Joined June 2017 Message
  • Water is everything

    July 1 in Germany ⋅ 🌧 14 °C

    "Open up you eyes, see how lifetime flys".

    Neil Young ( Song text )

    Prolog:

    Egal, wie intensiv man sich auf eine Herausforderung auch vorbereiten mag - letztendlich, entscheiden die verrücktesten Umstände über den Ausgang.

    Gerade denke ich an Brian Luckett, einen Bekannten den ich vor zwei Jahren bei der Wanderung zum Pico Ruivo auf Madeira kennenlernen durfte.

    Letzte Woche, musste er nach wenigen Tagen auf der berühmten "Tour du Mont Blanc", selbige leider abbrechen - Corona!

    Sei nicht traurig Brian - glaub' mir, der 170 Kilometer lange Trek, ist nächsten Sommer auch noch da. Lauf eben einfach ein Jahr später - geht doch bei dir mit 63 auch noch, stimmt's 💪😎😁?!

    Nun, zum eigentlichen Thema. Mit die wichtigste Frage, die sich grundsätzlich bei mehrtägigem Trekking stellt, ist die nach der best möglichsten Ausrüstung.

    Zelt, Schlafsack, Iso Matte, Gaskocher, Wasserfilter zzgl. Basis Equipment, Sicherheits- und Notfallausrüstung, Verpflegung, sowie persönliche Gegenstände, die ein Stück weit den Komfort, bzw. das eigene Wohlbefinden über mehrere Tage gewährleisten sollen - Erfahrungswerte und ein Grundwissen in Ernährungskunde, machen sich jetzt bezahlt.

    Auf den Expeditionen zum Jebel Toubkal / Kilimandscharo, übernehmen Esel / Träger bis zu 15 Kilo Gepäck. Ansonsten, ist selbstverständlich immer der eigene Rucksack das Limit und da, kommen bei mir ganz schnell mal 25 Kilo zusammen.

    Andererseits ist es aber auch faszinierend, alles für mehrere Tage tatsächlich Notwendige, selbst auf dem Rücken zu tragen. Unbestritten eine prägende Erfahrung, wenn man(n) einmal bereit ist, seine flauschige Komfortzone zu verlassen - zudem, ein ganz wunderbares Gefühl von Minimalismus.

    Heute, geht es um den für mich mit Abstand wichtigsten Punkt der Ausrüstung bei einer Ganztages- bzw. Trekkingtour - Trinkwasser!

    Genügend Flüssigkeit ist elementar und sollte grundsätzlich, vor allem bei längeren Touren und zunehmenden Alter, mit deutlich überdosiertem Magnesium und bei Ü50, zudem mit Creatin Monohydrat aufgewertet werden.

    Magnesium ist als Multitalent mit der wichtigste Mineralstoff überhaupt und direkt / indirekt, an mehr als 300 Körperfunktionen beteiligt - alle Mangelerscheinungen aufzulisten, würde diesen Footprint sprengen!

    Creatin selbst, vom dem es täglich max. 5 Gramm benötigt, fördert zudem die Leistungsfähigkeit / Ausdauer und unterstützt die Muskulatur enorm in der Regenerierungsphase - vereinfacht erklärt. Also perfekt für sehr lange, oder mehrtägige Wanderungen.

    Zwar wird das Molekül selbst im Körper synthetisiert, aber das danach in der Skelettmuskulatur gespeicherte Creatin, reicht im Alter einfach nicht aus und schon zweimal nicht in Kombination mit sportlichen Höchstleistungen.

    Alternativ zu beschriebener Menge C. Monohydrat, könnten natürlich auch jeden Tag beispielsweise Unmengen an Rindersteaks oder Fischfilets verzehrt werden - unterwegs in der Natur, eher unwahrscheinlich!

    Obwohl, nicht bei Herrn Professor! Selbiger, wird nämlich Mitte August zu einer, nennen wir es mal, längeren gemütlichen Wanderung / Campingtrip durch's finnische Lappland aufbrechen - nördlich des Polarkreises!

    Zelten, Fliegenfischen und in einer gefühlt menschenleeren Umgebung den arktischen "Indian Summer" genießen. Toivo, ich bin empört, du bist 64 Jahre alt - daß, ist NICHT altersgerecht ☝️☝️🤭!

    Back to the Supplements! Da von beiden Elementen, aber erst einmal ein körpereigenes "Depot" angelegt werden muss, erklärt sich zwangsläufig die tägliche Einnahme von beiden Supplements, mit einem Vorlauf von mindestens 2 Wochen.

    Kaum ein ernsthaft trainierender Sportler, würde jemals auf diese beiden Nahrungsergänzungsmittel verzichten.

    Fakten: Rund 30% der Menschen hierzulande sind chronisch dehydriert - und das im Alltag! Beim Wandern, insbesondere bei älteren Menschen, liegt dieser Wert deutlich höher.

    Symptome für eine Dehydration, sind ja allgemein bekannt. Besonders auf schwierigen Trails abseits der Zivilisation, können aber beispielsweise Kopfschmerzen, Gelenkschmerzen, Schwindel oder Konzentrationsschwäche, schnell zu folgenschweren Fehlentscheidungen führen - oder noch schlimmer, zu Fehltritten!

    Mittlerweile, stehen natürlich auch App's zur Verfügung, aufgrund deren sich "zuverlässig" der exakte, persönliche Flüssigkeitsbedarf auf einer Wanderung berechnen lassen soll - was für ein Mumpitz!

