Bangkok
23. helmikuuta, Thaimaa ⋅ ☀️ 29 °C
Bangkok fühlt sich an wie ein Auftakt mit Ansage. Laut, bunt, warm – und voller Vorfreude. Vor allem, weil ich hier Juliane getroffen habe. Zwei Wochen gemeinsame Zeit in Thailand liegen vor uns
Gleichzeitig war es auch ein Wiedersehen mit der Stadt selbst – 2018 war ich schon einmal hier.
Unser erster Tag begann auf dem Wasser: eine Klongbootstour durch die Kanäle von Bangkok. Zwischen einfachen Holzhäusern auf Stelzen, Tempeln und kleinen Anlegestellen zeigte sich die Stadt von einer ganz anderen Seite – ruhiger, fast dörflich.
Der große Buddha thronte ruhig und würdevoll über allem, während um uns herum das Leben weiterfloss. Am Floating Market mischten sich bunte Boote, Obst, Garküchen und Stimmengewirr – touristisch, ja, aber trotzdem eindrücklich.
Später ging es nach Dragontown und weiter nach Chinatown. Enge Gassen, rote Lampions, goldene Schriftzeichen, Essensstände an jeder Ecke. Bangkok kann einfach nicht leise.
Abends dann Nightmarket – Lichterketten, Musik, Essensgerüche, ein bisschen Chaos. Dort haben wir uns mit Alex getroffen, einem Bekannten aus Erfurt. Verrückt, wie klein die Welt manchmal ist. Zwischen Nutella Roti und Mango Sticky Rice wurde wie immer viel gelacht und erzählt. Ein perfekter erster Tag.
Früh am Morgen fuhren wir zum Railway Market in Maeklong. Ein Markt direkt auf den Gleisen – bis der Zug kommt. Und wenn er kommt, geht alles ganz schnell: Markisen werden eingeklappt, Waren zur Seite geschoben, und wenige Minuten später rollt der Zug mitten durch den Markt. Kaum vorbei, ist alles wieder aufgebaut. Faszinierend und irgendwie absurd.
Weiter ging es zum Amphawa Floating Market. Hier war es entspannter als am Vortag. Mehr Einheimische, weniger Trubel. Wir saßen am Wasser, beobachteten die Boote und ließen uns treiben.
Zurück in Bangkok machten wir einen Abstecher zur Khaosan Road – Backpacker-Vibes, Musik, bunte Kleidung, Straßenbars. Und später zogen wir weiter und spazierten am Fluss entlang.
Am nächsten Tag ging ich noch ins medizinische Museum und wir fuhren etwas mit der Fähre rum und dann heißt es Abschied nehmen von Bangkok – zumindest vorerst. Es geht weiter nach Krabi.Lue lisää
Krabi & Inseln der Andamanensee
24. helmik.–2. maalisk., Thaimaa ⋅ ☀️ 29 °C
Unsere Tage in der Andamanensee fühlten sich an wie eine kleine Reise durch verschiedene Welten – jede Insel mit eigener Stimmung.
🏝️ Koh Lanta – Ankommen und Durchatmen
Koh Lanta war unser sanfter Start. Am Abend saßen wir am Strand und sahen zu, wie die Sonne langsam im Meer versank. Der Himmel färbte sich orange, rosa, dann violett.
Ein Highlight war der Ausflug mit dem Longtailboot. Dieses typische Knattern des Motors, das Wasser, das gegen den Bug spritzt – und dann diese kleinen, fast unwirklichen Inseln, die aus dem Meer ragen.
Wir hielten zum Schnorcheln, tauchten ein in eine andere Welt: Korallen unter uns, bunte Fische überall und Sonnenstrahlen, die durchs Wasser tanzten.
🏝️ Koh Jum – Die leise Insel
Koh Jum war anders. Noch ruhiger. Fast verschlafen.
Am ersten Tag verbrachten wir einfach Stunden am Strand. Kaum Menschen, nur das Rauschen der Wellen und ab und zu ein Longtailboot in der Ferne.
