D.O.T

Joined June 2017
  • Day8

    Im Viertel "Bab Doukkala" inmitten der Altstadt von Marrakesch, liegt wie die meisten anderen Riads in dieser Gegend auch, ganz unscheinbar in einer schmalen Gasse, das Riad Helen. Kennzeichnend für die Außenfassade eines dieser traditionellen, marrokkanischen Häuser ist, daß die unscheinbare Lehmmauer, das oft prächtige Haus dahinter nicht vermuten lässt. Der offene Innenhof ist mit schattigen Plätzen und fast immer mit einem Brunnen, manchmal einem kleinen Teich ausgestattet. Wirtschafts- und Gemeinschaftsräume finden sich im Erdgeschoss, Privaträume im mittleren Stockwerk - eine riesige Dachterrasse, mit weiteren, kleinen Zimmern bildet den Abschluss eines Riads. Die Bauweise ist ganz bewusst offen und luftig gehalten - so herrscht auch im Hochsommer bei Temperaturen über 40 Grad ein erträgliches Hausklima und man kann bei Bedarf Kontakte mit den Mitbewohnern knüpfen, die Dachterrasse nutzen, oder sich in private Räumlichkeiten zurück ziehen. Das Riad Helen hat mich schon bei meinem ersten Besuch vor fünf Jahren "verzaubert" - es "wirkt" auf seine Besucher und entschleunigt diese in kürzester Zeit. Das stetige Plätschern des Brunnens, die leisen, französischen Chansons im Hintergrund - das alles trägt genauso einen Teil dazu bei, wie die stimmige Ausstattung mit den hübsch eingerichteten Zimmer. Für Atmosphäre und Flair sorgen mit ihrer charmanten, unaufdringlichen Gastlichkeit aber vor allem Mario und Maxim als Pächter des Hauses. Dem jungen Paar in den Dreißigern, steht die marrokanische Hauswirtschafterin Fathia zu Seite, deren landestypische Speisen, geschmacklich ohne Frage den Vergleich mit den Restaurant-Küchen der gehobenen Preisklasse standhalten. Ein kleines Team erschafft so ein einzigartiges Ambiente mit hohem Wohlfühlfaktor und Topbewertungen bei Holidaycheck" und "Trip-Advisor". Doch diesen Ort wird es in der jetzigen Nutzungsweise ab 1. Juli 2018 leider nicht mehr geben - wir waren einer der letzten Gäste! Die beiden jungen Franzosen, die das Riad seit sechs Jahren mit großem Erfolg leiten und von einem Landsmann gepachtet haben, werden sich beruflich verändern! Ein On-Line Shop für marrokanische Teppiche, der bereits seit einigen Monaten erfolgreich betrieben wird, soll zukünftig für ein gutes Auskommen sorgen. Mir wird das sympatische Dreier-Team, aber auch das Riad selbst, mein "Zuhause" in Marrakesch, fehlen! Viel Glück für den neuen Weg und herzlichen Dank für das tolle, alte Buch über "eure" Stadt! Die lieben Widmungen darin befolgend, werde ich mich immer gerne an den Duft des frisch zubereiteten Pfefferminztees erinnern und.....keine Angst, ihr könnt das hübsche Buch in guten Händen wissen - "Tout le meilleur pour toi"!Read more

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  • Day8

    Heute ist Abreise - da der Rückflug nach Frankfurt / Hahn ( ein sehr irreführender Name - dieser kleine Flughafen liegt im Hunsrück, Frankfurt a. Main ist etwas über 100 Km entfernt ) planmäßig erst um 19.05 Uhr startet, bleibt noch fast ein ganzer Urlaubstag. Somit ist ausreichend Zeit für einen letzten Spaziergang durch die Gassen der Medina - mit etwas Wehmut als Begleiter ob der schnell vergangenen Woche. Aber es waren tolle Tage in der "Roten Stadt" und.....wie ich immer in einer solchen Stimmung zu sagen pflege: "Man kann ja wiederkommen, wenn's schön war"! Die nächste Reise ins Königreich Marrokko, so die ersten Überlegungen dazu, wird dann wohl in die von Marrakesch knapp 200 Km entfernte Küstenstadt Essaouira sein - vielleicht schon im nächsten Jahr?! Für einen Besuch im "Henna Café" bleibt noch genügend Zeit bevor es zurück ins Riad geht. Der Kaffee Nous Nous auf der kleinen Dachterrasse schmeckt prima und für Frau Stoof gibt's frisch gepressten Orangensaft. Anmerkung des Bloggers: Ganz wichtig beim Betreten der besagten Terrasse.....immer schauen wohin man geht, es laufen ständig zwei kleine Maurische Landschildkröten frei herum - die perfekten Stolperfallen! Ungefähr zwölf Stunden später hat uns das Taubertal wieder zurück - der Flug war ruhig, wir hatten Glück mit den Sitzplätzen ( der Mittelsitz war jeweils frei ), die Landung erfolgte pünktlich und das Verkehrsaufkommen auf den Autobahnen war gering - gut so!Read more

  • Day7

    What a stupid chatter!!