    Genau solche hippen Helfer sind ( neben mangelnder Fitness ) mit der Grund, warum alleine auf dem Lykischen Weg, dutzende Male jeden Sommer Rettungsteams losgeschickt werden müssen.

    Tatsächlich oft nur deshalb, weil ein viel zu knapp kalkulierter Trinkwasser Vorrat mitgenommen wird. Es geht natürlich wieder um das alte Thema Gewichtsreduzierung im Rucksack und darüber, könnte ich referieren - leider!

    Immer leichter und weniger, bedeutet jedoch nicht automatisch sicherer - bescheuerter Optimierungswahn!

    Um den Bewegungsapparat zu entlasten, macht es deutlich mehr Sinn, eigenes Körpergewicht zu reduzieren und stets an seiner Fitness / Fähigkeiten zu arbeiten, anstatt völlig überteuertes Ultraleicht Equipment für den Freizeitsport zu kaufen, oder gar die Trinkwassermenge im Rucksack zu "optimieren".

    Leider, gibt es eben viel zu viele "High Tech" Wanderer, die aufgrund von Basis Fehleinschätzungen, auch bezüglich Hitze und schwierigem Gelände dehydrieren und im günstigsten Fall, erschöpft zusammen brechen - gegen zu wenig Wasser im Gepäck, hilft eben auch keine hippe 2000 € Ausrüstung!

    Auf viel belaufenen Stecken in einem deutschen Mittelgebirge, wo alle paar Kilometer ein Café oder Biergarten wartet, ist Dehydration natürlich kaum ein Thema.

    Auf dem in den Sommermonaten oft nahezu menschenleeren / wasserlosen Trail in der Türkei beispielsweise, wird daraus aber schnell ein Spiel mit dem eigenen Leben.

    Es erstaunt mich immer wieder, wie leidenschaftlich sich Wanderer mit innovativem Equipment, ihrem dämlichen Fitness Tracker, der Tourenvorbereitung, oder diversen Rezensionen vor dem Kauf ihrer Ausrüstung beschäftigen.

    Den äußerst wichtigen Themen Ernährung und Trinkwasser Versorgung jedoch, wird meiner Meinung nach im Vergleich dazu, kaum Beachtung geschenkt.

    Das Paar Reserve Schnürsenkel oder Ersatzbatterien für die Stirnlampe, haben die meisten dabei - eine extra Flasche Wasser jedoch, fast niemand!

    Extrem wichtig sind auch regelmäßige, kurze Trinkpausen - Durstgefühl hin oder her. Auch, wenn wie in nahezu jeder Gruppe, einige Wanderer stets voran preschen, um die für sich wie auch immer geplante Laufgeschwindigkeit zu halten.

    Langsameren Läufern wie mir, wird damit oft die Möglichkeit genommen zu stoppen, ohne den Anschluß zu verlieren - mit ein Grund, weshalb ich so gerne alleine unterwegs bin.

    Gruppendruck und vorgegebene Trinkpausen sind Kindergarten - der Flüssigkeitsbedarf ist individuell und lässt sich nicht kollektiv einplanen!

    Da Schweiß zu 99% aus Wasser besteht, kann der Körper bei extremer Anstrengung, besonders bei hohen Temperaturen, zudem bis zu 1 Liter in der Stunde verlieren - vom häufigen Trinken, hängt dann wirklich alles ab!

    Ich selbst, hatte bei einer Wanderung auf dem Lykischen Weg, einmal innerhalb von zehn Stunden 9 Liter Wasser getrunken und war am Abend trotzdem völlig dehydriert - bei nur einmal auf's ToiToi gehen!

    Vergesst innovative Berechnungen, schlaue Tabellen, leistungsorientierte Hiker und BITTE, diese bescheuerten 0,5 Liter Trinkflaschen.

    Selbige, finden mit Sicherheit in Seniorenheimen ein sinnvolles Einsatzgebiet, aber ganz bestimmt nicht auf einer fordernden Ganztages Tour!

    Packt lieber drei Liter Wasser zuviel, als einen halben Liter zu wenig in den Rucksack - und wer sich jetzt ernsthaft wegen drei zusätzlicher Kilos auf dem Rücken Gedanken macht, der sollte einmal seinen Rucksack überdenken, oder besser noch die eigene Fitness in Frage stellen.

    Alternativ leisten, Wasser Recoursen vorausgesetzt natürlich, beispielsweise Keramikfilter zuverlässige Dienste bei der Trinkwasser Aufbereitung. Ohne meinen 300 Gramm leichten MSR Filter, würde ich nie zu einer längeren Tour aufbrechen - bestens investiertes Geld!

    Wie auch immer, die Besteigung des Jebel Toubkal, wird für mich sicherlich auch zum Thema Trinkwasser Versorgung in großer Höhe weitere, nützliche Erkenntnisse für die Gipfeltour zum Kili mit sich bringen - nur noch zwei Monaten bis Marokko!

    Apropos Monat - Fitness Rückblick:

    Tauchen, Schwimmen, Gym und ein wenig Laufen. Natürlich, war ich bei dem traumhaften Temperaturen viel im Freien - Hochsommer im Juni, wie schön!

    Dank der auf's Training abgestimmten Ernährung, ist nach der Auszeit in Kaş auch wieder meine Energie / Kraft zurück.

    Bleibt mir zum Schluß noch die frohe Kunde vom Erreichen meines Idealgewichts - 105 Kilo.

