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  • Day5

    A day off at "Kabak Beach"

    June 17, 2017 in Turkey ⋅ ⛅ 29 °C

    Viel früher als erwartet, fühlte ich mich ausgeschlafen - Jo erging es wohl genauso! Gleich nach dem Aufstehen traf ich ihn, den tollen Ausblick auf die Berge und das Meer genießend, im Restaurantbereich auf der Terrasse an. Kurzerhand entschieden wir, noch einen weiteren Tag im "Shiva Camp" zu bleiben. Als Jessi etwa eine Stunde später auch zum Frühstück kam, wollte sie die Überraschung fast nicht glauben. Ihre Freude darüber war so groß, daß sie strahlte wie früher als Kind zu Weihnachten!

    Nach dem Frühstück entstand der Plan, hinunter zum "Kabak Beach" zu gehen. Allerdings zeigte sich schon nach wenigen Metern, daß das Vorhaben nichts mit "gehen" zu tun hatte, sondern eher mit einem "alpinen" Abstieg. Der steile Weg hinunter zum Meer war teilweise so schmal und zugewachsen, daß er als offizieller Teil des "Lycia Yolu" ( wie ja auch beschrieben ) mit einem Rucksack auf dem Rücken, meiner Meinung nach, nur mit sehr großer Risikobereitschaft begehbar ist - bereits am ersten Tag auf der Wanderung zeigte sich schnell, daß so ein vollgepackter, großer 75 Liter Rucksack, immer wieder eine schwer kontrollierbare Eigendynamik entwickelt und seinen Träger, vor allem auf schmalen Pfaden, leicht aus dem Gleichgewicht bringen kann. Toll waren aber die vielen grandiosen Blicke hinab auf den Strand von "Kabak" und das smaragdgrüne Meer - einfach atemberaubend! Das letzte Stück des Abstiegs, würde ich als eine steile, abenteuerliche, sehr schlecht zu befahrende Straße bezeichnen, an der sich einige Zeltcamps befinden.

    Der "Kabak Beach" selbst, ist ein naturbelassener grober Sandstrand mit Kieselsteinflächen an dem sich ein chilliges Restaurant befindet. Ab 20.00 Uhr jedoch ist es untersagt, den linken Strandabschnitt zu betreten - dieser steht dann ausschließlich den "Unechten Karettschildkröten" ( Caretta caretta ) für die Eiablage zur Verfügung. Wir waren froh, daß wir am Nachmittag den anstrengenden, steilen Pfad vom Strand zum "Shiva Camp" nicht zurück klettern mussten - einer "Dolmusverbindung" sei Dank!
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