• Pauline G
  • Regina T
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Island

Et 96-dags eventyr af Pauline & Regina Læs mere
  • Isafjöður

    12. maj 2018, Island ⋅ ⛅ 6 °C

    Heute bin ich nun schon einen Monat unterwegs!
    Nach einem ausgiebigen Frühstück überlege ich mir eine Wanderung hier in der Umgebung zu machen.
    Draußen erwartet mich super Wetter: Strahlend blauer Himmel, Sonnenschein und 6 Grad. Für mich ist das fast Sommer, die letzten Wochen und gerade die letzten Nächte waren eher kalt.
    Ich gehe am Fuß des Eyrarfjall entlang der Stadt bis zu einer kleineren Erhöhung von der ich eine gute Sicht über den Fjord habe.
    Auf dem Weg treffen ich viele verschiedene Vögel. Neben Möwen und Eiderenten, die es hier in Massen gibt, sehe ich auch andere Vögel, wie ein Brachvogel Pärchen mir gebogenen Schnabel, eine Pfuhlschnepfe, die pfeilschnell durch die Luft saust. Das Highlight war aber das Schneehuhn Paar was sich von mir nicht hat stören lassen.
    Heute Abend schaue ich mir den Eurovision Song Contest wieder in der netten Bar Husið an. Nachdem die Leute herausbekommen, das ich aus Deutschland komme, jubeln sie bei jedem Punkt für Deutschland mit.
    Auf meinem kurzen Rückweg zum Gästehaus erstrahlt der Himmel in dem schönsten rosa, ein wunderschöner Sonnenuntergang.
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  • Ísafjörður, Island

    13. maj 2018, Island ⋅ ☀️ 9 °C

    Heute gehe ich nochmal auf Erkundungstour durch Isafjördur. Ab morgen beginnt mein 5-tägiger Isländisch-Sprachkurs.
    Hier in Isafjördur gibt es sogar eine kleine Universität. Hier kann man alles möglich rundum Schifffahrt und Fischerei studieren UND isländisch Sprachkurse machen. Die Uni ist direkt am Hafen, dort wo auch im Sommer riesige Kreuzfahrtschiffe haltmachen.Læs mere

  • Borgarnes, Island

    18. maj 2018, Island ⋅ ⛅ 4 °C

    Sæl og blessuð!
    Das war eine anstrengende Woche! Dafür ich habe sehr viel isländisch gelernt. Wir waren insgesamt sieben Teilnehmer und wir hatten am Tag meistens 6-7 Stunden Unterricht. Am letzten Tag haben wir nach einem kurzen Vortrag über uns selber (natürlich komplett auf isländisch) ein Zeugnis erhalten.
    Zwei Jungs konnten mich mit zurück Richtung Rekjavik mitnehmen. Ich möchte die nächsten Tage in dem kleinen Städtchen Boragnes bleiben, bevor es weiter nach Rekjavik geht. Auf dem Weg zurück sehen wir in den Fjorden, Robben schwimmen und sonnen. Unglaublich was man hier alles sehen kann.
    Heute ist das Wetter auch erheblich besser als auf der Hinfahrt und es liegt kein Schnee mehr auf den Straßen.
    Hier in Borganes baue ich jetzt mein Zelt auf. Góða nótt.
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  • Borgarnes, Island

    19. maj 2018, Island ⋅ 🌬 4 °C

    Für heute ist sehr stürmisches Wetter angesagt, aber in Borganes finde ich ein schönes Hostel. Hier bleibe ich die nächsten zwei Nächte.
    Als es aufgehört hat zu regnen, erkunde ich die kleine Stadt. Dabei entdecke ich ein schönes Schwimmbad. Also gehe ich nachmittags ,ganz nach isländischer Tradition, ins Schwimmbad. Ich sitze entspannt in einem der Hot Pots im Außenbereich und der Sturm drum herum stört keinen wirklich.Læs mere

  • Snæfellsbær, Island

    20. maj 2018, Island ⋅ ☀️ 20 °C

    Heute morgen habe ich noch keine Pläne. Ich lerne beim Frühstück zwei junge Amerikaner aus Michigan kennen. Sie überlegen eine Höhle zu besichtigen und sie sind so nett und nehmen mich mit.
    Die Höhle Vatnshellir ist direkt unter dem Snaefellsjökull, hier in der Gegend werde ich ab Freitag auf einer Pferdefarm arbeiten.