    Bis zum Jebel Toubkal, müssen trotzdem weitere 4 Kilo reduziert werden - aber nur, um dann sukzessiv über vier Wochen bis zur Trekkingtour wieder mit deutlich gesteigertem, kontrolliertem Workout bei doppelter Kohlenhydrat / Protein Menge, als körpereigener Back up Speicher angefuttert zu werden.

    Wenn nichts dazwischen kommt, würden mir so zu Beginn der Bergtour Mitte September, meine derzeitige Maximalkraft / Kondition zur Verfügung stehen und das, wäre dann wohl eine Fitness Punktlandung par excellence - soweit zur Theorie!

    Hört sich für den ein oder anderen Gelegenheitssportler sicherlich etwas zu "professionell" an, aber genauso funktioniert Leistungsmaximierung eben - İnşallah natürlich 🧿🧿🧿!
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    Reisefan

    du sprichst mir aus dem Herzen! Zu wenig Trinken führte bei meiner Truppe gestern zu Kreislaufproblemen einer Wanderin. Die dann noch behauptete, sie hätte genug getrunken. 1 l Wasser und ein Kaffee am ganzen Tag bei schwülen 28 Grad. Aussage" aber das muss ich alles tragen". Gelegenheit zum Flasche füllen gab es genügend. So blöd ist Mensch 😲

    D.O.T

    Glaube ich sofort, daß du als Guide darüber referieren kannst - vor allem bei älteren Menschen, ist Dehydration DAS Thema 🤔🙄🙋‍♂️. Zudem Kaffee durch seine harntreibende Wirkung dem Körper, locker die doppelte Menge Flüssigkeit entzieht. Die beschriebene Dame, war also gefühlt den ganzen Tag mit 0,5 Liter Wasser unterwegs - Rote Karte 🙄🙄🤦‍♂️!

    Ev on Tour

    Hatte gerade über eine von mir geschätzte Hikerin gelesen, was sie auf ihrer Amerikatour gerade in Hikerbox gefunden hat. Wimperntusche, Rollenweise Toilettenpapier, alles was schon am ersten Tag aussortiert wurde, weil der Rucksack zu schwer war. Ich verstehe diese Wanderer auch nicht. Sollten in erster Linie doch Wasser und Wasserfilter eingepackt werden. Ansonsten braucht man doch nicht wandern gehen. Den ganzen hipen Kram braucht man nur beim Urlaub im 4☆☆☆☆Urlaub.

    D.O.T

    Stimmt wohl, obgleich...... Wimperntusche ist schon wichtig ☝️🤔🤭!

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  • On the way to Speyer - Part 2

    June 11 in Germany ⋅ ⛅ 27 °C

    15:59 Uhr - Mechtersheim, 32,1 km

    Nach Germersheim folgt auf Burger Spaß, erst einmal Asphalt Tristesse - par excellence!

    Der völlig schattenlose Fahrradweg neben einer Schnellstraße, zieht sich endlos lang dahin, bis er nach 6 Kilometer wieder in die Natur führt - Altrhein Auen, jetzt auch auf Pfälzer Seite.

    Die Nachmittagssonne zwingt das Thermometer auf 30 Grad und dann endlich, nach über zwei Stunden direkter UV-Bestrahlung, findet sich ein hübsches Schattenplätzchen für mich - wohlverdiente Pause, am Deichwachhaus II von Mechtersheim.

    Langsam, werden die Beine müde, die Schritte kleiner - völlig normal, nach soviel Stunden on Tour.

    Weiter geht's - mindestens zwei Stunden sind noch zu laufen! Restenergie ist vorhanden und so, bleibt die Playlist aus - alternativ dazu, gibt's den monotonen Klang meiner Trekkingschuhe auf Asphalt.

    18:25 Uhr - Bahnhof Speyer, 40,7 km

    Bereits seit einigen Kilometer, habe ich den riesigen Dom als steten Ansporn in weiter Ferne vor mir - gefühlt, will das 1000jährige Bauwerk aber einfach nicht näher rücken.

    Dann endlich kurz vor 18.00 Uhr, ist das Ziel des Tages erreicht - Maşallah 🧿🧿🧿!

    Die letzten Kilometer sind sehr anstrengend - definitiv auch meine Schuld. Das Experiment "Limitierte Flüssigkeit", ist offiziell gescheitert - mit 4,5 Liter Wasser, habe ich einfach viel zuwenig mit dabei und das, war eigentlich schon heute Morgen beim Packen klar.

    Das Durstgefühl hielt sich über den Tag zwar in Grenzen, aber ein gefühlt permanent trockener Hals und ein Blick auf die Haut, sprechen eh für sich - die nächste Stufe der Dehydration bei mir, wären dann leichte Kopfschmerzen und Konzentrationsschwäche!

    So ein langer Marsch ist wunderbar dafür geeignet, die eigenen Grenzen auszuloten.

    Es sollte jedoch niemals darum gehen sich selbst, oder gar anderen, etwas beweisen zu wollen, sondern für kommende Wanderungen Fehleinschätzungen bzgl. Fitness und Belastbarkeit zu vermeiden - eine ehrliche Selbsteinschätzung so finde ich, entspricht bei mehrtägigen Trekkingtouren einfach der guten Sitte, vor allem gegenüber der Gruppe!

    However, nach den obligatorischen Dom Fotos, steht jetzt erst mal ein Besuch des örtlichen DM, nur zweihundert Meter die Maximilianstraße hinunter, auf meiner ToDo List.

    Wenige Minuten später, verschwindet ein Liter kaltes Coke ( Zero war yok ), nahezu auf Ex - was für eine Wohltat.