    June 18 in Morocco

    Es wird höchste Zeit, sich einmal mit einer ganz bestimmten Spezies von Touristen zu solidarisieren - mit all jenen die sich in ihrem Urlaub "gezwungenermaßen", aus Bequemlichkeit oder Unsicherheit, einer "professionell" geführten Sightseeing-Tour anschließen. Zu pauschalieren liegt mir fern, jedoch ergab sich schon zu oft das "Vergnügen", qualitativ hochwertige Unterhaltungskomik a'la Loriot erleben zu dürfen, die als solche sicherlich gar nicht gedacht war - gestern zum Beispiel! Im nachfolgenden "Drama" dackelte eine kleine Gruppe deutscher Tagestouristen, einem dieser bildungsfernen, einheimischen "Checker-Guides" durch die Gassen der Medina, in der Nähe vom "La Place", hinterher. Ganz sicher zu Beginn der Tour nachdrücklich von Selbigem gebrieft, ihm keinesfalls von der Seite zu weichen, da sich gefühlt täglich Touristen in der Altstadt derart böse verlaufen, daß sie niemals wieder auftauchen! So eingeschüchtert, hatte der "schlaue" Altstadtführer seine Sippe immer ganz dicht um sich, konnte sie ( auf ein großzügiges Trinkgeld am Ende der Tour spekulierend ) "beschützen" und seine Schäfchen auf Zeit, erbarmungslos mit dämlichem Geschwätz und Halbwissen zutexten.....und was für ein Halbwissen! Ein "Checker-Guide" ist leicht als solcher zu erkennen und sieht eigentlich immer gleich aus - ganz egal ob in Marrokko, Ägypten oder sonst wo! Seine große glitzerfunkelnde Plagiat-Uhr trägt er mit Stolz, die verspiegelte "Checker-Brille" mit der er 24/7 verwachsen ist, mit noch mehr Coolness! Ein preisgünstiges Hemd, daß tief aufgeknöpft sein Brusthaar präsentierent, steht ihm gut zu Gesicht - der testoterongeladene Gang ist breit und die Schrittgeschwindigkeit so gewählt, daß der im besten Fall gegeelten Frisur, nichts schlimmes passieren kann. Die Flirtbereitschaft des "Checker-Guides" ist enorm - bei den jüngeren Damen natürlich jederzeit, bei gleichaltrigen oder älteren eigentlich noch öfters ( es kann sich wohl jeder selbst denken warum )! Das Highlight für mich ist jedoch das sinnfreie Halbwissen der "Checker-Guides", mit dem sie nahezu jeden Viertklässler unterfordern. Nicht genug, daß die Reisegruppe im Schneckentempo hinterher lurcht und bei jedem halbwegs interessanten Gullideckel stehen bleiben darf - nein, mit wertlosen Informationen werden auch regelmäßig die Ohren der gelangweilten Zuhörer zum Bluten gebracht. Ein besonderes tragisches Beispiel war heute die besagte, kleine Reisegruppe. Erwartungsvoll wurde die Führung vor einem Stand mit Nüssen, Datteln und Feigen unterbrochen. Es war mir bis dato gar nicht bewusst, daß man derart unnütze Informationen über das "Knabberzeugs" zum Besten geben kann:....."Also das ist dann ein Verkaufsstand mit Nüsse usw. blablabla" und "wir Marrokkaner lieben Nüsse usw. blablabla sehr"! "Dort drüben ist auch wieder ein Stand mit Nüssen usw. blablabla und nochmal einer weiter hinten". Ist ja toll, für all diejenigen die noch nie in ihrem Leben Nüsse usw. blablabla gesehen haben und bei gefühlt zwanzig Ständen mit Nüssen usw. blablabla auf einhundert Meter, nicht selbst darauf kommen, daß die Nordafrikaner offensichtlich eine Affinität zu derartigen Snacks haben. Fazit: Die Gassen der Medina von Marrakesch sind nicht die Favelas von Rio de Janeiro und interessante Information über Nüsse usw. blablabla gibt es alternativ bei Wikipedia. Es ist auch günstiger und bei weitem interessanter, sich ohne Guide in das exotische Getümmel zu stürzen - auf geht's.....das "Abenteuer" wartet!Read more

