Joined June 2017
  • Day23

    Around Hauenstein

    July 4 in Germany ⋅ ⛅ 26 °C

    Das kleine Pfälzer Städtchen Hauenstein, ist bekannt für seine zahlreichen Schuhfabriken und ebensolche Wandermöglichkeiten.

    Kaum in die Pirmasenser Straße eingebogen, befindet man sich mitten auf der "Schuhmeile". Ihre Schuhhoheit, die aktuelle Schuhkönigin Dana I., grinst mit Krönchen und Schärpe von diversen Plakaten, ein Outlet-Store liegt neben dem Anderen - ich behaupte einfach mal keck..... kein Platz, den man unbedarft in östrogener Begleitung ansteuern sollte!

    Ist bei mir ja nicht der Fall und deshalb, fahre ich mit Ruhepuls bis an's Ende der Straße und stelle mein Fahrzeug auf dem "Penny" Parkplatz am Felsentor ab - dem offiziellen Start für den 16 Kilometer langen Hauensteiner Schusterpfad.

    Was sich erst einmal wie ein naturnahes Bewegungsareal für latent Gehbehinderte anhören mag, hat prima Bewertungen auf den gängigen Plattformen und soll vor allem durch seine Naturwege und die hübschen Aussichtsplätze punkten - schaun mer mal!

    Zugegeben, als ich auf genannten Parkplatz einbiege, fällt mir erst einmal die Kinnlade runter. Ein aus mehreren Familien bestehendes Großwanderrudel, ist kurz vor dem Aufbruch. Verhaltensauffällige Racker und "junggebliebene" Väter bringen meine Fantasie in Schwung - nichts wie los und Distanz schaffen!

    Jeder ruheliebende Wanderer weiß, daß ein "fröhliches" Kind locker einen Quadratkilometer Wald beschallt.....locker! Nichts für mich und so, jogge ich 500 Meter durch und bin damit für's Erste recht zügig unterwegs!

    Der Trail beginnt sofort prima - sandige Naturpfade und ein leichter Aufstieg sorgen für Lycian Way feeling! Hübsche Aussichten, viel schattiger Wald - eine schöne Wanderung! Zu 90% bleibt es genauso auf dem als mittelschwer beschriebenen Trail - sehr schön, ich freue mich!

    Am großen Solitärfelsen "Hühnerstein", wartet eine ca. 15 Meter hohe Leiter ( vorausgesetzt man hat keine Höhenangst ) auf große Jungs und Mädels - der Rundumblick lohnt sich!

    Die Wanderbedingungen sind am Vormittag ideal. Nicht zu warm und mäßiger Wind - ich komme richtig gut voran! Verglichen mit letzter Woche im österreichischen Brandnertal, ist der heutige Trail natürlich ein Klacks!

    Der Hauensteiner Schusterpfad bleibt leicht bis mittelschwer - nur sehr wenige fordernde Anstiege sind dabei. Aber bitte, die gehören auch dazu, schließlich ist das hier ja keine Wattwanderung in St. Peter Ording!

    Und so, bin ich dann auch weit über eine Stunde früher als erwartet, wieder zurück am Auto - schön war's! Die Rundwanderung lohnt sich definitiv, auch wenn sie nur mäßig fordert. Und am Ende kann man ja noch beim Penny bummeln gehen, oder alternativ auf der Schuhmeile die Kreditkarten zum glühen bringen!
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  • Day19

    Green was the main color

    June 30 in Germany ⋅ ⛅ 21 °C

    Denke ich rückblickend an die Tage in Brand, so haben mich die Blicke über weites Land und die satten Farben schwer beeindruckt!

    Besonders dominant war Grün - eine Farbe, dich ich ganz besonders liebe. Grün steht für Entspannung, beruhigt und wirkt negativen Stimmungen entgegen - einige der vielen Gründe, warum Menschen so gerne in die Natur gehen!Read more

  • Day18

    Austria - a really nice experience

    June 29 in Germany ⋅ ☀️ 22 °C

    Herzliche Gastgeber, traumhaftes Wetter, tolle Wanderungen in beeindruckender Bergkulisse und vor allem, endlich mal wieder länger Zeit mit Jessi verbracht - mein erster Österreich-Urlaub, war rundum eine schöne Erfahrung.