    Es wird allerhöchste Zeit für den Bahnhof! Coke sei Dank, erreiche ich gerade noch die S4 nach Bruchsal - perfektes Timing!

    Fazit:

    Schön war's, anstrengend war's, heiß war's, aber im Vergleich zu manchen Etappen auf dem Lykischen Weg, war's geradezu ein Spaziergang.

    95% der heutigen Wanderung, fand auf Asphalt statt - oft ohne Schatten, schwere Bedingungen für den gesamten Bewegungsapparat.

    Aber dafür, war es ein sehr sicheres Laufen - wenn man auf dieser Tour stürzt, dann höchstens über die eigenen Füße. Natürlich, sind jetzt meine Beine nach über 9,5 Stunden netto Laufzeit kraftlos und die Oberschenkel brennen - aber mental, bin ich auf der Höhe ☺️☺️☺️!

    Gerade, tagträume ich von meiner Dusche und danach, von einem Hüpper ins frisch gemachte Bett. Auf Essen, kann heute Abend gerne verzichtet werden, aber 3 Liter Wasser müssen noch sein - ich bin völlig dehydriert!

    20:44 Uhr - Wieder daheim, 42,1 km
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    Daniel H

    Go Klaus go Klaus 📣

    D.O.T

    Ajooo, bin ja unterwegs 😅😅😅!

    Reisefan

    ich ziehe den Hut🎩🧢. Meine Schmerzgrenze sind 25 km, muss mir nichts mehr beweisen.

    D.O.T

    Meine auch 😅😅🤭!

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  • On the way to Speyer - Part 1

    June 11 in Germany ⋅ ☀️ 12 °C

    Bevor es los geht, erst noch einen kurzen Blick auf die neuen Footprints von *Globelist*.

    Zum extrem frühen Frühstück, gibt's Milchkaffee und Haferflocken mit Joghurt. Draußen zeigen sich bereits erste Farben - mein Startsignal, um 06:00 Uhr möchte ich aus dem Haus sein!

    Während sich der eine Pinguin am Amazonas rumtreibt, werde ich heute sozusagen als BAföG-Variante dazu, durch die "Grüne Hölle" der Rußheimer Altrhein Auen wandern. Laaanges Kardiotraining ist angesagt - auf geht's in die Pfalz, nach Speyer.

    Nein, nicht mit dem Auto! Ich möchte die Strecke natürlich laufen - von meiner Haustüre, bis zum Eingangsportal des Kaiserdoms!

    Google Maps sagt 7 Stunden und 28 Kilometer - na dann! Ich sage dazu nur kompletter Mumpitz - Luftlinie vielleicht!

    Aber, Frau Google würde mich auch entspannt über 9,5 Tagen nach Vatikanstadt begleiten - 118 Kilometer täglich, zu Fuß wohlgemerkt!

    Wie auch immer, 118 Kilometer am Tag erscheinen mir doch etwas übermotiviert - das, soll mir die Dame erstmal vormachen! Nicht der einzige Grund, warum ich Google Maps nicht wirklich traue und so, tausche ich heute einfach mal den Petersdom gegen selbigen zu Speyer - verständlich, oder?

    Keine Ahnung, ob ich am Abend überhaupt in der hübschen Stadt ankomme. Langstrecken Wanderungen, sind ja grundsätzlich immer von der Tagesform abhängig - mal schauen, wie's läuft.

    Obendrein, plane ich so ne Art Live Schalte - in regelmäßigen Abständen, wird der Footprint aktualisiert zzgl. neuer Fotos und wenn alles passt, müsste dann wohl nach +10 Stunden, eine Aufnahme von mir am Dom zu sehen sein - İnşallah natürlich 🧿🧿🧿!

    06:03 Uhr - Start!

    09:42 Uhr - Dettenheim, 11,9 km

    Halb Zehn in Deutschland und ich, hab' kein Knoppers im Rucksack. Das waren noch Zeiten - Schleckkram, wurde als gesundes Frühstück"chen" beworben.

    Süßlich schwere Luft, begleitet mich seit meinem Start. Heute, fällt mir das Atmen etwas schwerer - Pollen und Bronchien vertragen sich nicht immer, Blütezeit eben!

    Der leichte Frühdunst, hat sich schon vor zwei Stunden verzogen - Sonne pur und stahlblauer Himmel, begleiten mich seitdem auf Schritt und Tritt.

    Nach der Ortschaft Graben, öffnet sich die Landschaft. Auenwälder, Getreidefelder, Störche und der murmelnde Saalbach.

    Und da ja nun wirklich jeder murmelnde Bäche liebt, ist bis jetzt auch alles prima - Willkommen im Rheintal.

    Kurz vor Dettenheim, passiere ich die Firma UNICAT GmbH. Selbige, baut dem begeisterten Allrad Liebhaber Wohnmobile next Level und die, heißen dann Expeditionfahrzeuge - eine hohe sechsstellige Portokasse vorausgesetzt, versteht sich!

    Nur noch wenige Minuten, dann sind die Rußheimer Altrhein Auen erreicht - Einsatzmütze auf, ich bin bereit für die "Grüne Hölle"!

    12:43 Uhr - Germersheim, 20,4 km

    Die gute Nachricht zuerst! Ich habe den Dschungel überlebt und befindet mich derzeit in Germersheim.

    Jetzt die schlechte Nachricht! Es liegen noch 21 km vor mir - soviel zu Frau Google!