    Während der Fahrt sehen wir wunderschöne Landschaft, Berge, Meer und den Gletscher. Sogar die Sonne guckt hin und wieder raus.
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  • Akranes, Island

    21. maj 2018, Island ⋅ ⛅ 7 °C

    Heute geht es weiter in die nächste Stadt Akranes.
    Hier baue ich mein Zelt direkt am Meer auf dem Campingplatz auf. Heute ist wunderschönes Wetter und mache einen Spaziergang entlang der Küste. Dabei sehe ich sehr sehr viele verschiedene Vögel. Neben Dreizehenmöwen und Küstenseeschwalben sehe ich Krähenscharben, Pfuhlschnepfen und sogar einen Gerfalken.Læs mere

  • Glymur Waterfall

    23. maj 2018, Island ⋅ ⛅ 5 °C

    Ich habe eine Idee. Ich miete mir ein Auto und fahre zum Glymur Wasserfall. Vorher frage ich über Couchsurfing, ob andere mit mir mitkommen wollen.
    Jetzt sitzen wir zu viert im Auto, eine Amerikanerin, ein Russe und eine aus Lettland, und fahren Richtung Wasserfall. Wir haben sehr Glück mit dem Wetter.

    Am Parkplatz angekommen geht es los. 1 1/2 Stunden Wanderung bis zum Wasserfall. Nach einem Kilometer gibt es die erste Herausforderung: wir müssen den Fluss durchqueren. Also Schuhe aus und los geht's. Mithilfe eines Seils und einem Baumstamm auf der einen Flussseite, schaffen wir es mehr oder minder trocken auf die andere Seite.
    Wie wandern immer höher und uns erwartet hier eine atemberaubende Landschaft.

    Zurück am Parkplatz bleibt uns noch ausreichend Zeit, um etwas mehr zu besichtigen. Über Schotterstraßen fahren wir weiter bis zum Hraunfossar und Barnafoss. Zwei weitere Wasserfälle, die sich direkt an einem Ort befinden. Danach geht es zurück nach Reykjavík. Dort bleibe ich die nächsten Tage wieder bei Lára und Simon.

    Fazit: Ein sehr schöner und erlebnisreicher Tag.
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  • Stóri Kambur

    26. maj 2018, Island ⋅ ☀️ 29 °C

    Ab heute "arbeite" ich auf dem Pferdehof Stóri Kambur in Snæfellsnes. Gestern Abend bin ich sehr spät hier angekommen. Mit mir arbeiten hier die nächste Zeit noch zwei andere Mädchen, beide auch aus Deutschland.
    Meine Aufgabe ist es Reittouren für Touristen zu begleiten und die Pferde vorher und nachher fertig zu machen.
    Heute morgen geht es direkt los. Zuerst müssen die Pferde von der riesen Weide reingetrieben werden. Bei Dunst und Nebel galoppiert die Herde Richtung Stall. Dort angekommen suchen wir uns die Pferde heraus, die gebraucht werden. (Ich werde mir die Namen niemals von allen 90 Pferden merken können. Aber die Mädels hier haben ein Glück schon mehr Durchblick.) Dann wird gesattelt und los geht's. Ein Einstundenritt am Strand entlang. Wunderschön!
    Nach drei weiteren Touren mit Touristen, räumen wir noch alles auf. Dann reiten wir nochmal aus mit den Trainingspferden und gehen auch etwas schneller. Am Strand sehen wir einen Seeadler, der mit seinen riesigen Schwingen an uns vorbei fliegt.

    Abends bevor es gemeinsames Essen gibt, gehen wir noch auf die Suche nach drei verschwundene Pferden. Die fehlen schon ein paar Tage, aber nach kurzer Suche finden wir zwei bei der Herde vom Nachbarn und sammeln sie ein.

    Abends falle ich erschöpft und mit einem Kopf voller neuer Eindrücke ins Bett.
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  • Stóri Kambur - Morgenroutine