    In solchen Augenblicken pflege ich immer gern zu sagen: "Wenn's gefallen hat, kann man ja wiederkommen". Und genau daß haben wir vor - die Besteigung vom Schesaplana die uns reizt, wäre auf jedenfall eine sportliche Herausforderung.

    Von Gipfelhöhe, Schwierigkeitsgrad und zu laufenden Höhenmetern ( je nach Startpunkt ), ist der fast 3000der ähnlich der Zugspitze - naja, vielleicht einen Ticken schwerer!

    Grund dafür ist definitiv der Umstand, daß man gemessen von der Talstation der Lünersee-Bahn, die rund 1400 zu bezwingenden Höhenmeter, auch wieder bergab zurück legen muss - eine Bergbahn am Gipfel des Schesaplana gibt es einfach nicht. Alternativ kann man sich jedoch etwas mehr als 400 Meter Abstieg sparen, wenn man vom Lünersee aus die Bergbahn ( wird nach komplettem Neubau voraussichtlich Ende August 2020 wieder in Betrieb genommen ) zurück zur Talstation nimmt - es bleibt trotzdem ambitioniert sportlich!

    Ist schon mehr als interessant, zu welchen Ideen und neuen Reisezielen mich die Pandemie geführt hat - die Eigendynamik des Lebens, stimmt's?!

    Corona bleibt dann auch das Stichwort für die letzten Absätze dieses Footprints. Es war angenehm überraschend zu beobachten, wie grundentspannt die Menschen in Österreich und Liechtenstein, mit dem immer noch omnipräsenten Thema umgehen.

    In den Öffis gibt es eine Maskenpflicht, auf Handschlag wird allgemein verzichtet, Hygieneregel eingehalten, aber das war es dann auch schon! Keine gestressten Supermarkt-Kunden auf ständigem Ausweichkurs vor imaginär verseuchten Mitbürgern und ein entspanntes Miteinander in der Öffentlichkeit. In Cafés und Restaurants tragen die Servicekräfte Visier, die Gäste verhalten sich gefühlt so wie immer!

    Vor allem fallen Freundlichkeit und Freude der Menschen auf, daß wieder Touristen in's Land kommen - eine schöne, völlig andere Erfahrung als in meinem Bruchsaler Alltag.

    Ich will und werde den Virus nicht wegreden, aber auf welche Art und Weise die Menschen im Nachbarland damit umgehen, hat mich positiv beeindruckt. Und ja....., es bleibt Corona, auch in Österreich, aber es ist nicht Ebola!
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  • Day17

    What a trail.....!

    June 28 in Austria ⋅ ⛅ 20 °C

    "Und, was steht heute an?" fragt mich Jessi nach dem Aufstehen. "Lass uns doch einfach ganz entspannt hier laufen" schlage ich vor, schließlich bietet das Brandnertal unzählige Trails und auf Autofahren habe ich gerade keine Lust.

    Da erst am späteren Nachmittag Gewitter gemeldet sind, bleibt uns beim Start um 9.00 Uhr ein großzügiges Zeitfenster von ca. 6 Stunden.

    Der Schotterweg in Richtung Alpengasthaus Melkboden zeigt sich unerwartet steil und scheint einfach kein Ende zu nehmen. Ständige Panoramablicke auf den Schesaplana und die umliegenden Berge machen den Aufstieg nicht wirklich leichter - rund 600 Höhenmeter später, ist das Ziel endlich erreicht.

    Da die Palüdbahn derzeit geschlossen ist, sind wir zzgl. eines weiteren Wanderes, die einzigen Besucher des Gasthauses und das, bei bestem Wetter und fantastischer Aussicht.

    Nach lecker Apfelstrudel und Getränke, geht's auf einem hübschen Höhenweg wieder zurück in Richtung Brand. Weniger spektakulär und deutlich stärker frequentiert, führt der Weg direkt zur Bergstation der Dorfbahn.

    Wir wollen aber Strecke machen und nehmen den steilen Schotterweg, der in unseren Ferienort führt. Das Gerutsche auf Schotter haben wir jedoch bald satt und als Jessi eine "Abkürzung" nach Brand entdeckt, biegen wir rechts in den Wald ein.

    Auf was wir uns da die nächsten 45 Minuten in Richtung Tal bewegen, hat den Namen "Eggaweg" und ist rückblickend betrachtet, einer der schwierigsten Wege, die ich bisher talwärts gelaufen bin.