    Aber, manchmal schickt der Herr ein helles Licht, wenn die Nacht am Finstersten ist und so, liegt doch tatsächlich ein Burger King direkt am Weg - ein dreifaches Hoch auf American healthy food.

    Zeit für eine mittellange Pause und Burger mampfen - Allah'a büjük!
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    Insekten Ingo

    Ich wünsche dir einen guten marsch. kimme und korn ^^

    D.O.T

    Du, Einsatz halt..... 🪂🚁🤭!

    Globolist

    Das Geläuf gut pudern und trocken halten! Wünsche dir ein Training mit hohen Wirkungsgrad und wie immer nette Begegnungen!

    D.O.T

    Vielen Dank und dir viel Erfolg beim Piranha angeln, oder sooo..... ☺️🙋‍♂️!

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  • Day32

    Pics from Toivo

    June 9 in Germany ⋅ ⛅ 20 °C

    Toivo, are you well? - Doing fine, back home now! Zoomed Kilimanjaro this morning :)

    Herr Professor, hat wohl endgültig seine Leidenschaft für Abenteuer entdeckt, wie schön - mal sehen, was die Zeit so mit sich bringt!

    Das was Toivo an körperlicher Fitness noch fehlt, lässt sich auf jeden Fall bis September nächsten Jahres ein Stück weit aufarbeiten. Mental, ist der sympathische Dickkopf schon jetzt bereit für das Dach Afrikas.

    Wenn's sein muss, kriecht Herr Professor auch auf Knien bis zum Gipfel - das würde ich so unterschreiben. So wie er sich während der gemeinsamen vier Tage auf dem Lykischen Weg präsentiert hat, kann man einfach davon ausgehen - definitiv eine respektable Leistung!

    Vielen Dank für die Fotos Toivo! Eine tolle Erinnerung an unser kleines Abenteuer und vielleicht, gibt's ja zeitnah eine Fortsetzung - Allah'a büjük 🧿🧿🧿!
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    Jan Hinkelbein

    Treibstoff ist auch am Start :-D

    D.O.T

    Jepp..... ein kaltes Coke Zero und weiter geht's 😅😅😎!

    Insekten Ingo

    wunderschön der "kleine" racker

    D.O.T

    Hasch halt au den Blick dafür - als Entomologe 😎🤭🙋‍♂️!

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  • Day28

    Encounters

    June 5 in Germany ⋅ ☁️ 22 °C

    Was ganz genau, geschieht eigentlich in diesem kurzen Moment der ersten Begegnung zwischen Menschen?

    Ausstrahlung, herzliche Worte zur Begrüßung, ein Lächeln das die Augen erreicht - es sind oft nur wenige Sekunden, die über Grundsympathie und somit, über ein weiteres Miteinander entscheiden können.

    Die drei Wochen an der türkischen Ägäis sind erst vor wenigen Tagen zu Ende gegangen und mir, ist nach einem sozialen Resümee.

    Was für eine wunderbare Zeit, voll toller Momente mit langjährigen Freunden, aber auch vielen neuen Begegnungen. Das Leben, hat es wahrlich gut mit mir gemeint - Maşallah und danke dafür 🤗🤗🤗!
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    TARK Travel

    Wenn uns Corona etwas beigebracht hat, dann wohl dass wir den Austausch mit anderen Menschen und solche Begegnungen wieder viel mehr schätzen und wahrnehmen dürfen. Auch wenn man sich vielleicht ab und zu über die vielen Individuen auf die man täglich trifft nervt, geben Sie einem doch mehr "zurück" als man auf den ersten Blick wahrnimmt. 😊 Gerade heute wieder beim Joggen und ner kurzen Schwimmpause am Dorfsee wieder gute Gespräche mit Unbekannten gehabt 😊

    D.O.T

    Dem, ist nichts hinzuzufügen 🤗🤗🙋‍♂️!

    Brian Luckett

    ..meeting new people is one of the joys of travelling☺️

    D.O.T

    Jeppp 🤗🤗🤗!

     
  • Test trekking in the Atlas Mountains

    June 1 in Germany ⋅ ⛅ 11 °C

    "Berge sind stille Meister und machen schweigsame Schüler".

    Johann Wolfgang von Goethe

    Die Kilimandscharo Besteigung nächstes Jahr, wird für mich ein "once in a lifetime" Ereignis und stellt alle bis dahin geplanten Reisen, schon ein wenig in den Schatten - völlig zu Unrecht!

    Im Spätsommer, geht's auf eine 4tägige ( zzgl. 3 Tage Marrakesch ) Trekkingtour nach Marokko. Der Jebel Toubkal "ruft" - mit immerhin 4167 Meter, der höchste Berg Nordafrikas.

    Atemberaubende Landschaften, hochalpines Gebirge, orientalisches Zelt Camp feeling und natürlich Adrenalin pur, erwarten mich im Hohen Atlas - der perfekte Mix aus 1001 Nacht und einer Prise Expeditions Charakter.

    Legen wir einmal Vorfreude und ein gewisses Maß an Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten ganz kurz zur Seite - das, wird definitiv eine anspruchsvolle Tour. Auch wenn ich versuche meine Outdoor Träume zu leben, ein Träumer bin ich deshalb nicht!

    Ihr könnt es euch sicherlich denken, daß auch diese Besteigung einer jener Ideen ist, die mich schon seit vielen Jahren begleiten.

    “ Der sittliche Mensch liebt seine Seele, der Gewöhnliche sein Eigentum". Schon mal gehört? Ist von Konfuzius!