    30. maj 2018, Island ⋅ ⛅ 7 °C
  • Snæfellsnes

    24. juni 2018, Island ⋅ 🌧 7 °C

    Endlich zurück in Island! Voller Vorfreude auf die bevorstehenden Wochen werde ich ein bisschen Wind in diesen Blog bringen. Zur Unterstützung habe ich Kathi mitgebracht, die uns für eine Woche begleiten wird. Wir sind bereits gestern gelandet und abends bei Pauline auf Stóri Kambur eingetroffen. Die Eigentümer lassen uns netterweise auf ihrer Heuwiese zelten: Wir haben hübsche Butterblumen im Vorzelt.
    Heute sind wir noch vor den Touristen, die den Hof bei gutem Wetter überströmen, ausgeritten. Wunderschön führt die Strecke am Strand entlang und viel zu schnell sind wir wieder zurück.
    Mit unserem Mietwagen machen wir uns auf, die Halbinsel zu erkunden. Nach wenigen Minuten erreichen wir eine tiefe Felsspalte, die von einem kleinen Bach in die hoch aufragenden Berge hineingegraben wurde. Von Stein zu Stein hopsend wagen wir uns hinein. Aber schon nach einer Biegung ist für uns Schluss - der Spalt ist mit einer meterhohen, tropfenden Schneemasse verstopft.
    Unser nächster Anlaufpunkt sind die schwarzen Klippen an der Küste. Aus dem weiten Feld scharfkantiger und mit grünem Moos bewucherter Lavasteine ragen gewaltige Felsen auf. Der Sage nach versteinerte Riesen, in unserer Fantasie eher ein sehr großer Zwerg. Ein wenig die Küste entlang befindet sich ein Museum, in dem wir Algen probieren. O-Ton Kathi: "Die Algen waren vollkommen ekelhaft. Und, zumindest meine, war auch ein bisschen zäh."
    Von hier führt die Straße durch den Nationalpark Snæfellsnes. Es klart etwas auf und wir können den Gletscher Snæfellsjökull sehen. Wir halten kurz, um auf einen kleinen Vulkan zu steigen, und einen Blick in seinen Krater zu werfen: unspektakulär.
    Um einen orangenen Leuchtturm zu sehen, fahren wir zehn Minuten Schotterpiste. Ein großer Spaß für den Fahrer und ein zweifelhafter für manche Beifahrer.
    In der Metropole Ólafsvík (~950 Einwohner) probieren wir in der Tankstelle eine lokale Spezialität: In heiße Schokoladensauce getauchtes Softeis. Nammi!
    Den Tag schließen wir mit einem Spaziergang an der Südküste ab und treffen dabei auf eine Entenfamilie. Das heißt, es hatte den Anschein einer alleinerziehenden Mutter mit vielen flauschigen Küken. Neben der Sichtung eines Adlers, vieler Trottellummen (pinguinartige kleine flugfähige Seevögel), eines Polarfuchses und einer abgetrennten Tatze samt sauber genagter Knochen ein Highlight.
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  • Papageientaucher

    25. juni 2018, Island ⋅ 🌧 7 °C

    Wir verlassen die Halbinsel Snæfellsnes in Richtung Norden und legen den ersten Halt in Laugar ein. Dort gibt es einen schön angelegten Hotpot, der aus einer warmen Quelle gespeist wird. Eine nachgebildete Wikingerhütte steht zum Umziehen bereit, der Steinboden ist angenehm warm. Im Hotpot entspannen wir zwischen Algen und wappnen uns für die Weiterfahrt.
    Erst abends erreichen wir die Klippen von Látrabjarg am westlichsten Punkt Europas. Der Felsen ist berühmt für die Papageientaucher, die hier nisten. Neben vielen anderen Seevögeln haben wir außerdem auch einen Polarfuchs gesehen.
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  • Dynjandi

    26. juni 2018, Island ⋅ 🌧 7 °C

    Über Schotterstraßen fahren wir an der Westküste entlang zum mächtigen Wasserfall Dynjandi.
    Später treffen wir zufällig Bekannte von Pauline in der Kneipe des kleinen Ortes Flateyri und sehen zusammen die isländische Fußballnationalmannschaft bei der WM knapp verlieren.
    Wir übernachten in Ísafjörđur, der größten Stadt in den Westfjorden.
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  • Hot Pot

    27. juni 2018, Island ⋅ ⛅ 11 °C

    In Súđavík besuchen wir ein Museum über den Polarfuchs. Hier werden auch junge Füchse aufgezogen, deren Mütter bei der Jagd erlegt wurden. Leider schlafen beide Welpen.
    Ein wenig südlicher wollen wir einen beinahe natürlichen Hotpot besuchen. In einem grünen Tal finden wir ein Hotel, wo man uns sagt, um zum Hotpot zu gelangen, müssen wir den Fluss durchqueren. Der ist nicht besonders klein und eiskalt. Egal, wir krempeln die Hose hoch. An einer uns geeignet erscheinenden Stelle schaffen wir es tatsächlich und steigen mit protestierenden Waden und Füßen auf den warmen Uferschlamm. Von hier sind es nur wenige Schritte bis zu dem seichten Loch voll heißen Wassers. So warm, dass wir es gar nicht lange darin sitzend aushalten.
    Zurück im Auto geht es weiter nach Drangsnes, wo wir heute übernachten. In dem kleinen Örtchen direkt an der Uferstraße sind Hotpots angelegt worden, die für alle kostenlos zur Verfügung stehen. Das lassen wir uns nicht entgehen und genießen den Rest des Abends mit Ausblick aufs Meer.
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