• Unerwartet…

    April 16 in Denmark ⋅ ☁️ 8 °C

    … fortschrittlich. Bargeld? Wir konnten wirklich überall mit Karte zahlen – sogar im Bus und in abgelegenen Siedlungen, wo man eher mit einem Eisbären als mit einem Kartenlesegerät rechnet.

    … hoch waren unsere Kosten. Natürlich hatten wir mit „teuer“ gerechnet. Nur nicht mit kurz-vor-Herzstillstand.

    … offen sind jüngere Grönländer. Erst zurückhaltend, dann plötzlich interessiert, mehrsprachig und irgendwie besser ausgebildet als man selbst. Viele haben in Dänemark studiert und sprechen beneidenswert gutes Englisch. Unangenehm kompetent.

    … schön ist die Backcountry. Also diese völlig unberührten, spektakulären Landschaften, die man nur mit Schlitten, zu Fuß oder Snowmobile erreicht. Quasi Natur in ihrer Form von „Wenn du hier einen Fehler machst, war’s das“.

    … exzellent waren Essen und Kaffee. Dänisch halt. Man fährt ans Ende der Welt und wird dort kulinarisch verwöhnt.

    … reibungslos funktionierte unsere 3er-Reisegruppe. Niemand hat jemanden zurückgelassen oder versehentlich im Bad zurückgelassen.

    … pünktlich und zuverlässig waren Flüge, Transfers, Taxen, Ausflüge und öffentliche Verkehrsmittel – sofern vorhanden. Infrastruktur: überraschend vorhanden und funktionierend. Wer hätte das gedacht.

    … rauh und unerbittlich können Kälte und Wetterumschwünge sein. Besser man plant mit dem Schlimmsten und freut sich, wenn man noch alle Finger spürt.

    … sehr gut waren meine neuen Wanderschuhe. Kaum eingelaufen und direkt im Einsatz: keine kalten Füße auf Eis, kein Drama bei steilen, verschneiten Passagen. 5 von 5 Sternen.

    … gutes und sonniges Wetter hatten wir während unserer 19 Tage. Ganze zwei Tage lang war es zeitweise bewölkt oder windig – also perfekte Ausreden für ausgedehnte Café-Aufenthalte.
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