    Heutzutage, würde der Philosoph vielleicht sagen:

    "Höre auf deine innere Stimme, rede nicht nur über deine Träume, sondern lebe sie - und vergesse nie, daß weniger oft soviel mehr ist"!

    Genauso wird's gemacht! Die Gipfelwanderung im Berberstaat, verspricht nicht nur ein tolles Abenteuer zu werden, sondern dient ein Jahr vor dem Kilimandscharo, auch als Fitness Test der zeigen wird, wo ich noch nachbessern muß - an mir selbst und, an meiner Ausrüstung.

    Selbstverständlich, ist die Besteigung des Mt. Toubkals allein aufgrund der Höhendifferenz von 1700 Meter, nicht unbedingt mit einer Tour zum Kili vergleichbar - zudem, wird auch nur drei Tage ( + 1 Tag Abstieg ) gewandert.

    Dennoch, die durchschnittlichen Laufzeiten sind ähnlich, die täglich zu bewältigenden Höhenmeter auch und, es wird gezeltet! Ein erster Test eben - zudem, mein erster Viertausender!

    Marokko hatte in Corona Zeiten seine Grenzen für den Tourismus völlig geschlossen und so, sagte Ryanair die bereits gebuchten Flügen ab - zwei Jahre infolge!

    Nachdem der irische Low Cost Carrier, aber auch in der postpandemischen Gegenwart, wieder Flüge von Karlsruhe oder Frankfurt Hahn nach Marrakesch gestrichen hatte, war es für mich nun wirklich an der Zeit, sich nach Alternativen umzuschauen.

    Der Münchner Reiseverstalter "Hauser Exkursionen", der mich final mit Tansania nicht überzeugen konnte, schaffte dies aber mit Marokko. Es bleibt dennoch spannend, ob die Reise stattfinden wird - mindestens fünf Teilnehmer, müssen zusammen kommen.

    Bis dahin, wird weiterhin fleißig trainiert, an der Kondition gearbeitet und mein Optimalgewicht angestrebt - bis jetzt, läuft's richtig gut!

    Prima übergeleitet zum Thema Fitness Check, finde ich - und so, gibt's wie immer zum Schluß, eine kurze Zusammenfassung vom letzten Monat.

    Krafttraining im Gym, war natürlich yok! Alternativ dazu, gab's an der türkischen Ägäis fast täglich Kardiotraining vom Feinsten - Tauchen, Schwimmen, viel gelaufen und natürlich, die vier Tage auf dem Lykischen Weg.

    Fazit:

    Wenig für den Muskelaufbau getan , dafür viel Kardio Workout absolviert. Und so, bin ich doch tatsächlich das erste Mal überhaupt nach einem Urlaub, mit weniger Körpergewicht nach Hause gekommen als bei der Abreise.

    Minus 2 Kilo und das, trotz der leckeren Kalorienorgien in der Aysun Pastanesi - bis zum Wunschgewicht, fehlen nur noch 800 Gramm.

    Endlich ist der Sommer da, deshalb wird es im Juni einen ausgewogenen Mix aus Gym, Wandern, Tauchen und Schwimmen geben.

    Die hiesigen Baggerseen, haben mittlerweile 19 Grad - also, ab in's Wasser.

    Heute, wird offiziell die Tauchssaison im Badischen eröffnet 🤿🦈🐙😁🙋‍♂️!
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    Biggi

    Nur noch 800 g zum Wunschgewicht? Allein da kommt Neid auf. 😂

    6/1/22Reply
    D.O.T

    Halb so wild 😅😅😅!

    6/1/22Reply
    Brian Luckett

    I have climbed Toubkal..its amazing..😚..as is Marrakesh…

    6/2/22Reply
    D.O.T

    I remember, you were faster on that mountain 😅😅😎!

    6/2/22Reply
     
  • Day23

    Seen from God's point of view

    May 31 in Germany ⋅ ⛅ 10 °C

    Verändert sich der Blickwinkel, entsteht eine völlig neue Sicht auf die Dinge.

    Manchmal würde es schon ausreichen, könnte man nur einen Meter neben sich stehen und sich selbst beobachten - ihr weißt, was ich meine!

    Was heutzutage jedoch innovative Technik für Jederman(n) leistet, stand so vor 10 Jahren, gefühlt ausschließlich den Militärdiensten dieser Welt zur Verfügung - Minidrohnen mit leistungsstarken Kameras.

    Und so, sage ich herzlichen Dank an Arseniy, der mir gestern Nacht noch außergewöhnliche Erinnerungen geschickt hat - Fotos von weit oben auf eine Landschaft, die mittlerweile fast zu meinem zweiten Zuhause geworden ist.

    Bild No. 2, zeigt die Fjord ähnliche Landschaft rund um Kaleköy ( im Vordergrund ) und weit hinten links, daß kleine Dorf Üçağız, in dem ich mit Toivo aus Estland während der Wanderung vor zwei Wochen, eine Zwischenübernachtung hatte - ein Blick, like seen from God's point of view!

    Arseniy, Ilona und Amelie, sind derzeit noch in der Türkei, werden aber nächste Woche weiter nach Brasilien reisen, um dort bis weit nach der Geburt ihres zweites Kindes zu bleiben.

    Die drei sind schon vor Ausbruch des Krieges aus Russland geflohen und haben final mit Brasilien ein Land gefunden, das russische Staatsbürger ohne größere Schwierigkeiten aufnimmt.