  • Day7

    Der Morgen startet wieder einmal mit der ersten Herausforderung des Tages - das überwältigende Frühstück! Fathia gibt einfach keine Ruhe, bevor sich nicht der Tisch "biegt"! Marrokkanische Leckerlis stehen neben zentraleuropäisch Bekanntem - wer soll das alles nur essen?! Der liebgewonnene Spaziergang am Vormittag führt "natürlich" durch die Gassen der Medina - mittlerweile ist alles schon vertraut und vereinzelt bekommen wir "Guten Morgen Wünsche" oder ein "ca va"? ( wie geht's? ) zu hören. Das private Fotografie-Museum "Maison de la Photographie" bringt nach zwanzig Minuten den ersten Stopp! Es lohnt sich die Austellung in dem kleinen Riad zu besuchen - bis zu über 120 Jahre alte, teils sehr ausdrucksstarke Fotos sind zu bestaunen! Noch zwei kurze Besuche in "unseren bevorzugten "Fachgeschäften" für Porzellanwaren und Körbchen - danach bummeln wie mit Vorfreude an die zu erwartenden, angenehmen Temperaturen im "Riad Helen" zurück - Mittagspause ist Pflicht bei 35 Grad! Die zweite Hälfte des Tages startet gegen 16.00 Uhr mit Wellness für den Gentleman - es steht ein Besuch beim Barbier meines Vertrauens, drei Gassen weiter, an! Frisch rasiert und mit orientalischen Duft versehen, geht's dreißig Minuten später, einige Meter weiter ins "Henna-Café" ( www.hennacafemarrakech.com ) - es wird Zeit für Kaffee Nous Nous und Orangensaft. Den restlichen Nachmittag bis zum Dinner in unserem Riad, verbringen wir entspannt mit frischem Pfefferminztee auf der Dachterrasse - mal schauen, was Fathia in der Küche gezaubert hat?!Read more

  • Day6

    Die heutige City-Tour mit dem Hop On-Hop Off Bus durch Marrakesch hat sich nicht wirklich gelohnt! Das bunte, exotische Treiben, sowie die einzigartige Atmosphäre der Stadt, finden ausschließlich in der Medina, den Souks ( Märkten ) und natürlich auf dem "Djemaa El Fna" statt - außerhalb dieser Plätze lohnt sich Marrakesch meiner Meinung nach, bis auf wenige Ausnahmen wie den "Jardin Majorelle", nicht wirklich! So bleibt in diesem Footprint Raum, um sich eines ( aus Sicht eines reiferen Herren ) durchaus wichtigen Themas zu widmen - das Verreisen mit den geschätzten Damen! Vorweg sei schon einmal gesagt, daß die folgenden, subjektiven Ansichten natürlich keiner bestimmten ( weiblichen ) Person zugeordnet sind, sondern in erster Linie der kurzweiligen Unterhaltung dienen, sowie als "Pflegeanleitung" für das weibliche Geschlecht verstanden werden kann. Dennoch sei in den nachfolgenden Sätzen der "fiktiven" Dame ein Name gegönnt, um sich einfacher mit.....nennen wir sie einmal.....Frau S. aus L. im T.....tal, 38+++ Jahre alt, selbständig und tierlieb zu solidarisieren, oder auch nicht! Eine Dame die ( 38+++ ) auf die "bösen" Vierzig zugeht, steht natürlich mitten im Leben, hat gewisse Ansprüche und weiß ganz genau was sie will! Hier ist die männliche Begleitung schon im Vorfeld der Reise gefordert, adäquate Rahmenbedingungen mit einem Überraschungsei ähnlichen Effekt a'la Spiel, Spaß und Spannung zu kreieren - Exotik, Romantik und positiv Neues wären natürlich noch viiiel besser! Für die Herren der Schöpfung, die jetzt schon nicht mehr wissen was gemeint ist....., bitte einfach einen bunten gemischten Salat vorstellen - wichtig, die Zutaten müssen aber alle schmecken! Zurück zu den Kernpunkten: In diesem Beispiel ist der Weg Richtung "Happy Wife" gar nicht soooo schwer! Für Exotik sorgt Marrakesch selbst und Romantik kann beispielsweise das richtige Prinzessinnen-Zimmer ( Damen mögen Prinzessinnen-Zimmer sehr ) im richtigen "Stadtpalast" ( Riad ) vermitteln. Positiv Neues muß auch nicht zwingend das Ergebnis einer anstrengenden Shoppingtour sein, welche die Kreditkarten ( nach dem Gesetz der Wahrscheinlichkeit, die des Herren ) zum glühen bringen - manchmal reicht es völlig, daß weibliche Gegenstück für kleine Abenteuer zu sensibilisieren, beispielsweise ein fremdartiges, bis dahin gänzlich unbekanntes Erfrischungsgetränk zu probieren und danach ihre mutige Entscheidung, den Willen in die Tat umgesetzt zu haben, lobend über den hervorragenden Geschmack des Getränkes zu stellen. Soviel zu den zu erwartenden Randbedingungen - leider können immer und überall Situationen entstehen, die für den Herren völlig unvorhersehbar und damit nicht kalkulierbar sind, so ist das Leben eben! Man(n) hört sogar von Geschichten, in denen eine grobe Überwurfdecke für das Bett zu "schwierigen", wenig lösungsorientierten Gesprächen geführt hat. Aber wer findet schon sinnige oder tröstende Worte, wenn über die wenig geliebte Decke so lange geredet wird, bis daraus eine völlig unakzeptable, schwere Kamelhaardecke geworden ist - und das alles nur, weil die Herzensdame sich eben eine kuschelige Mädchendecke wünscht, diese aber aus Ermangelung an putzigen Angorahäschen und Alpakas vor Ort ( vielmehr deren weiche Wolle ) eben aus einem gröberen Material gearbeitet wurde. Unerschütterlicher Gleichmut, selektives Weghören und ein geschickter Themenwechsel, helfen hier oft mehr, als wenig zielorientierte Gespräche, die ja meistens in einer rhetorischen Sackgasse endet. Völlig egal welches Zeitfenster solche Themen zwischen den Partnern einnehmen, am Ende hat es durchaus für beide Reisende einen Mehrwert, wenn die heute gewählte Überschrift des Footprints, das erklärte Ziel des Tages ist :-)!Read more

