• Bye, bye Mauritius

    21 september, Mauritius ⋅ 🌬 22 °C

    Nach gut zweieinhalb Wochen auf Mauritius heißt es nun langsam Abschied nehmen. Wir haben viel gesehen, sind quer über die Insel gefahren, haben neue Orte entdeckt und das Kitesurfen genossen. Diese Mischung aus Erkundung und Zeit auf dem Wasser war perfekt. Man hätte hier locker noch länger bleiben können – so viele Strände, so viele Ecken, die noch auf uns gewartet hätten. Mit jedem Ortswechsel öffnet sich ein weiteres Stück der Insel – sie ist wirklich sehr sehenswert.

    Die Strände sind traumhaft schön. Überall brechen die Wellen draußen vor dem Riff, sodass man seichte Buchten hat, in denen das Wasser türkisblau schimmert, sobald die Sonne herauskommt. Schade nur, dass das Schnorcheln nicht mehr so beeindruckend ist. Die meisten Korallenriffe sind tot, lebende Prachtkorallen sieht man innerhalb des Riffs kaum noch. Ein paar hübsche Fische schwimmen zwar zwischen den Überresten, doch im Nordwesten haben wir immerhin noch einen Strand gefunden, an dem es ganz schön war – dort begegneten uns viele Fische, sogar ein Lippfisch und eine Moräne. Das war dann unser Schnorchel-Highlight.

    Besonders begeistert uns die Vielfalt der Buchten. Jede hat ihren eigenen Zauber, und dank des vorgelagerten Riffs ist das Wasser überall ruhig und seicht – perfekt zum Baden, Sonnen und Staunen. Auch das Wetter zeigt sich abwechslungsreich: mal Sonne, mal Wolken, ab und zu ein kurzer Schauer – aber nie kalt. Selbst an grauen Tagen bleibt es angenehm, und wenn die Sonne scheint, leuchtet die Insel in den schönsten Farben.

    Am Samstagabend steigt Peter in den Flieger zurück nach Frankfurt ein. Wir hatten eine sehr schöne gemeinsame Zeit, und haben uns riesig gefreut, dass Peter – Reginas Papa – uns auf La Réunion und Mauritius besucht hat. Auch Marie war überglücklich, ihren Opa wiederzusehen, und wir alle haben die abwechslungsreichen Tage sehr genossen. Ein bisschen Wehmut schwingt mit, als wir ihn ins Taxi setzen.

    Am nächsten Tag heißt es dann auch für uns: Koffer packen und zurück nach Johannesburg. Dort wartet schon unser Camper Rocky, mit dem das nächste Kapitel unserer Reise beginnen.
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