Ubud- Regen, Räucherstäbchen & Kokosnuss
February 11 in Indonesia ⋅ 🌧 29 °C
Ubud fühlt sich an wie ein ständiges Dazwischen. Zwischen Spiritualität und Tourismus, zwischen Stille und Motorrollerlärm, zwischen Sonne und – natürlich - Regen.
Wir schlenderten durch die Straßen, vorbei an kleinen Läden, Tempelchen, Räucherstäbchen, die vor Hauseingängen brennen. Und dann, wie inzwischen fast schon ritualisiert: ein plötzlicher Regenschauer. Menschen flüchten unter Vordächer, Verkäufer decken ihre Waren ab, und wir stehen einfach da und schauen zu und trinken ein kühles Getränk dabei. Der Regen gehört inzwischen dazu. Er überrascht nicht mehr – er begleitet
🧘♀️ Stille im Yoga Barn
Am Abend gingen wir ins Yoga Barn.
Barfuß über Holzböden, gedämpftes Licht, leise Stimmen. Die Meditation beginnt ruhig, fast unspektakulär. Der Tag setzt sich langsam. Gedanken kommen, gehen. Der Regen trommelt irgendwo auf ein Dach. Für einen Moment fühlt sich alles sehr weit an – obwohl wir mitten in der Stadt sind.
✋ Ein Blick in die Hand
Der Besuch bei einem Palmreader stand für mich auf dem Programm. Meine Hand liegt geöffnet vor ihm, Linien werden betrachtet, gedeutet. Worte über Wege, Entscheidungen, Potenziale.
Ich weiß nicht, was ich glauben soll – aber ich höre aufmerksam zu. Vielleicht geht es weniger um Vorhersagen, mehr um Spiegel. Um das, was man selbst zwischen den Linien erkennen möchte.
🎶 Kirtan und Kokosnuss
Am Abend besuchte ich noch einen Kirtan- Abend. Gemeinsames Singen, wiederkehrende Melodien, Stimmen, die sich tragen. Es entsteht eine besondere Energie im Raum zwischen allen– verbindend, weich, fast zeitlos. Ich singe leise mit, lasse mich hineinziehen in diesen Rhythmus und dann endete der Tag auch schon.
Am Morgen checkten wir aus unseren Homestay aus und besuchten noch einen kleinen Kokosnuss-Shop. Eine riesige, frische Kokosnuss in der Hand. Später Kokoseis – kühl, süß, tropisch- und weiter ging die Reise mit dem Auto und anschließend mit der Fähre nach Nusa Penida.
Spirituelle Suche und cremiges Eis schließen sich offenbar nicht aus.
Ubud war ein Ort der Gegensätze: laut und still, spirituell und geschäftig, regennass und warm.
Zwischen Meditation, Gesang und Straßenleben entsteht kein großes Aha-Erlebnis – sondern eher ein sanftes Gefühl von Verbundenheit- Mit allem, was gerade da ist.Read more
















TravelerDu schreibst so gut, es macht richtig Spass zu lesen. So als wenn man dabei gewesen wäre.
Püppie on Tour❤️