Am zweiten Tag erkundeten wir die Insel mit dem Roller. Kleine Straßen, manchmal holprig, führten durch Palmenhaine und vorbei an einfachen Häusern.
🏝️ Koh Phi Phi – Laut, lebendig, intensiv
Und dann: Koh Phi Phi.
Ein kompletter Kontrast.
Schon beim Ankommen spürten wir den anderen Vibe. Mehr Menschen, Musik, Energie. Eine echte Partyinsel. Und doch wunderschön.
Der Aufstieg zum Viewpoint war schweißtreibend – aber der Blick von oben war jede Stufe wert. Zwei Buchten, die sich wie eine Sanduhr um die Insel legen, türkisblaues Wasser in allen Schattierungen.
Am Strand erlebten wir Ebbe und Flut ganz bewusst – wie sich das Meer zurückzog und später wieder alles verschluckte. Abends saßen wir im Sand und sahen einer Feuershow zu. Flammen wirbelten durch die Dunkelheit, Musik im Hintergrund, das Meer rauschte weiter – als würde es sich nicht beeindrucken lassen.
Wir schauten sogar bei einem Muay-Thai-Kampf zu – Schweiß, Trommeln, Jubel.
Am nächsten Tag hieß es Abschied nehmen von Jule, die von Phuket wieder nach Hause flog.
Danach schlenderte ich noch durch die Gassen, vorbei an kleinen Läden, Bars und Cafés. Noch einmal zum Strand. Noch einmal hoch zum Viewpoint – diesmal zum Sonnenuntergang.
Am folgenden Tag nahm ich nochmal an einer Bootstour mit dem Longtailboot teil.
Das Ziel: der berühmte Maya Bay- bekannt aus dem Film The Beach. Eingebettet zwischen hohen Kalksteinfelsen, fast unwirklich schön, außerdem gab es in der Bucht viele Babyhaie zu sehen. Dazu weitere Stopps zum Schnorcheln – klares Wasser, schimmernde Fischschwärme.Lue lisää
Back in the Nature- Khao Sok & Khao Lak
6. maaliskuuta, Thaimaa ⋅ ⛅ 30 °C
Die Anreise nach Khao Sok fühlte sich fast wie eine kleine Expedition an. Einen ganzen Tag war ich unterwegs: zuerst mit der Fähre zurück aufs Festland, dann weiter mit dem Bus durch immer grünere Landschaften. Kilometer um Kilometer zogen Palmen, Berge und kleine Dörfer am Fenster vorbei.
🚤 Auf dem Wasser im Dschungel
Am nächsten Morgen startete direkt ein Abenteuer im Cheow Lan Lake – dem riesigen Stausee im Nationalpark.
Mit einem Longtailboot glitten wir über das Wasser. Überall ragten bizarre Kalksteinfelsen aus dem türkisfarbenen See, als hätte jemand riesige grüne Inseln mitten in die Landschaft gesetzt. Der Wind wehte über das Wasser, der Motor brummte gleichmäßig, und um uns herum lag diese unglaubliche Ruhe.
Das Ziel war ein schwimmendes Haus – mitten auf dem See auf den wir auch übernachten. Die Atmosphäre war unglaublich entspannt: schwimmen im warmen Wasser, von der Terrasse direkt in den See springen, in der Sonne trocknen und einfach nur den Blick über die Landschaft schweifen. Das Wasser schimmerte in verschiedensten Blau- und Grüntönen, und die steilen Felsen spiegelten sich darin.
Am Abend ging es noch einmal hinaus auf eine kleine Bootssafari. Langsam fuhren wir über den See und hielten Ausschau nach Tieren im Dschungel – mit etwas Glück kann man hier Affen, Vögel oder andere Bewohner des Waldes entdecken. Die Stimmung war ruhig und wir konnten ein paar Affen erspähen
🐘 Ein besonderer Morgen
Am nächsten Morgen mussten wir früh, um 06:30 Uhr - leider nicht ganz so meine aufstehzeit 🙈 – aufstehen und die nächste Dschungelsafari per Boot stand auf den Plan.Und tatsächlich hatten wir Glück: Während der Bootsfahrt am Morgen sahen wir sogar einen Elefanten am Ufer.