    Ein Platz, so hofft die junge Familie, an dem ihre Kinder in Sicherheit aufwachsen können - Geschichten, die das Leben schreibt 🧿🧿🧿!
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    Paul und Bärbel Plitzko

    Hallo D.O.T. seit 2019 verfolge ich mit großem Interesse und Freude deine Reiseberichte. Danke für die vielen schönen Erlebnisse und die Natur. Ich wünsche dir einen guten Sommer und bin auf weiteres gespannt.

    5/31/22Reply
    D.O.T

    Hallo ihr 2 😊🙋‍♂️! Vielen Dank für euer großes Interesse - es freut mich sehr, daß euch meine kleinen Geschichten gefallen. Gesundheit und Bonität vorausgesetzt, wie ich immer so gerne sage, warten hoffentlich weitere Reisen und Geschichten auf mich - Liebe Grüße aus dem Badischen 🧿🌈😊🙋‍♂️!

    5/31/22Reply
    tschüss

    Hallo D.O.T. ich bin schon sehr gespannt ob die Farben im Herbst Winter genauso prächtig sind 🙋 Grüße aus Hamburg

    5/31/22Reply
    D.O.T

    Hallo nach HH - na, davon gehe ich doch schwer aus! Solange die Sonne scheint, sind auch die Farben da. Vielen Dank fürs dabei sein 🌈🌈🙋‍♂️!

    5/31/22Reply
     
  • Day22

    Shorten next winter

    May 30 in Turkey ⋅ 🌙 22 °C

    Die letzten Tage, habe ich mich intensiv mit dem Luxusproblem Winterauszeit 2022 beschäftigt.

    Madeira kommt zum Jahresende diesmal leider nicht infrage. Die Preise sind im Vergleich zum letztem Winter, geradezu explodiert - sorry, ohne mich!

    Der Langzeitaufenthalt in meinem Wohlfühlhotel Baia Azul / Funchal, würde dieses Jahr mit einem Aufpreis von 60% zu Buche schlagen - das, muß man sich leisten wollen!

    Auch viele Fernreiseziele wie beispielsweise die Dominikanische Republik, Kenia oder Thailand, waren ebenfalls kurz auf dem Radar, sind aber derzeit für eine niveauvolle Auszeit zzgl. Tauchen in der dortigen Hochsaison, ebenfalls zu teuer - alleine die Zusatzkosten für 10 Tauchgänge in Thailand beispielsweise, belaufen sich auf über 500 €.

    Allgemein, sorgt die postpandemische Reiselust, derzeit weltweit für übermotivierte Preisvorstellungen - Einzelreisende, merken das ganz besonders.

    Vielleicht ins Mövenpick Resort El Quseir? Ein Traum zweifelsohne, aber für mehr als drei Wochen, ist mir dann ein reiner Strand-, Tauchurlaub, doch etwas zu eintönig.

    Also, werde ich nochmal nach Kaş fliegen. Luft und Meer sind bis Mitte Dezember über 20 Grad warm und damit auf Madeira Niveau - perfekte Bedingungen, auch für weitere Etappen auf dem Lycia Yolu.

    Schwimmen und Tauchen, steht im November ebenfalls noch auf dem Programm. Apollo Diving, wird voraussichtlich bis Anfang Dezember in See stechen - das passt doch prima!

    Natürlich sind auch die Nebenkosten, bei einer mehrwöchigen Auszeit zu beachten. Frische Lebensmittel vom Markt, liegen im Vergleich zu Deutschland höchstens auf einem Preisniveau von 50% und öffentliche Verkehrsmittel, Fernbusse oder Inlandsflüge, sind ebenso deutlich günstiger.

    Viele Örtlichkeiten in Kaş, haben auch im Winter geöffnet - beispielsweise mein geliebter Leymona Beach Club ( bis Weihnachten ), die Aysun Pastanesi sowieso und das hübsche Café "Godo", daß ich heute entdeckt habe - wie schön!

    Ab der zweiten Dezemberwoche, sieht mein Plan vor, noch für zwei Wochen durch's Land zu reisen.

    Diverse Highlights wie Konya, Mardin, Şanlıurfa oder Kappadokien sind definitiv einen Besuch wert - dort jedoch, ist dann Winterkleidung angesagt.

    Auf jedenfall, warten wieder zahlreiche neue Eindrücke auf mich und ich, darf schon jetzt gespannt sein!

    Aber erstmal heißt es Kasım'da görüşürüz - gleich kommt mein Transfer.

    Bis Anfang November dann - İnşallah natürlich 🧿🧿🧿!
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    Kübra Deniz Tekin

    see you in November 😊

    5/30/22Reply
    D.O.T

    Looking forward 😊🙋‍♂️!

    5/30/22Reply
    Reisefan

    guten Heimflug und da hast du ja bereits ein Winterziel👍

    5/30/22Reply
    D.O.T

    Herzlichen Dank - schon gelandet 😊😊🙋‍♂️!

    5/30/22Reply
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  • Day21

    Life, as it should be

    May 29 in Turkey ⋅ ☀️ 29 °C

    Erneut ein heißer Hochsommertag jenseits der 30 Grad - wie schön, daß es die Dadga gibt.

    Um 10.00 Uhr legt das Boot ab und wenig später, empfängt uns wieder dieses unglaubliche Aquamarin am Lighthouse. Es hat schon seinen Grund, warum ich hier so gerne ins Wasser springe - heute allerdings, nur zum Schwimmen.

