• Mahé: Coco de Mer, Clock Tower und Meer

    December 5, 2025 on the Seychelles ⋅ ☁️ 29 °C

    Wir sind auf den Seychellen angekommen.
    Die Seven Seas Navigator macht in Mahé fest. Eine andere Welt. Grüner, ruhiger, sanfter. Unser Ziel heute ist Victoria, die kleinste Hauptstadt Afrikas – überschaubar, entspannt und angenehm unaufgeregt.

    Wir bummeln durch die Straßen, lassen uns treiben und landen ziemlich schnell im Botanischen Garten. Ein Ort zum Durchatmen. Riesige Palmen, tropische Blüten, sattes Grün überall. Hier begegnen wir auch einem der berühmtesten Naturwunder der Seychellen: der Coco de Mer. Die größte Nuss der Welt, endemisch auf den Seychellen, eigentlich beheimatet auf Praslin und Curieuse, aber hier im Garten liebevoll gepflegt. Sie braucht Jahrzehnte zum Wachsen, kann über 20 Kilo wiegen – und ist ein echtes Symbol für diese Inseln.

    Überhaupt ist die Pflanzenwelt hier etwas Besonderes: Viele Arten gibt es nur auf den Seychellen. Endemisch, sensibel, einzigartig – genau wie die Inselgruppe selbst.

    Und dann sind da noch die Riesenschildkröten. Ganz entspannt liegen sie im Botanischen Garten von Victoria, langsam, würdevoll, völlig unbeeindruckt vom Trubel um sie herum. Die älteste, die wir hier sehen, ist über 100 Jahre alt – und könnte vermutlich noch ein paar unserer Reisen miterleben. Diese Aldabra-Riesenschildkröten gehören zu den größten und langlebigsten Landschildkröten der Welt und sind ein echtes Symbol der Seychellen.

    Weiter geht’s Richtung Clock Tower, dem wohl bekanntesten Wahrzeichen Victorias. Ein kleiner Uhrturm, der stark an Londons „Little Ben“ erinnert – kein Zufall. Er wurde 1903 zu Ehren von Queen Victoria errichtet und ist eines der wenigen verbliebenen Zeugnisse aus der britischen Kolonialzeit. Kein großes Spektakel, aber irgendwie charmant. Und typisch Victoria: alles ein bisschen kleiner, alles ein bisschen ruhiger.

    Danach schauen wir auf dem Sir Selwyn Selwyn-Clarke Market vorbei. Ein überdachter Markt, sauber, geordnet, freundlich. Ein kompletter Kontrast zu Madagaskar vor ein paar Tagen. Keine Hektik, kein Chaos – dafür schön präsentierte Früchte, Gemüse, Gewürze und Blumen. Alles sieht frisch aus, alles wirkt kontrolliert. Afrika auf Seychellen-Art.

    Am Nachmittag zieht es uns ans Meer. Wir fahren nach Beau Vallon, dem bekanntesten Strand von Mahé. Ein langer, heller Sandstrand, ruhiges Wasser, Palmen, ein paar Cafés im Hintergrund. Kein Drama, keine Pose – einfach ein Strand, an dem man gerne bleibt. Wir lassen die Füße im Sand verschwinden, schauen aufs Wasser und merken: Genau so fühlt sich Urlaub an.

    Als die Sonne langsam tiefer sinkt, färbt sich der Himmel weich und warm.

    Und morgen?
    Morgen geht’s für uns zum Schnorcheln auf eine kleine vorgelagerte Seychelleninsel. Türkis, Korallen, Fische...
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