    Bergauf sicherlich ein ambitioniertes Kardiotraining für Fortgeschrittene, ist der schmale, extrem steile Trail bergab eine Hausnummer für sich. Unzählige Stolperwurzeln warten darauf, den verrückten Wanderer zu Fall zu bringen. Fast drängt sich der Eindruck auf, daß die Vereinigung der Orthopäden im Brandnertal, den Trail bewusst angelegt hat.

    Nach dieser, meiner Theorie wäre zumindest nach dem Gesetz der Wahrscheinlichkeit, ein wirtschaftlich erfolgreich Sommer nach einem durch jede Menge Skiunfälle ebensolcher Winter, für die Mediziner gewiß!

    Zudem bietet der "Eggaweg" gefühlt auch die Möglichkeit einer Art von Zeitreise. Es scheint fast so, als würde man niemals im Dorf Brand ankommen, obwohl am Einstieg des Trail nur 30 Minuten Laufzeit angegeben werden.

    Keine Ahnung, ob wir unterwegs mehrmals in diverse Wurmlöcher geraten sind, aber irgendwie haben nachfolgende Beschilderungen immer die gleiche noch verbleibende Wegzeit, oder gerne auch mal etwas mehr, aber nie weniger angezeigt - faszinierend!

    Wie auch immer, irgendwann kommen wir dann doch wieder in unserer Ferienwohnung an. Es bleibt nach 5 Stunden die Erkenntnis, daß die heutige 15 Kilometer lange Wanderung auf jedenfall anstrengender war, als gestern der gesamte Auf- und Abstieg, inklusive "BöserTritt".

    Soviel zum Thema entspannt im Brandnertal wandern - naja, alles für's Figürle 🤦‍♂️😅😅!
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  • Day16

    An amazing hike, Part 2

    June 27 in Austria ⋅ ⛅ 18 °C

    Der Anblick des smaragdgrünen Sees, läßt augenblicklich den anstrengenden Aufstieg vergessen - einfach nur wunderschön 🌍👉❤️!

    Ein Spaziergang um den Lünersee auf ganz knapp 2000 Höhenmeter, erfüllt wohl die meisten Alpenklischees - ein atemberaubendes Bergpanorama, Quellbäche und bunte Blumenwiesen ergänzen das Ganze eindrucksvoll.

    Jessi findet zu der Farbe des Sees, den Vergleich zum ebenso türkisfarbenen Mittelmeer beim türkisches Kaş. "Man erwartet schon fast, daß Delfine springen" setzt sie obendrauf - stimmt, was für Farben!

    Wir laufen eine halbe Stunde am Seeufer entlang, bevor wir uns wieder an den Abstieg nach Brand machen!

    Mittlerweile sind erstaunlich viele Menschen unterwegs auf dem "Bösen Tritt" - das hätte ich bei diesem anstrengenden Steig nicht erwartet!

    Kaum vorstellbar, welche Besucherscharen am Lünersee unterwegs seien werden, wenn die gleichnamige Bergbahn im September wieder ihren Betrieb aufnimmt.

    Unser Abstieg verläuft trotz den entgegen kommenden Hikern prima - viel besser als gedacht! Nach insgesamt 4,5 Stunden on Tour sind wir wieder am Auto und uns einig, daß die heutige Wanderung richtig klasse war - ein Geschenk so finde ich, daß wir eine derart schöne, gemeinsame Erinnerung schaffen konnten!
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  • Day16

    An amazing hike, Part 1

    June 27 in Austria ⋅ ☀️ 26 °C

    Ein ambitionierter Bergwanderer, könnte direkt am "Haus Schönblick" ( unsere Unterkunft in Brand ), die Besteigung zum "Schesaplana" starten.

    Die reine Aufstiegzeit bis zum 2975 Meter hohen Gipfel, wird beim Start in Brand, offiziell mit 6 Stunden angegeben - für knapp 2000 Höhenmeter, eine sehr übermotivierte Zeit finde ich!

    Wie auch immer, wir wollen heute nicht auf den Gipfel, sondern nur bis zum Lünersee. Das sind von unserem Startpunkt "Schattenlaganthütte" aus, überschaubare 500 Höhenmeter - allerdings auf einer Strecke von ca. 2,5 Kilometer....durchaus ein anspruchsvolles Kardiotraining!