  • Day5

    Zwei Tage nach Ramadan-Ende ist das Leben und Treiben zurück auf dem "Djemaa el Fna".....und wie!!! Gefühlt zehntausend Besucher lassen den riesigen Platz am Abend vibrieren und erschaffen eine "Atmosphere unique". Sich durch die Menschenmassen zu bewegen erfordert Geduld, unerschütterlichen Gleichmut und am besten noch eine dritte Hand um alle Wertsachen am Körper zusätzlich zu sichern! Da Bilder ja bekanntlich mehr als tausend Worte sagen.....viel Spaß mit den Fotos anbei!Read more

  • Day5

    Anno 1867 ließ Si Moussa, Großwesir des damals über Marrokko herrschenden Sultans Hassan I., für sich selbst auf einer Fläche von 8000 Quadratmeter einen Palast bauen - seinerzeit der luxuriöseste im ganzen Königreich. In den nachfolgenden Jahren erweiterte sein Sohn das prachtvolle Anwesen um weitere Gebäude, sowie eine Moschee. Die besten Handwerksmeister jener Zeit, verewigten sich mit phantasievollen Mosaiken und Schnitzereien, kunstvollen Fliesentechniken und zahlreichen Arabesken ( Rankenornamente ) aus Stuck. Das Gesamtkunstwerk Palast, ist ein einzigartiges Beispiel marrokanischer Baukunst und inspirierte seinen Auftraggeber damals für den noch heute verwendeten Namen "Bahia", was soviel wie die "Glanzvolle" oder die "Strahlende" bedeutet. Es fällt schwer zu beschreiben, welche Pracht das UNESCO-Weltkulturerbe auch heutzutage noch mit seinen beispielsweisen filigranen Deckenverkleidungen in 3D-Optik ausstrahlt - für mich ist es eine "orientalische Symphony aus Form, Farbe und Geometrie".Read more