    Da gerade einmal fünf Gäste an Bord sind, findet sich auf dem Sonnendeck jede Menge Freiraum - ein herrlicher Platz um zu trocknen, während gerade leise aus Kaş, der Aufruf des Muezzins zum Gebet, seinen Weg zu mir findet.

    Morgen in aller Früh, holt mich der Transfer zum Flughafen Dalaman ab und bis dahin, muss auch die Tauchausrüstung getrocknet sein - drei Wochen in Kaş, sind nun fast zu Ende.

    Was für eine herrliche, bunte Zeit! Vollgepackt mit tollen Erlebnissen, einzigartigen Landschaften, und als Piemont Kirsche obendrauf, ganz wunderbaren Menschen - das Leben war gut zu mir!

    Mein Buch der Geschichten ist etwas umfangreicher geworden und ich, durfte mich wieder ein Stück weiterentwickeln - Life as it should be 🧿🌈😊🙋‍♂️!
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    Hase und Ritter on tour

    Gute Heimreise 👋 - nach der Reise ist vor der Reise 🧳

    5/29/22Reply
    D.O.T

    Auf jeden Fall - einer meiner liebsten Sprüche 😊😊🙋‍♂️!

    5/29/22Reply
    Jan Hinkelbein

    schon 3 Wochen rum? Wahnsinn wie schnell die Zeit vergeht

    5/29/22Reply
    D.O.T

    Aber echt 🤷‍♂️🤷‍♂️🤷‍♂️!

    5/29/22Reply
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  • Day20

    Like in the Colosseum

    May 28 in Turkey ⋅ 🌙 24 °C

    Zurna, Sipsi und jede Menge Trommeln, übertönen einfach ALLES - ekstatische Klänge, denen sich keiner entziehen kann, Orient pur!

    Muskulöse, mit reichlich Olivenöl eingeriebene Körper, glänzen in der heißen Sonne. Tausende Zuschauer toben, als sich die Athleten kurz vor dem Kampf dem Publikum nähern, sich verneigen, niederknien und die "Arena" spüren, auf der das Kräftemessen stattfinden wird - gleich, beginnt der Fight!

    Eine Stimmung, gefühlt wie vor ewigen Zeiten im Colloseum zu Rom - zum Glück, muß heute keiner der Gladiatoren sterben!

    Willkommen in Kınık, beim Yağlı Güreş - dem traditionellem, türkischen Öl Ringkampf.

    Ein einmaliges Spektakel, das jeden der Zuschauer gefangen nimmt - von Touristen jedoch, ist weit und breit keine Spur!

    Testosteron liegt in der Luft, als sich die Helden zum Kampf gegenüber stehen - wahrlich, der perfekte Rahmen für einen Gentleman's afternoon!

    Dank Osman, der die Politprominenz von Kaş bestens kennt, gibt's für uns alle Plätze auf der Ehrentribüne - natürlich gratis! Hüseyin & Ömer freut's und Klaus, kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus - ein Overkill für all meine Sinne!

    Und so, sitzen wir nach einem tollen Tieftauchgang am Vormittag, nur wenige Stunden später, auf Logenplätze in unmittelbarer Nähe zum Bürgermeister von Kaş, sowie dem Gouverneur von Antalya.

    Mehrere Athleten gleichzeitig, nur mit der Kampfhose aus Wasserbüffelleder bekleidet, ringen nebeneinander - pure, unglaubliche Kraft!

    Es sind wahre Hünen darunter, deren alleinige Präsenz jeden Konflikt auf einem deutschen Bahnhofsvorplatz beenden würde. Vor allem der 135 kg schwere İsmail Koç aus Konya, ist für mich der Inbegriff eines Kämpfers - neben ihm, komme ich mir mit meinen 191cm und 108 kg, geradezu schmächtig vor.

    Plötzlich, springen die Menschen aufgeregt von ihren Sitzen. Die Musikkapelle spielt in Tinnituslautstärke und ein weiterer Politiker, betritt die Ehrentrebüne - es ist Präsidents Erdoğan's Sohn Bilal.

    Was in Deutschland unglaubliche Sicherheitsmaßnahmen erfordern würde, geht hier fast völlig ohne über die Bühne - gefühlt, besteht dazu auch kein Grund.

    Über Stunden, herrscht eine absolut friedliche Atmosphäre, in der sich niemand daneben benimmt. Im Vergleich dazu, ist zur vorgerückter Stunde auf jedem Dorffest daheim, mehr Konfliktpotential vorhanden - auch wegen des Alkoholkonsums, der hier in der Öffentlichkeit nicht stattfindet.

    Kaum Security, wenig Polizei, nicht eine Personenkontrolle und das, bei sicherlich 10.000 Zuschauern - faszinierend.

    Der prominente Landessohn, schüttelt die Hände der Finalisten, erweist Talent als Co-Moderator und bewegt sich völlig frei in der Menge.

    Spät abends, sind wir wieder zurück in Kaş. Arkadaşlar, habt vielen Dank für diesen aufregenden Tag und die zahlreichen neuen Eindrücke - wie bereits erwähnt, ein Overkill für all meine Sinne!
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    Ev on Tour

    muhteşem! Ich kenne sehr viele Ecken von der Türkei. Auch Orte wo es keine Touristen gibt, aber leider habe ich diese Ringkämpfe noch nie live gesehen. Es muß ja noch Ziele geben 🤷🏼‍♀️🧿🧿🧿🧿

    5/29/22Reply
    D.O.T

    War definitiv ein Erlebnis 😊😊😊!

    5/29/22Reply
     

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