    Der Steig trägt den vielversprechenden Namen "Böser Tritt" - hört sich doch schon mal spannend an, oder? Das Wetter zeigt sich von seiner allerbesten Seite, was nach dem Unwetter vom Vortag nicht unbedingt zu erwarten war. Es ist 08.15 Uhr, Sonnenschein, blauer Himmel und beeindruckende Bergkulisse motivieren - los geht's!

    Wir kommen mit dem Weg gut zurecht - die Aussicht wird zunehmend spektakulärer und der Tritt mit dem aufregenden Namen, immer steiler!

    So wirklich böse ist er allerdings nicht - bis auf ein kurzes Stück, das ausgesetzt aber seilversichert, über nassen, glatten Fels führt.

    Jessi hat an dieser Stelle ein wenig mit ihrer Höhenangst zu kämpfen, kommt aber trotzdem richtig gut voran!

    Wir machen uns kollektiv eher Gedanken um den Rückweg, denn die Lünerseebahn ist bis Ende August wegen Wartungsarbeiten außer Betrieb. Bedeutet derzeit, wer in Richtung Schesaplana wandern, muss zurück ins Tal auf innovate Beförderungtechnik verzichten und wieder über den Bösen Tritt absteigen - eins ist sicher, das wird spannend!

    Um 10.00 Uhr sind die 500 Höhenmeter geschafft und wir stehen am Lünersee - Wow, was für ein Panorama!
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  • Day15

    A unique birthday present

    June 26 in Liechtenstein ⋅ ☁️ 23 °C

    Das Wetter ändert sich extrem schnell in den Bergen. Deshalb checken wir vorsichtshalber noch einmal auf "Wetteronline" die Lage, bevor wir nach Vadans losfahren wollen. Augenblicklich wird klar, daß unser Ersatzprogramm zu der geplanten Wanderung heute Morgen, ebenfalls buchstäblich in Wasser fällt - auch für den 20 Kilometer entfernten Golmer Seenweg, werden ganz kurzfristig Gewitter gemeldet.

    Die nächste Alternative muss her - in der Ferienwohnung rumsitzen ist definitiv keine Option. Im 50 Fahrminuten entfernten Vaduz, ist das Gewitter schon vorbeigezogen - also umziehen und stadtfein machen, auf geht's nach Liechtenstein!

    Und so, kommt Jessi recht überraschend zu einem ganz besonderen Geburtstagsgeschenk - ein "neues" Land, wenn auch ein sehr kleines!

    Der Hauptort Vaduz mit seinen ca. 6000 Einwohnern ist winzig, die dortigen Gastronomiepreise dafür auf Beverly Hills-Niveau - ein Kontrast der zu erwarten war.

    Auch in Liechtenstein beginnt sich erst seit kurzem, der Alltag wieder zu normalisieren - von Gesichtsmasken, Verhaltensregeln in der Öffentlichkeit, oder sonstigen Maßnahmen gegen Corona, ist allerdings weit und breit nichts zu sehen, ein weiterer Kontrast.

    Hoch über der beschaulichen "Metropole" liegt das Schloss Vaduz, obwohl "Burg" die passendere Beschreibung wäre - ein hübscher Anblick von der Fußgängerzone aus! Aber, auch hoch oben vom Schloss selbst, lohnt der Blick hinunter auf den Ort und das umliegende Bergpanorama - wir befinden uns ja schließlich in den Alpen.

    Was uns auf jedenfall noch lange in Erinnerung bleiben wird, ist die teuerste Kugel Eis unseres Lebens - 3,30 €, Willkommen in Liechtenstein 😅😅😅!

    Nach zwei Stunden ist Vaduz erkundet! Auf einen Café-, oder gar Restaurantbesuch verzichten wir - der würde gefühlt unsere Gehaltsklasse übersteigen!

    Stand heute Abend, soll sich das Wetter morgen wieder deutlich bessern und bis zum Nachmittag stabil bleiben - also, dann Morgen auf ein Neues, İnşallah!
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  • Day15

    Happy B-Day D. ❤️

    June 26 in Austria ⋅ ☀️ 15 °C

    Jessi hat heute s' Krönle auf - Happy Birthday mein Kind und alles was du dir wünscht! Die Sonne lacht, auch wenn sie sich gerade hinter grauen Wolken versteckt.

    Die für den Vormittag angedachte 5stündige Wanderung zum Lünersee, müssen wir verschieben, da in wenigen Stunden ein Gewitter gemeldet ist - zu gefährlich!