  • Day5

    Der Tag wird Temperaturen jenseits der 30 Grad bringen, deshalb ist gleich nach dem Frühstück Aufbruch zum Vormittagsspaziergang durch die Medina mit Ziel "Palais Bahia", einem Palast aus dem 19. Jahrhundert. Heute sind die engen Gassen wieder belebt, die meisten Geschäfte geöffnet - das geschäftige, orientalische Treiben ist zurück gekehrt - auch auf dem "La Place"! Wo gestern Stille war, ist schon von weitem der hypnotisierende, monotone Klang der "Pungi" zu hören - die Schlangenbeschwörer mit ihren giftigen Kobras und Vipern sind zurück. Zehn Minuten später stehen wir vor dem bekanntesten, historischen Torbau von Marrakesch - dem "Bab Agnaou" aus dem späten 12. Jahrhundert. Leicht tritt der Kernbau aus der Stampflehmmauer der Altstadt hervor und trennte zu Zeit der Erbauung die Medina vom Regierungsviertel. Heutzutage ist das riesige Tor eine Touristenattraktion, aber auch "Wohnstätte" für einige Weißstörche, die auf dem Tordach brüten. Durch die südliche Altadt treibt es uns weiter Richtung Palais, dessen verhältnismäßig kleiner Eingang trotz "Google Maps" gar nicht so einfach zu finden ist. So "irren wir ein wenig durch die Gassen in seiner Nähe und erleben dabei einige stimmungsvolle Momente. An der verlassen Abbruchstelle eines Hauses, fallen mir hohe, mit "alten" marrokkanischen Fliesen gekachelte Wände auf. Wer mich kennt weiß, daß ich da nicht wiederstehen kann! Es gelingt mir, eine der Kacheln am Stück aus der Wand zu brechen - ein tolles, authentisches Souvenir! Wenige Minuten später ist das Ziel des Vormittags, der "Palais Bahia" erreicht!Read more

  • Day4

    Das UNESCO-Welterbe "Djemaa el Fna" ist der zentrale Marktplatz in der Altstadt von Marrakesch. Schon von weitem weißt die Koutoubia-Moschee ( die größte der Stadt ) aus dem 12. Jahrhundert den Weg dorthin - sie liegt direkt gegenüber vom "La Place". Vor über 800 Jahren, zur Zeit des Almohadenreiches, ließen die Sultane auf dem zentralen Platz die Häupter der Geköpften zur Schau stellen - heute ist dieser Ort bei Einheimischen und Touristen gleichermaßen beliebt. Von Geschäften und Restaurants umsäumt, finden sich auf der riesigen Fläche zahlreiche Verkaufsstände, Hennamalerinnen und Alleinunterhalter der unterschiedlichsten Art. Feuerschlucker, Gaukler, Schlangenbeschwörer mit ihren Kobras....., sie alle sind Akteure des orientalischen Theaterstücks a' la 1001 Nacht, daß sich am Abend in ein riesiges Freiluftrestaurant verwandelt. So ruhig wie heute Vormittag allerdings, ist es auf dem Großen Platz sicherlich sehr selten. Durch den Beginn des Zuckerfestes wirkt er wie leergefegt! Vereinzelte Händler sind zwar zu entdecken, einige wenige der Verkäufer in den "Orangenwägen" hoffen auf Kundschaft, aber die Laiendarsteller des jahrhundertalten, exotischen Märchens sind heute daheim geblieben. Nicht einmal die Schlangenbeschwörer sind auf dem "Djemaa El Fna" zu sehen - die Schlangen haben heute ihren freien Tag!Read more

  • Day4

    Gestern war das Ende des wichtigsten islamischen Festes - Ramadan! Dem folgt ab heute das dreitägige "Eid al Fitr" ( Zuckerfest ) - für die Muslime eine Zeit für Familie und Freude. Das Haus wird gründlich gereinigt, sich selbst "herausgeputzt", nahestehenden Menschen kleine Geschenke überreicht, ein Ausflug unternommen, oder Familienangehörige und Freunde besucht. Man beglückwünscht sich gegenseitig zum erfolgreichen, vierwöchigen Fasten - diese Zeit ist jetzt offiziell vorbei! Der Beginn des Zuckerfestes ist einer der wichtigsten Feiertage im Islam und Start für die Pilgersaison nach Mekka. Wie auch bei uns an einem solch wichtigen Feiertag üblich, haben heute im Königreich Marrokko, die allermeisten Geschäfte, sowie diverse touristische Sehenswürdigkeiten und Behörden geschlossen. Natürlich bleiben auch nahezu alle Geschäfte in der Medina verriegelt - statt der Händler, Verkäufer und Menschenmassen.....überraschende Stille, viel Raum und komplett neue Ansichten - noch gestern waren diese hinter dem gigantischen Warenangebot verborgen! Auch viele Blickwinkel haben sich völlig verändert. Normalerweise bleibt kaum eine Chance, sich entgegen der in "Zombie-Geschwindigkeit" stetig voran strömenden Menschenmenge zu bewegen, oder einfach nur kurz in Ruhe stehen zu bleiben - heute war das anders! Ein toller Spaziergang am Vormittag durch eine Medina, die morgen schon wieder so wie gestern sein wird!Read more

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