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Panama - 2 Ozeane, 1 Abenteuer

Panama City! Stadt und Kanal. Raus in den Regenwald, ins Hochland nach Boquete – Kaffeeplantage und Sonnenaufgang am Vulkan. Von dort Richtung Pazifik, später rüber in die Karibik. Nikki&Michi quer durch Panama. Weiterlesen
  • Beginn der Reise
    2. April 2026

    Panama – einmal um den halben Globus

    2.–6. Apr. in Panama ⋅ ☁️ 27 °C

    Einmal kurz Luft holen – und dann geht’s los: Von Hamburg starten wir mit einem schnellen Hüpfer nach Frankfurt, bevor der große Sprung über den Atlantik folgt. Ziel: Panama City.

    Insgesamt sind wir rund 15 Stunden unterwegs. Klingt lang – ist es auch. Aber durch die Zeitverschiebung von sieben Stunden landen wir tatsächlich schon am späten Nachmittag, gegen 17 Uhr Ortszeit. Der Körper ist sich da noch nicht ganz einig, ob jetzt Frühstück oder Abendessen angesagt ist – Jetlag lässt grüßen.

    Im Hotel angekommen, bleibt keine Zeit für große Experimente: kurz frisch machen, einmal raus, ein bisschen orientieren und die ersten Eindrücke aufsaugen. Die Luft ist warm, schwül, tropisch, irgendwie sofort anders als zu Hause.

    Für den ersten Abend zieht es uns direkt in den „Market“ – ein wilder, lebendiger Ort, der genau das liefert, was man nach so einer Reise braucht: frischen Fisch, großartige Austern und alles, was das Herz sonst noch begehrt. Wir probieren uns ein wenig durch die Karte und feiern damit ganz offiziell den Start unserer Panama-Reise.

    Viel mehr geht dann aber auch nicht mehr. Die Müdigkeit holt uns ein, und mit Blick auf den nächsten Tag – es wartet direkt der große Klassiker, der Panamakanal – heißt es: ab ins Bett.
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  • Weltwunder, Wirklichkeit und Wahnsinn

    3. April in Panama ⋅ ⛅ 27 °C

    Panama startet heute direkt mit einem der beeindruckendsten Bauwerke der Welt: dem Panamakanal. An der Miraflores-Schleuse beobachten wir, wie ein Containerschiff millimetergenau von kleinen Lokomotiven – den sogenannten „Mules“ – in die Schleuse gezogen wird. Dann hebt sich das Schiff scheinbar mühelos durch Millionen Liter Wasser. Ingenieurskunst pur – und live noch einmal beeindruckender als jede Doku.

    Auch die Geschichte dahinter hat es in sich: Der Bau begann unter französischer Leitung, scheiterte jedoch an Krankheiten und organisatorischem Chaos. Erst die USA stellten den Kanal 1914 fertig. Über 25.000 Menschen verloren dabei ihr Leben, vor allem durch Malaria und Gelbfieber. Die Arbeiter waren strikt getrennt in sogenannte „Gold Roll“- und „Silver Roll“-Gruppen: Während die besser bezahlten amerikanischen Ingenieure und Offiziere zur Gold Roll gehörten, arbeiteten die meist karibischen Arbeiter unter deutlich schlechteren Bedingungen in der Silver Roll. Zwei Friedhöfe später wird klar: Der Kanal ist nicht nur ein technisches Wunder, sondern auch ein Ort mit einer schweren Geschichte.

    Im IMAX-Kino bekommen wir anschließend noch einmal die ganze Story auf großer Leinwand – eindrucksvoll und bewegend.

    Danach geht es zurück in die Stadt – mit einem kurzen, intensiven Abstecher durch ein Viertel, das als No-Go-Area gilt. Polizeisperren zeigen uns eine Seite von Panama, die man als Tourist sonst kaum sieht. Echt, roh und Teil der Realität dieser Stadt.

    Und dann der komplette Kontrast: die Altstadt von Panama City, Casco Viejo. Bunte Häuser, Kopfsteinpflaster, eine entspannte lateinamerikanische Atmosphäre. Wir schlendern durch kleine Gassen, entdecken einen Kakaoladen, bewundern feinste Panama-Hüte – die besten Exemplare kosten hier über 35.000 US-Dollar – und besuchen die Kathedrale, in der gerade alles für die Karfreitagsprozession vorbereitet wird.
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  • Intensive Gerüche und Ausblicke

    3. April in Panama ⋅ ☁️ 32 °C

    Nächster Stopp: der Fischmarkt. Und der hat es in sich. Der Geruch ist so intensiv, dass Nikki erstmal draußen bleibt. In der großen Halle geht es dann wieder gemeinsam weiter. Frischer Fisch, geschäftiges Treiben, beeindruckende Mengen – aber auch eine echte Herausforderung für die Nase. Wir ziehen die Hosenbeine hoch und kämpfen uns durch Fischreste, Soßen und Schuppen, um am Ende genau das zu tun, was man hier tun muss: Ceviche essen.

    Nikki entscheidet sich für die klassische Variante mit weißem Fisch, Michi probiert Concha Negra – schwarze Muscheln, intensiv im Geschmack und eine echte Spezialität. Definitiv nichts für jeden, aber genau dafür sind wir hier.

    Zurück im Hotel gönnen wir uns noch ein paar ruhige Stunden am Pool, bevor es am Abend noch einmal rausgeht. Dinner mit Blick auf den Pazifik und die Skyline von Panama City. Noch einmal Ceviche, dazu ein Risotto mit Hummer und Krabben.

    Und dann ist Schluss für heute. Der Jetlag schlägt zu – und wir fallen ziemlich glücklich ins Bett.
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    Ende der Reise
    18. April 2026