• Nusa Penida- Weite, Meer und Regen

    13.–15. feb., Indonesien ⋅ 🌧 27 °C

    Nusa Penida fühlt sich rauer an als Bali. Weniger glatt, weniger angepasst. Die Straßen sind holprig, die Landschaft weit, die Küste dramatisch.

    Mit dem Roller fahren wir über die Insel, vorbei an Klippen, kleinen Dörfern und immer wieder an Punkten, an denen wir zum schauen einfach anhalten. Unser Ziel war der Diamond Beach, aber da es wieder stark regnete drehten wir um, da die Straßen und die Sicht nicht die beste war. Wir hielten an einer tollen Strandbar und kamen mit den holländischen Besitzer ins Gespräch. Er empfohl uns zum Schnorcheln zurück zu kommen, da wohl ein wunderschönes Korallenriff mit vielen Schildkröten davor im Meer lag. Da es spät war fuhren wir erstmal in unser zu Hause.

    Am nächsten Morgen ging es wieder auf eine Bootstour zum Schnorcheln. Unter der Wasseroberfläche eröffnet sich eine andere Welt: bunte Fische, lebendige Korallen – und dann noch die gigantischen Mantarochen. Groß, ruhig, majestätisch gleiten sie unter mir vorbei. Ich halte den Atem an.

    Später fuhren wir noch ein wenig mit den Roller durch die Gegend und abends nutzen wir die HappyHour der Strandbars 🍹🍸

    Am nächsten Morgen fuhren wir zum Strand der uns empfohlen wurde um Schildkröten 🐢 zu finden. Das Wasser ist klar, die Welt noch leise. Dann zieht plötzlich der Himmel zu. Regen setzt ein, stärker als erwartet. Die Oberfläche des Meeres verändert sich, Tropfen tanzen darauf. Wir brechen früher ab als geplant. Ein bisschen enttäuschend, da die Unterwasserwelt so wunderschön war und wir noch keine Schildis gefunden haben. Am Nachmittag setzten wir auch schon wieder mit den Schnellboot nach Bali über.

    Nusa Penida war Freiheit auf zwei Rädern, Tiefe unter Wasser und Ruhe am Meer.
    Mantarochen, Korallen, Regen – alles Teil derselben Geschichte.

    Vielleicht war es genau diese Mischung aus Weite und Unberechenbarkeit, die diesen Ort so ehrlich gemacht hat. 🌊✨ Ich werde auf jeden Fall wiederkommen 😀
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