Nach den Frühstück besuchten wir noch die Diamond Cave. In der kühlen Höhle hingen Tropfsteine von der Decke, Fledermäuse schliefen über unseren Köpfen, und das Licht unserer Lampen ließ die Wände glitzern. Nach der Höhle ging es zurück zum Pier – zurück an Land und langsam wieder zurück in die Zivilisation.
🌅 Weiter nach Khao Lak
Am Nachmittag nahm ich den Bus weiter nach Khao Lak. Nach dem dichten Dschungel fühlte sich das Meer plötzlich wieder weit und offen an.
Am Abend ging ich noch zum Strand und schaute mir den Sonnenuntergang an. Die Sonne sank langsam ins Meer, während die Wellen ruhig an den Strand rollten – ein stiller, friedlicher Abschluss des Tages.
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🌊 Ein langer Spaziergang am Meer
Der nächste Tag begann ganz entspannt. Ich machte eine lange Strandwanderung – kilometerweit am Wasser entlang. Der Strand schien kein Ende zu haben, und es war erstaunlich ruhig. Nur das Geräusch der Wellen, gelegentlich ein paar Fischerboote in der Ferne.
Doch am Nachmittag änderte sich die Stimmung. Dunkle Wolken zogen auf und schließlich begann es heftig zu regnen. Tropischer Regen – warm, intensiv, fast wie eine Dusche vom Himmel.
So endete der Tag: nass, aber irgendwie glücklich, mit dem Gefühl, wieder einmal eine ganz andere Seite Thailands erlebt zu haben – vom wilden Dschungelsee bis zum endlosen Strand. 🌧️🌊🌿Lue lisää
Inselhopping Koh Samui & Tao
8. maaliskuuta, Thaimaa ⋅ ☀️ 28 °C
🌳🐍🕷️Stille im Dschungel
Meine Zeit auf Koh Samui beginnt ungewöhnlich still.
Drei Tage Schweige- und Meditationsretreat im Dipabhavan Meditation Center – einem buddhistischen Kloster mitten im Dschungel.
Der Alltag ist einfach: früh aufstehen, meditieren, essen, wieder meditieren. Keine Gespräche, keine Ablenkung. Am Anfang wirkt die Stille ungewohnt, fast fremd. Doch mit jeder Stunde wird sie natürlicher. Die Geräusche des Dschungels treten stärker hervor – Vögel, Wind, Blätter.
Die Tage fühlen sich gleichzeitig lang und kurz an. Gedanken kommen und gehen und wir haben viel über Meditation gelernt. Es ist eine sehr gute Erfahrung – ruhig, aber trotzdem intensiv.
☀️🐚🌊 Koh Samui- Beachvibes
Nach der Stille geht es nach Lamai Beach.
Drei Tage Strand, Meer und Bewegung.
Ich probiere zwei Stunden Muay Thai Boxen aus. Es macht überraschend viel Spaß – auch wenn ich danach komplett erschöpft bin. Die Kombination aus Kraft, Schnelligkeit und Koordination fordert mehr, als ich erwartet habe.
Dazwischen gibt es viel Inselalltag: Kokosnüsse am Strand, eine Rollertour über die Insel und eine Bootsfahrt zu einer kleinen Nachbarinsel mit Schweinen am Strand. Ein fast surrealer Anblick – Schweine, die im Sand liegen, dahinter türkisfarbenes Wasser.
Ein besonders schöner Moment ist eine Kundalini-Yoga-Stunde am nächsten Morgen. Nach Bewegung und Meer fühlt sich der Körper leicht an, der Geist ruhig und weiter geht es in den Norden der Sindelfingen. Tempel liegen hier dicht beieinander, jeder mit seiner eigenen Atmosphäre. Goldene Figuren, kunstvolle Dächer, der Duft von Räucherstäbchen.
