• Begegnungen unterwegs nach Dar es Salam

    December 9, 2025 in Tanzania ⋅ ☀️ 28 °C

    Obwohl es Jens noch nicht richtig gut geht, brechen wir am nächsten Morgen auf. Vor uns liegen über 1.000 Kilometer bis Dar es Salaam. Wir fahren viel und lange. Die Straßen sind meist nur einspurig, viele LKWs bremsen den Verkehr, doch mit Geduld und häufigem Überholen kommen wir gut voran.

    Die erste Nacht verbringen wir ruhig im Busch. Die zweite Nacht stehen wir bei den Massai. Zwei von ihnen, Pedro und Samuel, kommen vorbei. Samuel spricht nur Swahili, Pedro übersetzt und erzählt uns viel über die Kultur der Massai – über ihre Kleidung, deren Bedeutung und ihr Leben mit den Herden. Besonders beeindruckt uns, dass Pedro als Doktor arbeitet und seine Medizin aus der Natur herstellt. Später spielen Jens und Marie sogar noch Fußball mit einem weiteren Massai. Die Nacht ist ruhig und herzlich.

    Am nächsten Morgen verabschieden wir uns und fahren weiter nach Dar es Salaam. Die Stadt wirkt auf uns wie ein Moloch: dichter Verkehr, Tuk-Tuks, Mopeds, Busse, alles gleichzeitig. Dazwischen stehen marode Gebäude, unterbrochen von modernen Banken, Hotels und Neubauten. In der Altstadt sind die Gassen eng, die Bürgersteige kaputt, alles wirkt fordernd und anstrengend.

    Wir finden einen guten Stellplatz im Hinterhof eines Hostels. Am Wochenende fahren wir noch in den Süden der Stadt an den Strand. Dort stehen wir auf einem Campingplatz direkt am Meer, neben einem Resort. Viele Einheimische genießen hier ihr Wochenende. Wir baden im warmen Wasser, genießen den Abend – und nutzen die Zeit zum Packen, Putzen und Vorbereiten.

    Am nächsten Tag fahren wir zurück zu unserem Stellplatz und verbringen dort noch eine Nacht, bevor es für uns weitergeht.
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