    Egal, uns wird sicherlich ein Ersatzprogramm einfallen - schön, daß wir "deinen" Tag zusammen verbringen!
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  • Day14

    Servus Austria

    June 25 in Austria ⋅ ⛅ 17 °C

    Seit meiner Corona bedingten "Einzelhaft", weiß ich Freiheit und angenehme Gesellschaft mehr zu schätzen denn je - es sind irgendwie immer die einfachen, ganz selbstverständlich erscheinenden Dinge die elementar sind und über die man außerhalb extremer Zeiten, nur sehr selten einen Gedanken verliert.

    Nun, das Frühjahr 2020 war genau so ein Extrem und deshalb freue ich mich riesig, daß mittlerweile Reisen, wenn auch mit Einschränkungen, wieder möglich sind!

    Heute geht's zum Wandern in die "weite" Welt, genauer nach Österreich - tatsächlich das erste Mal für mich, daß ich in unserem Nachbarland Urlaubstage verbringe. Nicht zu fassen, wie die Pandemie aktuell meine Reiseziele verändert!

    Jessi ist mit dabei und erfüllt den Part der angenehmen Reisebegleitung - was will ich mehr?!

    Mit kleinen Pausen, Tankstopp und Vignettenkauf, sind wir staufrei fünf Stunden unterwegs in's Bundesland Vorarlberg. Unser Ziel, das Brandnertal, liegt wunderschön und erfüllt die meisten Alpenklischees. Fast am Ende des Tals liegt unsere hübsche Ferienwohnung im "Haus Schönblick" und der Blick hält was er verspricht - gefühlt zum Greifen nahe, steht dort alles überragend der höchste Berg im Rätikon, der Schesaplana.

    Mit seinen 2965 Metern, ist er nur ein wenig höher als die Zugspitze, die ich mit Ramses und Nadine fast genau vor einem Jahr bestiegen habe - verrückt, wie schnell doch die Zeit vergeht! Liebe Grüße ins Taubertal!

    Am Nachmittag ist noch Zeit und Lust auf eine mittelschwere 4 Stunden Wanderung in Richtung des hohen Berges. Blauweißer Himmel, weidende Kühe, blühende Alpenwiesen und ein schneebedeckter ( fast ) Dreitausender - unser erster Urlaubstag in Österreich.
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  • Day10

    Annweiler am Trifels

    June 21 in Germany ⋅ ⛅ 24 °C

    Die hoch über Annweiler thronende, ehemalige Reichsburg Trifels, war im frühen Mittelalter, für weit über 100 Jahre Schauplatz von großen historischen Ereignissen.

    Die dortige Gefangenschaft des englischen Königs Richard Löwenherz, ist sicherlich einer der bekanntesten Geschichten, die das alte Gemäuer zu erzählen hat. Und so, ist es nicht sonderlich überraschend, daß auch heutzutage noch der Name des berühmten Königs in dem hübschen Fachwerk-Städtchen allgegenwärtig ist.

    Der Richard-Löwenherz-Weg beispielsweise, der gegen Mittag auf uns wartet - nach langer Zeit, begleitet mich Jessi wieder einmal auf einer Wanderung. Der als schwer beschriebene Trail verspricht einiges, ist 13 Kilometer lang und startet am hübschen Rathausplatz.

    Die erste Hälfte ist gut bewandert, aber natürlich war dies an einem so schönen Sonntag wie heute, auch nicht anders zu erwarten.

    Ab dem beeindruckenden Felsenturm Asselstein, sind dann deutlich weniger Hiker unterwegs - zudem wird der Weg anspruchsvoller, wilder und vor allem landschaftlich interessanter.

    Einige Steigungen sind zu bewältigen, der Trail bleibt aber mittelschwer und überrascht mit tollen Blicken - auch immer wieder auf die Burg Trifels.

    Fazit: Ein schöner Wanderweg der meistens durch schattigen Wald führt und viele tolle Ausblicke bietet. Mein Highlight der Strecke, war der mächtige Asselstein, der auch bei Kletterer sehr beliebt ist. Wer kann, sollte den Richard-Löwenherz-Weg aufgrund der unmittelbaren Nähe zu Annweiler, unbedingt azyklisch unter der Woche laufen.

    Uns hat's gut gefallen und die kurze Anfahrt von 50 Minuten haben sich definitiv gelohnt.

    Danke vielmals an meine Tochter für's mitkommen - mal nicht alleine zu laufen, war eine schöne Abwechslung 🤗🤗🤗!
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