Besonders beeindruckend ist Wat Phra Yai mit seinem großen Buddha, der über das Meer blickt.
🪸🪼🐢Koh Tao- Kleine Insel, große Unterwasserwelt
Am nächsten Tag setze ich über nach Koh Tao.
Die Insel ist klein, gemütlich und wirkt sofort entspannt. Strände mit hellem Sand, klares Wasser und eine Atmosphäre, in der alles ein bisschen langsamer läuft.
Der Höhepunkt ist eine Schnorcheltour rund um die Insel. Unter Wasser eröffnet sich eine farbenreiche Welt: Korallen in allen Formen, Schwärme bunter Fische, kleine Babyhaie– und Schildkröten. Alles wirkt so ruhig und doch lebendig ☀️Lue lisää
🌊 Nangkham Beach
16.–18. maalisk., Thaimaa ⋅ ⛅ 29 °C
Nangkham Beach ist der Ort, an dem mein Sabbatical langsam ausklingt. Für die letzten Tage habe ich mir ein kleines Tiny House direkt am Strand gebucht. Schon beim Ankommen weiß ich: Das war genau die richtige Entscheidung 😅🙂 obwohl es ganz allein am Strand in der Nacht auch etwas unheimlich ist 😅
Am ersten Tag mache ich nicht viel. Ich genieße einfach diesen besonderen Ort. Direkt vor meiner Tür das Meer, der Strand fast menschenleer, nur das leise Rauschen der Wellen und das Rascheln der Palmen. Ich sitze auf der kleinen Terrasse, schaue aufs Wasser, gehe zwischendurch schwimmen und lasse die Zeit einfach vorbeiziehen. Nach all den Wochen voller Eindrücke fühlt sich dieser Tag wunderbar an.
🛵 Unterwegs mit dem Roller
Am nächsten Tag miete ich mir noch einmal einen Roller und erkunde die Umgebung. Die Landschaft hier ist wunderschön – grüne Hügel, kleine Straßen entlang der Küste und immer wieder Strände, die fast menschenleer sind. Kaum Touristen, viel Ruhe.
Ich halte immer wieder an kleinen Viewpoints an um vielleicht doch einen pinken Delfin zu sehen (die hier in der Region typisch sind) und schaue über das Meer. Dann wieder an einem Strand, laufe ein Stück durch den Sand oder setze mich kurz in den Schatten der Palmen.
Ein besonders schöner Stopp ist an einem Fluss. Das Wasser ist klar und kühl, und tatsächlich knabbern kleine Fische an den Füßen (der Ort wird als natürliches Fischspa genutzt). Ich setze mich ins Wasser, lasse mich treiben und beobachte das Spiel der Fische.
🌅 Ein stiller Abschluss
Das Tiny House am Strand, die einsamen Straßen mit dem Roller, die stillen Strände – alles wirkt wie ein sanfter Übergang zurück in den Alltag.
Ich merke, wie sich die vielen Erlebnisse der vergangenen Wochen langsam setzen, es bewusst wird - China, Indonesien, Bali, die Tempel und Inseln in Thailand, Begegnungen, Landschaften, Momente der Stille. All diese Zeit habe ich erlebt und ist nun vorbei.Lue lisää

MatkaajaDanke für deine tollen Berichte! Fühlt sich an, als wäre ich ein bisschen dabei gewesen 😉 Komm gut nach Hause 😘

















































































































MatkaajaViel Spaß euch beiden. Gut schaut ihr aus ☺️