pässe aus. Darauf wendet er sich ab und beginnt andere zu schickanieren.
    Schnell eilen wir zu unseren Autos und fahren ihm aus den Augen, zum Röntgen.
    Hier warten wir dann noch einmal 30 min bis der Prozess durchlaufen ist. Zum Schlagbaum sind es nur noch 50m aber unsere Papiere werden auf dieser Distanz von 3 verschiedenen Instanzen nochmals genau geprüft.
    Dann haben wir es geschafft und es ist 17:00.
    Ein kurzer Kaffee im Lokal an der Grenze und Ute und ich entscheiden uns, noch 80km weiter zu fahren und in einem Hotel zu übernachten.
    Wir verabschieden uns von Helmut und Josef und bei einem tollen Abendlicht geht es richtig Norden. Der Tempomat ist eingestellt um zu verhindern, in eine der vielen Radarkontrollen zu geraten.
    Wir sind fast am Ziel und von weiterem sieht man schon einen Kontrollpunkt.
    Wir gehen davon aus, das man eine "Fish" mal wieder von uns haben will.
    Langsam fahre ich an den Posten heran. Einige Autos stehen am Straßenrand. Ein Beamter läuft auf mich zu. Ich stoppe nicht am Stop Schild, sondern Rolle ihm, wie immer schon, entgegen.
    Papier, Fahrzeugschein und Führerschein will er haben.
    Er nimmt alles mit und wir warten. Dann soll ich zum Streifenwagen kommen.
    Ich habe das Stop-Schild überfahren.... 15€ Strafe.
    Mit Google translate versuchen wir uns zu erklären.... Aber der Oberbulle bleibt hart.
    Naja. Scheiss drauf. Ist eben Freitag der 13te.
    Wir erreichen unser Hotel.
    Die Sonne steht schon tief und das Zimmer ist toll. Kochendheisses Wasser kommt wie aus Eimern aus dem Dusche Kopf.
    Bademäntel hängen bereit und das Frühstück morgen ist inklusive....
    Ende gut, alles gut....
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  • Sandsturm

    14 Maret, Maroko ⋅ ☀️ 23 °C

    Der Weg durch die Westsahara ist beschwerlich.
    Starker Gegenwind und viel Sand in der Luft treiben den Spritverbrauch in die Höhe und die Fahrgeräusche sind sehr laut. Die Sicht ist teilweise sehr eingeschränkt und Sandverwehungen auf der Fahrbahn fordern volle Aufmerksamkeit.Baca selengkapnya

  • Dakhla

    14 Maret, Maroko ⋅ 🌬 21 °C

    Heute fahren wir nach Dakhla, dem Spot für Wind- und Kitesurfer.
    Wir fahren bis ganz in die Spitze der Landzunge zum Fischereihafen. Der Hafen ist voll mit Schiffen, die wegen des Ramadan nicht auslaufen.
    Der Maschinist eines Fischerbootes gibt uns eine Führung auf seinem Schiff. Der Maschinenraum ist wie geleckt.
    Die Stadt Dakhla überrascht uns. Sie hat alles und scheint stetig zu wachsen. Es gibt jede Menge Bauprojekte.
    Außerhalb der Stadt stellen wir uns auf einen Stellplatz der Kitesurfer direkt am Meer.
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  • Der kleine Prinz

    16 Maret, Maroko ⋅ ☁️ 17 °C

    Das Antoine-de-Saint-Exupéry-Museum  wurde 2004 gegründet und ist dem Schriftsteller und Flieger Antoine de Saint-Exupéry (1900–1944) gewidmet, der hier von 1927 bis 1929 zwei Jahre lang lebte.
    Das Museum ist "klein aber fein" und absolut sehenswert.

    "Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“
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  • Khenifiss-Nationalpark

    16 Maret, Maroko ⋅ ☀️ 19 °C

    Wir stoppen am Khenifiss-Nationalpark. Er wurde 2006 gegründet, um Wüsten, Feuchtgebiete und Küstendünenlandschaften zu schützen.  Die Regierung hatte angekündigt, den Park zu einer bedeutenden Touristenattraktion mit dem Schwerpunkt auf Ökotourismus auszubauen . Die Lagune ist schön anzusehen, aber die angelegten Wege sind verfallen und vermüllt.Baca selengkapnya

  • Guelmim

    16 Maret, Maroko ⋅ 🌙 20 °C

    Wir fahren durch bis Guelmim. Der Supermarkt Marjane mit all seinen Leckereien hat bei unserer Ankunft gegen 18.30 Uhr wegen des Ramadan geschlossen. Wir haben Hunger und fahren in die Stadt, die nun langsam zum Leben erwacht. Wir finden ein Restaurant. Es gibt leckere Kamel Tajine.
    Zurück auf dem Parkplatz hat der Wind nochmal so richtig aufgedreht. Es donnert und regnet. Wir finden Schutz im Windschatten des Supermarktes.
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